Schlagwort "Ecuador" (37)

Do, 18.11.2021 / 18:00 – 19:15
Español, EU-Kolumbien/Peru, Handel
Veranstaltung

Konsequenzen von Handelsliberalisierung für den globalen Süden – Erfahrungen mit dem EU-Kolumbien-Peru-Ecuador-Abkommen

Partnerorganisationen aus Peru, Kolumbien und Ecuador berichten gemeinsam mit PowerShift von den konkreten Auswirkungen des Handelsabkommens zwischen der EU und den lateinamerikanischen Ländern.

Das Handelsabkommen zwischen der EU, Kolumbien und Peru besteht seit acht Jahren, Ecuador ist dem Abkommen vor vier Jahren beigetreten. Die Auswirkungen des Abkommens sind mittlerweile deutlich nachweisbar und die EU veröffentlicht im November ihre abschließende Ex-Post Evaluation.

18.11.2021
EU-Kolumbien/Peru, Handel, Handelsabkommen
Studien
Bettina Müller, Jeremy Oestreich

Reiseführer: EU – Kolumbien, Peru & Ecuador

Armutsverstärker oder Weg aus der Armut?

Seit 2013 besteht zwischen der EU und Peru, Kolumbien ein Handelsabkommen. Ecuador ist dem Abkommen 2017 beigetreten. PowerShift hat in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen aus den drei Andenländern einen neuen Reiseführer erstellt, der einen Überblick geben soll über die Auswirkungen des Abkommens, die mittlerweile deutlich wahrnehmbar sind. Handelsabkommen werden von der Europäischen Kommission oft mit … weiterlesen

Fr, 11.12.2020
English, Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Chevron’s Impunity in Ecuador:

Urgent Call from International Civil Society

In solidarity with tens of thousands of people affected by the biggest environmental disaster that has hit the Ecuadorian Amazon, more than 150 organizations, networks,
movements, and unions –representing more than 285 million people internationally –
are asking the government of Ecuador to appeal the arbitration award issued by the
Dutch justice system in favor of the oil transnational Chevron.

10.10.2020
Menschenrechte, Multimedia
Audio

Demokratie in Gefahr? Lateinamerika zwischen Protest, Pandemie und Autoritarismus

Radiobeitrag in Kooperation mit dem NPLA e.V.

Im August lud das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland zu einem virtuellen Forum über die Protestbewegung in Lateinamerika ein. Eingeladen waren u.a. Aktivist*innen aus Chile, Ecuador und Brasilien. Insbesondere Ecuador und Chile erlebten seit Herbst 2019 große Proteste, die im Fall von Ecuador durch ein Abkommen mit der Regierung und im Fall von Chile durch die Corona-Pandemie an Mobilisierungskraft verloren. Vorerst.

Di, 21.05.2019
Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Rohstoffe
Pressemitteilung

Massive Antwort der internationalen Zivilgesellschaft am globalen Anti-Chevron Day#AntiChevron

PRESSEMITTEILUNG

[Amsterdam/Genf/Quito 21. Mai 2019] Mehr als 260 Organisationen, Netzwerke, Gewerkschaften und soziale Bewegungen weltweit, die mehr als 280 Millionen Menschen vertreten, sind mobilisiert, um die Straffreiheit von Chevron in Ecuador zu verurteilen und den Präsidenten von Ecuador zu bitten, den Fall Chevron zugunsten der indigenen Gemeinschaften zu unterstützen.Nach 25 Jahren Prozessführung zur Behebung der größten Umweltkatastrophe im ecuadorianischen Amazonasgebiet, gewann eine Koalition mit über 30.000 indigenen Bewohnern ihre Klage gegen den Ölriesen Chevron. Das Unternehmen weigerte sich jedoch stets zu zahlen und nutzte erfolgreich das System des Investor State Dispute Settlement (ISDS, Abkürzung auf Englisch) gegen den Staat. Mehr als 260 Organisationen, soziale Bewegungen und Gewerkschaften weltweit, die mehr als 280 Millionen Menschen vertreten, verurteilen die Straffreiheit des Unternehmens und fordern die ecuadorianische Regierung auf, sich nicht in den Prozess zwischen den Gemeinschaften der UDAPT (Vereinigung der von Texcao Betroffenen) und des transnationalen Unternehmens einzugreifen und sich für die betroffenen Gemeinschaften einzusetzen.

Fr, 17.05.2019
Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Rohstoffe
Pressemitteilung

„Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!“

Protest-Aktion vor der Ecuadorianischen Botschaft in Berlin am 21.5.2019

Am 21. Mai findet der globale Aktionstag gegen Chevron statt. Im Rahmen der Kampagne „Menschenrechte schützen – Konzernklagen stoppen!“ werden in Berlin mehrere Organisationen und Bündnisse eine kreative Protestaktion vor der ecuadorianischen Botschaft durchführen. Mit einer drei Meter hohen Waage werden wir dagegen protestieren, dass Rechte von internationalen Konzernen und Investoren deutlich schwerer wiegen als Rechte für Menschen und Umwelt.

Mo, 13.05.2019
Konzernkritik, Menschenrechte, UN Binding Treaty
Beitrag

Offener Brief an den Präsidenten von Ecuador zum Fall Chevron-Texaco in Ecuador

Der Brief wird am 21. Mai, dem Welt #AntiChevron Tag, in den ecuadorianischen Botschaften abgegeben und veröffentlicht. Er ist in mehreren Sprachen verfügbar,bitte unterzeichnen hier (nur Organisationen/Kollektive, keine Einzelpersonen)! Mehr Infos zur Kampagne gibt es bspw. hier (auf Englisch)! Und ein Radio-Beitrag zum Thema: Ölverseuchung im Amazonas – Indigene und Kleinbauern in Ecuador kämpfen für … weiterlesen

Do, 07.03.2019 / 19:00 – 21:00
Bergbau, Español, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo - Ecuador, Perú y Bolivia

debate con Yanda Lenin Montahuano, Puyo/Ecuador; Marco Bazán, coordinador regional terre des hommes, Lima/Peru y Mario Rodgriguez, Wayna Tambo, El Alto/Bolivia

Conferencia del Lateinamerika-Forum Berlin e.V./Foro de las Américas con el Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) Potsdam, Forschungs und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL y Infostelle Peru e.V./Kampagne Bergwerk.

Ort:
Lateinamerika-Forum Berlin e. V. /Foro de las Américas
Bismarckstr. 101, 5. Etage c/o SEKIS, 10625 Berlin

Einladung auf Deutsch siehe unten!

Invitación al debate „Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo“

Pocas veces en su historia los pueblos indígenas se han visto tan amenazados como en en los tiempos actuales del neoextractivismo. Las amenazas son múltiples, pero tambien las formas de resistencia y autoafirmación que han desarrollado dichos pueblos.

El discuro puede ser diferente, pero independientemente de su posición política, todos los gobiernos en la actualidad latinoamericana parecen irremediablemente inclinados a la explotación de los recursos naturales, dirigida a la exportación (hoy en dia sobre todo a China) para obtener una mayor cantidad de divisas.

30.12.2018
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Multimedia, Straflosigkeit
Audio

Ölverseuchung im Amazonas

Indigene und Kleinbauern in Ecuador kämpfen für Gerechtigkeit

David gegen Goliath: So könnte man die juristische Auseinandersetzung zwischen ecuadorianischen Kleinbauern und Indigenen und dem Öl-Riesen Chevron treffend umschreiben. Fast drei Jahrzehnte lang, von 1967 bis 1992, leitete das Unternehmen Texaco, mit dem Chevron im Jahr 2001 fusionierte, giftige Abfallstoffe in das Amazonas-Gebiet des südamerikanischen Landes. 2011 verurteilte ein ecuadorianisches Gericht das Unternehmen zu einer Entschädigungszahlung von 9,5 Milliarden US-Dollar an die Betroffenen. Doch mittlerweile hat sich das Blatt gewendet: Statt Chevron müssen sich nun die Kläger vor Gericht verantworten – und haben selbst noch keinen Cent gesehen. Jessica Zeller über die Hintergründe einer Auseinandersetzung um Wahrheit und Gerechtigkeit.

30.12.2018
Klima/Biodiversität
Fact-Sheet
Tobias Lambert

Biodiversität in Lateinamerika

Ecuador

Lateinamerika verfügt über einen einzigartigen Artenreichtum. Der amazonische Regenwald ist der Lebensraum mit der größten Biodiversität der Welt. Andere Ökosysteme, wie die Feuchtgebiete des Pantanal in Brasilien oder die Höhenzüge der Anden sind Lebensraum für viele endemische Tier- und Pflanzenarten, wichtige Wasserspeicher und vielen ländlichen Bevölkerungsgruppen ein Raum mit wichtigen Elementen lokaler Wirtschaftskreisläufe und kultureller Identität.