Schlagwort "Dokumentarfilm" (63)

14.06.2022
Menschenrechte, Multimedia, Straflosigkeit
Audio
Steffi Wassermann

Radiobeitrag: „Die Kugeln konnten meine Träume nicht zerstören"

Kinder und Jugendliche im bewaffneten Konflikt Kolumbiens

In Kolumbien herrscht seit Jahrzehnten ein bewaffneter Konflikt. Trotz des Friedensvertrags von 2016 zwischen Regierung und der FARC-Guerilla geht der Bürgerkrieg in vielen Regionen des lateinamerikanischen Landes unvermindert weiter. Eine der wenig beachteten Opfergruppen sind Kinder und Jugendliche, die zu Tausenden von verschiedenen bewaffneten Akteuren für den Krieg rekrutiert wurden und bis heute werden. Ein Dokumentarfilm erzählt nun einige der Geschichten aus ihrer Perspektive. Und es gibt Organisationen, die ehemalige rekrutierte Kinder und Jugendliche in Kolumbien unterstützen und begleiten.

Fr, 03.01.2020 / 18:00 – 21:00
Delphi LUX
Menschenrechte
Film + Gespräch

"The Cove - Die Bucht" von Louie Psihoyos

Oscar 2010 Bester Dokumentarfilm

„The Cove – Die Bucht“, Oscargekrönter Dokumentarfilm von Louie Psihoyos. Im Anschluss findet ein Gespräch zur Situation von Umweltschützer*innen und Landrechtsaktivist*innen in Honduras statt. Mit Giulia Fellin (Koordinatorin Runder Tisch Zentralamerika) und einer Mitarbeiterin des FDCL e.V.

Fr, 18.01.2019 / 19:30 – 21:00
FDCL
Español, Menschenrechte
Film + Gespräch

Los cuentos del timonel

Hommage an Osvaldo Bayer

Am 24. Dezember des vergangenen Jahres ist der anarchistische argentinische Autor, Historiker und Journalist Osvaldo Bayer im Alter von 91 Jahren gestorben.

Osvaldo Bayer bezeichnete sich selbst als radikalen „Anarchisten und Pazifisten“ und galt als einer der profiliertesten Linken und Menschenrechtler seines Heimatlandes. Wegen seiner Recherchen wurde er von damaligen Regierungen in Südamerika, darunter den Militärregimes, wiederholt verfolgt und bedroht. Während der Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983 lebte er einige Jahre als Exilant in West-Berlin, schrieb unter andem für die Lateinamerika Nachrichten (LN) und warb nach Kräften für die Solidarität mit Argentinien und Lateinamerika.

Fr, 13.07.2018 / 18:00 – 20:00
FDCL
Bergbau, Konzernkritik
Veranstaltung

Júba Wajíin - Widerstand gegen Bergbau in Mexiko

Film & Gespräch

Seit 2011 verteidigt die indigene Gemeinde von San Miguel de Progreso – in me’phaa „Júba Wajíin“ – ihr Land vor Bergbaukonzessionen der mexikanischen Regierung. Mit einem gemeinschaftlichen Organisationsprozess und der Nutzung ihrer Rechte als Indigene, wie dem internationalen Abkommen der ILO Konvention 169, ging die Gemeinde rechtlich gegen die mexikanische Regierung vor – und gewann! … weiterlesen

Di, 12.12.2017 / 19:00
ACUD Kino
Bergbau, Konzernkritik
Film + Gespräch

„Historias de Agua“

Wassergeschichten

Seit über zwanzig Jahren – in einigen Regionen noch viel länger – ist der Bergbau in Peru aktiv, vor allem werden Gold, Silber und Kupfer abgebaut. Bergbau als Wirtschaftsfaktor steht in Peru für Fortschritt und Wohlstand, allerdings gehören die führenden Bergbauregionen seit Jahrzehnten zu den ärmsten Perus.

Mo, 11.12.2017 / 19:00 – 22:00
ACUD Kino
Menschenrechte, Straflosigkeit
Film + Gespräch

500 years

Film und Gespräch

Von einem historischen Genozid-Prozess zur Absetzung des Präsidenten. 500 years erzählt die Geschichte des wachsenden Widerstands in Guatemala aus Perspektive der Maya-Bevölkerung.

Mi, 21.06.2017 / 18:30
Aquarium
Bergbau, Landnahme, Menschenrechte, Rohstoffe
Film + Gespräch

La Buena Vida - Das gute Leben

Filmvorführung und anschließend Gespräch

Für Teile der indigenen Bevölkerung Kolumbiens ist der Kampf gegen den Steinkohleabbau in der multinationalen Mine El-Cerrejón ein direkter Kampf um ihre Lebensgrundlage. Seit 1980 die Abbauarbeiten begannen, frisst sich der Energiehunger der Industriestaaten in die Landschaft des südamerikanischen Staates. Der Preis für die Energieversorgung des globalen Nordens wird – von vielen ungesehen – durch einen rücksichtslosen Raubbau an Mensch und Natur in Kolumbien bezahlt. Die widerständigen Verhandlungen einer Dorfgemeinschaft mit dem weltweit größten Steinkohletagebau El-Cerrejón dokumentiert der aktuelle Film ‚La Buena Vida – Das gute Leben’.

Mi, 07.06.2017 / 19:00
ACUD Kino
Bergbau, Español, Extraktivismus, Rohstoffe
Film + Gespräch

TITICACA und die verschwundenen Gesichter

Ein Film von Heeder Soto

Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konfl ikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben.

Di, 22.11.2016 / 19.30
NewYorck im Bethanien
Extraktivismus, Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Film + Gespräch

Unnachgiebige Rebellion in Honduras

Latinokino

Ab 19.30 KüfA / cocina popular Stimmen des Widerstands aus Mittelamerika Honduras gehört weltweit für Menschenrechtsverteidiger*innen zu den gefährlichsten Ländern, es ist geprägt von einer zunehmenden Militarisierung, Korruption, Straflosigkeit und dem Ausverkauf des Landes. Kritsche soziale Bewegungen, die die Natur gegen die  rücksichtlose Ausbeutung durch Megaprojekte verteidigen, werden mit Repressionen üeberzogen. Eine dieser energisch kämpfenden … weiterlesen

Di, 12.04.2016 / 19:00
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Español, Extraktivismus, Landwirtschaft, Rohstoffe
Film + Gespräch

Soziale Konflikte und Wasserverschmutzung rund um den Titicacasee

„Das verborgene Gesicht des Titicaca“ (Kurzfilm, spanisch)

Der Titicacasee birgt viele Geheimnisse, die bisher noch nicht in ihrer Gesamtheit dargestellt wurden: Geschichte, soziale Beziehungen und Kontamination. Bis heute steigt die Zahl der Touristen stetig an, zur gleichen Zeit steigt aber auch die Verschmutzung. Der Kurzfilm be-schäftigt sich mit dem Prozess der Umweltvergiftung. Er zeigt, wie die Zuflüsse in den Titicacasee fließen. Da es kaum einen Ausfluss des Sees gibt, sammeln sich Müll und Schwermetalle im See, die von den umliegenden Städten, Bergbaufirmen etc. kommen. Der See wird von ihnen sozusagen als Müllhalde genutzt. Auswirkungen sind soziale Konflikte sowie schwerwiegende Krankheiten innerhalb der peruanischen und bolivianischen Bevölkerung.