Schlagwort "Landrecht" (132)

09.07.2026
Landwirtschaft
Fact-Sheet
Tobias Lambert

"BODEN GUT MACHEN"

Die Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung 2026 (ICARRD+20)

In der internationalen Debatte um Landpolitik haben Agrarreformen in den vergangenen Jahren keine große Rolle gespielt. Die Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20), die im Februar 2026 in Kolumbien stattfand, hat das Thema 20 Jahre nach der Vorgängerkonferenz im brasilianischen Porto Alegre wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun kommt es auf die Folgeschritte an.

Di, 09.06.2026 / 19:00 – 21:00
MOVIEMENTO Kino
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Film + Gespräch

Katô: Dreams Of Dark Earth

Filmvorführung und Gespräch mit Gästen aus Brasilien

Der Dokumentarfilm “Katô” (Brasilien 2026, 76 min, OmU/DE) begleitet das indigene Volk der Munduruku im brasilianischen Amazonasgebiet bei ihrem Widerstand gegen Umweltzerstörung und illegalen Goldabbau. Er zeigt ihren Kampf um Selbstbestimmung, den Schutz ihres Territoriums und die Bewahrung ihrer spirituellen Verbindung zur Natur. Dabei thematisiert der Film, wie historisch und bis heute ökologische und kulturelle Zerstörung miteinander verknüpft sind, und wie der Widerstand der Munduruku auch ein Einsatz für das Überleben des gesamten Planeten ist. Ein eindrucksvoller Film über Widerstand, Selbstbestimmung und den Schutz von Natur und Kultur.

Mo, 01.06.2026Mi, 10.06.2026
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Veranstaltung

Amazonien schützen! Indigene Gemeinden unterstützen!

Munduruku-Vertreter*innen zu Gast in Berlin

Auf Einladung der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ sind im Juni zwei Vertreter*innen des indigenen Volkes der Munduruku aus dem brasilianischen Amazonasgebiet zu Besuch in Berlin. Als weiteren Gast begrüßen wir einen politischen Aktivisten, der seit vielen Jahren mit den Munduruku zusammenarbeitet.
Auf verschiedenen Veranstaltungen geben unsere Gäste Einblicke in die aktuellen Probleme ihrer und vieler anderer indigener Gemeinschaften im Amazonasregenwald. Und wie sie ihr Land und ihre Kultur schützen und was das alles mit uns in Berlin zu tun hat.

So., 12.04.2026
Menschenrechte
Beitrag

„Die größte Indigene Mobilisierung der Welt“

Logo do Acampamento Terra Livre (ATL 2026)

Das „Acampamento Terra Livre“ (ATL 2026) in Brasília unter Beteiligung von mindestens 7.000 Indigenen endet nach einer Woche mit der Veröffentlichung mehrerer politischer Forderungskataloge, zusammengefasst unter dem Motto: “Nosso futuro não está à venda: a resposta somos nós” („Unsere Zukunft steht nicht zum Verkauf: Die Antwort sind wir selbst“) Seit nunmehr 22 Jahren kommen jedes … weiterlesen

Do, 11.12.2025 / 19:00 – 20:30
Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Zurück auf die Agenda? Agrarreformen in Kolumbien und Lateinamerika

Gespräch im Vorfeld der Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20)

Das Thema Agrarreformen spielt in internationalen Debatten um Landwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle. Die im kommenden Februar im kolumbianischen Cartagena geplante „Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung“ (ICARRD+20) könnte dies ändern. 20 Jahre nach der Vorgängerkonferenz im brasilianischen Porto Alegre könnte die Umverteilung von Land wieder neue Impulse bekommen.
Das Gastgeberland Kolumbien zählt unter dem Mitte-Links-Präsidenten Gustavo Petro zu den wenigen Staaten, die aktuell eine umverteilende Agrarreform durchführen

Mo., 17.11.2025
Menschenrechte
Beitrag

Munduruku-Protest zeigt Wirkung: Regierung sagt freie, vorherige und informierte Konsultation aller von Großprojekten betroffenen Indigenen Völkern der Tapajós-Region zu

Protest der Munduruku richtete sich u.a. gegen Großprojekte wie das Wasserstraßenprojekt am Tapajós, gegen die geplante Eisenbahnlinie Ferrogrão sowie für Fortsetzung der noch immer ausstehenden Demarkationen. Die nun von Brasília zugesagte Konsultation muss dem seit 2016 behördlich hinterlegten Konsultationsprotokoll, das die Munduruku selbst erstellt haben, rechtlich bindend folgen. 17.11.2025 | von Christian.russau@fdcl.org Zwei Tage nach … weiterlesen

Do, 23.10.2025 / 19:00 – 21:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Menschenrechte
Veranstaltung

Wechsel ohne Perspektiven

Die indigene Bevölkerung Boliviens nach den Präsidentschaftswahlen

Nach 19 Jahren fast ununterbrochener Regierung der MAS in Bolivien befindet sich Bolivien in einer abgrundtiefen wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Krise. Die MAS unter ihrem damaligen Führer Evo Morales war im Jahr 2006 begleitet von enormen Hoffnungen angetreten und hatte sich vor allem auch als Vertreterin der indigenen Bevölkerung des Landes präsentiert. Trotz Verbesserungen in einigen Bereichen entpuppte sich ein Großteil der damaligen Versprechungen mit der Zeit als hohler Diskurs, und vor allem die indigenen Völker des Tieflands sehen sich in ihren Lebensgrundlagen so stark bedroht wie kaum zuvor.

20.10.2025
Klima/Biodiversität
Dossier

LETZTE AUSFAHRT BELÉM?

Die COP30 in Amazonien als klimapolitischer Scheideweg

// GOOD COP, BAD COP?
Die Faktenlage war noch nie so eindeutig: Die zivilisatorische Krise mit ihren Auswirkungen auf Klima und Natur zerstört die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Historisch und bis heute maßgeblich dafür verantwortlich sind die Industrien des Globalen Nordens mit ihrem immensen Verbrauch an Rohstoffen. Extraktiviert wird im Globalen Süden, wo die Ausbeutung der Natur einher geht mit der Zerstörung von Ökosystemen wie den tropischen Regenwäldern, die essenziell für das Gleichgewicht des Planeten sind, und Unternehmen erhebliche Menschenrechtsverletzungen begehen.
Die COP30 in Belém ist mit Erwartungen aufgeladen. Vielen gilt sie als letzte Chance, die globale Klimapolitik zu retten.

Mo, 22.09.2025 / 18:00 – 21:00
Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Klimapolitik auf Kosten der Rechte indigener Völker

Die Rolle des internationalen Handels mit CO2-Zertifikaten im Vorfeld der COP30

22.09.2025 – Klimapolitik auf Kosten der Rechte Indigener Völker
Die Rolle des internationalen Handels mit CO2-Zertifikaten im Vorfeld der COP30
Marktbasierte Ansätze für den wald- und landbasierten Klimaschutz im Globalen Süden sollen die Quadratur des Kreises ermöglichen: Günstiger Klimaschutz für die Hauptverursacher der Klimakrise, Investitionen und Entwicklung im Globalen Süden. Nebenbei sollen sie die Klimafinanzierungslücke schließen. Mit dem EU-Klimaziel für 2040 wird sich aller Voraussicht nach auch Deutschland künftig dieser Instrumente bedienen. Die Risiken für Klima, Natur und Menschenrechte sind hoch – auch für das Amazonasgebiet und dessen Bewohner*innen, wo die diesjährige Weltklimakonferenz (COP30 in Belém, Brasilien) stattfinden wird.

31.08.2025
Konzernkritik, Landnahme, Menschenrechte, Multimedia
Audio

„Die Erde als geistiges Wesen. Die indigenen Bribris und die Verteidigung ihrer Territorien”

Wir laden Sie ein, unseren neuen Podcast anzuhören: „Die Erde als geistiges Wesen. Die indigenen Bribris und die Verteidigung ihrer Territorien” über den Organisationsprozess der Bribis in Costa Rica zur Verteidigung und Rückeroberung ihrer Territorien angesichts der Bedrohung durch Siedler und die Ansiedlung der Ananas-Agroindustrie in der Region. Wir haben Lesner Figueroa interviewt, um mehr … weiterlesen