Menschenrechte

demo-leipziger

Fr, 13.07.2018 / 15:00 – 17:00
FDCL
Extraktivismus, Menschenrechte
Veranstaltung

El Salvador nach den Wahlen

Drohende Privatisierungswelle und soziale Mobilisierung

Einladung zum Gespräch mit Francisco Omar Parada, Lehrer für Sozialwissenschaften und Mitglied der studentischen Organisation Fuerza Estudiantil Salvadoreña (FES). Mit den Parlamentswahlen in El Salvador im März 2018 haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben: Die regierende FMLN musste herbe Verluste hinnehmen, die rechten Parteien haben zusammengenommen nun eine absolute Mehrheit.
Unser Gast Francisco Omar Parada wird ausgehend von den Wahlresultaten über die aktuelle Situation berichten.

Di, 03.07.2018 / 19:30
FDCL
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Abendveranstaltung

Verletzung indigener Territorialrechte in Südamerika

Zeugen berichten

Sowohl in lateinamerikanischen Staaten mit rechtsgerichteten als auch in solchen mit eher linksorientierten/ populistischen Regierungen zeichnet sich in den letzten Jahren eine Tendenz zunehmender Missachtung indigener Rechte ab. Die international anerkannte Verpflichtung zur freien, vorherigen, informierten Zustimmung indigener Gemeinschaften bei Fragen, die sie betreffen, wird missachtet, mühsam errungene indigene Territorialrechte werden offen angezweifelt und konkret verletzt, und Kritiker an solchen Verfahren als Feinde der Entwicklung diffamiert. Indigene selbst werden zunehmend wieder als „Hindernisse für den Fortschritt“ betrachtet, wenn sie auf ihre Rechte und ihre Lebensweise beharren. Auf friedliche Proteste wird nicht selten mit staatlicher Repression reagiert.

Mo, 02.07.2018
Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Berichterstattung zu Aufarbeitung der Colonia Dignidad-Verbrechen

Die Bundesregierung musste bis zum 30.06. dem Bundestag ein Konzept über einen Hilfsfonds für die Opfer und die Errichtung einer Gedenkstätte in der ehemaligen Colonia Dignidad vorlegen. Das Konzept ist öffentlich noch nicht bekannt, soeben veröffentlichte Spiegelonline jedoch folgende Meldung dazu: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/colonia-dignidad-deutschland-will-nichts-an-opfer-zahlen-a-1216118.html
Die im Bundestagsantrag an mehreren Punkten geforderte Beteiligung von Expert_innen und Betroffenen wurde bislang nicht umgesetzt.

Mo, 02.07.2018So, 22.07.2018
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Veranstaltung

Cuando las palabras - Widerständische Musik aus Honduras

Karla Lara auf Tournee

Vom 28. Juni bis 22. Juli wird Karla Lara mit ihrem Pianisten José Antonio Velasquez in mehreren deutschen Städten auftreten. Die Sängerin und Feministin gilt in ihrem Heimatland Honduras als Stimme des Widerstands. Seit 2004, als sie sich für ein Leben als Sängerin entschied, hat sie vier CDs produziert.
Ihre Texte sind inspiriert von den zivilgesellschaftlichen Widerstandsaktionen in ihrem Heimatland. Manche klagen an, andere beschreiben Zustände, die nach Veränderung verlangen und mobilisieren.

Di, 12.06.2018 / 19:00
FDCL
Español, Menschenrechte, Straflosigkeit
Abendveranstaltung

Colonia Dignidad – wie steht es um die Aufarbeitung?

Colonia Dignidad – Cómo avanza el esclarecimiento de los crímenes?

Im Juni vergangenen Jahren hat der Bundestag einstimmig einen Entschließungsantrag zur Aufarbeitung der Verbrechen der Colonia Dignidad verabschiedet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, gemeinsam mit dem chilenischen Staat die juristische, politische und historische Aufarbeitung voranzubringen. Bis zum 30.6.2018 sollen Konzepte für Hilfsmaßnahmen für die Opfer und die Errichtung einer Gedenkstätte der Colonia Dignidad vorgelegt werden.
En junio del 2017 el parlamento alemán votó en forma unánime una resolución que exige el esclarecimiento de los crímenes de la Colonia Dignidad. En esta resolución el parlamento insta al gobierno alemán a que promueva el esclarecimiento jurídico, político e histórico. Hasta el 30.6.2018 el gobierno tiene que presentar conceptos sobre ayudas a las víctimas de la Colonia Dignidad y para la instalación de un sitio de memoria en el lugar.

Di, 29.05.2018 / 19:00
FDCL
Straflosigkeit
Veranstaltung

Diskussionsabend zur aktuellen politischen Lage in Peru

Mit Álvaro Masquez Salvador

Hiermit möchten wir alle Peru-Interessierten mal wieder einladen zu einem sicher spannenden Diskussionsabend zur aktuellen politischen Lage in Peru: Die aktuellen zersplitterten politischen Kräfte und Parteien im Land – ein neuer Präsident und eine neue Regierung ohne Neuwahlen – die „Fujimoristas“ nach der Haftentlassung des Ex-Diktators Fujimori durch einen korrupten Deal – die Linke und ihre Strategien: Wie kann in Peru eine demokratische und gerechtere Zukunft aussehen und mitgestaltet werden?

Di, 17.04.2018 / 19:00 – 21:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Veranstaltung

„Zivilgesellschaft unter Druck“

Zur aktuellen Situation Brasiliens und der Landlosenbewegung MST

Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht seit 22 Jahren im Zeichen der Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Obwohl sie 70 % der weltweiten Nahrungsmittel erzeugen, haben sie oft selbst nicht genug zu essen: Ungefähr die Hälfte der weltweit 800 Millionen Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Ihre Lebensgrundlagen und Rechte werden zunehmend durch “Modernisierungspolitiken” zum Nachteil der ländlichen Bevölkerung, fortschreitende Landkonzentration und ausbeuterische Konzernstrategien bedroht und verletzt.

Di, 17.04.2018 / 12:00 – 14:00
Brasilianische Botschaft
Landwirtschaft, Menschenrechte
Kundgebung

Für Kleinbauernrechte und Ernährungssouveränität! Saatgut ist Kulturgut und gehört in Bauernhand!

Stopp der Kriminalisierung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Brasilien! Agrarreform jetzt!

Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht seit 22 Jahren im Zeichen der Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Obwohl sie 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel erzeugen, haben sie oft selbst nicht genug zu essen. Vielmals werden ihre Rechte verletzt und ihre Lebensgrundlagen bedroht. Eine Erklärung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen soll nun ihre Rechte stärken. Denn der aktuelle internationale Rechtsrahmen reicht nicht aus, um Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu schützen. Während auf internationaler Ebene um eine Anerkennung von Rechten von Bäuerinnen und Bauern und die Verankerung des Rechts auf Saatgut, Land und anderem gerungen wird, sind in Brasilien die Entwicklungen gegenläufig.

Di, 17.04.2018
Handel, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Protestaktion vor der brasilianischen Botschaft

Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Stärkung kleinbäuerlicher Rechte und Ende der Kriminalisierung der sozialen Bewegungen in Brasilien

[Berlin, Hamm, Köln 17.04.2018] Ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus Bauernorganisationen, entwicklungspolitischen und Menschenrechtsorganisationen hat auf einer Kundgebung und Mahnwache zum internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands am 17. April 2018 vor der brasilianischen Botschaft in Berlin protestiert. Mit Transparenten, Großpuppen und in Redebeiträgen forderte das Bündnis gemeinsam mit zwei Delegierten der brasilianischen Landlosenbewegung MST die Stärkung kleinbäuerlicher … weiterlesen