Schlagwort "Ernährungssouveränität" (130)

Mi, 17.02.2021
Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Beitrag

Berliner Brasiliendialog / Diálogos Brasil-Berlim: Videoaufzeichnungen aller Veranstaltungen / Gravação dos eventos

Gestern, am 16. Februar fand die grandiose Abschlussveranstaltung der Online-Konferenzreihe Berliner Brasiliendialog / Diálogos Brasil-Berlim – „Brasilien im multiplen Krisenmodus“/ „O Brasil em meio a múltiplas crises“ statt. Für alle, die einzelne Veranstaltungen verpasst haben respektive die insgesamt 9 Veranstaltungen auch im Nachhinein verfolgen möchten, seien die Videoaufzeichnungen im Original-Ton (DE/PT ohne Verdolmetschung) auf Mecila’s … weiterlesen

Di, 02.02.2021Di, 09.02.2021
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Veranstaltung

Berliner Brasiliendialog 20/21 / Ciclo de debates: Diálogos Brasil-Berlim 20/21

Brasilien im multiplen Krisenmodus / O Brasil em meio a múltiplas crises

Berliner Brasiliendialoge 20/21 – Brasilien im multiplen Krisenmodus
Brasilien durchläuft aktuell mehrere, simultane Krisen: Politisch setzt der Zuwachs des Rechtsextremismus die demokratischen Institutionen sowie das demokratische Miteinander immer mehr unter Druck. Wirtschaftlich verfestigt sich die seit 2015 anhaltende Stagnation durch die politische Verharmlosung der Pandemie und die daraus folgende unkontrollierte Verbreitung des Coronavirus. Ökologisch führen bewusste Lockerungen von Umweltauflagen und eine gezielte Schwächung der Umweltschutzinstitutionen zu einer beispiellosen ökologischen Krise. Diese multiplen Krisen bedingen und vertiefen sich wechselseitig, während das Land immer tiefer in eine beinahe dystopische Sackgasse geführt wird.

Mehr denn je ist eine wissenschaftliche Analyse und Aufklärung der internationalen Öffentlichkeit zu den multiplen Krisen Brasiliens eine Notwendigkeit in der Forschung, der wissenschaftlichen und bildungspolitischen Arbeit sowie der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik zu Lateinamerika. Der Bedarf an Analyse, Aufklärung und öffentlicher Aufmerksamkeit begründet das Projekt einer Veranstaltungsreihe in Deutschland zu Brasilien, in der sich Wissenschaftler*innen, Publizist*innen, Politiker*innen, Künstler*innen, Student*innen und Aktivist*innen aus Brasilien und Deutschland frei austauschen und voneinander lernen können.

31.12.2020
Agroenergie, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Studien
Thomas Fatheuer

LANDNUTZUNG IM KONTEXT DER GLOBALEN UMWELTKRISE

NEUE FAKTEN FÜR ALTE FRAGEN

„The target has not been achieved“ – Das Ziel wurde nicht erreicht. Dies ist wohl der häufigste Satz des im September 2020 veröffentlichten Global Biodiversity Outlook des Sekretariats der UN-Konvention zum Schutz der Biodiversität (CBD). Gemeint sind die strategischen Ziele, die sich die Vertragsstaaten der CBD 2010 in Japan gesetzt hatten, auch als Aichi Ziele bekannt. Trotz einiger Fortschritte ist die Bilanz katastrophal. Viele der Ziele wurden nicht nur verfehlt, der Verlust der biologischen Vielfalt ist weltweit sogar noch fortgeschritten.

18.11.2020
Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Unterrichtsmaterialien
Marion Burkard / Cibele Kojima / Rita Trautmann

„Entdecke Biodiversität hier und anderswo!“

Ein digitales Quiz zu biologischer Vielfalt und Möglichkeiten, diese zu erhalten

Was ist biologische Vielfalt? Und wie viel Baumarten gibt es eigentlich in deutschen Wäldern und wie viele im Amazonasgebiet? Wie können wir die Vielfalt auch in unserer Ernährung erhalten? Was bedeutet Agrarökologie? Im Quiz könnt ihr diesen und andern Fragen nachgehen, euer Wissen testen und Neues erfahren.

Fr, 30.10.2020Sa, 31.10.2020
Globales Lernen, Menschenrechte
Seminar

Globales Klima – lokale Kämpfe

Wie können lokale Strategien für Klimagerechtigkeit global verknüpft werden?

In dem Seminar möchten wir lokale Kämpfe mit der globalen Perspektive zu Klimagerechtigkeit verknüpfen. Nach einführenden Inputs aus Süd- und Nordperspektive lernen wir konkrete Strategien des Widerstandes und Alternativen zum neoliberalen klimaschädlichen Wirtschaftsmodell am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras kennen. Welche Strategien nutzen Menschen in lokalen Kämpfen in Deutschland und in Honduras? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

Fr, 09.10.2020
Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Politik muss Hungernde unterstützen und einbeziehen, statt Konzerne zu hofieren

  Heute wurde das vom FDCL mitgezeichnete „Positionspapier Welternährung 2030 – 11 Schritte für eine Zukunft ohne Hunger“ zum Welternährungstag (16. Oktober 2020) veröffenlicht. Das Positionspapier wird von 46 Organisationen getragen und formuliert 11 Schritte und 60 Empfehlungen für eine Welt ohne Hunger bis 2030. In der heutigen Pressemitteilung dazu heißt es: „Die Vereinten Nationen … weiterlesen

09.09.2020
Menschenrechte, Multimedia
Audio

Ohren auf Lateinamerika - Der neue Podcast

Folge 1: Venezuela aus drei Perspektiven

In der ersten Folge des neuen gemeinsamen Podcasts von LN, FDCL und NPLA beschäftigen wir uns mit Nahrungsmittelknappheit und Polizeigewalt in Venezuela. Dafür haben wir mit Aktivist*innen und Expert*innen in drei verschiedenen Ecken des Landes gesprochen: der Hauptstadt Caracas, der Anden- sowie der Amazonasregion. Mit ihnen gemeinsam analysieren wir sowohl die aktuelle Situation Venezuela unter Corona wie auch die Entwicklungen der letzten Jahre.

Di, 16.06.2020 / 19:00
Menschenrechte
Veranstaltung

Aktuelle Kämpfe der Garífuna in Honduras

Virtuelles Gespräch und Diskussion mit Miriam Miranda (OFRANEH)

Miriam Miranda ist Koordinatorin von OFRANEH und setzt sich mit ihrer Organisation seit 30 Jahren für die Rechte der Garífuna in Honduras ein. Gemeinsam mit ihren Mitstreiter*innen engagiert sie sich gegen Tourismus- und andere Großprojekte und arbeitet an der Verwirklichung einer Vision: Inmitten riesiger Ölpalmplantagen bauen sie die autonome und selbst verwaltete Gemeinde Vallecito auf. „Die Arbeit in Vallecito ist eine konkrete Strategie, unser Territorium zu verteidigen und zum Erhalt der Kultur der Garífuna beizutragen“, sagt Miriam Miranda. Sie berichtet in unserem webinar von den aktuellen Kämpfen von OFRANEH , schildert die konkrete Arbeit in Vallecito und erklärt, wie die Gemeinden mit der COVID-19-Krise umgehen.

Do, 04.06.2020 / 10:00 – 17:00
Langenbeck-Virchow-Haus
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Tagung

FÄLLT AUS und wird ggf. 4.Quartal 2020 neu angesetzt! // Umkämpfte Natur

Der Schutz biologischer Vielfalt im Spannungsfeld von Menschenrechten, Klimaschutz und neuen Gentechnologien

Es geht um mehr als um den Klimawandel: eine dramatische Zerstörung der natürlichen Grundlagen des Lebens auf der Erde ist diagnostiziert. Schon im Jahr 2010 hatte sich die internationale Staatengemeinschaft im Rahmen der UN-Konvention über Biologischen Vielfalt (CBD) dazu verpflichtet, den globalen Verlust der Biodiversität bis 2020 zu stoppen. Dieses Ziel wurde nicht nur verfehlt: Das weltweite Artensterben hat sich sogar noch beschleunigt.

Die nächste Vertragsstaatenkonferenz der CBD (COP 15) im chinesischen Kunming im Oktober dieses Jahres ist deshalb von enormer Bedeutung. Dort soll der internationalen Biodiversitätspolitik der Vereinten Nationen ein neuer Rahmen und neue Ziele für die Zeit nach 2020 gegeben werden.

Doch das Konfliktpotenzial ist groß und die Konfliktlagen sind vielfältig. Es gibt sehr unterschiedliche Interessen im Hinblick auf den Schutz-, die Nutzung und Vermarktung der biologischen Vielfalt. Im Zentrum stehen dabei Fragen der Landnutzung und des Zugangs und der Kontrolle über natürliche Ressourcen.

Die Fachtagung wird im Vorfeld der anstehenden UN-Biodiversitätskonferenz diese beiden genannten Themenkomplexe in den Blick nehmen.