Schlagwort "Bolivien" (35)

Fr, 20.09.2019 /
Handelsabkommen, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

SOS AMAZONIA

Aufruf zur Teilnahme an der Berliner Demo zum Klimastreik am 20.09.2019!

Das FDCL unterstützt die Berliner Klimastreik-Demo von „Fridays for Future“ und ruft gemeinsam mit vielen anderen dazu auf, sich aktiv für einen radikalen Politikwandel und Klimagerechtigkeit einzusetzen. Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik, am 21. September beginnt der UN-Klimagipfel in New York. Weltweit findet daher ein Klimastreik mit Demonstrationen statt.

In einem offenen Bündnis von Berliner Initiativen/Organisationen wollen wir unter dem Moto „SOS AMAZONIA“  einen Demo-Block bilden und gemeinsam demonstrieren!

07.08.2019
Klima/Biodiversität
Fact-Sheet
Tobias Lambert

Biodiversität in Lateinamerika

Bolivien

Lateinamerika verfügt über einen einzigartigen Artenreichtum. Der amazonische Regenwald ist der Lebensraum mit der größten Biodiversität der Welt. Andere Ökosysteme, wie die Feuchtgebiete des Pantanal in Brasilien oder die Höhenzüge der Anden sind Lebensraum für viele endemische Tier- und Pflanzenarten, wichtige Wasserspeicher und vielen ländlichen Bevölkerungsgruppen ein Raum mit wichtigen Elementen lokaler Wirtschaftskreisläufe und kultureller Identität.

Do, 07.03.2019 / 19:00 – 21:00
Bergbau, Español, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo - Ecuador, Perú y Bolivia

debate con Yanda Lenin Montahuano, Puyo/Ecuador; Marco Bazán, coordinador regional terre des hommes, Lima/Peru y Mario Rodgriguez, Wayna Tambo, El Alto/Bolivia

Conferencia del Lateinamerika-Forum Berlin e.V./Foro de las Américas con el Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) Potsdam, Forschungs und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL y Infostelle Peru e.V./Kampagne Bergwerk.

Ort:
Lateinamerika-Forum Berlin e. V. /Foro de las Américas
Bismarckstr. 101, 5. Etage c/o SEKIS, 10625 Berlin

Einladung auf Deutsch siehe unten!

Invitación al debate „Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo“

Pocas veces en su historia los pueblos indígenas se han visto tan amenazados como en en los tiempos actuales del neoextractivismo. Las amenazas son múltiples, pero tambien las formas de resistencia y autoafirmación que han desarrollado dichos pueblos.

El discuro puede ser diferente, pero independientemente de su posición política, todos los gobiernos en la actualidad latinoamericana parecen irremediablemente inclinados a la explotación de los recursos naturales, dirigida a la exportación (hoy en dia sobre todo a China) para obtener una mayor cantidad de divisas.

Fr, 23.11.2018 / 18:30 – 21:00
FDCL
Extraktivismus, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Staudämme im Regenwald

Eine Veranstaltung mit Pablo Solón über Wasserkraftprojekte im bolivianischen Tiefland

Der Madidi- Nationalpark in Bolivien ist eine der Regionen, die die höchste Biodiversität der Welt aufweist. Auf seinem Territorium leben zahlreiche Indigene, die vom Fluss und dem Regenwald leben. Doch dieses Biotop ist in Gefahr: Die bolivianische Regierung plant zwei Staudämme, die weite Teile des Parks überfluten würde. Die Menschen müssten umgesiedelt werden, der Wald würde zerstört.
Pablo Solón arbeitet bei der Stiftung Solón und beschäftigt sich seit langem mit diesem Pro­jekt und seinen Problemen. Er wird auf der Veranstaltung über die Hintergründe des Pro­jektes berichten und mit uns über mögliche Alternativen zum herrschenden Ent­wic­klungs­modell diskutieren.

Do, 22.11.2018 / 16:00
Lateinamerika-Institut der FU Berlin
Español, Landwirtschaft, Rohstoffe
Veranstaltung

Was ist aus dem Guten Leben geworden?

Que le ha pasado al Vivir Bien? La implementación del concepto en Bolivia

In den Jahren der Amtseinführung der Regierungen von Evo Morales in Bolivien und Rafael Correa in Ekuador war das indigenen Weltvorstellungen entliehene Paradigma des Buen Vivir oder Vivir Bien in aller Munde. Damit sollte ein Leben in Harmonie mit der Natur und in Einklang mit indigenen Traditionen gemeint sein.

Di, 18.09.2018 / 19:00
FDCL
Landwirtschaft
Veranstaltung

Diavortrag über kleinbäuerlichen Pestizideinsatz in Bolivien

In Bolivien hat sich der Pestizideinsatz binnen nur 10 Jahren verfünffacht, und fast drei Viertel der zugelassenen Pestizide sind hoch toxisch gemäß Klassifikationen der UN-Ernährungs- und
Gesundheitsorganisationen FAO und WHO, des Pestizid-Aktions-Netzwerkes und Greenpeace. Viele davon sind in der EU verboten. Auch KleinbäuerInnen stehen zunehmend als Kundschaft im Visier der Agrarchemieindustrie und spritzen hoch giftige Pestizide, wie das nervenschädigende Herbizid Paraquat. Dabei gefährden sie ihr eigenes Leben, verschmutzen Böden und Gewässer, töten auch nützliche Insekten und destabilisieren zusehends die Ökosysteme; viele ihrer landwirtschaftlichen Produkte, die auf die Märkte gelangen, sind mit Pestizidrückständen belastet.

Di, 03.07.2018 / 19:30
FDCL
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Abendveranstaltung

Verletzung indigener Territorialrechte in Südamerika

Zeugen berichten

Sowohl in lateinamerikanischen Staaten mit rechtsgerichteten als auch in solchen mit eher linksorientierten/ populistischen Regierungen zeichnet sich in den letzten Jahren eine Tendenz zunehmender Missachtung indigener Rechte ab. Die international anerkannte Verpflichtung zur freien, vorherigen, informierten Zustimmung indigener Gemeinschaften bei Fragen, die sie betreffen, wird missachtet, mühsam errungene indigene Territorialrechte werden offen angezweifelt und konkret verletzt, und Kritiker an solchen Verfahren als Feinde der Entwicklung diffamiert. Indigene selbst werden zunehmend wieder als „Hindernisse für den Fortschritt“ betrachtet, wenn sie auf ihre Rechte und ihre Lebensweise beharren. Auf friedliche Proteste wird nicht selten mit staatlicher Repression reagiert.

Di, 13.03.2018 / 19:00
FDCL
Konzernkritik, Menschenrechte
Abendveranstaltung

Menschenrechte und Wasserkraft in Lateinamerika

mit Isabel Zuleta (Ríos Vivos, Kolumbien) und Marco Gandarillas (CEDIB, Bolivien)

Planer*innen und Betreiber*innen von Staudämmen stellen Wasserkraft meist als eine saubere Energiequelle dar. Diese Darstellung blendet die vielen negativen Aspekte dieser Technologie aus: der Bau großer Wasserkraftwerke geht in vielen Fällen mit Umweltzerstörung und Verletzungen der Rechte der Betroffenen einher.

02.12.2015
Bergbau, Extraktivismus, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Lateinamerika

Der Bergbau boomt in Lateinamerika. Unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung fördern die Regierungen den Rohstoffabbau und -export massiv. Die sozialen und ökologischen Folgen sind gravierend – und sorgen in Lateinamerika für kritische Debatten über die Rolle des Bergbaus. Auch in der Europäischen Union (EU), dem größten Rohstoffimporteur der Welt, steht die Rohstoffpolitik vermehrt im Fokus der Kritik.

01.12.2015
Bergbau, Español, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Bolivien

Bolivien verfügt über eine lange Bergbautradition, die bis zu den Kolonialzeiten zurückreicht. Die aktuelle Regierung fördert den Bergbau vor allem, um die Staatseinnahmen erhöhen. Während die Politik die Ausweitung des Bergbaus mit einem ökologischen Diskurs flankiert, nehmen Konflikte zwischen Regierung und indigenen Gemeinden zu.