Schlagwort "Regenwald" (3)

25.11.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Dossier
Thomas Fatheuer

Amazonien: Entwaldung, „Entwicklung“ und Widerstand

Der Kampf um den größten Regenwald der Welt

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Brasilien ist das vor bereits mehreren Monaten vom FDCL herausgegebene Dossier „Amazonien: Entwaldung, „Entwicklung“ und Widerstand – Der Kampf um den größten Regenwald der Welt“ aktueller denn je.

Der rechtsradikale Jair Bolsonaro hat als Kandidat der extremistischen Sozialliberalen Partei (PSL) auch die zweite Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien am 28.10.2018 klar gewonnen. Nicht nur im Hinblick auf die Lage der Demokratie und Menschenrechte in Brasilien ist dies besorgniserregend. Auch für die Perspektiven Amazoniens verheißt dies nichts Gutes. In der Tat sind die Erklärungen Bolsonaros und seiner Unterstützer/innen betreffs seiner Pläne für die Amazonasregion und den Umweltschutz alarmierend.

Mi, 15.11.2017
Klima/Biodiversität, Landnahme, Uncategorized
Beitrag

Dokumentation: Fachgespräch zu Tropenwaldschutz in der Klimapolitik

Am 25.10.2017 hat das FDCL gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) und in Kooperation mit weiteren Partner*innen das Fachgespräch zu Tropenwaldschutz in der Klimapolitik mit dem Titel „Was bewegt REDD+ – Lektionen aus zehn Jahren“ und die Abendveranstaltung zum Problem der Entwaldung in Amazonien mit dem Titel „Amazonien unter Druck“ in den Räumlichkeiten der hbs durchgeführt. … weiterlesen

Sa, 08.07.2017 / 17:00 – 18:30
Werkstatt der Kulturen
Belo Monte, Konzernkritik
Film + Gespräch

»Belo Monte - After The flood«

Film und Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Todd Southgate

»Belo Monte – After The flood« (BRA 2016, 51 min, OF Englisch)

Der Kampf gegen den Bau des weltweit drittgrößten Wasserkraftwerks im Herzen des brasilianischen Amazonas ist verloren. Der Damm wurde trotz allen Widerstands gebaut, ein Wald geflutet und die Stromproduktion beginnt. Die Anwohner*innen am Fluss und in der Stadt Altamira, die Kleinbauern und Indigenen stehen nun vor den Scherben zerstörter Umwelt und erodierender Sozialstruktur. Und deutsche Turbinenlieferanten wie Siemens/Voith und Rückversicherer wie die Münchener Rück weisen noch immer jede Kritik an ihren Staudammgeschäften zurück.