Schlagwort "Autoritarismus" (16)

Do, 30.10.2025Fr, 31.10.2025
Brot für die Welt
Menschenrechte
Tagung

Zentralamerika: Antworten der Zivilgesellschaft auf die Rückkehr des Autoritarismus

Save the Date - Tagung des Runden Tisch Zentralamerika

Die geopolitische Lage in Zentralamerika befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Autoritäre Regime gewinnen an Boden, demokratische Freiräume werden eingeschränkt, Korruption und Straflosigkeit prägen den Alltag, während Gewalt und Unsicherheit weiter zunehmen. Gleichzeitig ziehen sich die USA und zunehmend auch europäische Länder aus bi- und multilateralen Strukturen zurück. Zentralamerika verschwindet mehr und mehr von der Agenda der internationalen Zusammenarbeit – mit weitreichenden Folgen für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in der Region.

Do., 16.10.2025
Menschenrechte
Beitrag

Llamado urgente de la comunidad internacional al cese inmediato de la represión, la militarización y el uso excesivo de la fuerza en Ecuador

16 Octubre 2025 Las organizaciones firmantes expresamos nuestra profunda preocupación por la escalada de violencia y represión del Estado ecuatoriano a las protestas sociales iniciadas el 21 de septiembre de 2025 por el movimiento indígena de Ecuador y por la persecución e intento de criminalización de organizaciones sociales y personas defensoras de derechos humanos. En … weiterlesen

Mi, 24.09.2025 / 18:00 – 21:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Menschenrechte
Veranstaltung

Sicherheit für wen? El Salvadors Autoritarismus macht Schule

Gespräch mit Aktivist*innen aus El Salvador und Ecuador

Lateinamerika erlebt einen autoritären Backlash. In Ländern wie El Salvador und Ecuador gehen Regierungen mit Repression, Militarisierung und massiver Kriminalisierung gegen soziale Bewegungen vor. Das Versprechen von Sicherheit und die Politik der harten Hand sollen den autoritären Umbau von Staat und Gesellschaft nicht nur in El Salvador legitimieren. In der gesamten Region findet der „Bukelismo“ Nachahmer*innen. Während der Zuspruch in großen Teilen der Gesellschaft ungebrochen ist, formiert sich trotz gezielter Angriffe gegen Aktivist*innen und Journalist*innen Widerstand…

Di, 08.10.2024 / 18:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Bergbau, Menschenrechte
Veranstaltung

AUTORITARISMUS OHNE ENDE?

Feministische Stimmen gegen staatliche Repression am Beispiel El Salvador

In mehreren lateinamerikanischen Ländern wurde in den letzten Monaten als Antwort auf Gewaltkrisen der Ausnahmezustand verhängt – im zentralamerikanischen Land El Salvador besteht dieser nun schon seit über zwei Jahren. Die Folgen sind Militarisierung und der fortschreitende Abbau von Menschenrechten. Über 80.000 Personen sitzen dort inzwischen in Haft. Betroffen sind auch Oppositionelle, Menschenrechts- und Umweltverteidiger*innen. Menschenrechtsorganisation berichten von Folter und gewaltsamen Todesfällen. Die Gewaltenteilung ist de facto aufgehoben, der Rechtsstaat vollends ausgehöhlt.
Mit:
Vidalina Morales (Umweltaktivistin und Präsidentin der Gemeindeorganisation ADES – Cabañas) und Marisela Ramírez (Aktivistin des Bloque de Resistencia y Rebeldía Popular – San Salvador)

Sa, 27.04.2024 / 14:30
Menschenrechte
Veranstaltung

Ein Traum von Revolution

Dokumentarfilm mit anschließendem Gespräch

Vor 45 Jahren, mit dem Sieg der Revolution in Nicaragua, beginnt eine Ära der Hoffnung. Eine junge Generation übernimmt die Regierung mit dem ehrgeizigen Ziel, eine gerechtere und sozialere Gesellschaft aufzubauen.
Allein aus Westdeutschland reisen in den 80er Jahren 15.000 „Brigadist:innen“ zum Wiederaufbau des ausgebluteten Landes nach Nicaragua: Liberale, Grüne, Gewerkschafter:innen, Sozialdemokrat:innen, Linke und Kirchenvertreter ernten Kaffee und Baumwolle, bauen Schulen, Kindergärten und Krankenstationen. Keine Bewegung hat so viele Menschen mobilisiert. Auch die Regisseurin Petra Hoffmann ist mit dabei. 45 Jahre nach dem Sieg der Revolution fragt sie nach, was aus den Wünschen und Träumen der Revolutionär:innen und ihrer Unterstützer:innen geworden ist.
Anschließend Gespräch mit Erika Harzer, Mitarbeitende am Film (Recherche, Beratung, Regie) und ehemalige Brigadistin in Nicaragua und Sean Steinbach (ehemaliger Brigadist).

Ort: fsk Kino am Oranienplatz, Segitzdamm 2

Di, 23.04.2024 / 17:30
Menschenrechte
Veranstaltung

Ein Traum von Revolution

Dokumentarfilm mit anschließendem Gespräch

Vor 45 Jahren, mit dem Sieg der Revolution in Nicaragua, beginnt eine Ära der Hoffnung. Eine junge Generation übernimmt die Regierung mit dem ehrgeizigen Ziel, eine gerechtere und sozialere Gesellschaft aufzubauen.

Allein aus Westdeutschland reisen in den 80er Jahren 15.000 „Brigadist:innen“ zum Wiederaufbau des ausgebluteten Landes nach Nicaragua: Liberale, Grüne, Gewerkschafter:innen, Sozialdemokrat:innen, Linke und Kirchenvertreter ernten Kaffee und Baumwolle, bauen Schulen, Kindergärten und Krankenstationen. Keine Bewegung hat so viele Menschen mobilisiert. Auch die Regisseurin Petra Hoffmann ist mit dabei. 45 Jahre nach dem Sieg der Revolution fragt sie nach, was aus den Wünschen und Träumen der Revolutionär:innen und ihrer Unterstützer:innen geworden ist.
Gespräch mit Wendy Flores (Colectivo de Derechos Humanos Nicaragua Nunca Más) und Barbara Lucas (Informationsbüro Nicaragua)

Ort: fsk Kino am Oranienplatz, Segitzdamm 2

Mi, 10.04.2024 / 18:30 – 20:30
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Argentinien – Schluss mit dem Ausverkauf des Landes

Bilanz nach 100 Tagen Regierung Milei

Bereits in den ersten hundert Tagen seiner Regierungszeit hat der rechtsextreme, libertäre Präsident Javier Milei relevante Teile des Staates demontiert und seine Präsenz im Leben der Argentinier*innen auf ein Minimum reduziert. Mit einer Praxis der permanenten Konfrontation, einer Sprache der Gewalt und des Hasses fördert die Regierung Milei die Grausamkeit als staatliche Politik. Die Folgen dieser aggressiven neoliberalen Politik zeigen sich überall in der argentinischen Gesellschaft: Im letzten Quartal hat sich die Inflation in Argentinien verdreifacht, die Löhne und Gehälter sind dramatisch eingebrochen, die Umsätze im Einzelhandel schockierend zurückgegangen. Jede*r zweite Argentinier*in gilt inzwischen als arm. Durch die systematische Abschaffung öffentlicher Sozialleistungen wird die Armut weiter verschärft.

Fr., 22.09.2023
Menschenrechte, Multimedia, Straflosigkeit
Beitrag

Zentralamerika-Tagung 2023: Video-Mitschnitte

Mitschnitt des Auftaktpanels und Abschlusspanels der Tagung „Zentralamerika im Fokus: Einsatz für Umwelt, Demokratie und Menschenrechte und die Rolle Deutschlands“ 7. bis 9. September 2023, organisiert durch den Runden Tisch Zentralamerika. Verteidigung kollabierender Demokratien – Zivilgesellschaften in Zentralamerika und die Rolle deutscher Entwicklungspolitik Mit: Wilfredo Miranda – Divergentes, Nicaragua Susanne Menge – Mitglied des deutschen … weiterlesen

Do, 07.09.2023Sa, 09.09.2023
Heinrich-Böll-Stiftung
Menschenrechte
Tagung

Zentralamerika im Fokus: Einsatz für Umwelt, Demokratie und Menschenrechte und die Rolle Deutschlands

Tagung des Runden Tisches Zentralamerika

In Zentralamerika wurden in den vergangenen Jahren auf besorgniserregende Weise demokratische Institutionen geschwächt. Die schwachen rechtsstaatlichen und demokratischen Strukturen, die sich nach den Bürgerkriegen herausgebildet hatten, wurden von antidemokratischen – und kriminellen – Akteuren zerstört. Unabhängige Journalist*innen, Richter*innen und Korruptionsermittler*innen werden verfolgt und ins Exil getrieben. Der Kampf um Land- und Umweltrechte wird auf Leben oder Tod geführt. …

Fr, 28.04.2023 / 19:00
Sharehouse REFUGIO
Menschenrechte
Veranstaltung

Andere Formen des Kampfes sind möglich - Otras formas de luchar son posibles

Zentralamerika aus dem Exil. Mit Yerling Aguilera (Nicaragua), Lucía Ixchiu (Guatemala) und weiteren Gästen. DE/ES

Im April jährt sich zum fünften Mal die soziale Revolte in Nicaragua gegen die Diktatur von Daniel Ortega und Rosario Murillo. Fünf Jahre des Widerstandes, der Unterdrückung und des Exils. Das ganze Land, aber insbesondere die Opposition musste schwere Menschenrechtsverletzungen hinnehmen und sieht sich mit einem immensen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Kriminalisierung und Entrechtung konfrontiert.