Multimedia

10.12.2018
Konzernkritik, Menschenrechte, Multimedia
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Sabina MIna

Wem gehört die Welt?

Der G20-Gipfel und der alternative „Cumbre de los Pueblos“ in Buenos Aires

Vom 30. November bis 1. Dezember fand in der argentinischen Hauptstat Buenos Aires der 13. G20-Gipfel statt. Ein Jahr nach den Protesten, der Gewalt und der Polizeirepression in Hamburg, trafen sich die Staats- und Regierungschefs der 19 führenden Industrie- und Schwellenländer sowie Vertretern der Europäischen Union, IWF und Weltbank wieder inmitten einer städtischen Metropole. Und zum ersten Mal überhaupt in Südamerika. Buenos Aires war in diesen Tagen hermetisch von Sicherheitskräften abgeriegelt. Zum alternativen „Cumbre de los Pueblos“, dem „Gipfel der Völker“, kamen trotzdem tausende Besucherinnen und Besucher. Unsere Reporterin Sabina Mina vom Community Radio „La Tribu“ war vor Ort.

25.11.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Multimedia
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Neue Gentechnik in Brasilien auf dem Vormarsch

Brasilien – das ist nicht nur das Land des riesigen Amazonas-Regenwaldes, sondern auch das weltweit größte Anbaugebiet für genveränderten Soja und Spitzenreiter im Einsatz von Pestiziden. Und, Brasilien gilt nicht nur als Vorreiter der alten, sondern auch der neuen Gentechnik. Bereits unter der konservativen Regierung von Michel Temer wurden die Weichen dafür gestellt, dass mit dem so genannten Crispr-Verfahren veränderte Pflanzen keinen Regulierungen mehr unterliegen. Und unter dem zukünftigen rechten Präsidenten Jair Bolsonaro soll es nicht einmal ein eigenständiges Umweltministerium geben. Wir berichten über die Hintergründe.

25.10.2018
Konzernkritik, Menschenrechte, Multimedia
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Jutta Blume

Recht auf Zustimmung oder Vetorecht?

Der Streit um ein Konsultationsgesetz in Honduras

In Honduras werden indigene Gemeinschaften meistens nicht gebührend in Entscheidungsprozesse über Projekte auf ihren Territorien eingebunden. Der honduranische Staat will diese Prozesse mit einem neuen Konsultationsgesetz regeln. Allerdings fühlen sich indigene Gemeinschaften von den bislang kursierenden Gesetzentwürfen eher bedroht als gestärkt.

Deshalb mobilisieren Organisationen wie die Garífuna Organisation OFRANEH (Organización Fraternal Negra Hondureña) dagegen. Seit Jahren befinden sich die Garífuna-Gemeinden, Nachfahren afrikanischer Versklavter und Arawak-Indigener, im Kampf gegen den Raub ihres traditionellen Landes, das honduranische und ausländische Investoren für Hafen,- Energie- und Tourismusprojekte sowie Monokulturen nutzbar machen wollen.

27.08.2018
Bergbau, Konzernkritik, Multimedia
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Christian Rollmann

Megaminería in Patagonien

Auf Spurensuche in Chubut

Im argentinischen Patagonien schwelt seit vielen Jahren der Konflikt zwischen staatlicher Energiepolitik, Profitinteressen von Unternehmen und der lokalen Bevölkerung, die für ihre Rechte kämpft. Nachdem sich Bürgerinitiativen erfolgreich gegen verschiedene Bergbau-Projekte in der Provinz Chubut gewehrt haben, soll der russische Staatskonzern Uranium One dort nun im Auftrag der argentinischen Regierung hochradioaktives Uran gewinnen – mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt. Christian Rollmann hat sich auf die Spurensuche im Süden Argentiniens begeben.

28.05.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Multimedia
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Cool Killers

Pestizide in Brasilien

Brasilien ist der weltweit größte Konsument von Agrargiften. Pesti-, Herbi-, Fungizide überall. Pro Kopf nimmt jede Einwohnerin und jeder Einwohner jährlich 7,3 Liter der Chemikalien zu sich. Unbemerkt, einfach so beim Essen. Damit der Bevölkerung nicht der Appetit vergeht, fährt die Agrarindustrie seit 2016 die Marketingkampagne Agro é Pop. Die Botschaft: Pestizide sind cool! Intensive Landwirtschaft ist modern und gut für alle. Mit der Realität hat diese PR-Kampagne nur wenig zu tun. Denn Monokulturen gefährden nicht nur die Biodiversität sondern zerstören auch nachhaltige, landwirtschaftliche Alternativen von Kleinbauern und Landlosen. Eine Entwicklung, an der auch deutsche Unternehmen beteiligt sind.

08.03.2018
Bergbau, Konzernkritik, Multimedia
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Zwischen Landraub und Post-Konflikt

Steinkohleförderung in Kolumbien

Noch in diesem Jahr werden in Deutschland die letzten Steinkohle-Zechen dicht gemacht. Doch noch immer ist die Nachfrage für die Stromgewinnung hierzulande groß. Importiert wird der Rohstoff meist aus Übersee. Zu den wichtigsten Kohle-Lieferanten gehört Kolumbien. In dem südamerikanischen Land wurde vor anderthalb Jahren ein Friedensabkommen zwischen der Regierung und der größten Guerilla-Organisation FARC abgeschlossen … weiterlesen

24.01.2018
Extraktivismus, Konzernkritik, Multimedia
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Explodierende Kosten und wackelnde Kredite

Wasserkraftwerk Alto Maipo vor dem Aus

Alto Maipo, das ist der Name eines prestigeträchtigen Wasserkraftwerks in Chile. Oder besser gesagt einer Baustelle. Denn fertiggestellt ist das vor zehn Jahren begonnene Megaprojekt nahe der Hauptstadt Santiago noch nicht. An dem Projekt beteiligt waren und sind auch Zulieferer und Finanziers aus Deutschland und Europa. Trotz vieler Kritik und Probleme halten die meisten am Bau des Wasserkraftwerks fest. Schließlich stehe Wasserkraft für eine nachhaltige und umweltschonende Energiegewinnung. Wir haben uns die Baustelle einmal näher angeschaut…
Ein Radiobeitrag von Nils Brock und Juan Ortega

18.12.2017
Konzernkritik, Multimedia
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Honduras

Die geheime Revolution der Sonderwirtschaftszonen

Honduras plant ein neoliberales Wirtschaftswunder. Mit der Errichtung halbautonomer „Mini-Staaten“ für Großinvestoren sollen in dem zentralamerikanischen Land zehntausende neue Jobs entstehen. Doch in diesen „Zonen für Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung”, kurz ZEDE, wären die Gesetze und Rechtsprechung von Honduras außer Kraft gesetzt. Kritiker befürchten einen Ausverkauf des Landes und Vertreibungen der Bevölkerung. Und wer Details zum geplanten Deal wissen will, stößt bei der Regierung auf eine Mauer des Schweigens. Martin Reischke hat sich für uns in Honduras umgesehen.

15.12.2017
Globales Lernen, Handel, Konzernkritik, Multimedia
Video

Das Märchen vom Freihandel

Erklärvideo für die Bildungsarbeit

Erklärvideo zu den Mythen des Freihandels. Ist Freihandel immer gut für alle? Das zumindest wird versprochen und Freihandel weltweit vorangetrieben. Doch ganz so einfach ist es leider nicht… Wie bei Märchen üblich, wird auch hier ein Happy End versprochen. Durch Freihandel würde der Wohlstand aller steigen und Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber leider sind Märchen nun mal Märchen und haben mit der Realität nicht allzu viel zu tun. Es mag zutreffen, dass der Wohlstand durch Freihandel steigt, allerdings ist er nicht gerecht verteilt. Die durch globalisierten Handel entstandenen Arbeitsplätze sind häufig prekär und von Ausbeutung geprägt… Es lohnt sich also ein genauerer Blick darauf, wie die Globalisierung gestaltet sein sollte, damit sie wirklich zum Wohle aller beiträgt.

29.11.2017
Konzernkritik, Landnahme, Multimedia, Straflosigkeit
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Mapuche vs. Benetton:

Indigene als Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft

In Argentinien kämpfen die indigenen Mapuche seit vielen Jahren um ihr Land. Große Gebiete, auf denen sie bereits seit Jahrhunderten ansässig sind, befinden sich heute im Privatbesitz transnationaler Konzerne, wie dem Modeunternehmen Benetton. Die Indigenen sind Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft, die vom argentinischen Staat nach allen Kräften unterstützt wird. Bei einer Protestkundgebung auf einem Teil der Benetton-Fläche im August diesen Jahres, kam der Aktivist Santiago Maldonado – ein junger Mann aus Buenos Aires – auf der Flucht vor den staatlichen Sicherheitskräften ums Leben. Ende November kam es erneut zu gewaltsamen Übergriffen auf Mapuche im Süden des Landes.