Schlagwort "Biodiversität" (12)

07.08.2019
Klima/Biodiversität
Fact-Sheet
Tobias Lambert

Biodiversität in Lateinamerika

Bolivien

Lateinamerika verfügt über einen einzigartigen Artenreichtum. Der amazonische Regenwald ist der Lebensraum mit der größten Biodiversität der Welt. Andere Ökosysteme, wie die Feuchtgebiete des Pantanal in Brasilien oder die Höhenzüge der Anden sind Lebensraum für viele endemische Tier- und Pflanzenarten, wichtige Wasserspeicher und vielen ländlichen Bevölkerungsgruppen ein Raum mit wichtigen Elementen lokaler Wirtschaftskreisläufe und kultureller Identität.

05.08.2019
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft

Brasilien und die Macht der Gene

Der Kampf um die Gentechnik ist neu entbrannt. Dies hängt mit neuen Formen und Verfahren der Gentechnolgie zusammen, die unter verschiedenen Namen in öffentlichen Debatten auftauchen. Die Frage nach der Regulierung der neuen Gentechnik ist dabei eine zentrale.
Daher ist es von fundamentaler Bedeutung, wie sich die wichtigsten Länder der Gentechnik in diese Debatte positionieren. Es besteht die Gefahr, dass durch nationale Entscheidungen der USA, Argentiens und  Brasiliens Fakten geschaffen werden, die später durch Regulierung nur noch schwer einzufangen wären.

Im Folgenden werfen wir daher einen Blick auf die Situation in Brasilien, die zur Besorgnis leider allen Anlass gibt. Der Text beruht auf einer überarbeiteten und gekürzten Fassung einer Studie der brasilianischen
Organisation Terra de Direitos.

15.07.2019
Klima/Biodiversität
Fact-Sheet
Tobias Lambert

Biodiversität in Lateinamerika

Kolumbien

Lateinamerika verfügt über einen einzigartigen Artenreichtum. Der amazonische Regenwald ist der Lebensraum mit der größten Biodiversität der Welt. Andere Ökosysteme, wie die Feuchtgebiete des Pantanal in Brasilien oder die Höhenzüge der Anden sind Lebensraum für viele endemische Tier- und Pflanzenarten, wichtige Wasserspeicher und vielen ländlichen Bevölkerungsgruppen ein Raum mit wichtigen Elementen lokaler Wirtschaftskreisläufe und kultureller Identität.

Mo, 03.06.2019
Handel, Klima/Biodiversität
Pressemitteilung

Pressemitteilung: Keine Zeit mehr für Untätigkeit – Zivilgesellschaft sieht dringenden Handlungsbedarf in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Berlin, 03. Juni 2019         Vor fast 4 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die 2030-Agenda mit den Sustainable Development Goals – den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Jahr kommen Staats- und Regierungschefs erneut zusammen um das erste Mal eine umfassende Bilanz über die bisherige Umsetzung zu ziehen. Eines ist auch vor dem Treffen klar – das bisherige Tempo ist bei weitem nicht ausreichend um die gesetzten Ziele bis 2030 zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen eine gemeinsame Erklärung an die Bundesregierung erarbeitet, die heute veröffentlicht und mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik diskutiert wird.

Do, 11.04.2019 / 16:00 – 19:00

Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Workshop

Wem gehört das Saatgut?

Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.

Wem gehört das Saatgut?
Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.
Das FDCL e. V. und das Projekt 2000m2  stellen eine Lernkiste zum Thema Saatgut vor und erproben und besprechen spannende Methoden bei diesem Workshop. Wir laden Menschen ein, die an der (entwicklungs-)politischen Arbeit Interesse haben und neues Bildungsmaterial kennenlernen möchten.

15.12.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Português
Studien
Darci Frigo, Naiara Andreoli Bittencourt, Katya Regina Isaguirre-Torres

As novas formas de biotecnologias agrícolas e a desregulação jurídica

O Estado neoliberal e a incidência do agronegócio no Brasil

Neue Formen der Agrar-Biotechnologien und gesetzliche Deregulierung
Der neoliberale Staat und die Rolle des Agribusiness in Brasilien

Anfang 2018 verabschiedete Brasiliens Biosicherheitskommission CTNBio eine neue Durchführungsverordnung. Diese liberalisiert die Anwendung so genannter „neuer Biotechnologien“. Laut Kritiker*innen weicht dies die bisherigen gesetzlichen Regelungen für Gentechnik auf. Die gemeinsam von Terra de Direitos und dem FDCL herausgegebene Studie untersucht die Initiativen und den Prozess der „Regulierung der Deregulierung“ des Einsatzes der neuen Gentechnikverfahren in Brasilien.

Resumo
O artigo descreve as iniciativas do agronegócio brasileiro na implantação das biotecnologias no Brasil, relacionando-as ao contexto atual de retrocessos da participação democrática no país e as atuais disputas acerca do controle e apropriação da agrobiodiversidade. A metodologia utilizada é a revisão bibliográfica e a análise legislativa. O objetivo geral do texto é o de apresentar o conjunto de normas aplicáveis à questão das biotecnologias no Brasil e o papel da Comissão Técnica Nacional de Biossegurança (CTNBio) enquanto instituição reguladora. Como objetivos específicos o artigo preocupa-se em discutir o impacto socioambiental das novas tecnologias para o campo, valendo-se da análise da Resolução Normativa nº 16/2018 da Comissão Técnica Nacional de Biossegurança (CTNBio), a qual deve respeitar as Convenções e Tratados Internacionais ratificados pelo país e os direitos e garantias fundamentais da Constituição brasileira. Como resultados percebe-se a consolidação do papel que ocupa o Brasil na divisão internacional do trabalho, qual seja a produção de matérias-primas, com alta concentração de rendimentos para poucos e o custo socioambiental dividido entre todos. Há assim riscos iminentes à saúde humana e ao ambiente no Brasil, com impactos transfronteiriços imensuráveis.

Di, 13.11.2018
English, Klima/Biodiversität
Beitrag

Positionspapier für die 14. Konferenz der CBD Vertragsparteien vom 17.-29.11.18 in Sharm El Sheikh, Ägypten

Dieses Positionspapier richtet sich an die deutsche und die EU- Delegation zur 14. Vertragsparteienkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD COP 14) sowie des Protokolls von Nagoya (COP-MOP 3) und des Protokolls von Cartagena (COP-MOP 9), welche vom 17.11-29.11.18 stattfindet. Es stellt den gemeinsamen Input der AG Biodiversität des Forum Umwelt und Entwicklung dar. In dieser AG arbeiten u.a. BUND, NABU, Heinrich-Böll-Stiftung, WWF, Ecoropa, DUH und FDCL zusammen. Es fusst im Wesentlichen auf den in CBD/COP/14/2 enthaltenen draft decisions zur COP 14. Wir hoffen, dass unsere Anliegen von der offiziellen EU- Delegation aufgegriffen und im Prozess unterstützt werden.

Sa, 10.11.2018 / 11:00 – 17:00
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Veranstaltung

30 Jahre gentechnisch veränderte Kulturpflanzen in Mexiko:

Bedrohung von nativen Maispflanzen

ES vea abajo! 30 años de cultivos transgénicos en México: amenaza a los maíces nativos

Ort: Frankfurter Tor 7, 10243 Berlin

Programm 10.11.2018:

11:00 Kartografie der gentechnisch veränderten Kulturpflanzen in Mexiko
Seit etwa 30 Jahren werden gentechnisch veränderte Kulturpflanzen in Mexiko angebaut. Die Veranstaltung nimmt eine der wichtigsten von ihnen in den Blick: Mais. Er spielt sowohl für die Ernährung als auch für die Kultur des Landes eine gewichtige Rolle. Betrachtet werden verschiedene am Konflikt beteiligte Akteur*innen und Institutionen und die rechtlichen, politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, etwa in Bezug auf Freihandel und die Liberalisierung der Landwirtschaft in Mexiko. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Widerstand von indigenen und bäuerlichen Gemeinden sowie sozialen Bewegungen.

07.02.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Policy paper
Thomas Fatheuer

Kontroverse Bioökonomie

Thesen zum Handlungsfeld Bioökonomie im entwicklungspolitischen Kontext

Die Idee einer Bioökonomie ist in öffentlichen Debatten wenig präsent. Dennoch wird mit Hochdampf an der Entwicklung von Bioökonomie-Strategien gearbeitet und zumindest als Forschungsstrategie erfährt Bioökonomie eine Hochkonjunktur. Kein Zweifel: Bioökonomie erweckt große Erwartungen und beginnt wichtige Politikbereiche zu beeinflussen.

07.02.2018
Agroenergie, English, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Policy paper
Thomas Fatheuer

The bioeconomy controversy

Considering the bioeconomy from a development policy perspective

As it stands, bioeconomy concepts rarely feature in public debate. Yet the relevant stakeholders are investing a lot of energy in developing their bioeconomy strategies and, at least as a research strategy, the bioeconomy is in full swing. Great hopes evidently rest on the bioeconomy and the concept is beginning to influence key policy fields.