Abendveranstaltung: Di, 30.01.2018 / 19:00 – 21:30

Saubermann Siemens?

Podiumsdiskussion zu den menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten des Münchener Großkonzerns

Mi, 17.01.2018
Handel, Landwirtschaft
Beitrag

Blairo Maggi: Der Sojakönig kommt nach Berlin

Zwei, die sich verstehen: Blairo Maggi [re.] und Michel Temer [li.]. Alles für das Agrobusiness.

Der brasilianische Landwirtschaftsminister Blairo Maggi soll zur Auftaktveranstaltung der „Internationalen Grünen Woche“ nach Berlin kommen. Ein paar kritische Anmerkungen. Von Thomas Fatheuer (Mitarbeiter FDCL, Vorstand KoBra) Blairo Maggi ist aber mehr als ein Minister. International bekannt ist er eher als „Sojakönig“. Das Unternehmen seiner Familie, die Gruppe Amaggi, ist einer der größten Sojaanbauer weltweit. Blairo … weiterlesen

Do, 21.12.2017
English, Español, UN Binding Treaty
Beitrag

Attempt at Sabotage in New York: the European Union aims to Eliminate the Financing of the United Nations Intergovernmental Working Group Entrusted with Drafting a Legally Binding Treaty on TNCs and Human Rights

[Versión en castellano más abajo / version francaise ci-dessous] Global Campaign to Reclaim Peoples Sovereignty, Dismantle Corporate Power and Stop Impunity Public Statement Tuesday 19th December 2017 According to our sources, the European Union (EU) delegation to the United Nations General Assembly’s Fifth Committee, which deals with budgetary matters, is trying to eliminate the financing … weiterlesen

Di, 19.12.2017
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen fordern Ende der Repression und Unterstützung für demokratischen Neuanfang in Honduras

Pressemitteilung des Deutsch-Österreichischen Netzwerks HondurasDelegation, des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit e.V. und des FDCL e.V.

MÜNCHEN/BERLIN (19.12.2017) „Die Europäische Union darf sich nicht auf das technische Mandat ihrer Wahlbeobachtungsmission zurückziehen und es dabei belassen, dass diese den Wahlprozess in Honduras als nicht abgeschlossen einstuft, während die völlig diskreditierte Oberste Wahlbehörde den amtierenden Präsidenten Juan Orlando Hernández gegen den Willen breiter Bevölkerungskreise zum Wahlsieger erklärt. Die Europäische Union und die Regierungen der Mitgliedsstaaten müssen jetzt dringend klare Kante zeigen, damit ein weiteres Blutvergießen verhindert und der Wille der Bevölkerung in Honduras respektiert wird. Die Zivilgesellschaft in Honduras erwartet politisches Handeln, das dem Wunsch nach einem demokratischen Neuanfang Rechnung trägt. Das legalistisch-technische Lavieren der EU wirkt dagegen wie Öl ins Feuer einer ohnehin kritischen Situation, die stündlich weiter eskaliert,“ sagt Andrea Lammers, Honduras-Referentin des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit in München.

Mo, 18.12.2017
EU - Mexiko, Handelsabkommen, Menschenrechte
Beitrag

Gemeinsame Stellungnahme europäischer Nichtregierungsorganisationen: Kein EU-Handelsabkommen mit Mexiko ohne vorherige Nachhaltigkeitsfolgenabschätzung!

Gemeinsame Stellungnahme von Brot für die Welt, Misereor, FDCL e.V., Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko u.a. 18. Dezember 2018 // Angesichts der katastrophalen Menschenrechtssituation, der enormen sozialen Ungleichheit und des anhaltend hohen Armutsniveaus in Mexiko ist die Frage nach den sozialen, menschenrechtlichen und ökologischen Auswirkungen der „Modernisierung“ des EU-Mexiko-Handelsabkommens von höchster Relevanz. Die kirchlichen Hilfswerke Misereor und … weiterlesen

18.12.2017
Konzernkritik, Multimedia
Audio

Honduras

Die geheime Revolution der Sonderwirtschaftszonen

Honduras plant ein neoliberales Wirtschaftswunder. Mit der Errichtung halbautonomer „Mini-Staaten“ für Großinvestoren sollen in dem zentralamerikanischen Land zehntausende neue Jobs entstehen. Doch in diesen „Zonen für Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung”, kurz ZEDE, wären die Gesetze und Rechtsprechung von Honduras außer Kraft gesetzt. Kritiker befürchten einen Ausverkauf des Landes und Vertreibungen der Bevölkerung. Und wer Details zum geplanten Deal wissen will, stößt bei der Regierung auf eine Mauer des Schweigens. Martin Reischke hat sich für uns in Honduras umgesehen.

Fr, 15.12.2017
Bildungsmaterial
Beitrag

Hintergrundinformationen: Bildungsmaterial

Hier werden Hintergrundinformationen zum Bildungsmaterial „Der ‚Freie Markt‘ wird’s schon richten?!“ veröffentlicht… 1. Kapitel: Der Markt. Zwischen Freiheit und Zwang / Material 1. Beispiel für das Kreuzworträtsel 2. Ausschnitt aus dem Kapitel „Markt“ von: Fabian Scheidler (2015): Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation, Wien: Promedia. Weitere Informationen 2. Kapitel: Adam Smith und David … weiterlesen

15.12.2017
Globales Lernen, Handel, Konzernkritik, Multimedia
Video

Das Märchen vom Freihandel

Erklärvideo für die Bildungsarbeit

Erklärvideo zu den Mythen des Freihandels. Ist Freihandel immer gut für alle? Das zumindest wird versprochen und Freihandel weltweit vorangetrieben. Doch ganz so einfach ist es leider nicht… Wie bei Märchen üblich, wird auch hier ein Happy End versprochen. Durch Freihandel würde der Wohlstand aller steigen und Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber leider sind Märchen nun mal Märchen und haben mit der Realität nicht allzu viel zu tun. Es mag zutreffen, dass der Wohlstand durch Freihandel steigt, allerdings ist er nicht gerecht verteilt. Die durch globalisierten Handel entstandenen Arbeitsplätze sind häufig prekär und von Ausbeutung geprägt… Es lohnt sich also ein genauerer Blick darauf, wie die Globalisierung gestaltet sein sollte, damit sie wirklich zum Wohle aller beiträgt.

29.11.2017
Konzernkritik, Landnahme, Multimedia, Straflosigkeit
Audio

Mapuche vs. Benetton:

Indigene als Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft

In Argentinien kämpfen die indigenen Mapuche seit vielen Jahren um ihr Land. Große Gebiete, auf denen sie bereits seit Jahrhunderten ansässig sind, befinden sich heute im Privatbesitz transnationaler Konzerne, wie dem Modeunternehmen Benetton. Die Indigenen sind Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft, die vom argentinischen Staat nach allen Kräften unterstützt wird. Bei einer Protestkundgebung auf einem Teil der Benetton-Fläche im August diesen Jahres, kam der Aktivist Santiago Maldonado – ein junger Mann aus Buenos Aires – auf der Flucht vor den staatlichen Sicherheitskräften ums Leben. Ende November kam es erneut zu gewaltsamen Übergriffen auf Mapuche im Süden des Landes.

29.11.2017
Handel, Handelsabkommen, Konzernkritik
Studien
Thomas Fritz

Die EU-Handelspolitik und der Globale Süden

EPAs, ASEAN und TiSA: Anforderungen an eine handelspolitische Reform aus entwicklungspolitischer Perspektive

Die europaweiten Proteste gegen die HandelsabkommenTTIP, CETA und TiSA haben erstmals einer größeren Öffentlichkeit die erheblichen sozialen, ökologischen und demokratischen Defizite der europäischen Handelspolitik vor Augen geführt. Die Verhandlungen zu TTIP und TiSA liegen derzeit auf Eis, während einerfolgreicher Abschluss der nationalen Ratifizierungvon CETA in den EU-Mitgliedsstaaten als fraglich gilt. Die tiefe Legitimationskrise der EU-Handelspolitik wurde im Oktober 2016 unübersehbar, als die Vorbehalteder belgischen Provinz Wallonien die CETA-Ratifizierungauf europäischer Ebene kurzzeitig an den Randdes Scheiterns führten.

Mo, 20.11.2017
English, Español, Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Bericht zum zweiten Nyéléni Europe Forum für Ernährungssouveränität – nun auch in deutscher Übersetzung

Über 500 TeilnehmerInnen aus mehr als 40 Ländern kamen vom 25.-30. Oktober letzten Jahres zum bisher größten europaweiten Forum für Ernährungssouveränität in Cluj-Napoca (Rumänien) im Rahmen des zweiten Nyéléni Europe Forum für Ernährungssouveränität zusammen. Sie diskutierten fünf Tage lang, wie unser Lebensmittel- und Agrarsystem im Sinne der Ernährungssouveränität gestaltet werden soll. Menschen aus allen Bereichen … weiterlesen