Menschenrechte

demo-leipziger

Mo, 05.11.2018 / 9:30 – 17:30
Friedrich-Ebert-Stiftung
Español, Handel, Handelsabkommen, Menschenrechte, Rohstoffe
Konferenz

„Tausche Auto gegen Steak“ || „Cambio coche por bistec“

Fachkonferenz zu den Handelsbeziehungen zwischen Lateinamerika und Europa || Simposio sobre las relaciones comerciales entre América Latina y Europa

Die Europäische Union ist Lateinamerikas drittgrößter Handelspartner, hat in den vergangenen drei Dekaden
jedoch an Bedeutung verloren. Während im Jahr 1990 etwa ein Viertel der lateinamerikanischen Exporte nach
Europa gingen, war dies im Jahr 2016 nur noch ein Achtel. Im vergleichbaren Umfang gingen auch die Importe
aus Europa zurück. Unverändert geblieben ist die Struktur des Handelsaustausches: Noch immer exportiert die
EU in erster Linie Industrieerzeugnisse, während die lateinamerikanischen Länder hauptsächlich Rohstoffe und
Agrarerzeugnisse an die EU liefern.
La Unión Europea es el tercer socio comercial de América Latina, pero en las últimas tres décadas ha perdido relevancia. Si bien en 1990 alrededor de un cuarto de las exportaciones latinoamericanas se dirigían a Europa, en 2016 eran solo alrededor de un octavo; respecto a las importaciones desde Europa, la reducción fue comparable. Lo que no ha cambiado es la estructura del intercambio comercial: la UE sigue exportando en primer lugar productos industriales, mientras que los países latinoamericanos principalmente suministran a la UE materias primas y productos agropecuarios.

Di, 18.09.2018
Landwirtschaft, Menschenrechte
Pressemitteilung

Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert klares Bekenntnis zu Menschenrechten: Bundesregierung muss UN-Erklärung zur Stärkung der Bauernrechte unterstützen

Anlässlich der bevorstehenden abschließenden Diskussion und Entscheidung des UN-Menschenrechtsrats in Genf über die „Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis die Bundesregierung auf, für die Annahme der Erklärung zu stimmen. Ressourcenkonflikte um Land, Wasser und Saatgut nehmen zu, es gibt ein Machtungleichgewicht zwischen Kleinbauern und anderen Landnutzern auf der einen und der industriellen Landwirtschaft auf der anderen Seite. Das Bündnis hält es daher für dringend erforderlich, die Rechte dieser Gruppen zu stärken. Menschenrechtsverteidiger, die sich für diese Gruppen einsetzen, werden zunehmend kriminalisiert oder gar ermordet.

Fr, 07.09.2018 / 18:00 – 20:00
Delphi LUX
Español, Handel, Menschenrechte
Film + Gespräch

Filmreihe #2030 – Talleres Clandestinos

von Catalina Molina (spanisch OmU)

Film und Gespräch: Talleres Clandestinos von Catalina Molina (spanisch OmU)
AT/AR | 2010 | 40 Minuten
Der Film: Juana, eine junge Bolivianerin, verlässt ihren Mann und ihr Kind, um in Argentinien als Näherin Geld zu verdienen. Was sie die Mühsal der ausbeuterischen Werkstättenarbeit ertragen lässt, ist die Aussicht auf eine Rückkehr mit etwas Erspartem. Es kommt jedoch anders als erhofft…
Talleres Clandestinos wurde 2010 beim deutschen Menschenrechtsfilmpreis ausgezeichnet.

Fr, 31.08.2018
Menschenrechte
Beitrag

Spendenaufruf für El Paranpanpan de Catia aus Caracas in Berlin

Das selbstorganisierte Jugendkollektiv El Paranpanpan de Catia aus Caracas/Venezuela engagiert sich seit Jahren gegen Gewalt. Mit Hip-Hop, Graffiti, Empowerment-Workshops und Vielem mehr. Zur Zeit sind zwei Vertreter*innen des Kollektivs in Berlin, um über ihre Arbeit zu berichten. Am 08.09. ab 15:30 Uhr veranstalten sie ein Paranpanpan de Catia auf dem Rummelplatz im Friedrichshain – mit … weiterlesen

Mo, 27.08.2018
Español, Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Organizaciones internacionales denunciamos negligencia estatal en el caso de Berta Cáceres

Tegucigalpa, 27 de agosto de 2018.– Organizaciones internacionales expresamos preocupación ante la persistente negligencia de las autoridades hondureñas en el proceso de investigación por el asesinato de Berta Cáceres Flores y la tentativa de asesinato del defensor Gustavo Castro. En este sentido, resulta censurable que, a dos semanas de iniciarse el juicio oral y público … weiterlesen

Do, 09.08.2018
Landwirtschaft, Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Freilassung der 11 Bauern von Curuguaty sechs Jahre nach der gewaltsamen Niederschlagung des Protests

Am 26. Juli 2018 hat die Strafkammer des Obersten Gerichtshofes von Paraguay die Verurteilung der elf Bauern im Fall Curuguaty aufgehoben. Der Freispruch der Angeklagten wurde mit fehlerhaften Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft begründet. Gegenwärtig sind noch vier Bauern inhaftiert, die aufgrund des Urteils entlassen werden müssen. Menschenrechts- und andere Organisationen begrüßen das Urteil als historische … weiterlesen

Do, 26.07.2018 / 18:00 – 20:00
Aquarium
Español, Menschenrechte
Veranstaltung

Ni Una Menos, feministische Bewegung und Frauenstreik in Argentinien

Vortrag und Gespräch mit Carolina Balderrama

Im Juni 2015 gründete sich Ni Una Menos (Keine einzige weniger) als Antwort auf die brutalen Feminizide und sexualisierte Gewalt in Argentinien. Seither ist die feministische Bewegung im Land regelrecht explodiert – mehrmals im Jahr mobilisiert sie zu Demonstrationen mit mehreren Hunderttausenden (!) Teilnehmer*innen, macht basisdemokratische Politik in öffentlichen Versammlungen, setzt feministische Themen mit Erfolg auf die politische Tagesordnung und ist dabei, eine verloren geglaubte Kampagne für Abtreibung in ein Gesetz und ein Recht zu verwandeln. Im Oktober 2016 griffen argentinische Frauen zum ersten Mal zum Streik als Form des politischen Protests, im März 2017 und 2018 waren sie maßgeblich an der Organisation der internationalen Frauenstreiks beteiligt.

Fr, 13.07.2018 / 15:00 – 17:00
FDCL
Extraktivismus, Menschenrechte
Veranstaltung

El Salvador nach den Wahlen

Drohende Privatisierungswelle und soziale Mobilisierung

Einladung zum Gespräch mit Francisco Omar Parada, Lehrer für Sozialwissenschaften und Mitglied der studentischen Organisation Fuerza Estudiantil Salvadoreña (FES). Mit den Parlamentswahlen in El Salvador im März 2018 haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben: Die regierende FMLN musste herbe Verluste hinnehmen, die rechten Parteien haben zusammengenommen nun eine absolute Mehrheit.
Unser Gast Francisco Omar Parada wird ausgehend von den Wahlresultaten über die aktuelle Situation berichten.

Di, 03.07.2018 / 19:30
FDCL
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Abendveranstaltung

Verletzung indigener Territorialrechte in Südamerika

Zeugen berichten

Sowohl in lateinamerikanischen Staaten mit rechtsgerichteten als auch in solchen mit eher linksorientierten/ populistischen Regierungen zeichnet sich in den letzten Jahren eine Tendenz zunehmender Missachtung indigener Rechte ab. Die international anerkannte Verpflichtung zur freien, vorherigen, informierten Zustimmung indigener Gemeinschaften bei Fragen, die sie betreffen, wird missachtet, mühsam errungene indigene Territorialrechte werden offen angezweifelt und konkret verletzt, und Kritiker an solchen Verfahren als Feinde der Entwicklung diffamiert. Indigene selbst werden zunehmend wieder als „Hindernisse für den Fortschritt“ betrachtet, wenn sie auf ihre Rechte und ihre Lebensweise beharren. Auf friedliche Proteste wird nicht selten mit staatlicher Repression reagiert.