Schlagwort "Landnutzung" (41)

Do, 29.10.2026 / 16:30
Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Viele Bäume machen keinen (Regen-)wald - Eine koloniale Spurensuche zu Plantagen und Monokultur

Führung durch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens in Dahlem

Amazonas https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amanhecer_no_Amazonas.jpg

Die Gewächshäuser geben einen kleinen Eindruck von der enormen Pflanzenvielfalt der Tropen und Subtropen. Nirgendwo sonst kommen so viele Arten wie im Amazonasgebiet vor. Trotzdem wird bis in die Gegenwart Regenwald für landwirtschaftliche Flächen abgeholzt. Was hat dies mit Kolonialismus zu tun? Plantagenwirtschaft brachte den europäischen Kolonialmächten Reichtum, doch in den Kolonien musste Biodiversität den Monokulturen weichen.

Treffpunkt: Besuchszentrum, Eingang Königin-Luise-Platz (vorherige Anmeldung erforderlich)
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01.09.2026
Multimedia
Audio
Llanquiray Painemal

SAATGUT IST LEBEN

EPISODE 1: Die Grüne Revolution als Beginn der Kommerzialisierung des Saatguts

Wer kontrolliert das Saatgut? Und was steht auf dem Spiel, wenn es nicht mehr als Allgemeingut, sondern als Ware betrachtet wird?. In dieser zweiten Episode geht es darum, wie sich Kleinbauern organisieren, um einheimisches Saatgut zu schützen, sowie um die Agrarökologie als Alternative zum Modell der Agrarindustrie. Über all diese Themen haben wir ausführlich mit Marcelo Fosatti gesprochen, der in Uruguay einen bäuerlichen Familienbetrieb führt. Er lebt im Departement Canelones, und sein Hof liegt 100 km von Montevideo, der Hauptstadt des Landes, entfernt.

01.09.2026
Multimedia
Audio
Llanquiray Painemal

LA SEMILLA ES VIDA

EPISODIO 1: La revolución verde como inicio de la mercantilizacion de la semilla

¿Quién controla las semillas? ¿Y qué está en juego cuando dejan de ser un bien común para convertirse en mercancía?
Este podcast consta de 2 episodios. Este primer episodio está dedicado a conocer el inicio del proceso de mercantilización de las semillas. Para ello hablaremos de la revolucion verde, de las promesas incumplidas asociadas a ella, de las nuevas variedades de semillas de laboratorio y los intentos de monopolizar su uso.
El segundo episodio pone el foco en cómo los pequeños agricultores se organizan para defender las semillas nativas y también en la agroecología como una alternativa al modelo del agronegocio.
Para hablar de esto, entrevistamos a Marcelo Fosatti un agricultor familiar del Uruguay, él vive en el departamento de Canelones y su finca queda a 100 km de Montevideo, la capital de ese país.

29.04.2026
Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Multimedia
Audio
Rita Trautmann / Kirstin Büttner

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 9: Mit Agroforst und Waldgärten zu mehr Artenvielfalt

Die Länder mit der größten biologischen Artenvielfalt liegen in den Tropen und Subtropen und viele von ihnen wurden von den europäischen Kolonialmächten unterworfen. Damit begann der Raubbau am tropischen Regenwald. Denn das Abholzen von Regenwald zerstört ungleich mehr Artenvielfalt als dies beim Abholzen eines mitteleuropäischen Mischwaldes der Fall ist. Warum dies so ist, erklärt uns ein Biologe.

Di, 14.04.2026 / 16:00 – 17:30
Landnahme, Landwirtschaft
Veranstaltung

Agrarreformen zurück auf der Agenda - die ICARRD+20 Konferenz und was daraus folgt

Online-Diskussion

Im Vorfeld des internationalen Tages des kleinbäuerlichen Widerstands am 17. April stellen wir mit Vertreter*innen aus der brasilianischen und deutschen Zivilgesellschaft sowie dem BMZ die Ergebnisse der ICARRD+20 Konferenz vom Februar 2026 in Cartagena/Kolumbien vor und diskutieren den Handlungsbedarf für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit…

Mi, 11.03.2026 / 19:00
Landwirtschaft
Veranstaltung

Widerstand gegen Autoritarismus in Lateinamerika

Feministische Stimmen aus ruralen Bewegungen in Ecuador

Ecuador befindet sich in einer tiefen sicherheitspolitischen und menschenrechtlichen Krise. Sie steht im Zusammenhang mit dem Wachstum illegaler Ökonomien und der Verflechtung von Staat und organisierter Kriminalität. In ländlichen Gebieten ist die Agrar- und Shrimpsindustrie auf dem Vormarsch und verschärft die Menschenrechtslage der Kleinbauern und -bäuerinnen zusätzlich. …

Do, 11.12.2025 / 19:00 – 20:30
Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Zurück auf die Agenda? Agrarreformen in Kolumbien und Lateinamerika

Gespräch im Vorfeld der Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20)

Das Thema Agrarreformen spielt in internationalen Debatten um Landwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle. Die im kommenden Februar im kolumbianischen Cartagena geplante „Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung“ (ICARRD+20) könnte dies ändern. 20 Jahre nach der Vorgängerkonferenz im brasilianischen Porto Alegre könnte die Umverteilung von Land wieder neue Impulse bekommen.
Das Gastgeberland Kolumbien zählt unter dem Mitte-Links-Präsidenten Gustavo Petro zu den wenigen Staaten, die aktuell eine umverteilende Agrarreform durchführen

Mi, 19.11.2025 / 18:00 – 21:00
Aquarium
Landwirtschaft
Film + Gespräch

Por la Tierra - Im Namen der Erde

Wer ernährt die Welt und zu welchem Preis?
Südamerikanische Länder gehören zu den zehn größten Sojaproduzenten weltweit, doch diese massive Produktion geht zu Lasten der Rechte der Menschen und der Umwelt. Der Dokumentarfilm „Por la Tierra – Im Namen der Erde” zeigt, wie das agroindustrielle Modell Gesundheit, Ernährung, Land und Umwelt in Argentinien, Brasilien, Bolivien und Paraguay gefährdet.

Fr, 31.10.2025 – Sa, 01.11.2025
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Veranstaltung

[Reimagining Ecological Landscapes]

31.10 and 1.11 | SPORE, Berlin]

[Ökologische Landschaften neu denken | 31.10. und 1.11. | SPORE, Berlin]
In einer Zeit tiefgreifender ökologischer, sozialer, rechtlicher und ethischer Krisen stellt sich die Frage, wie wir beginnen können, das scheinbar Unwiederbringliche wiederherzustellen – die durch Rohstoffabbau und Umweltzerstörung verursachten Schäden.
Wie können wir den vielfältigen Sprachen des Bodens zuhören und neue Landschaften kultivieren, um auf andere Weise zusammenzuleben?
Dieses zweitägige Treffen bringt Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen aus Brasilien und Berlin zusammen, um über die anhaltenden Folgen der Bergbaukatastrophen in Minas Gerais und die andauernden sozio-territorialen Konflikte in Maranhão nachzudenken. Gemeinsam werden wir uns mit Fragen der Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und der Vorstellung einer transformativen ökologischen und sozialen Zukunft auseinandersetzen.

Do, 23.10.2025 / 19:00 – 21:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Menschenrechte
Veranstaltung

Wechsel ohne Perspektiven

Die indigene Bevölkerung Boliviens nach den Präsidentschaftswahlen

Nach 19 Jahren fast ununterbrochener Regierung der MAS in Bolivien befindet sich Bolivien in einer abgrundtiefen wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Krise. Die MAS unter ihrem damaligen Führer Evo Morales war im Jahr 2006 begleitet von enormen Hoffnungen angetreten und hatte sich vor allem auch als Vertreterin der indigenen Bevölkerung des Landes präsentiert. Trotz Verbesserungen in einigen Bereichen entpuppte sich ein Großteil der damaligen Versprechungen mit der Zeit als hohler Diskurs, und vor allem die indigenen Völker des Tieflands sehen sich in ihren Lebensgrundlagen so stark bedroht wie kaum zuvor.