Veranstaltung: Mo, 22.09.2025 / 18:00 – 21:00
| 02.09.2025 |
| Landwirtschaft, Menschenrechte, Multimedia |
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Gegen den Großgrundbesitz
Der Kampf um Land und Selbstbestimmung der kleinbäuerlichen Vereinigung aus dem Tal des Cimitarra-Flusses
Seit 1994 gibt es in Kolumbien ein Gesetz, das den Kleinbäuer*innen in ihren Gebieten besondere Rechte garantieren soll. Die sogenannten Zonas de Reserva Campesina (ZRC) sind selbstverwaltete Schutzzonen für kleinbäuerliche Gemeinschaften, in denen das Land kollektiv bewirtschaftet und verwaltet wird. Dort betreibt die Gemeinschaft Landwirtschaft mit agrarökologischen Ansätzen, sie legt Maßnahmen zum Umweltschutz fest und setzt diese um, und treibt politische Basisorganisationsprozesse voran.
Yesica Méndez Alvarado stammt aus der Region Magdalena Medio, die Geburtsregion des Paramilitarismus in Kolumbien. Seit Jahren kämpft sie als Mitglied der kleinbäuerlichen Vereinigung aus dem Tal des Cimitarra-Flusses für die Rechte der kleinbäuerlichen Bevölkerung in der Region.
Tininiska Zanger Montoya hat sie in Berlin getroffen und mit ihr über die Geschichte der Zonas de Reserva Campesina gesprochen, über die Angriffe von staatlicher Seite und von bewaffneten Gruppen und über die Veränderungen im Kontext der aktuellen Regierung und deren Bemühungen um eine Agrarreform.
| 31.08.2025 |
| Konzernkritik, Landnahme, Menschenrechte, Multimedia |
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„Die Erde als geistiges Wesen. Die indigenen Bribris und die Verteidigung ihrer Territorien”
Wir laden Sie ein, unseren neuen Podcast anzuhören: „Die Erde als geistiges Wesen. Die indigenen Bribris und die Verteidigung ihrer Territorien” über den Organisationsprozess der Bribis in Costa Rica zur Verteidigung und Rückeroberung ihrer Territorien angesichts der Bedrohung durch Siedler und die Ansiedlung der Ananas-Agroindustrie in der Region. Wir haben Lesner Figueroa interviewt, um mehr … weiterlesen
| 31.08.2025 |
| Español, Landnahme, Menschenrechte |
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"La tierra como un ser espiritual. Indígenas bribris y la defensa de sus territorios"
Les invitamos a escuchar nuestro nuevo podcast: „La tierra como un ser espiritual. Indígenas bribris y la defensa de sus territorios“, acerca del proceso de organización de los Bribis en Costa Rica para defender y recuperar sus territorios ante el acoso de colonos y la llegada de la agroindustria de piña a la zona. Entrevistamos … weiterlesen
| Sa., 30.08.2025 |
| Konzernkritik, Menschenrechte |
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Volkswagen zu Millionenstrafe wegen sklavenarbeitsähnlicher Zwangsverhältnisse verurteilt
Volkswagen do Brasil ist zu einer Millionenstrafe wegen sklavenarbeitsähnlicher Zwangsverhältnisse auf der brasilianischen Rinderfarm Vale do Rio Cristalino zwischen 1974 und 1986 verurteilt worden. Der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen begrüßt das Urteil. Originalquelle des Textes: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/volkswagen-zu-millionenstrafe-wegen-sklavenarbeitsaehnlicher-zwangsverhaeltnisse-verurteilt/ Das in Brasilien zuständige Gericht in Redenção hat am Freitagabend (29. August 2025), Ortszeit) Volkswagen do Brasil erstinstanzlich wegen sklavenarbeitsähnlichen … weiterlesen
| 07.08.2025 |
| Konzernkritik, Menschenrechte, Multimedia, Rohstoffe |
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Enteignet, entwurzelt, vertrieben
Wie Inés und ihre Gemeinde gegen Kohlekonzerne kämpfen
Deutschland hat bekanntlich den Kohleausstieg beschlossen – 2038 soll Schluss sein mit der Förderung. Von der Steinkohle hat sich die Bundesrepublik sogar schon 2018 verabschiedet.
Doch weiterhin sind deutsche Firmen und Banken das Kohlegeschäft verstrickt – und somit in das brutale Unrecht, das damit verbunden ist. Ein Ort, an dem die Kohleförderung besonders schlimme Auswirkungen hat, ist rund um die Mine El Cerrejón, im Norden von Kolumbien.
Ines Pérez Arregoces kommt aus der dort angrenzenden Region Tabaco. Sie und ihre Gemeinde mussten vor Jahrzehnten dem riesigen Tagebau weichen. Bis heute kämpfen sie um Gerechtigkeit und Entschädigung. Lea Fauth hat Inés und ihren Anwalt getroffen und mit ihnen über ihren Kampf gesprochen.
| 08.2025 |
| Landwirtschaft |
Fact-Sheet
„BODEN GUT MACHEN“
AGRARREFORM IN PERU
In Peru fand eine der weitgehendsten Agrarreformen Lateinamerikas statt. Eine sozialreformerische Militärregierung beseitigte ab 1969 den Großgrundbesitz sowie die noch immer weit verbreitete Fronarbeit und durchbrach die bis dahin fast uneingeschränkte Macht der traditionellen Agraroligarchie. Das Land sollten fortan überwiegend Kooperativen bewirtschafteten. Allerdings verlor die Reform nach wenigen Jahren an Schwung und mündete ab den 1980ern in einer neoliberalen Gegenreform, bei der ein Großteil des Kooperativenlandes privat parzelliert wurde. Der Versuch, unter der kurzzeitigen, linken Regierung von Pedro Castillo ab 2021 eine neue Agrarpolitik einzuleiten, scheiterte mit der Absetzung des Präsidenten Ende 2022.
| Mo., 21.07.2025 |
| Klima/Biodiversität |
Beitrag
Um 1 Uhr 53 steht es 267:116 – Umweltflexibilisierungsgesetz in Brasilien verabschiedet
Das am 17.07.2025 im brasilianischen Abgeordnetenhaus verabschiedete Umweltflexibilisierungsgesetz 2159 untergräbt die Rechtsstaatlichkeit in Brasilien. Über 20 Jahre wurde in den zwei Kammern des brasilianischen Nationalkongresses darum gestritten, – nun wurde das „Generalgesetz zur Umweltlizenzierung“ 2159/21 – auch als „Gesetzesprojekt der Verwüstung tituliert – am frühen Morgen um 1 Uhr 53 mit 267:116 Stimmen im Abgeordentenhaus … weiterlesen
| Mo., 14.07.2025 |
| Klima/Biodiversität |
Beitrag
Auf dem Weg zur COP 30 – Letzter Stopp Bonn
1. Von Bonn nach Belém – ein holpriger Start Wie jedes Jahr fand im Juni im Bonn eine Klimakonferenz (offizieller Name: June Climate Meetings – SB62) statt, die als technische Vorbereitung für die eigentlichen COPs gilt. Sie ist der entscheidende Zwischenschritt zur COP30, so dass nach Bonn die Ausgangssituation für die anstehende Klimakonferenz in Belém … weiterlesen
| Mi., 02.07.2025 |
| Uncategorized |
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FDCL jetzt auf Bluesky
| Mi., 02.07.2025 |
| Globales Lernen, Menschenrechte, Multimedia |
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Audiowalk CONECTANDO – Auf den Spuren Lateinamerikas in Berlin
Warum hatten deutsche Kaufleute im 16. Jahrhundert eine Kolonie im heutigen Venezuela? Wieso sind im 19. Jahrhundert so viele Deutsche nach Chile ausgewandert und was hat das mit der Vertreibung der Mapuche von ihrem traditionellen Land zu tun? Welche Rolle spielen Unternehmen in Lateinamerika, deren Produkte wir in der Mitte Berlins überall kaufen können? Werden … weiterlesen
