Rohstoffe

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Do, 02.06.2022 / 19:00 – 21:00
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Menschenrechte, Português, Rohstoffe
Veranstaltung

A crise ambiental e as soluções populares | Die ökologische Krise und alternative Wege

Teil der Online-Vortragsreihe mit der Bewegung der Landlosen (Movimento dos Sem Terra, MST) im Wahljahr-Brasilien 2022

Teil der Online-Vortragsreihe mit der Bewegung der Landlosen (Movimento dos Sem Terra, MST) im Wahljahr-Brasilien 2022

Mi, 18.05.2022 / 18:30 – 20:30
Mehringhof - Versammlungsraum
Bergbau, EU-Kolumbien/Peru, Extraktivismus, Konzernkritik, Rohstoffe
Veranstaltung

KUPFER – EIN „GRÜNER“ ROHSTOFF?

Perus Kupferminen als Rohstofflieferanten für die Energiewende

Die moderne, globalisierte Welt ist abhängig von Kupfer. Wasserversorgung, Autos, Elektrizität, Handys oder Computer sind ohne dieses Metall undenkbar – ebenso wenig wie die Energie- und Verkehrswende. Die Nachfrage nach dem Rohstoff wächst und damit auch der Druck auf die Abbaugebiete. Auch in Peru, dem weltweit zweitgrößten Abbaugebiet für Kupfer, werden Megabergbauvorhaben mit schwerwiegenden ökologischen und sozialen Folgen durchgesetzt.

Mi, 18.05.2022
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Beitrag

Solidaritätserklärung für Alessandra Munduruku

Deutschsprachige Übersetzung der Solidaritätserklärung für Alessandra Munduruku. Die indigene Aktivistin Alessandra Korap Munduruku wird seit längerem bedroht, durch Goldgräber:innen aber auch durch Staudammbefürworter:innen auf indigenem Territorium. Damit soll eine der starken und laut vernehmbaren Stimmen gegen Übergriffe auf die indigene Bevölkerung der Munduruku und gegen die (politischen, wirtschaftlichen und mit bloßer Gewalt erfolgenden) Angriffe auf … weiterlesen

Mi, 04.05.2022
Handel, Handelsabkommen, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Rohstoffe
Beitrag

Vor Energiecharta-Konferenz: Aktion gegen klimaschädlichen Handelsvertrag

Mit einer Aktion vor dem Kanzleramt in Berlin hat heute ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen und sozialen Bewegungen den Ausstieg Deutschlands und der EU aus dem Energiecharta-Vertrag (ECT) gefordert – und 1 Millionen Unterschriften für den ECT-Ausstieg übergeben. Im Vorfeld der Energiecharta-Konferenz im Juni wurde abermals auf den „prähistorischen“ Charakter des Vertrags aufmerksam gemacht: Dass … weiterlesen

Di, 05.04.2022
Bergbau, Menschenrechte, Rohstoffe
Beitrag

Offener Brief: 29 Bundestagsabgeordnete gegen PL 191 zur Freigabe von Bergbau und Wasserkrafterzeugung in indigenen Territorien

Nicht nur Bergbau, auch Staudämme würde die PL 191 in indigenen Territorien erlauben. Hier: Belo Monte, Foto: christian russau [2016]

29 Bundestagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen, SPD, FDP und die Linke schicken zwei Offene Briefe an die Präsidenten des brasilianischen Abgeordnetenhauses und des Senats sowie an die Vorsitzenden und Vizevorsitzenden verschiedener Ausschüsse im brasilianischen Nationalkongress, in denen sie ihre Besorgnisse zum Ausdruck bringen über die drohende Verabschiedungen der Gesetzesinitiativen PL 191 zur Liberalisierung von Bergbau und … weiterlesen

Mo, 07.03.2022
Bergbau, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe, Uncategorized
Beitrag

Gesetzesinitiative PL 191 zu Bergbau und Wasserkraft in indigenen Gebieten: Kurz vor Verabschiedung?

Nicht nur Bergbau, auch Staudämme würde die PL 191 in indigenen Territorien erlauben. Hier: Belo Monte, Foto: christian russau [2016]

PL 191 würde Bergbau und Wasserkraft in indigenen Territorien erlauben. Der Gesetzentwurf PL 191 in Brasilien befasst sich laut Gesetzestext mit: „Regelt § 1 des Art. 176 und § 3 des Art. 231 der Verfassung, um die besonderen Bedingungen für die Erforschung und den Abbau von Bodenschätzen und Kohlenstoffen sowie für die Nutzung von Wasserressourcen … weiterlesen

Do, 03.03.2022
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Rohstoffe
Beitrag

Gemeinsam für Klimagerechtigkeit – globaler Klimastreik am 25. März!

Das FDCL ist wieder Teil des Klimastreik Unterstützungskreises – am 25. März 2022 gehen wir in Berlin  gemeinsam mit Fridays for Future auf die Straße! Auch in diesem Kontext solidarisieren wir uns mit den Menschen in der Ukraine. Alternativen zu fossilien Energieträgern – wie russischem Erdgas – müssen nun schneller denn je umgesetzt und die … weiterlesen

So, 20.02.2022
Bergbau, Extraktivismus, Handelsabkommen, Konzernkritik, Menschenrechte, Rohstoffe, Uncategorized
Beitrag

Chance ergreifen – Rohstoffwende umsetzen!

Bewertung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung durch den Arbeitskreis Rohstoffe Am 24. November 2021 veröffentlichten SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP ihren Koalitionsvertrag. Unter dem Titel „Mehr Fortschritt wagen. Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ haben die Verhandler*innen in sieben thematischen Kapiteln schriftlich festgehalten, auf welche Ziele sie sich für die kommenden vier Jahre einigen konnten. … weiterlesen

Fr, 28.01.2022
Extraktivismus, Konzernkritik, Menschenrechte
Beitrag

Tochterfirma der Deutsche Bahn AG und das „Tren Maya“-Projekt

Die Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland durch die Ratifikation der ILO-Konvention 169 In Mexiko setzen sich Indigene gegen das auf über 1.500 Kilometern fünf Bundesstaaten durchquerende Bahnprojekt „Tren Maya“ zur Wehr, da es indigene Gebiete durchschneidet und Auswirkungen auf diese befürchtet werden und die Indigenen nicht angemessen konsultiert wurden. An dem Projekt ist u.a. die DB … weiterlesen

31.12.2021
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Studien

AMAZONIEN: DER GROSSE LANDRAUB

DIE LANDFRAGE IM KONTEXT ALTER UND NEUER STRATEGIEN DER INWERTSETZUNG

Manche einfachen Fragen sind schwer zu beantworten. So die Frage: Wem gehört eigentlich Amazonien? Sie führt direkt in das schwierige Gelände der Landfrage in Amazonien oder, wie es auf Portugiesisch heißt, der questão fundiária. Alle, die sich mit Brasilien beschäftigen, lernen schnell, dass dies eine ganz wichtige Frage ist, die aber kaum zu überschauen, geschweige denn zu lösen ist. Wie in alten Palimpsesten legen sich Schichten von Dokumenten über viele Landstriche in Amazonien, so dass man oft von mehreren Etagen von Ansprüchen an Land spricht.

Neue Aktualität hat die questão fundiária durch die internationale Diskussion um die richtige Strategie zur Reduzierung von Entwaldung erhalten. Längst ist die Zerstörung des Amazonasregenwaldes zu einem globalen Desaster geworden, beobachtet von einer aufmerksamen und kritischen Öffentlichkeit. Entwaldung ist nicht mehr eine lokale Entwicklung, sondern ist ein wichtiger Faktor der beiden globalen Krisen, die die Lebensgrundlage der Menschheit zu zerstören drohen: der sich zuspitzenden Klimakrise und des dramatischen weltweiten Verlustes von Biodiversität. Ist man sich – zumindest international – weitgehend einig, dass die Entwaldung so schnell wie möglich gestoppt werden muss, so bleibt doch die Frage umstritten, wie das denn gelingen kann. Lange Zeit richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Viehwirtschaft als dem wichtigsten Treiber von Entwaldung. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass auf mindesten zwei Dritteln der entwaldeten Flächen Rinderweiden angelegt sind. Einige Forscher:innen weisen aber schon seit längerem darauf hin, dass am Anfang der Entwaldung die Aneignung von Land – zu welchem Zweck auch immer – steht.