Klima/Biodiversität

Di, 15.12.2020 / 18:00 – 19:30
Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Kautschuk, Curare, Stevia: Pflanzensammeln von Humboldt bis heute

Zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung - eine virtuelle Führung

Die virtuelle Führung wirft Schlaglichter auf das Pflanzensammeln gestern und heute. Wie und unter welchen Bedingungen wurde zu Zeiten Humboldts gesammelt? Was bedeutete es, während des Kolonialismus in Lateinamerika die Pflanzenwelt zu erforschen? Wie hat sich die Diskussion um Pflanzensammeln im Laufe der Zeit verändert und was hat das mit dem Begriff „Biopiraterie“ zu tun? Geht es heute überhaupt noch um Pflanzensammeln oder eher um Synthetische Biologie und Digitale Sequenzinformationen?

Do, 03.12.2020 / 18:00 – 19.30
Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Kautschuk, Curare, Stevia: Pflanzensammeln von Humboldt bis heute

Zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung - eine virtuelle Führung

Die virtuelle Führung wirft Schlaglichter auf das Pflanzensammeln gestern und heute. Wie und unter welchen Bedingungen wurde zu Zeiten Humboldts gesammelt? Was bedeutete es, während des Kolonialismus in Lateinamerika die Pflanzenwelt zu erforschen? Wie hat sich die Diskussion um Pflanzensammeln im Laufe der Zeit verändert und was hat das mit dem Begriff „Biopiraterie“ zu tun? Geht es heute überhaupt noch um Pflanzensammeln oder eher um Synthetische Biologie und Digitale Sequenzinformationen?

Mi, 18.11.2020 /
Agroenergie, English, Español, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Mit „Natural Climate Solutions“ die biologische Vielfalt und das Klima retten?

Teil 4 der Online-Konferenzreihe: UMKÄMPFTE NATUR

Landnutzung wird immer mehr zum Hoffnungsträger der internationalen Klimapolitik. Die Erwartungen sind enorm: Bis zu 37% der notwendigen Emissionseinsparungen, um die 2° Marke nicht zu überschreiten, könnten Schätzungen zu Folge aus so genannten “Natural Climate Solutions”, wie verringerter Entwaldung, Aufforstung oder Landwirtschaft, kommen.

Zwar hat schon der Konflikt um Teller oder Tank als Folge der Biospritproduktion die Zielkonflikte landbasierter Klimaschutzmaßnahmen deutlich gemacht. Inzwischen kommen aber neue Dimensionen hinzu, die Land in noch stärkeren Maße in den Fokus der globalen Klimapolitik rücken.

Do, 12.11.2020 / 15:30 – 17:30
Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Kautschuk, Curare, Stevia: Pflanzensammeln von Humboldt bis heute

Zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung - eine virtuelle Führung

Die virtuelle Führung wirft Schlaglichter auf das Pflanzensammeln gestern und heute. Wie und unter welchen Bedingungen wurde zu Zeiten Humboldts gesammelt? Was bedeutete es, während des Kolonialismus in Lateinamerika die Pflanzenwelt zu erforschen? Wie hat sich die Diskussion um Pflanzensammeln im Laufe der Zeit verändert und was hat das mit dem Begriff „Biopiraterie“ zu tun? Geht es heute überhaupt noch um Pflanzensammeln oder eher um Synthetische Biologie und Digitale Sequenzinformationen?

Do, 29.10.2020 / 16:30 – 18:00
Agroenergie, English, Español, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Veranstaltung

Wer profitiert künftig von der biologischen Vielfalt? Digitale Sequenz-Informationen (DSI) und ihr Potential für neue Formen der Biopiraterie

Teil 3 der Online-Konferenzreihe: UMKÄMPFTE NATUR

Als Biopiraterie wurde in den 2000er Jahren die Aneignung genetischer Ressourcen, vor allen der sehr biodiversitätsreichen Staaten des globalen Südens, durch transnationale Konzerne mit Sitz in OECD-Staaten bezeichnet, kritisiert und skandalisiert. Fälle von Biopiraterie beruhten auf dem physischen Transfer von Pflanzenmaterial, dessen Verwendung bei der Entwicklung verschiedenster Produkte (Medikamente, Nahrungsmittel, Kosmetika), für die dann geistige Eigentumsrechte bei Patentbehörden angemeldet wurden.

Das vor 10 Jahren auf der zehnten Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD-COP 10) angenommene und wenige Jahre später in Kraft getretene „Protokoll von Nagoya“ regelt zwar, dass Länder, deren genetische Ressourcen genutzt werden, an den Vorteilen und Einnahmen angemessen beteiligt werden, die aus der Nutzung dieser Ressourcen und des dazugehörigen Wissens erwachsen (Access and Benefit Sharing– ABS). Doch kann das Protokoll mittels des ungehinderten Transfers von Digitaler Sequenz-Information (DSI) über genetische Ressourcen immer leichter umgangen werden.

Do, 15.10.2020 / 16:30 – 18:00
Agroenergie, English, Español, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Veranstaltung

Gene Drives - Mit gentechnischer Ausrottung Menschen und Natur schützen?

Teil 2 der Online-Konferenzreihe: UMKÄMPFTE NATUR

Die UN-Konvention über Biologische Vielfalt (CBD) befasst sich seit vielen Jahren mit der Regulierung moderner Biotechnologie. Die Gene Drive Technologie wird in diesem Kontext besonders kontrovers diskutiert. Mit dieser neuen Gentechnik könnten zukünftig wildlebende Tier- und Pflanzenpopulationen oder Arten gentechnisch verändert, ausgetauscht oder gar ausgerottet werden.

Do, 24.09.2020 / 16:30 – 18:00
English, Español, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Veranstaltung

UN-Biodiversitätskonvention am Scheideweg?

Teil 1 der Online-Konferenzreihe: UMKÄMPFTE NATUR

Auf einem Planeten, der nur aus Fichtenwäldern, Maisfeldern und Mastschweinen besteht, können wir nicht (über)leben. Unsere Art des Produzierens und Konsumierens bedroht das fragile Netz des Lebens. Ein Blick auf den Zustand unserer Ökosysteme zeigt: Das Ausmaß der Zerstörung natürlicher Lebensräume und der Verlust der Artenvielfalt sind alarmierend. Die Wissenschaft warnt vor einem 6. Massensterben.

2021 ist ein Schlüsseljahr für den Schutz der Biodiversität. Auf der 15. Vertragsstaatenkonferenz der CBD soll ein neuer Zielrahmen für die internationale Biodiversitätspolitik der Vereinten Nationen vereinbart werden.

Di, 30.06.2020
English, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Pressemitteilung

Gene Drive: Artensterben dank Gentechnik?

78 Organisationen fordern EU zum Stopp der Risikotechnologie auf

(EN version press release here: Gene Drive technology: Species extinction through genetic engineering? 78 organizations call on the European Commission to enact a temporary ban on the novel Gene Drive technology.) Gemeinsame Pressemitteilung vom 30.06.2020 78 Organisationen fordern in einem Brief an die EU-Kommission die internationale Ächtung der Gene Drive Technologie Berlin: In einem offenen … weiterlesen

Fr, 12.06.2020
Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft
Beitrag

Gene Drives stoppen: Petition für ein Freisetzungsverbot von Gene Drive Organismen

Artensterben und Biodiversitätsverlust sind in aller Munde. Gleichzeitig und von der Öffentlichkeit wenig beachtet, streben einige Wissenschaftler*innen und private Stiftungen danach, mit Hilfe neuer Gentechnologien extreme Eingriffe in die Natur und die Biodiversität vorzunehmen.

Do, 04.06.2020 / 10:00 – 17:00
Langenbeck-Virchow-Haus
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Tagung

FÄLLT AUS und wird ggf. 4.Quartal 2020 neu angesetzt! // Umkämpfte Natur

Der Schutz biologischer Vielfalt im Spannungsfeld von Menschenrechten, Klimaschutz und neuen Gentechnologien

Es geht um mehr als um den Klimawandel: eine dramatische Zerstörung der natürlichen Grundlagen des Lebens auf der Erde ist diagnostiziert. Schon im Jahr 2010 hatte sich die internationale Staatengemeinschaft im Rahmen der UN-Konvention über Biologischen Vielfalt (CBD) dazu verpflichtet, den globalen Verlust der Biodiversität bis 2020 zu stoppen. Dieses Ziel wurde nicht nur verfehlt: Das weltweite Artensterben hat sich sogar noch beschleunigt.

Die nächste Vertragsstaatenkonferenz der CBD (COP 15) im chinesischen Kunming im Oktober dieses Jahres ist deshalb von enormer Bedeutung. Dort soll der internationalen Biodiversitätspolitik der Vereinten Nationen ein neuer Rahmen und neue Ziele für die Zeit nach 2020 gegeben werden.

Doch das Konfliktpotenzial ist groß und die Konfliktlagen sind vielfältig. Es gibt sehr unterschiedliche Interessen im Hinblick auf den Schutz-, die Nutzung und Vermarktung der biologischen Vielfalt. Im Zentrum stehen dabei Fragen der Landnutzung und des Zugangs und der Kontrolle über natürliche Ressourcen.

Die Fachtagung wird im Vorfeld der anstehenden UN-Biodiversitätskonferenz diese beiden genannten Themenkomplexe in den Blick nehmen.