Kooperation

Das FDCL bildet zusammen mit den Lateinamerika Nachrichten (LN) sowie seit 1996 auch mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung (BLUE21) eine Bürogemeinschaft in den obersten Räumen des Berliner Mehringhofs, in der auch attac-Berlin UntermieterIn ist. Das FDCL stellt seine Räumlichkeiten länder- oder themenbezogen arbeitenden Gruppen und Initiativen zur Verfügung. Einzelne Arbeitsgruppen von attac-Berlin wie auch die AG Bergbau und Menschenrechte in Kolumbien oder die Kolumbienkampagne nutzen dieses Angebot regelmäßig.

Anfrage zur Raumvergabe: info(at)fdcl.org

Seit seiner Gründung arbeitet das FDCL mit sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Lateinamerika zusammen und versteht sich als Referenz- und Knotenpunkt für Solidaritätsgruppen und Lateinamerika-Interessierte, die hier ein offenes Projekt nutzen und sich engagieren können. Auf nationaler wie internationaler Ebene betreibt das FDCL aktive Netzwerkarbeit und engagiert sich in verschiedenen entwicklungspolitischen und solidaritätsbezogenen Zusammenschlüssen und Kampagnen. Einzelpersonen, VertreterInnen sozialer Bewegungen und Basisorganisationen aus Lateinamerika besuchen das FDCL und werden auf Rundreisen betreut. Das FDCL kooperiert dabei mit verschiedenen nord-süd-bezogenen Initiativen, Nicht-Regierungsorganisationen, Institutionen und Einrichtungen.

Auf nationaler Ebene ist das FDCL in den nachstehenden Netzwerken und Zusammenschlüssen vertreten:

attac-Deutschland

Archiv-Verbund Archiv3

Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER)

Brasiliengruppen Deutschlands Kooperation Brasilien (KoBra)

und über die Mitgliedschaft bei KoBra auch beim Runden Tisch Brasilien

Bundeskongress Internationalismus (BUKO)

Bildungsnetzwerk „Eine Welt Berlin“ des Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum – EPIZ e.V.

CorA – Corporate Accountability Netzwerk für Unternehmensverantwortung

Forum Umwelt&Entwicklung (AG Handel und AG Landwirtschaft&Ernährung)

AK-Rohstoffe, ein Netzwerk deutscher Nichtregierungsorganisationen

Koalition gegen Straflosigkeit

Netzwerk Selbsthilfe

Tropenwaldnetzwerk Brasilien

Meine Landwirtschaft

Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.

 

Auf internationaler Ebene engagiert sich das FDCL in den folgenden Netzwerken:

Alternative Trade Mandate (ATM)

Enlazando Alternativas, einem biregionalen lateinamerikanisch-europäischen Netzwerk

Seattle to Brussels – Netzwerk

„Dismantle Corporate Power and Stop Impunity“

Im Rahmen der nachstehenden Projektvorhaben kooperiert das FDCL mit verschiedenen Europäischen Nichtregierungsorganisationen:

HANDS ON THE LAND FOR FOOD SOVEREIGNTY

Mit einem breiten Spektrum an Aktivitäten will die europaweite Kampagne „Hands on the Land“ die  Öffentlichkeit, Medien, Aktivist_innen und politische Entscheidungsträger_innen ansprechen und für Fragen der Nutzung und Kontrolle von Land und anderen natürlichen Ressourcen sowie für das Recht auf Nahrung und Ernährungssouveränität sensibilisieren und mobilisieren. „Hands on the Land“ wird alternative Lösungsansätze für Problematiken der Nahrungs-, Energie-, Land- und Klimakrise unterstützen und bekannter machen. Dabei stehen die Visionen und Bestrebungen derjenigen im Mittelpunkt, die den Großteil der weltweiten Nahrungsmittel produzieren wie Kleinbauern und –bäuerinnen, Hirt_innen und Fischer_innen und gleichzeitig am stärksten von den negativen sozialen und ökologischen Folgen des vorherrschenden exportorientierten Agrarmodells betroffen sind. Die Kampagne wurde von 16 europäischen Organisationen (darunter das FDCL), einschließlich kleinbäuerlicher Bewegungen, Umwelt- sowie Menschenrechtsorganisationen ins Leben gerufen.
Weitere Infos hier

Put MDG 1 back on track

Seit März 2011 arbeitet das FDCL an einem dreijährigen Projekt mit dem Titel: „Put MDG 1 back on track: supporting small-scale farmers, safety nets and stable markets to achieve food security“ (Millenniumsziel 1 auf die Schiene setzen: Unterstützung von Kleinbauern, Sicherheitsnetzen und stabilen Märkten, um Ernährungssicherheit zu erreichen). Gemeinsam mit den Nichtregierungsorganisationen Glopolis (Tschechische Republik), SOS FAIM Belgique (Belgien) und SOS FAIM Luxembourg (Luxemburg) betreibt das FDCL Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, um den politischen Willen für die Erreichung des ersten Millenniumsziels (Beseitigung von extremer Armut und Hunger) zu stärken. Das Projekt ist von der Europäischen Union kofinanziert.

Das Vorhaben wurde im April 2014 abgeschlossen.

Just Trade?!

Das Projekt Just Trade?! („Nur oder gerechter Handel?!“) plädiert im Sinne einer gerechten und nachhaltigen Entwicklung für eine größere Übereinstimmung von Entwicklungs- und Handelspolitik der EU. Das Projekt wird getragen von: Ecologistas en Acción (Spanien), FDCL (Deutschland), Glopolis (Tschechien), Protect the Future (Ungarn) and Transnational Institute (Niederlande). Auf der Website des Projekts präsentieren wir Ihnen die Aktivitäten und Publikationen des Projektes. Das Projekt ist von der Europäischen Union kofinanziert.

Das Vorhaben wurde im Februar 2013 abgeschlossen.