Landwirtschaft

So, 23.06.2019 / 17:00
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Agroenergie, Handel, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Das Land ist unser Leben, unsere Identität, unser Erbe!

Die Frauenorganisation der Guarani-Kaiowá und der Kampf um indigenes Land in Brasilien

Janete und Alenir Guarani-Kaiowá aus Mato Grosso do Sul (Brasilien) berichten über den Kampf für die Demarkierung ihres traditionellen Landes, gegen die Interessen der Agrarindustrie, und über die Kuñangue Aty Guasu, die Frauenorganisation der Guarani-Kaiowá. Diese fordert die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ebenso ein wie den Respekt für das indigene Leben und die Umwelt (insbesondere im Angesicht der Demontage indigener Institutionen unter der aktuellen Regierung). Als Frauen sind sie zudem besonders betroffen von rassistischer Diskriminierung und der zunehmenden Gewalt. Dagegen organisieren sie sich z.B. durch Stärkung ihrer traditionellen Religion und Medizin.

Sa, 22.06.2019 / 10:00 – 13:00
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Film + Gespräch

Amazonas-Matinee

Filmpräsentationen mit anschließender Publikumsdiuskussion

Zeit: Samstag, 22. Juni 2019 / 10 -13 Uhr
Ort: Eva Lichtspiele
(Blissestraße 18, 10713 Berlin / U-Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249 / Tel.: 030 / 922 55 305)

Veranstaltet von:
Eva-Lichtspiele in Kooperation mit Brasilien Initiative Berlin, FDCL

Eintritt frei, Spenden möglich

Wir wollen denjenigen in Brasilien ein Sprachrohr sein, die – insbesondere indigene Völker und traditionelle Gemeinschaften im Amazonasgebiet – bedroht sind vom Klimawandel und von einer Regierung, die ihre verfassungsmäßigen Rechte auf Territorien nicht respektieren will.

Mi, 12.06.2019 / 19:00 – 21:30
Heinrich-Böll-Stiftung
Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte, Português
Abendveranstaltung

Brasilien: Kampf um den amazonischen Regenwald

Können Zivilgesellschaft und Rechtsstaat Bolsonaros Politik noch verhindern?

mit:Eliane Moreira (Ministerio Público des Bundesstaates Pará)Adriana Ramos (Instituto Socioambiental – ISA)Moderation: Thomas Fatheuer (Vorstand des Brasilien Netzwerkes Kobra und Mitarbeiter des FDCL)Seit langem ist die Zerstörung des Regenwaldes als eines der wichtigsten globalen Umweltprobleme anerkannt. Und seine Erhaltung ist die Voraussetzung für die Lebensperspektiven seiner Bewohner/innen – indigener Völker und traditioneller Gemeinschaften.Brasilien beherbergt in der Amazonasregion das größte Regenwaldgebiet der Welt. Klar ist: Ohne eine deutliche Reduzierung der Entwaldung sind die in Paris vereinbarten Klimaziele nicht zu erreichen. Schutzgebiete und indigene Territorien haben sich als wirksame Barriere gegen Entwaldung erwiesen. Dennoch hat der neugewählte und seit Januar dieses Jahres amtierende Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, dem Regenwald und seinen Bewohner/innen den Kampf angesagt.

11.06.2019
Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Unterrichtsmaterialien
Virginia Boye, Rita Trautmann, Pia Voelker

Wem gehört das Saatgut?

Eine Lernkiste zum Ausleihen für Schulen und Workshops für Schüler*innen

Agrarvielfalt ist für das menschliche Leben unerlässlich. Über tausende Jahre wurden unzählige Sorten gezüchtet, die der Ernährung dienen. Weltweit nutzt vor allem die kleinbäuerliche Landwirtschaft das traditionelle Wissen und produziert bis heute in Ländern des globalen Südens weit mehr als die Hälfte der dort konsumierten Nahrung. Für den Erhalt der kleinbäuerlichen Wirtschaft ist die Züchtung von samenfesten, vielfältigen Sorten wichtig, denn nur so können Kleinbäuer*innen ihr eigenes Saatgut produzieren und wer die Saat hat, hat das Sagen. Das haben auch große Saatgutfirmen und die Agrarindustrie erkannt. Mit der Aneignung von Saatgut locken neue Einnahmequellen und Absatzmärkte. Kleinbäuer*innen hingegen verlieren ihre Entscheidungsmacht über Ernährungs- und Produktionsformen und damit ihre Unabhängigkeit. Doch gerade der kleinbäuerliche Acker ist nicht nur für die Welternährung sondern auch für die Agrarvielfalt (auch als Agrobiodiversität bezeichnet) wichtig: er basiert auf Biodiversität und schützt sie gleichzeitig. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft und der Kommerzialisierung des Saatguts geht Vielfalt verloren. Und auch bei uns landet immer weniger von dieser Vielfalt auf dem Teller.

Fr, 07.06.2019 / 19:00 – 21.00
FDCL
Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Veranstaltung

Soziales & Umwelt mit Volldampf zurück!

Agrobusiness und die Bolsonaro-Regierung und die Verschärfung der Landkonflikte

Agrobusiness und die Bolsonaro-Regierung: Soziales & Umwelt mit Volldampf zurück und die Verschärfung der Landkonflikte

04.06.2019
Handel, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Multimedia
Audio

Wenn die Kuh kein Gras mehr frisst.

Industrielle Fleischproduktion in Argentinien

Argentinien ist weltberühmt für sein Rindfleisch. Und wegen seiner großen Fläche wird dem südamerikanischen Land nachgesagt, dass die Kühe dort ein glückliches Leben hätten. Wer kennt sie nicht, die Bilder von weidenden Herden in der argentinischen Pampa? Doch ist dieses Bild heute überhaupt noch aktuell? Christian Rollmann hat sich für onda auf die Suche nach den Pampa-Rindern gemacht und überprüft, inwieweit der Mythos dem Abgleich mit der Realität standhält.

Mo, 03.06.2019
Handel, Klima/Biodiversität
Pressemitteilung

Pressemitteilung: Keine Zeit mehr für Untätigkeit – Zivilgesellschaft sieht dringenden Handlungsbedarf in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Berlin, 03. Juni 2019         Vor fast 4 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die 2030-Agenda mit den Sustainable Development Goals – den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Jahr kommen Staats- und Regierungschefs erneut zusammen um das erste Mal eine umfassende Bilanz über die bisherige Umsetzung zu ziehen. Eines ist auch vor dem Treffen klar – das bisherige Tempo ist bei weitem nicht ausreichend um die gesetzten Ziele bis 2030 zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen eine gemeinsame Erklärung an die Bundesregierung erarbeitet, die heute veröffentlicht und mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik diskutiert wird.

Mi, 29.05.2019
Handel, Handelsabkommen, Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Beitrag

Offenen Brief zu den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen EU-Mercosur und zur Lage der Menschenrechte und Umwelt in Brasilien unterstützen!

In dem offenen Brief des Seattle to Brussels Network (S2B) an die EU-Kommission wird auf die für Menschenrechte und Umwelt verheerende Politik der neuen brasilianischen Regierung unter Präsident Bolsonaro hingewiesen. Anschließend wird dargestellt, dass die EU die Verantwortung hat, hier Stellung zu beziehen. Die EU soll klare Signale senden und die Weiterverhandlung eines EU-Mercosur-Freihandelsabkommens sofort … weiterlesen

Di, 14.05.2019 / 15:00 – 17:00
Forum Umwelt und Enwicklung
Agroenergie, English, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Veranstaltung

Brasilien – „Zukunftsland“ der Bioökonomie?

Informations- und Austauschgespräch mit Camila Moreno (Brasilien)
Zeit: Di, 14. Mai 2019, 15:00 – 17:00 Uhr / Ort: Forum Umwelt &Entwicklung, Marienstr.19-20 (2. Stock Hinterhaus)
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sieht drei zentrale Säulen für die Entwicklung der Bioökonomie: „fortgeschrittene Kenntnis von Genen und komplexen Zellprozessen, erneuerbare Biomasse und die sektorübergreifende Integration von Biotechnologie“.War die Auseinandersetzung mit dem Stichwort Bioökonomie außerhalb von Fachkreisen bis vor wenigen Jahren öffentlich kaum wahrnehmbar, sind bioökonomische Strategien mittlerweile im globalen Süden wie Norden zum Gegenstand kritischer Interventionen geworden. Hierzulande wird die Propagierung einer Bioökonomie von staatlicher Seite massiv betrieben. Die offiziellen Bioökonomie-Strategien der EU und Deutschlands finden nicht nur bereits seit Jahren ihren Niederschlag in entsprechenden Schwerpunktsetzungen der Forschungslandschaft, sondern beginnen auch verwandte Politikbereiche signifikant zu beeinflussen. Innerhalb und zwischen entwicklungs- und umweltpolitischen Gruppen der Zivilgesellschaft steckt die kritische Debatte zu der neuen Welle von Bioökonomie-Strategien hingegen noch in den Anfängen.Brasilien ist ein zentraler Schauplatz der Implementierung bioökonomischer Ansätze – nicht nur innerhalb Lateinamerikas sondern im globalen Maßstab.

Sa, 11.05.2019 / 14:00 – 22:00

Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Veranstaltung

Saisoneröffnung mit buntem Programm auf dem Weltacker

Das FDCL und das Projekt 2000m² stellen die Lernkiste zu Saatgut vor

Mit der Lernkiste zum Thema: „Wem gehört das Saatgut? Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.“ wollen wir die Zusammenhängen zwischen Patenten auf Saatgut, Ernährungssouveränität und Agrarvielfalt deutlich machen. Bei der Ackereröffnung bieten wir kurze Workshops auf dem Acker dazu an.  Wir setzten uns mit geistigen Eigentumsrechten auf Pflanzen und Saatgut auseinander und gehen den Fragen nach: Wie ist es zu Eigentumsrechten an Saatgut gekommen? Wem nützen diese Eigentumsrechte? Wen benachteiligen sie? Anhand einer Comicgeschichte beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen des Handels mit kommerziellem Saatgut auf kleinbäuerliche Gemeinschaften und Agrarvielfalt