Veranstaltung: Mon, 12.12.2016 / 18:30

Wo werden wir leben?

Die indigene Gemeinschaft von Sta. Clara de Uchunya in Ucayali, Peru wehrt sich gegen die Bedrohung ihres traditionellen Territoriums durch Palmölplantagen

Dec. 2016
Agroenergie, English, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Studien
Thomas Fatheuer

Disputed Nature

Biodiversity and its Convention

Biodiversity loss is the most important global threat, not climate change. At least, that is what researchers at the Stockholm Resilience Centre say. The planetary boundaries model they have developed is currently the most popular systematisation of global processes.

The findings on biodiversity are indeed shocking: species are vanishing at such high speed that researchers are talking in terms of a sixth major mass extinction happening within human history. Except that this time it will not be caused by a geological disaster, but by human beings, our production and consumption patterns and our modes of living. The consequences of this process are completely uncertain. What is clear is that they affect the fundamentals of life on the planet: abundant diversity is the foundation of evolution and the secret of its success. The “rivet hypothesis” illustrates this principle: we are acting like someone who enjoys popping the small rivets out of an aircraft, convinced that it can stay airborne without them – but at some point, the fun will end badly.

Nov. 2016
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Studien
Thomas Fatheuer

Umkämpfte Natur

Die Biodiversität und ihre Konvention

Der Verlust der Biodiversität ist die wichtigste globale Bedrohung, nicht der Klimawandel. Das sagen wenigstens die Forscherinnen und Forscher des Stockholmer Resilience Center. Das von ihnen entwickelte Modell der planetarischen Grenzen (global boundaries) ist die wohl im Augenblick populärste Systematisierung globaler Prozesse.

Mi, 09.11.2016
Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Radioreihe „Menschenrechte und Unternehmen im Fokus“

Beitrag: „Abstauben in Brasilien: Die Geschäfte von VW während der Militärdiktatur“ Im Oktober ist das Buch „Abstauben in Brasilien. Deutsche Konzerne im Zwielicht“ erschienen. Brasilienexperte und Autor Christian Russau hat es Ende des Monats auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Er nimmt darin die Geschäftstätigkeit deutscher Konzerne in Brasilien kritisch unter die Lupe, die häufig in … weiterlesen

Do, 03.11.2016
English, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Conclusions of the Global Campaign on the UNHRC 2nd Session of OEIGWG

Conclusions of the Global Campaign on the UNHRC 2nd Session of the “Open-ended intergovernmental working group on transnational corporations and other business enterprises with respect to human rights” (OEIGWG) concluding on 28th October 2016 PRESS RELEASE from Dismantle Corporate Power, Geneva, 28 October 2016 In the context of the Second Session of the Open Ended … weiterlesen

Thu, 03.11.2016
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Bundestagsdelegation besucht erstmals die Colonia Dignidad

Abgeordnete gedenken der dort Ermordeten und führen Gespräche mit Opfervertretern

[Parral, Chile 03.11.2016] Sieben Mitglieder des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz haben am gestrigen Mittwoch die Colonia Dignidad in Chile besucht. Die von der Ausschussvorsitzenden Renate Künast geleitete Delegation gedachte den vermutlich über hundert chilenischen Widerständler_innen, die dort während der Pinochet-Diktatur von deutschen Siedlern und chilenischen Militärs ermordet wurden.

Oct. 2016
Belo Monte, Bergbau, Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe, TKCSA
Buch
Christian Russau

Abstauben in Brasilien

Deutsche Konzerne im Zwielicht

Die Global Player der deutschen Wirtschaft sind alle in Brasilien aktiv. Christian Russau, Mitarbeiter des FDCL, geht in seinem Buch „Abstauben in Brasilien“ der Frage nach, wie es die in Brasilien tätigen deutschen Konzerne mit Menschenrechten und Umwelt halten und welche unrühmliche Rolle deutsche Politik und Konzerne während der Militärdiktatur und heute in Brasilien spielten. Deutsche Konzerne beteiligen sich als Zulieferer oder Versicherer bei Staudämmen, sind Abnehmer der Rohstoffe, betreiben Stahlwerke oder verkaufen in Brasilien Pestizide, die in Europa nicht zugelassen sind, oder mischen eifrig beim Landgrabbing mit.

Di, 27.09.2016
Klima/Biodiversität
Beitrag

Nein zum Ausbau des Flugverkehrs! Keine Klima-Scheinlösungen

Statements der internationalen Zivilgesellschaft Am 27. September 2016, startet die Konferenz der Internationalen Flugbehörde (ICAO), in der die Antwort der Flugindustrie auf den Klimawandel zur Debatte steht. Geplant ist uneingeschränktes Wachstum gekoppelt mit problematischen Ausgleichszahlungen. In Statements fordern weltweit Organisationen die ICAO dazu auf, statt auf Wachstum und Kompensation der CO2-Emissionen in fragwürdige Offset-Projekte zu … weiterlesen

Di, 27.09.2016
Menschenrechte
Beitrag

Friedensabkommen in Kolumbien: Aktion vor dem Brandenburger Tor

Am 26.09. trafen sich Kolumbianer*innen sowie lateinamerikanische und deutsche Unterstützer*innen, um gemeinsam vor dem Brandenburger Tor die Unterzeichnung des Friedensabkommens zu feiern. Zugleich forderten sie alle Kolumbianer*innen auf, beim anstehenden Referendum mit „JA“ für das Abkommen zu stimmen und damit dem Friedensprozess eine breite gesellschaftliche Basis zu geben. Die Herausforderungen für Kolumbien sind gewaltig, die … weiterlesen

Tue, 27.09.2016
Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Geplantes Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Unternehmen:

„Bundesregierung sollte Verhandlungen nicht länger boykottieren“

Ein Bündnis aus kirchlichen Organisationen, Menschenrechtsgruppen, entwicklungspolitischen Initiativen und Umweltverbänden appelliert an die Bundesregierung, die Verhandlungen über ein Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen nicht länger zu boykottieren. Die nächste Verhandlungsrunde findet vom 24. – 28. Oktober beim UN-Menschenrechtsrat in Genf statt. Die Vereinigten Staaten, Japan und die EU haben ihre Mitwirkung bislang verweigert. Das EU-Parlament hingegen befürwortet ein Ende der Blockadehaltung. Heute findet in Berlin eine Veranstaltung zum Thema mit der Menschenrechts-Beauftragten Bärbel Kofler statt.

Di, 13.09.2016
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Beitrag

Hands on the Land for Food Sovereignty and Climate Justice

Ohne Zugang zu Land keine Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit VertreterInnen von Basis-Gemeinden und sozialen Bewegungen auf der ganzen Welt erklären in diesem Video, warum eine demokratische Kontrolle des Zugangs zu Land und anderen natürlichen Ressourcen unabdingbar ist, um Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit zu erreichen. Sie sprechen über die falschen Lösungen, die zur Eindämmung des Klimawandels präsentiert werden, … weiterlesen