Indigene Gruppen in Brasilien wie die Munduruku kämpfen seit Jahren dafür, Landrechte und die Umwelt besser zu schützen. Bereits im September 2019 war Alessandra Korap Munduruku in Berlin. Dabei hatte sie auch Gelegenheit, vor Zehntausenden auf der Abschlusskundgebung der Berliner Demonstration zum Klimastreik am Brandenburger Tor zu sprechen und ihre Anliegen vorzutragen.
Foto: ASW

 

Datum/Zeit: Freitag, 20.09.2024, 11:30 – 13:00 Uhr

Ort: Berlin Global Village (Am Sudhaus 2, 12053 Berlin – auf dem Areal der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin Neukölln / U7 Rathaus Neukölln, U8 Boddinstraße, Bushaltestelle Morusstraße)


Die Veranstaltung findet auf Portugiesisch mit Übersetzung ins Deutsche statt.

Als Gäste begrüßen wir:

  • Jairo Saw Munduruku (indigenes Oberhaupt (Kazike) aus dem Dorf Sawre Aboy/im Einzugsgebiet des Tapajós, Zufluss zum Amazonas im Bundessaat Pará, Brasilien)
  • Alessandra Korap Munduruku (Aktivistin, Associação Indígena do Médio Tapajós – Parirí, Brasilien)
  • Marquinho Mota (Projektoordinator von FAOR – Fórum da Amazônia Oriental, Brasilien)

 

Von den Folgen der globalen Umweltkrise sind alle betroffen: ob in Amazonien, in Deutschland oder in Berlin. Wird der amazonische Regenwald weiter abgeholzt, kann die Erderwärmung und das Artensterben nicht gebremst werden. Und dort, wo die Rechte der indigenen Gemeinschaften respektiert und geschützt werden, bestehen die besten Chancen, den Regenwald zu erhalten. Seit 1992 ist Berlin Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder“, ein Kernanliegen ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit und politische Unterstützung der indigenen Gemeinschaften der Regenwälder Amazoniens.

Seit 2022 unterstützt ein Bündnis aus Mitgliedsgruppen des BER – die Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ – den Aufbau und Betrieb eines Kultur- und Bildungszentrums der Munduruku im Rahmen einer langfristigen Klima-Bündnis-Partnerschaft. Zudem stärkt die Initiative zivilgesellschaftliche Aktivitäten der Bildungs-, Informations- und Netzwerkarbeit in Berlin und den Politikdialog mit dem Fokus auf Amazonien. Damit fördern wir die Partnerschaft mit den Munduruku und zeigen auf, dass der Erhalt der Regenwälder, der Schutz indigener Gemeinden und globale Klimagerechtigkeit unmittelbar miteinander zusammenhängen.

Wir stellen die Initiative und Aktivitäten der Initiative vor. Unsere Gäste berichten vom Aufbau des Kultur- und Bildungszentrums und ihren Kämpfen gegen die Zerstörung ihrer Lebensräume und für ihre Rechte.

Veranstalter:
Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ im Rahmen der Konferenz Berlin Global Gerecht – Gemeinsam die Stadt verändern

 

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