Schlagwort "Lateinamerika" (37)

30.12.2019
Klima/Biodiversität
Fact-Sheet
Tobias Lambert

Biodiversität in Lateinamerika

Alternativen zur Zerstörung

Lateinamerika verfügt über einen einzigartigen Artenreichtum. Der amazonische Regenwald ist der Lebensraum mit der größten Biodiversität der Welt. Andere Ökosysteme, wie die Feuchtgebiete des Pantanal in Brasilien oder die Höhenzüge der Anden sind Lebensraum für viele endemische Tier- und Pflanzenarten, wichtige Wasserspeicher und vielen ländlichen Bevölkerungsgruppen ein Raum mit wichtigen Elementen lokaler Wirtschaftskreisläufe und kultureller Identität.

Im Jahre 2002 wurde auf der Vertragsstaatenkonferenz (COP) der Biodiversitätskonvention (CBD) die Gruppe der sogenannten „Megadiversen Länder“ gegründet. Von den 17 Entwicklungs- und Schwellenländer liegen acht davon in Lateinamerika: Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Peru und Venezuela.

Die Factsheetreihe „Biodiversität in Lateinamerika“ widmet sich fünf der acht megadiversen Länder Lateinamerikas, beleuchtet in einem Überblicksfactsheet die Situation der biologischen Vielfalt auf dem ganzen Kontinent und gibt in einem Factsheet einen Überblick über Initiativen in Lateinamerika zum Erhalt der Biodiversität.

Sa, 07.12.2019 / 14:00 – 15:30
Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Kautschuk, Curare, Stevia: Pflanzensammeln von Humboldt bis heute

Zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung - Eine Führung durch die Tropenhäuser des Botanischen Gartens in Dahlem

Führung im Botanischen Garten Berlin. Alexander von Humboldt setzte als Naturforscher und Pflanzensammler in vielen Bereichen neue Maßstäbe. 2019, das Jubiläumsjahr zu seinem 250. Geburtstag bietet den Anlass für einen etwas anderen Blick auf das Sammeln von Pflanzen.
Treffpunkt ist der Eingang zum Botanischen Garten, Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin

So, 01.12.2019
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Beitrag

Pflanzensammeln zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung

Eine Spurensuche durch die Tropenhäuser des Botanischen Gartens in Dahlem Weitere Informationen Station 1: Lateinamerika: Hotspot der Biodiversität Zustandsbericht zur Biodiversität 2019 Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) (engl.) Ergebnisse (u.a.): – Seit 1970 hat sich die Produktion von Nutzpflanzen verdreifacht. – Mehr als ein Drittel der Landfläche der Welt und fast … weiterlesen

19.11.19
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Fact-Sheet
Tobias Lambert

Biodiversität in Lateinamerika

Mexiko

Lateinamerika verfügt über einen einzigartigen Artenreichtum. Der amazonische Regenwald ist der Lebensraum mit der größten Biodiversität der Welt. Andere Ökosysteme, wie die Feuchtgebiete des Pantanal in Brasilien oder die Höhenzüge der Anden sind Lebensraum für viele endemische Tier- und Pflanzenarten, wichtige Wasserspeicher und vielen ländlichen Bevölkerungsgruppen ein Raum mit wichtigen Elementen lokaler Wirtschaftskreisläufe und kultureller Identität.

Fr, 18.10.2019 / 19:00 – 00:59

Konzernkritik, Straflosigkeit
Feier

"Du hast die Kugel, wir haben das Wort"

Einweihung Wandbild in Gedenken an Berta Cáceres und Marielle Franco

Wir laden ein zur Eröffnung des Wandbildes, das Berta Cáceres (1971-2016) und Marielle Franco (1979-2018) gedenkt. Beide waren Aktivistinnen, die aufgrund ihres Engagements ermordet wurden. Beide stehen stellvertretend für die fortdauernde Gewalt, aber auch den Widerstand, der in vielen Teilen Lateinamerikas lebt.

Neben der Vorstellung des Wandbildes gibt es eine Infoveranstaltung mit Llanquiray Painemal (Mapuche-Aktivistin) und Unidos por la Paz (Kolumbien), Essen, Trinken und Musik!

Die Veranstaltung ist Teil des Antikolonialen Monats in Berlin.

04.06.2019
Handel, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Multimedia
Audio

Wenn die Kuh kein Gras mehr frisst.

Industrielle Fleischproduktion in Argentinien

Argentinien ist weltberühmt für sein Rindfleisch. Und wegen seiner großen Fläche wird dem südamerikanischen Land nachgesagt, dass die Kühe dort ein glückliches Leben hätten. Wer kennt sie nicht, die Bilder von weidenden Herden in der argentinischen Pampa? Doch ist dieses Bild heute überhaupt noch aktuell? Christian Rollmann hat sich für onda auf die Suche nach den Pampa-Rindern gemacht und überprüft, inwieweit der Mythos dem Abgleich mit der Realität standhält.

30.12.2018
Klima/Biodiversität
Fact-Sheet
Tobias Lambert

Biodiversität in Lateinamerika

Überblick Lateinamerika

Lateinamerika verfügt über einen einzigartigen Artenreichtum. Der amazonische Regenwald ist der Lebensraum mit der größten Biodiversität der Welt. Andere Ökosysteme, wie die Feuchtgebiete des Pantanal in Brasilien oder die Höhenzüge der Anden sind Lebensraum für viele endemische Tier- und Pflanzenarten, wichtige Wasserspeicher und vielen ländlichen Bevölkerungsgruppen ein Raum mit wichtigen Elementen lokaler Wirtschaftskreisläufe und kultureller Identität.

08.11.2018
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Dossier

VIELFALT STATT EINFALT

Konflikte um Biodiversität in Lateinamerika

Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) soll die Natur schützen, stellt aber das wachstumsorientierte und ressourcenintensive Wirtschaftsmodell nicht in Frage. Wie widersprüchlich dies ist, wird besonders in Lateinamerika deutlich. Biodiversität ist zu einem bekannten und fast inflationär gebrauchten Begriff geworden – auch in Lateinamerika. Der so arg gebeutelte Kontinent kann sich rühmen, eine lange Liste von sogenannten megadiversen Ländern zu beherbergen. Das selbstverständliche Sprechen über Biodiversität lässt leicht vergessen, wie jung der Begriff ist und in welcher Weise er die Wahrnehmung von Realität verändert. In den Umweltdebatten der 1970er Jahre taucht vermehrt das „Artensterben“ als große Bedrohung auf. Aber erst in den 80ern wird der Begriff „Biodiversität“ häufig und systematisch verwendet. Um so erstaunlicher ist, dass 1992 auf der UN-Konferenz in Rio bereits die Biodiversitätskonvention (CBD) verabschiedet wird. Biodiversität ist fortan ein fester Bestandteil globaler Umweltpolitik und nationaler Regulierungen.

Mo, 05.11.2018 / 9:30 – 17:30
Friedrich-Ebert-Stiftung
Español, Handel, Handelsabkommen, Menschenrechte, Rohstoffe
Konferenz

„Tausche Auto gegen Steak“ || „Cambio coche por bistec“

Fachkonferenz zu den Handelsbeziehungen zwischen Lateinamerika und Europa || Simposio sobre las relaciones comerciales entre América Latina y Europa

Die Europäische Union ist Lateinamerikas drittgrößter Handelspartner, hat in den vergangenen drei Dekaden
jedoch an Bedeutung verloren. Während im Jahr 1990 etwa ein Viertel der lateinamerikanischen Exporte nach
Europa gingen, war dies im Jahr 2016 nur noch ein Achtel. Im vergleichbaren Umfang gingen auch die Importe
aus Europa zurück. Unverändert geblieben ist die Struktur des Handelsaustausches: Noch immer exportiert die
EU in erster Linie Industrieerzeugnisse, während die lateinamerikanischen Länder hauptsächlich Rohstoffe und
Agrarerzeugnisse an die EU liefern.
La Unión Europea es el tercer socio comercial de América Latina, pero en las últimas tres décadas ha perdido relevancia. Si bien en 1990 alrededor de un cuarto de las exportaciones latinoamericanas se dirigían a Europa, en 2016 eran solo alrededor de un octavo; respecto a las importaciones desde Europa, la reducción fue comparable. Lo que no ha cambiado es la estructura del intercambio comercial: la UE sigue exportando en primer lugar productos industriales, mientras que los países latinoamericanos principalmente suministran a la UE materias primas y productos agropecuarios.