Schlagwort "Lateinamerika" (47)

Do, 09.12.2021 / 16:00 – 18:00
Español, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Landnahme
Workshop

Productos de Latinoamérica en el supermercado: Zwischen nachhaltigem Konsum und Ausbeutung

Virtuelle Bildungswerkstatt zu geplanten Materialien für den Spanischunterricht

Virtuelle Vorstellung und Diskussion von geplanten Unterrichtsmaterialien/Bildungsmaterialien für den Spanischunterricht/Sekundarstufe II. Der Bildungsworkshop richtet sich an Lehrer*innen, Studenten*innen und Aktive in der (entwicklungspolitischen) Bildungsarbeit.

22.11.2021
Menschenrechte, Multimedia
Audio

Auf den Spuren Lateinamerikas in Berlin

Radiobeitrag – Was hat ein gemütlicher Spaziergang durchs Bayrische Viertel in Berlin mit der Kolonialisierung Lateinamerikas zu tun? In welcher Verbindung steht der Wittenbergplatz in Schöneberg mit der deutschen Auswanderung nach Chile im 19. Jahrhundert? Und wie kann man beim Schlendern durch die Mall of Berlin den Indigenen Guna begegnen?

15.11.2021
Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Dossier
Redaktionskollektiv der LN und FDCL e.V.

AUFRUHR AUF DEN STRASSEN

PROTESTE UND SOZIALE BEWEGUNGEN IN LATEINAMERIKA

EINE NEUE SOZIALE MOBILISIERUNG VON UNTEN Im Oktober 2019 gingen aus Santiago de Chile die Bilder des neu benannten „Platzes der Würde“ um die Welt. Abend für Abend versammelten sich Tausende von Menschen, um zu protestieren. Nicht nur gegen die Fahrpreiserhöhungen, die das Fass zum Überlaufen gebracht hatten. Sondern um ein Ende der unwürdigen Lebensbedingungen … weiterlesen

Do, 22.04.2021 / 19:00 – 20:30
Bergbau, Extraktivismus, Rohstoffe
Veranstaltung

Extraktivismus Reloaded - Lateinamerika in der ewigen Rohstofffalle?

Vorstellung der gemeinsamen Studie vom FDCL e.V. und PowerShift e.V.

Viele lateinamerikanische Länder setzen zur Lösung ihrer wirtschaftlichen Probleme noch immer auf ungezügelten Rohstoffabbau. Auch die Coronapandemie hat daran wenig geändert: Obwohl ganze Gesellschaften in den Lockdown geschickt wurden, war der Bergbausektor vielerorts ausgenommen und es wurde weiter nach Rohstoffen gegraben.

Unabhängig von der politischen Ausrichtung propagieren viele Regierungen eine Ausweitung des Extraktivismus zur wirtschaftlichen Entwicklung: Zu Beginn der 2000er Jahre wurden ausgehend von Venezuela in verschiedenen Ländern Lateinamerikas „progressive“ Regierungen gewählt. Die Regierungen leiteten im Gegensatz zu ihren Vorgänger*innen einen Teil der Rohstoffeinnahmen in Sozialprogramme, die den Ärmsten zu Gute kamen. Auch die progressiven Regierungen schafften es jedoch nicht, die Abhängigkeit von Rohstoffen zu reduzieren. Mit fallenden Weltmarktpreisen und teilweise Machtwechseln, nach denen rechte Regierungen die sozialen Errungenschaften wieder zurücknahmen, zeigte sich jedoch die fehlende Tragfähigkeit des Modells. Die Auswirkungen blieben zudem gleichermaßen gravierend: ganze Landstriche wurden kontaminiert, Aktivist:innen kriminalisiert, bedroht oder gar ermordet.

Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir darüber diskutieren, was von den Erfahrungen der progressiven Regierungen bleibt, wie sich die Situation – nicht zuletzt durch Corona – verschärft hat und welche Forderung sich für die deutsche Zivilgesellschaft daraus ableiten lassen.

15.02.2021
Globales Lernen, Menschenrechte, Multimedia
Audio

CONECTANDO - Auf den Spuren Lateinamerikas in Berlin

Ein Audiowalk / Hörspaziergang

Warum hatten deutsche Kaufleute im 16. Jahrhundert eine Kolonie im heutigen Venezuela? Wieso sind im 19. Jahrhundert so viele Deutsche nach Chile ausgewandert und was hat das mit der Vertreibung der Mapuche von ihrem traditionellen Land zu tun? Welche Rolle spielen Unternehmen in Lateinamerika, deren Produkte wir in der Mitte Berlins überall kaufen können? Werden staatliche Akteure ihrer menschenrechtlichen Verantwortung gerecht?
Es gibt viele historische und aktuelle Verbindungen zwischen Deutschland und Lateinamerika, die sich an vielen Ecken in Berlin widerspiegeln. Der Hörspaziergang lädt dazu ein, einige dieser Verbindungen aufzuspüren. Er führt uns von Schöneberg und Mitte bis in den Prenzlauer Berg. Die meisten Stationen können zu Fuß erreicht werden, zwischen Station 2 und 3 sowie 8 und 9 empfiehlt sich die U2 oder das Fahrrad.

30.12.2020
Bergbau, Rohstoffe
Tobias Lambert

Extraktivismus Reloaded

Rohstoffpolitik in Lateinamerika seit dem Boom ab 2003

Zu Beginn der 2000er Jahre zeigte Lateinamerika, dass es auch anders gehen könnte: Ausgehend von Venezuela, wurden in verschiedenen Ländern „progressive“ Regierungen gewählt und die sogenannte „linke Dekade“ eingeläutet. Nach zwei Jahrzehnten neoliberaler Politik in großen Teilen des Kontinents sollten nun endlich die Belange der ärmeren Bevölkerungsschichten in den Fokus rücken.

Mo, 21.12.2020 / 18:00 – 19:30
Menschenrechte
Veranstaltung

Conectado: Virtuelle Stadtführung zu Spuren Lateinamerikas in Berlin

mural

Warum hatten deutsche Kaufleute im 16. Jahrhundert eine Kolonie im heutigen Venezuela? Wieso sind im 19. Jahrhundert so viele Deutsche nach Chile ausgewandert und was hat das mit der Vertreibung der indigenen Mapuche von ihrem traditionellen Land zu tun? Welche Rolle spielen Unternehmen in Lateinamerika, deren Produkte wir in der Mitte Berlins überall kaufen können? Werden staatliche Akteure ihrer menschenrechtlichen Verantwortung gerecht?

Di, 15.12.2020 / 18:00 – 19:30
Español, Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Vom Pflanzensammeln zu Biopiraterie

Der Umgang mit indigenem Wissen von der Kolonialzeit bis heute

Foto: Regenwald in Costa Rica_Quelle m.prinke_CC BY SA 2.0

In vielen indigenen Gemeinschaften wird Wissen wie Pflanzenwissen, medizinisches Wissen und Kunsthandwerkswissen als Allgemeingut angesehen. Aus diesem Grund haben Indigene seit der Kolonialzeit ihr Wissen geteilt: mit Forschungsreisenden, Botaniker*innen und Pflanzensammler*innen. Was mit dem Wissen gemacht wurde, geriet Indigenen oft zum Nachteil, während ihr Wissen Anderen – vorrangig Menschen und Unternehmen aus dem globalen Norden – zu Reichtum verhalf. Auch heute noch strömen Forscher*innen und Unternehmen in indigene Gebiete, um für sich verwertbares Wissen zu suchen, trotz internationaler Vereinbarungen. Wie gehen indigene Gemeinschaften mit dem Widerspruch von Allgemeingut und der kapitalistischen Logik der Eigentumsrechte als Grundlage für kommerzielle Nutzung um?

18.11.2020
Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Unterrichtsmaterialien
Marion Burkard / Cibele Kojima / Rita Trautmann

„Entdecke Biodiversität hier und anderswo!“

Ein digitales Quiz zu biologischer Vielfalt und Möglichkeiten, diese zu erhalten

Was ist biologische Vielfalt? Und wie viel Baumarten gibt es eigentlich in deutschen Wäldern und wie viele im Amazonasgebiet? Wie können wir die Vielfalt auch in unserer Ernährung erhalten? Was bedeutet Agrarökologie? Im Quiz könnt ihr diesen und andern Fragen nachgehen, euer Wissen testen und Neues erfahren.

Do, 12.11.2020 / 15:30 – 17:30
Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Kautschuk, Curare, Stevia: Pflanzensammeln von Humboldt bis heute

Zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung - eine virtuelle Führung

Die virtuelle Führung wirft Schlaglichter auf das Pflanzensammeln gestern und heute. Wie und unter welchen Bedingungen wurde zu Zeiten Humboldts gesammelt? Was bedeutete es, während des Kolonialismus in Lateinamerika die Pflanzenwelt zu erforschen? Wie hat sich die Diskussion um Pflanzensammeln im Laufe der Zeit verändert und was hat das mit dem Begriff „Biopiraterie“ zu tun? Geht es heute überhaupt noch um Pflanzensammeln oder eher um Synthetische Biologie und Digitale Sequenzinformationen?