Schlagwort "Bioökonomie" (34)

08.11.2018
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Dossier

VIELFALT STATT EINFALT

Konflikte um Biodiversität in Lateinamerika

Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) soll die Natur schützen, stellt aber das wachstumsorientierte und ressourcenintensive Wirtschaftsmodell nicht in Frage. Wie widersprüchlich dies ist, wird besonders in Lateinamerika deutlich. Biodiversität ist zu einem bekannten und fast inflationär gebrauchten Begriff geworden – auch in Lateinamerika. Der so arg gebeutelte Kontinent kann sich rühmen, eine lange Liste von sogenannten megadiversen Ländern zu beherbergen. Das selbstverständliche Sprechen über Biodiversität lässt leicht vergessen, wie jung der Begriff ist und in welcher Weise er die Wahrnehmung von Realität verändert. In den Umweltdebatten der 1970er Jahre taucht vermehrt das „Artensterben“ als große Bedrohung auf. Aber erst in den 80ern wird der Begriff „Biodiversität“ häufig und systematisch verwendet. Um so erstaunlicher ist, dass 1992 auf der UN-Konferenz in Rio bereits die Biodiversitätskonvention (CBD) verabschiedet wird. Biodiversität ist fortan ein fester Bestandteil globaler Umweltpolitik und nationaler Regulierungen.

Mi, 24.10.2018 / 10:00 – 18:00
Brot für die Welt
Agroenergie, English, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Português
Tagung

Mit Risikotechnologien aus der Krise?

Biologische Vielfalt und Landnutzung im Visier von Geoengineering und Biotechnologie

Im Kontext der globalen Klima-, Energie- und Ernährungskrise stehen Land und biologische Vielfalt im Fokus des weltweiten Wettlaufs um den Zugang und die Kontrolle über natürliche Ressourcen. Dabei drängen auch neue Großtechnologien wie Geoengineering und extreme Formen der Gentechnik auf die politische Agenda. Diese drohen die bestehende Konkurrenz zwischen Schutz-, Nutzungs- und Vermarktungsinteressen weiter zuzuspitzen.

Mi, 25.07.2018 / 19:00
FDCL
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Veranstaltung

Adiós al jaguar

Impactos socioambientales de la palma de aceite en Chiapas, México. Sozioökologische Folge des Ölpalm-Anbaus in Chiapas, Mexiko

En el sureste de México se está implementando la siembra del cultivo de la palma de aceite o palma africana, la cual ahonda en los problemas de deforestación y pérdida de biodiversidad en la región.
Im Südosten Mexiko findet eine rasante Ausbreitung von Ölpalm-Plantagen statt. Die Flächenerweiterung für diese in Mexiko relativ neue Nutzpflanze hat die Abholzung des Regenwaldes und den Verlust an Biodiversität zur Folge.

Mi, 30.05.2018 / 19:30
FDCL
Klima/Biodiversität, Konzernkritik
Veranstaltung

Der Angekündigte Tod eines Bergfluss

Die geplanten Staudämme am Marañón

Der Marañón in Peru ist einer der wichtigsten Quellfüsse des Amazonas. In ihm werden aus den Anden wichtige Mineralien als Sedimente in das Tiefand transportiert wo sie als Nährstoffe dienen. In den Tälern des wilden Bergfusses sind einzigartige Ökosysteme und Landschaften von atemberaubender Schönheit zu fnden.
Doch der Marañón ist in Gefahr. Die peruanische Regierung plant eine Kaskade von über zwölf Großstaudämmen an ihm zu errichten. Ein wild fießender Fluss würde praktisch in ein stehendes Gewässer verwandelt.

Fr, 04.05.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Beitrag

Bericht vom Global Bioeconomy Summit: Ein Elitenprojekt unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Ein Gastbeitrag von: Anne Tittor (Friedrich Schiller Universität Jena) Am 19. und 20. April 2018 fand in Berlin der zweite Global Bioeconomy Summit statt. Über 800 TeilnehmerInnen aus aller Welt hatten sich versammelt, um ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die Transformation zur Bioökonomie zuzuhören. Veranstaltet wurde der Summit vom Bioökonomierat, einem Expertengremium, das … weiterlesen

07.02.2018
Agroenergie, English, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Policy paper
Thomas Fatheuer

The bioeconomy controversy

Considering the bioeconomy from a development policy perspective

As it stands, bioeconomy concepts rarely feature in public debate. Yet the relevant stakeholders are investing a lot of energy in developing their bioeconomy strategies and, at least as a research strategy, the bioeconomy is in full swing. Great hopes evidently rest on the bioeconomy and the concept is beginning to influence key policy fields.

07.02.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Policy paper
Thomas Fatheuer

Kontroverse Bioökonomie

Thesen zum Handlungsfeld Bioökonomie im entwicklungspolitischen Kontext

Die Idee einer Bioökonomie ist in öffentlichen Debatten wenig präsent. Dennoch wird mit Hochdampf an der Entwicklung von Bioökonomie-Strategien gearbeitet und zumindest als Forschungsstrategie erfährt Bioökonomie eine Hochkonjunktur. Kein Zweifel: Bioökonomie erweckt große Erwartungen und beginnt wichtige Politikbereiche zu beeinflussen.

Di, 04.07.2017 / 19:00
FDCL
Klima/Biodiversität, Konzernkritik
Veranstaltung

(K)ein Recht auf Wasser?

Widerstand gegen Privatisierung und Wasserkraft in Guatemala

Seit 1996 wird die Elektrizität in Guatemala zunehmend privatisiert. Allein zwischen 1996 und 2015 wurden 35 Lizenzen für Staudämme und Wasserkraftwerke an große nationale und transnationale Unternehmen vergeben. Verlierer der Privatisierung sind die Gemeinden, die von und an den Flüssen leben. Die sozialen Konflikte nehmen zu, Umweltverschmutzung sind an der Tagesordnung und der produzierte Strom kommt nicht bei ihnen an.

Do, 29.06.2017 / 14:00 – 17:30
Prinzessinnengärten
Agroenergie, Español, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Português
Workshop

Movimentos Sociais na Bioeconomia Emergente

A metodologia da Nova Cartografia Social da Amazônia no Brasil e na Alemanha

Cartografar os povos e as comunidades tradicionais da Amazônia é o principal objetivo do Projeto Nova Cartografia Social da Amazônia (PNCSA). O projeto é coordenado pelo professor doutor Alfredo Wagner Berno de Almeida e pela professora doutora Rosa Acevedo, com a participação de alunos do mestrado e do doutorado e em articulação com os movimentos sociais.

Mo, 24.04.2017 / 19:00
FDCL
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Veranstaltung

Mit Bioökonomie zum Guten Leben?

Wir können weiter wachsen, ohne die Welt zugrunde zu richten – das ist das zentrale Versprechen der Bioökonomie. „Nachwachsende Rohstoffe“ wird zur Zauberformel für die Zukunft. Das Konzept des Guten Lebens, des Buen Vivirs, hingegen hinterfragt das Verhältnis zur Natur und insistiert auf der Notwendigkeit einer grundlegenden Neuorientierung. Wohin führt der Machbarkeitsoptimismus der Bioökonomie? Welche Auswirkungen hat Bioökonomie für den Globalen Süden und kann die Idee des Buen Vivir eine Alter