Menschenrechte

demo-leipziger

Wed, 31.05.2017 / 19:30
Theater Expedition Metropolis e.V.
Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte
Lesung

MAIZ

Lesung. Performance. Musik. Diskussion

Das Wort ›Mais‹ stammt aus dem Taíno, einer Sprache indigener Gruppen der Karibik und bedeutet wörtlich ›das, was Leben trägt‹. Die Kulturpflanze mit einer Vielfalt von ca. 60 Sorten allein in Mexiko ist allerdings – zumindest in ihrer Diversität – vom ›Aussterben‹ bedroht. Doch handelt es sich nicht nur um das Verschwinden einer Pflanze, die weltweit ein kulturelles wie auch kulinarisches Nahrungsmittel darstellt; durch Technologisierung und Optimierung des Saatguts, wie auch dem Einsatz von Gentechnik wurde aus einem Kulturgut eine industrialisierte Ware.

Wed, 24.05.2017 / 19:00
FDCL
Menschenrechte
Veranstaltung

¡ZAPATISMO ACTUAL!

Die Rebellion der zapatistischen Befreiungsbewegung in Chiapas / Mexiko

Info- und Diskussionsveranstaltung mit vielen Bildern und O-Tönen zu den neuesten Entwicklungen in Chiapas und Mexiko.
Die zapatistische Bewegung, mit ihrer konkreten Selbstverwaltung in weiten Teilen des mexikanischen Bundesstaates Chiapas, ist wie die kurdische Bewegung ein wichtiger Bezugspunkt für linke Kämpfe weltweit geworden.

Fri, 19.05.2017
EU - Mexiko, Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte
Pressemitteilung

Pressemitteilung: Neues EU-Handelsabkommen mit Mexiko: NRO fordern Verhandlungspause

Neue Studie warnt vor negativen Auswirkungen auf Umwelt und Menschenrechte

Anlässlich der heute beginnenden Mexikoreise von Außenminister Sigmar Gabriel appellieren die kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und MISEREOR und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) an die Bundesregierung, sich für eine Unterbrechung der Neuverhandlung des EU-Handelsabkommens mit dem lateinamerikanischen Land stark zu machen. Vor einer Fortsetzung der Verhandlungen fordern sie eine umfassende menschenrechtliche, soziale und ökologische Folgenabschätzung und eine Überarbeitung des bisherigen Verhandlungsmandats der EU. In einer gemeinsamen Studie kommen die drei Organisationen zu dem Ergebnis, dass die jetzt geplante Verschärfung der handelspolitischen Verpflichtungen im Bereich der Investitionen, des geistigen Eigentums oder der Energie die Konflikte und die soziale Krise in Mexiko weiter verschärfen würde.

Di, 09.05.2017
Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Kleinbauern und Kleinbäuerinnen brauchen besonderen Schutz!

Stärken wir die Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen! Jetzt Petition unterzeichnen!   Weitere Informationen zur Petition hier Video: Auf dem Weg zu einer Erklärung für Bauernrechte Fordere mit uns eine Erklärung der Vereinten Nationen für die Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen sowie anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Denn obwohl sie 70 Prozent der … weiterlesen

05.2017
EU - Mexiko, Extraktivismus, Handel, Menschenrechte
Studien

Menschenrechte auf dem Abstellgleis - Die Neuverhandlung des EU-Handelsabkommens mit Mexiko

Bei ihrem Gipfeltreffen im Juni 2015 vereinbarten die Europäische Union und Mexiko eine Neuverhandlung des sogenannten Globalabkommens, das zwischen beiden Seiten bereits seit 1997 in Kraft ist. Zentrale Säule dieses Vertrags ist ein Freihandelsabkommen, das im Zuge der Neuverhandlung „modernisiert“ werden soll. Die vorliegende Publikation widmet sich der Frage, welche sozialen, menschenrechtlichen und ökologischen Folgen die „Modernisierung“ des EU-Mexiko- Handelsabkommens nach sich ziehen kann.

Mon, 24.04.2017 / 19:00
FDCL
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Veranstaltung

Mit Bioökonomie zum Guten Leben?

Wir können weiter wachsen, ohne die Welt zugrunde zu richten – das ist das zentrale Versprechen der Bioökonomie. „Nachwachsende Rohstoffe“ wird zur Zauberformel für die Zukunft. Das Konzept des Guten Lebens, des Buen Vivirs, hingegen hinterfragt das Verhältnis zur Natur und insistiert auf der Notwendigkeit einer grundlegenden Neuorientierung. Wohin führt der Machbarkeitsoptimismus der Bioökonomie? Welche Auswirkungen hat Bioökonomie für den Globalen Süden und kann die Idee des Buen Vivir eine Alter

Fri, 21.04.2017 / 19:30
FDCL
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Buen Vivir und die Gier nach Öl

Was bleibt von Ecuadors Konzept vom Guten Leben?

2007 sorgte Ecuador mit der revolutionären Yasuní-ITTInitiative für internationale Aufmerksamkeit: Für das Gute Leben im Einklang mit der Natur sollte das Erdöl im Yasuní-Regenwald für immer im Boden bleiben und mit Unterstützung der Länder des Globalen Nordens ein alternatives Wirtschafts- und Entwicklungsmodell aufgebaut werden. Die ecuadorianische Verfassung von 2008 hat das Buen Vivir sogar zur Staatsmaxime erhoben und der Natur eigene Rechte zugestanden. Auch heute propagiert die Regierung des Landes das Buen Vivir – und die Ausweitung der Erdölförderung im Regenwald. Wie geht das zusammen? Welche Haltung hat das zivilgesellschaftliche Bündnis YASunidos dazu?

Fri, 21.04.2017Sat, 22.04.2017
Heinrich-Böll-Stiftung
Menschenrechte, Português
Veranstaltung

Trotz alledem … 25 Jahre KoBra

Frühjahrstagung und Mitgliederversammlung

Frühjahrstagung und Mitgliederversammlung der KoBra und der FreundInnen der MST, Deutschland, & 25 Jahre KoBra Jubiläumsfeier

Thu, 13.04.2017
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Pressemitteilung

Pressemitteilung zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen - Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!

Berlin, Hamm, Köln, 13. April 2017. Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht in diesem Jahr im Zeichen der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Obwohl sie 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, haben sie oft selbst nicht genug zu essen: 50 Prozent der weltweit 800 Millionen Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Ihre Lebensgrundlagen und Rechte werden zunehmend durch Agrarkonzerne und Regierungen bedroht und verletzt.

Wed, 12.04.2017
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Berufungsgericht verhängt Haftstrafen gegen Mitglieder der Colonia Dignidad

[Santiago de Chile, 12.04.2017] Die chilenische Justiz hat gestern in zwei wichtigen Urteilen Haftstrafen gegen Mitglieder der Colonia Dignidad und des Diktatur-Geheimdienstes DINA verhängt. Die erste Kammer des Berufungsgerichts Santiago sprach auch den Opfern, bzw. ihren Angehörigen Entschädigungssummen zu.