Schlagwort "Konzernkritik" (99)

Sa, 11.05.2019 / 10:00 – 15:00

Globales Lernen, Konzernkritik, Landnahme
Workshop

„Gegen die Strömung – Wasser ist für alle da“

*Umweltdetektive 2.0 - für eine gerechte Welt* Projekttag für Kinder zwischen 10 und 12 Jahre

Ohne Wasser kein Leben! Wasser wird aber nicht nur für Mensch und Natur gebraucht, sondern auch immer mehr zur Stromerzeugung. Das klingt toll, ist aber weltweit mit einigen Problemen verbunden.
An diesem Tag wollen wir uns mit dem Element Wasser beschäftigen und herausfinden, wie damit Strom erzeugt werden kann. Wir reisen gemeinsam nach Honduras und lernen dort Menschen kennen, die sich gegen den Bau eines Staudamms an ihrem Fluss wehren. Warum wehren sie sich? Was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Und wie kann Strom sinnvoll – auch mit Wasser – erzeugt werden?

Mo, 25.02.2019
Konzernkritik, Petitionen/Aufrufe
Beitrag

Unterschriftenkampagne: Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen! Stop ISDS

Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen! Beteilige dich an der Kampagne, um Konzernprivilegien zu beenden. Konzerne haben Zugang zu einem privaten globalen Justizsystem, den sogenannten Konzernklagerechten (Investor State Dispute Settlement, ISDS). Diese Sonderrechte verwenden sie, um Regierungen einzuschüchtern und unter Druck zu setzen. Viele Betroffene von Menschenrechtsverstößen durch Konzerne haben hingegen keinerlei Möglichkeit, zu ihrem Recht … weiterlesen

Do, 21.02.2019
Bergbau, Konzernkritik, Menschenrechte
Beitrag

Brumadinho dam: NGOs urge companies and investors to use leverage and require Vale to remedy the situation

Today, 86 organisations addressed a letter to companies and investors of the mining and steel industry following the rupture of the Brumadinho tailings dam, on January 25. The letter urges the companies to exercise their due diligence regarding the situation in Brazil and to require Vale S.A. to adequately repair the victims of these events … weiterlesen

30.12.2018
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Multimedia, Straflosigkeit
Audio

Ölverseuchung im Amazonas

Indigene und Kleinbauern in Ecuador kämpfen für Gerechtigkeit

David gegen Goliath: So könnte man die juristische Auseinandersetzung zwischen ecuadorianischen Kleinbauern und Indigenen und dem Öl-Riesen Chevron treffend umschreiben. Fast drei Jahrzehnte lang, von 1967 bis 1992, leitete das Unternehmen Texaco, mit dem Chevron im Jahr 2001 fusionierte, giftige Abfallstoffe in das Amazonas-Gebiet des südamerikanischen Landes. 2011 verurteilte ein ecuadorianisches Gericht das Unternehmen zu einer Entschädigungszahlung von 9,5 Milliarden US-Dollar an die Betroffenen. Doch mittlerweile hat sich das Blatt gewendet: Statt Chevron müssen sich nun die Kläger vor Gericht verantworten – und haben selbst noch keinen Cent gesehen. Jessica Zeller über die Hintergründe einer Auseinandersetzung um Wahrheit und Gerechtigkeit.

Mi, 10.10.2018
Menschenrechte, UN Binding Treaty
Beitrag

Stellungnahme zum Entwurf für ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (»Zero Draft«)

In einer Stellungnahme begrüßt die Treaty Alliance Deutschland den »Zero Draft« für ein UN-Menschenrechtsabkommen, um die Aktivitäten transnationaler Unternehmen und anderer Wirtschaftsunternehmen zu regulieren, und empfiehlt gleichzeitig Präzisierungen und Ergänzungen des vorliegenden Entwurfs. In der kommenden Woche wird die zuständige UN-Arbeitsgruppe über den Text verhandeln.

So, 07.10.2018 / 16:00 – 18:00
Galerie Olga Benario
EU-Zentralamerika, Handelsabkommen, Konzernkritik, Menschenrechte
Veranstaltung

Entwicklung oder nachhaltige Exklusion?

Freihandel in Zentralamerika: Folgen, Widerstand und Alternativen

Ob Wasserkraftwerke, Tourismusprojekte, Bergbau oder Agrarindustrie. In Zentralamerikas nimmt die Zahl von Investitionen und Großprojekten stetig zu. Freihandelsverträge wie CAFTA-DR oder das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union haben den Außenhandel und das Wirtschaftswachstum belebt. Während dem freien Warenverkehr und Investitionen verbriefte Rechte eingeräumt werden, sucht man in diesen Vertragswerken allerdings vergeblich nach verpflichtenden Klauseln für die Einhaltung der Menschenrechte. Es häufen sich Umweltprobleme und soziale Konflikte.
Auf der Veranstaltung wollen wir mit Vertreter*innen sozialer Bewegungen aus Honduras und El Salvador die Folgen der neoliberalen Politik, von Freihandelsabkommen sowie das Vorgehen transnationaler Konzerne thematisieren, uns aber auch mit Formen des Widerstandes und Alternativen auseinandersetzen.

Di, 18.09.2018 / 19:00
FDCL
Landwirtschaft
Veranstaltung

Diavortrag über kleinbäuerlichen Pestizideinsatz in Bolivien

In Bolivien hat sich der Pestizideinsatz binnen nur 10 Jahren verfünffacht, und fast drei Viertel der zugelassenen Pestizide sind hoch toxisch gemäß Klassifikationen der UN-Ernährungs- und
Gesundheitsorganisationen FAO und WHO, des Pestizid-Aktions-Netzwerkes und Greenpeace. Viele davon sind in der EU verboten. Auch KleinbäuerInnen stehen zunehmend als Kundschaft im Visier der Agrarchemieindustrie und spritzen hoch giftige Pestizide, wie das nervenschädigende Herbizid Paraquat. Dabei gefährden sie ihr eigenes Leben, verschmutzen Böden und Gewässer, töten auch nützliche Insekten und destabilisieren zusehends die Ökosysteme; viele ihrer landwirtschaftlichen Produkte, die auf die Märkte gelangen, sind mit Pestizidrückständen belastet.

27.08.2018
Bergbau, Konzernkritik, Multimedia
Audio
Christian Rollmann

Megaminería in Patagonien

Auf Spurensuche in Chubut

Im argentinischen Patagonien schwelt seit vielen Jahren der Konflikt zwischen staatlicher Energiepolitik, Profitinteressen von Unternehmen und der lokalen Bevölkerung, die für ihre Rechte kämpft. Nachdem sich Bürgerinitiativen erfolgreich gegen verschiedene Bergbau-Projekte in der Provinz Chubut gewehrt haben, soll der russische Staatskonzern Uranium One dort nun im Auftrag der argentinischen Regierung hochradioaktives Uran gewinnen – mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt. Christian Rollmann hat sich auf die Spurensuche im Süden Argentiniens begeben.

Mo, 25.06.2018 / 19:00
Haus der Demokratie und Menschenrechte
UN Binding Treaty
Veranstaltung

Alle Menschen sind gleich! Investoren sind gleicher?

Das „Binding Treaty“ darf nicht an Profitinteressen scheitern

Menschen- und Umweltrechte sind universell? Aber nein! Wenn in Bangladesh eine Kleiderfabrik einstürzt und 1.000 Menschen sterben, wenn in Indonesien ein ganzer Landstrich für den Palmölanbau zerstört wird und Kinder den Kakao für unsere Schokolade pflücken müssen – dann stehlen sich gierige Konzerne aus der Verantwortung und die Betroffenen gehen leer aus. Wenn jedoch „Investoren“ ihre Gewinne in Gefahr sehen, können sie internationale Schiedsgerichte anrufen.

Mi, 30.05.2018 / 19:30
FDCL
Klima/Biodiversität, Konzernkritik
Veranstaltung

Der Angekündigte Tod eines Bergfluss

Die geplanten Staudämme am Marañón

Der Marañón in Peru ist einer der wichtigsten Quellfüsse des Amazonas. In ihm werden aus den Anden wichtige Mineralien als Sedimente in das Tiefand transportiert wo sie als Nährstoffe dienen. In den Tälern des wilden Bergfusses sind einzigartige Ökosysteme und Landschaften von atemberaubender Schönheit zu fnden.
Doch der Marañón ist in Gefahr. Die peruanische Regierung plant eine Kaskade von über zwölf Großstaudämmen an ihm zu errichten. Ein wild fießender Fluss würde praktisch in ein stehendes Gewässer verwandelt.