Rohstoffe

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Di., 06.10.2026
Bergbau, Rohstoffe
Beitrag

Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik – Forderungspapier

Im Rahmen des 3. Rohstoffgipfels fordert der AK Rohstoffe von der Bundesregierung in einem neuen Forderungspapier eine umfassende Rohstoffwende, die Ressourcen weltweit gerecht schützt und eine Zukunft für alle sichert. Die 35 unterzeichnenden Organisationen fordern von der Bundesregierung: Lieferkettengesetze stärken Menschenrechte: Verbindliche gesetzliche Vorgaben bleiben unerlässlich. Das Schutzniveau des deutschen Lieferkettengesetzes erhalten, es wirksam durchsetzen … weiterlesen

Di, 29.09.2026 / 16:30 – 17:45
Bergbau, Rohstoffe
Veranstaltung

Weniger ist Mehr: Warum eine Rohstoffwende ohne Verbrauchsreduktion nicht gelingen kann

Perspektiven aus Peru, Indonesien, Südafrika und den Philippinen

Der Abbau metallischer Rohstoffe verursacht weltweit tiefgreifende Eingriffe in Umwelt, Territorien und die Lebensgrundlagen lokaler Gemeinschaften. Die peruanische Organisation Red Muqui zeigt anhand des Kupferbergbaus in Peru, warum Deutschland seinen Rohstoffverbrauch reduzieren muss und welche Auswirkungen der Bergbau auf Mensch und Umwelt in den Abbaugebieten hat. Ergänzend werden Perspektiven aus Südafrika, Indonesien und den Philippinen vorgestellt. Abschließend diskutieren wir politische Ansätze, um den Rohstoffverbrauch in Deutschland wirksam zu senken, und warum Reduktion in den kommenden Jahren zu einer zentralen politischen Strategie werden muss.

21.09.2026
Extraktivismus, Multimedia, Rohstoffe
Audio
Tobias Lambert

Trumps ungleicher Deal

Die USA wollen sich für 100 Jahre venezolanisches Erdöl sichern

Ende August verkündete US-Präsident Donald Trump den laut eigenen Angaben „größten Öldeal der Weltgeschichte“. Dieser soll die weitgehende US-Kontrolle über 17 Ölfelder mit Vorkommen von 65 Milliarden Barrel in Venezuela sicherstellen. Die US-Regierung spricht davon, die eigenen Erdölvorkommen von 46 Milliarden Barrel dadurch mehr als zu verdoppeln. Zudem bekräftige der Deal die Prinzipien der Monroe-Doktrin, die darauf abziele, fremde Mächte aus der eigenen Hemisphäre herauszuhalten.

Di., 08.09.2026
Bergbau, Menschenrechte, Rohstoffe
Beitrag

Brasiliens neue Bundespolitik für Kritische und Strategische Mineralien und die Rechte Indigener Völker

Eisenerzmine von Carajás. Foto: Verena Glass (mit herzlicher Genehmigung)

Brasiliens Senat verabschiedet den Gesetzesentwurf zur Schaffung einer Bundespolitik für Kritische und Strategische Mineralien. Sogenannte Kritische und Strategische mineralische Rohstoffe sind in aller Munde: für Hochtechnologie, für Energietransition, für Digitalisierung, für Souveränität, für Sicherheit, für Entwicklung usw, usf. Viele Staaten setzen darauf, darunter auch Brasilien – und eben auch Deutschland, das unlängst ein Abkommen mit … weiterlesen

Mo, 01.06.2026 – Di, 09.06.2026
Bergbau, Rohstoffe
Veranstaltung

Crashkurs Rohstoffwende 2026

Vom Oberrhein über Argentinien bis nach Simbabwe – Lithium-Abbau, Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der Rohstoffpolitik

Vom Oberrhein über Argentinien bis nach Simbabwe – Lithiumabbau, Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der Rohstoffpolitik: Gemeinsam mit dem Netzwerk Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg und weiteren Partner*innen beleuchten wir die sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Dimensionen des Lithiumabbaus von den Salzseen in Argentinien, Bolivien und Chile über Simbabwe bis zum Oberrheingraben vor unserer Haustür. (…)

Do, 16.04.2026 / 17:30 – 19:00
Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Solarenergie im amazonischen Regenwald

Erneuerbare Energien als Instrument für indigene Selbstbestimmung und den Regenwaldschutz

Sehr viele indigene Gemeinden im Amazonasgebiet haben keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Um eigene Lösungen voranzubringen, versuchen viele indigene Organisationen, Strategien und Initiativen zur Förderung des Einsatzes dezentraler erneuerbarer Energien im Amazonasgebiet zu entwickeln und voranzutreiben. Solche Ansätze sind an die lokalen Gegebenheiten angepasst und werden von den Gemeinden selbst umgesetzt – so wie die Installation von kleineren Solarstromanlagen zur Energie-Grundversorgung. Diese sollen die oftmals gegebene Abhängigkeit von der Nutzung teurer wie gesundheits- und umweltschädlicher Dieselgeneratoren und Kerosinlampen verringern oder ersetzen.
Der Zugang zu sauberer und kostengünstiger Energie trägt zur Stärkung der Energieautonomie und Verbesserung der Lebensqualität in den indigenen Gemeinden bei. Er stattet die indigenen Bewohner*innen des Regenwaldes zudem mit den notwendigen Werkzeugen aus, um ihr Land besser überwachen und vor Bedrohungen schützen zu können. Über digitale Kommunikationssysteme können sie die interne Koordination und Abstimmung mit Verbündeten verbessern, sich Gehör verschaffen und ihre Präsenz in angestammten Territorien stärken, die wachsendem Druck von außen ausgesetzt sind. Dergestalt ist die Nutzung dezentraler Solartechnik auch ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Rechte und Selbstbestimmung indigener Völker – und damit auch ihres Einsatzes für den Schutz des amazonischen Regenwaldes in einer Zeit, in der ihre Führungsrolle im Kampf gegen die Klima- und Biodiversitätskrise unerlässlich ist.

Mi., 28.01.2026
Extraktivismus, Menschenrechte
Beitrag

Erklärung: Nach dem US-Militärschlag in Venezuela und Gewaltdrohungen gegen Lateinamerika

Erklärung von 12 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Netzwerken Nach dem US-Militärschlag in Venezuela und Gewaltdrohungen gegen Lateinamerika: Bundesregierung muss Völkerrechtsverstöße klar verurteilen und Eskalation in der Region verhindern Die Militäroperation der USA in Venezuela Anfang des Jahres und die nachfolgenden Drohungen mit Militärinterventionen gegen Kolumbien, Mexiko und Kuba verstoßen gegen die UN-Charta und stellen eine gefährliche … weiterlesen

Do., 15.01.2026
Extraktivismus, Menschenrechte
Beitrag

Stellungnahme des AK Rohstoffe zum BMZ-Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“

Stellungnahme des zivilgesellschaftlichen Netzwerks AK Rohstoffe zum BMZ-Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“ DOWNLOAD der Stellungnahme Als zivilgesellschaftliche Organisationen des AK Rohstoffe haben wir die Vorstellung des Aktionsplans „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“ am 7. Oktober 2025 mit großer Sorge zur Kenntnis genommen. Damit geht das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und … weiterlesen

Do, 11.12.2025 / 16:00 – 17:30
Bergbau, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Erz gesucht, Amazonas verloren

Warum Klimapolitik und Rohstoffwende zusammenhängen

Der Abbau metallischer Rohstoffe im brasilianischen Amazonasgebiet steht exemplarisch für die Widersprüche globaler Klimapolitik. Während Regierungen weltweit auf Dekarbonisierung setzen, wächst der Bedarf an Metallen wie Aluminium, Eisen und Kupfer kontinuierlich. Dies hat gravierende Folgen für die Menschen und die Umwelt in den Abbauregionen sowie für das Weltklima. Denn nur ein kleiner Teil der weltweit geförderten Metalle fließt tatsächlich in Technologien für die Energiewende. Gleichzeitig werden sensible Ökosysteme mit immer geringeren Erzkonzentrationen für den Abbau attraktiv. So auch im Amazonas, wo ein Großteil der Erzvorkommen in Schutzgebieten, auf indigenen oder Quilombola-Territorien, liegen. Klima- und Rohstoffpolitik müssen mit einem Fokus auf Globale Gerechtigkeit gemeinsam gedacht werden.

24.11.2025
Bergbau, Klima/Biodiversität
Studien
Constantin Bittner / Powershift e.V.

Erz gesucht - Amazonas verloren

Warum Klimapolitik und Rohstoffwende zusammenhängen

Der Abbau metallischer Rohstoffe im brasilianischen Amazonasgebiet steht exemplarisch für die Widersprüche globaler Klimapolitik. Das Hintergrundpapier „Erz gesucht – Amazonas verloren“ beleuchtet die damit zusammenhängenden Problemlagen sowie die Verantwortung Deutschlands und Europas.