Multimedia

16.12.2025
Menschenrechte, Migration, Multimedia
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Paul Welch Guerra

Lost in Sachsen?

Venezolanische Geflüchtete zwischen Community, Rassismus und Jobsuche

Angelina ist 20 Jahre alt und eine von über 9.000 venezolanischen Asylsuchenden in Sachsen. In einer sächsischen Kleinstadt kämpft sie sich durch Praktika, Behörden und Alltagsrassismus. Unterstützung bekommt sie von Gerardo Duarte, einem ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter aus Kuba, der ehrenamtlich Geflüchteten in den sächsischen Arbeitsmarkt hilft.

04.12.2025
Multimedia
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Malte Seiwerth, Anna-Lena Hartung, Johanna Fuchs und Daniela Correa

Das Erbe der Proteste - wenn linke Bewegungen an die Regierung kommen

Podcast: Ohren auf Lateinamerika

 In Chile und Kolumbien protestierten um das Jahr 2020 Millionen von Menschen gegen die rechten Regierungen. Danach kamen linke Präsidenten und Kandidaten aus den Protestbewegungen an die Regierung. Was denken Aktivist*innen aus dieser Zeit heute? Wir haben mit dem Fotografen Jahrfrann Arango und dem Umweltaktivisten Rodrigo Mundaca gesprochen. Sie erzählen, was für sie der Marsch durch die Institutionen bedeutet und wo die Linke in beiden Ländern derzeit steht. Die Politikwissenschaftlerin Bettina Schorr ordnet für uns die Erzählungen ein. 

09.10.2025
Multimedia
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Sarah Schaarschmidt, Karina Tarasiuk und Margot Ravereau

Tourismus in Kuba

Wie verändert er die Gesellschaft?

Jedes Jahr reisen Millionen Menschen aus aller Welt nach Kuba. Sie bringen dringend benötigte Devisen ins Land – eine zentrale Einkommensquelle für die rund 10 Millionen Kubaner*innen und den Staat der Karibikinsel. Aber was bedeutet diese massive touristische Präsenz für die kubanische Bevölkerung? Wer profitiert und wer bleibt auf der Strecke? Um diese Fragen besser zu verstehen, haben wir mit dem Politikwissenschaftler Bert Hoffmann, den Journalist*innen Cynthia de la Cantera Toranzo und Marcel Kunzmann sowie der Studentin Dayma Noa gesprochen. Viel Spaß mit der neuen Folge von „Ohren auf Lateinamerika“!

02.09.2025
Landwirtschaft, Menschenrechte, Multimedia
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Tininiska Zanger Montoya

Gegen den Großgrundbesitz

Der Kampf um Land und Selbstbestimmung der kleinbäuerlichen Vereinigung aus dem Tal des Cimitarra-Flusses

Seit 1994 gibt es in Kolumbien ein Gesetz, das den Kleinbäuer*innen in ihren Gebieten besondere Rechte garantieren soll. Die sogenannten Zonas de Reserva Campesina (ZRC) sind selbstverwaltete Schutzzonen für kleinbäuerliche Gemeinschaften, in denen das Land kollektiv bewirtschaftet und verwaltet wird. Dort betreibt die Gemeinschaft Landwirtschaft mit agrarökologischen Ansätzen, sie legt Maßnahmen zum Umweltschutz fest und setzt diese um, und treibt politische Basisorganisationsprozesse voran.
Yesica Méndez Alvarado stammt aus der Region Magdalena Medio, die Geburtsregion des Paramilitarismus in Kolumbien. Seit Jahren kämpft sie als Mitglied der kleinbäuerlichen Vereinigung aus dem Tal des Cimitarra-Flusses für die Rechte der kleinbäuerlichen Bevölkerung in der Region.
Tininiska Zanger Montoya hat sie in Berlin getroffen und mit ihr über die Geschichte der Zonas de Reserva Campesina gesprochen, über die Angriffe von staatlicher Seite und von bewaffneten Gruppen und über die Veränderungen im Kontext der aktuellen Regierung und deren Bemühungen um eine Agrarreform.

31.08.2025
Konzernkritik, Landnahme, Menschenrechte, Multimedia
Audio

„Die Erde als geistiges Wesen. Die indigenen Bribris und die Verteidigung ihrer Territorien”

Wir laden Sie ein, unseren neuen Podcast anzuhören: „Die Erde als geistiges Wesen. Die indigenen Bribris und die Verteidigung ihrer Territorien” über den Organisationsprozess der Bribis in Costa Rica zur Verteidigung und Rückeroberung ihrer Territorien angesichts der Bedrohung durch Siedler und die Ansiedlung der Ananas-Agroindustrie in der Region. Wir haben Lesner Figueroa interviewt, um mehr … weiterlesen

07.08.2025
Konzernkritik, Menschenrechte, Multimedia, Rohstoffe
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Lea Fauth

Enteignet, entwurzelt, vertrieben

Wie Inés und ihre Gemeinde gegen Kohlekonzerne kämpfen

Deutschland hat bekanntlich den Kohleausstieg beschlossen – 2038 soll Schluss sein mit der Förderung. Von der Steinkohle hat sich die Bundesrepublik sogar schon 2018 verabschiedet.
Doch weiterhin sind deutsche Firmen und Banken das Kohlegeschäft verstrickt – und somit in das brutale Unrecht, das damit verbunden ist. Ein Ort, an dem die Kohleförderung besonders schlimme Auswirkungen hat, ist rund um die Mine El Cerrejón, im Norden von Kolumbien.
Ines Pérez Arregoces kommt aus der dort angrenzenden Region Tabaco. Sie und ihre Gemeinde mussten vor Jahrzehnten dem riesigen Tagebau weichen. Bis heute kämpfen sie um Gerechtigkeit und Entschädigung. Lea Fauth hat Inés und ihren Anwalt getroffen und mit ihnen über ihren Kampf gesprochen.

Mi., 02.07.2025
Globales Lernen, Menschenrechte, Multimedia
Beitrag

Audiowalk CONECTANDO – Auf den Spuren Lateinamerikas in Berlin

Warum hatten deutsche Kaufleute im 16. Jahrhundert eine Kolonie im heutigen Venezuela? Wieso sind im 19. Jahrhundert so viele Deutsche nach Chile ausgewandert und was hat das mit der Vertreibung der Mapuche von ihrem traditionellen Land zu tun? Welche Rolle spielen Unternehmen in Lateinamerika, deren Produkte wir in der Mitte Berlins überall kaufen können? Werden … weiterlesen

25.06.2025
Landwirtschaft, Multimedia, Urbane Landwirtschaft
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Johanna Fuchs, Gibran Mena Aguilar

Kein Tropfen Wasser mehr!

Der Kampf um den Erhalt von Wasser in den mexikanischen Chinampas

Radiobeitrag über die Chinampas, eine jahrtausendealte Methode der Landwirtschaft auf künstlichen Inseln in den Seen von Mexiko-Stadt. Ursprünglich von den Mexicas und Aztek*innen entwickelt, liefern sie bis heute einen wichtigen Teil der Lebensmittelversorgung der Millionenmetropole. Doch das fragile Ökosystem ist bedroht – durch Wasserknappheit, Urbanisierung und mangelnde Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit.In San Gregorio Atlapulco, einem der letzten verbliebenen Chinampa-Gebiete, kämpfen campesinxs und Aktivist*innen für den Erhalt ihrer Kultur und Lebensgrundlage. Sie sehen sich mit steigenden Anforderungen der Stadt und dem wachsenden Tourismus konfrontiert. Trotz Anerkennung auf internationaler Ebene bleiben Unterstützung und Schutz oft unzureichend.

17.03.2025
Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Multimedia, Rohstoffe
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Steffi Wassermann

Energiewende für wen und auf wessen Kosten?

Perspektiven auf Europa und Kolumbien

Wir brauchen eine Energiewende! Darauf können sich die meisten schnell einigen – wenn sie keine Klimawandelleugner*innen sind oder ihnen der drohende Kollaps des Planeten aus anderen Gründen egal ist. Gleichzeitig wirft die Energiewende, wie sie momentan vorangetrieben wird, viele Fragen auf: Denn sie reproduziert alte Strukturen und schafft neue Abhängigkeiten. Ansätze, diese Strukturen etwas zu durchbrechen, haben es schwer – wie das Beispiel Kolumbien zeigt. Kann es also im bestehenden System überhaupt eine gerechte Energiewende geben? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigte sich eine Veranstaltung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Dezember 2024.

03.03.2025
Menschenrechte, Multimedia
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Paul Welch Guerra

Kein Frieden für die Presse

Pressefreiheit in Kolumbien nach dem Friedensvertrag

Journalist*innen geraten im andauernden Konflikt in Kolumbien immer wieder zwischen die Fronten. Es vergeht kein Jahr ohne Morde an Pressevertreter*innen. Morddrohungen gehören für viele Medienschaffende zum Alltag. Seit dem Friedensvertrag hat sich die Zahl an Drohungen gegen Journalist*innen sogar verdreifacht. Darüber spricht Paul Welch Guerra mit zwei kolumbianischen Journalist*innen.