Landnahme

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Mon, 20.02.2017 / 19:00
FDCL
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Kahlschlag in Brasilien

Berichte über die neue Agrarfront Matopiba

Im Jahr 2015 hat die brasilianische Regierung im Norden des Landes eine Region doppelt so groß wie Deutschland zur neuen Agrarfront erklärt. Das Gebiet soll landwirtschaftlich „entwickelt“ und von dort der Weltmarkt mit Soja, Mais und Baumwolle versorgt werden. Durch die Ausweitung der agrarindustriellen Produktion kommt es massenhaft zu Vertreibungen der lokalen Bevölkerung. Pestizide, Pistoleiros und Landraub bedrohen die ansässige Bevölkerung. Derzeit nimmt Brasilien den ersten Platz bei Übergriffen und Morden gegen Menschenrechts- und Umweltaktivisten ein. Von zwei exemplarischen Fällen von Vertreibung wird auf der Veranstaltung berichtet

Mon, 12.12.2016 / 18:30
FDCL
Agroenergie, Español, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Wo werden wir leben?

Die indigene Gemeinschaft von Sta. Clara de Uchunya in Ucayali, Peru wehrt sich gegen die Bedrohung ihres traditionellen Territoriums durch Palmölplantagen

Robert Guimaraes, Präsident der regionalen indigenen Organisation FECONAU (Mitglied des nationalen Verbandes AIDESEP) und Miriam Soria Gonzalez vertreten Sta. Clara de Uchunya in Ucayali, welches durch die massive Ausbreitung der Palmölplantagen bedroht ist. Sie werden davon berichten, wie sich Sta. Clara de Uchunya seit Jahren gegen die Machenschaften von Palmölunternehmen wehrt und Klagen gegen dieselben … weiterlesen

Thu, 01.12.2016 / 19:30 – 22:00
Galerie Olga Benario
Agroenergie, Belo Monte, Bergbau, Extraktivismus, Handelsabkommen, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe, Straflosigkeit, TKCSA
Veranstaltung

Buchvorstellung: Abstauben in Brasilien. Deutsche Konzerne im Zwielicht

Buchvorstellung und Diskussion mit Christian Russau

Die Global Player der deutschen Wirtschaft sind alle in Brasilien aktiv. Christian Russau, Mitarbeiter des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V., geht in seinem Buch «Abstauben in Brasilien» der Frage nach, wie es die in Brasilien tätigen deutschen Konzerne mit Menschenrechten und Umwelt halten und welche unrühmliche Rolle deutsche Politik und Konzerne während der Militärdiktatur und … weiterlesen

Mon, 21.11.2016 / 19:00 – 22:00
Ibero Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz
Agroenergie, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Brasilien: Freifahrtschein für das Agrobusiness?

Interessenkonflikte zwischen Agrarindustrie und kleinbäuerlicher Landwirtschaft – die Situation in Brasilien nach dem Regierungswechsel

Diskussionsrunde mit brasilianischen Gästen

In Brasilien droht die kleinbäuerliche Landwirtschaft noch mehr ins Abseits zu geraten. Einerseits hat der weltgrößte Sojabauer Maggi das Ministerium für Agrarwesen, Fischerei und Viehzucht (MAPA) übernommen, welches die Interessen der großen Agrarproduzenten vertritt.

22.10.2016
Belo Monte, Bergbau, Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe, TKCSA
Buch
Christian Russau

Abstauben in Brasilien

Deutsche Konzerne im Zwielicht

Die Global Player der deutschen Wirtschaft sind alle in Brasilien aktiv. Christian Russau, Mitarbeiter des FDCL, geht in seinem Buch „Abstauben in Brasilien“ der Frage nach, wie es die in Brasilien tätigen deutschen Konzerne mit Menschenrechten und Umwelt halten und welche unrühmliche Rolle deutsche Politik und Konzerne während der Militärdiktatur und heute in Brasilien spielten. Deutsche Konzerne beteiligen sich als Zulieferer oder Versicherer bei Staudämmen, sind Abnehmer der Rohstoffe, betreiben Stahlwerke oder verkaufen in Brasilien Pestizide, die in Europa nicht zugelassen sind, oder mischen eifrig beim Landgrabbing mit.

Di, 13.09.2016
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Beitrag

Hands on the Land for Food Sovereignty and Climate Justice

Ohne Zugang zu Land keine Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit VertreterInnen von Basis-Gemeinden und sozialen Bewegungen auf der ganzen Welt erklären in diesem Video, warum eine demokratische Kontrolle des Zugangs zu Land und anderen natürlichen Ressourcen unabdingbar ist, um Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit zu erreichen. Sie sprechen über die falschen Lösungen, die zur Eindämmung des Klimawandels präsentiert werden, … weiterlesen

Di, 28.06.2016
Extraktivismus, Landnahme, Menschenrechte
Beitrag

Sehenden Auges in den Justizskandal

Das Gerichtsverfahren zum Massaker von Curuguaty nähert sich seinem Ende und droht, eine Farce zu werden Vor vier Jahren kamen bei einem Zusammenstoß zwischen protestierenden Landlosen und der Polizei 17 Menschen ums Leben. Der damals regierende Präsident Fernando Lugo wurde deshalb abgesetzt, obwohl der Fall völlig ungeklärt war. Das bald endende Gerichtsverfahren wird kaum aufklären, … weiterlesen

Do, 12.05.2016
Konzernkritik, Landnahme, Menschenrechte, Straflosigkeit, Uncategorized
Beitrag

Rückzug von Voith Hydro aus umstrittenen Kraftwerkprojekt in Honduras: Das deutsche Unternehmen muss für die jahrelange Tatenlosigkeit Verantwortung übernehmen

Am 4. Mai kündigte das Unternehmen Voith Hydro an, aus dem umstrittenen Wasserkraftwerksprojekt Agua Zarca in Honduras auszusteigen. Damit reagiert das Unternehmen auf die Festnahme von vier Tatverdächtigen für den Mord an der Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres in Honduras. „Abhängig vom weiteren Verlauf und den Ergebnissen der Ermittlungen werden wir entscheiden, ob die Lieferungen … weiterlesen

Mi, 13.04.2016
Extraktivismus, Landnahme, Menschenrechte, Straflosigkeit, Uncategorized
Beitrag

Bericht der Internationalen Mission „Gerechtigkeit für Berta Cáceres Flores“

Zusammenfassung Honduras – 17. bis 21 März 2016 Hintergrund und Ziel der Mission Die gemeinsame Internationale Mission „Gerechtigkeit für Berta Cáceres Flores“ wurde von 15 Personen – Parlamentarier*innen, Jurist*innen und Repräsentant*innen von Menschenrechts-, Gewerkschafts- und zivilgesellschaftlichen Organisationen und Netzwerken – begleitet. Zwischen dem 17. und 21. März 2016 wurden eine Vielzahl an Aktivitäten verwirklicht. Der … weiterlesen

Tue, 19.01.2016
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Paraguay muss Menschenrechtsrat Rede und Antwort stehen

Brutaler Landkonflikt von Marina Kue auf der Tagesordnung

Berlin und Köln,19.1.2016. Paraguay muss sich am morgigen Tag im Rahmen der periodischen Berichterstattung den Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrates in Genf Rede und Antwort stehen. Auf der Tagesordnung steht auch der sogenannte Fall von Marina Kue, der die Amtsenthebung (den so genannten „parlamentarischen Putsch“) gegen den damaligen Präsidenten Fernando Lugo eingeleitet hatte. Dieser Fall stellt einen der schwersten Fälle von Menschenrechtsverletzungen und Kriminalisierung von sozialen Bewegungen der letzten Jahre in der Region dar. Die Organisationen FIAN und FDCL, die den Fall seit 2012 begleiten, erhoffen sich vom Menschenrechtsrat positive Impulse für den Fall und die betroffenen Bauern und Bäuerinnen.