Schlagwort "Indigene" (73)

Fr, 30.11.2018 / 19:00 – 21:00
Hackesche Höfe Kino
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Film + Gespräch

PIRIPKURA

Sondervorführung und Filmgespräch

Hackesche Höfe Kino
in Kooperation mit MISEREOR und FDCL.

In Anwesenheit von
Klaus Teschner (MISEREOR) und
Clarita Müller-Plantenberg (FDCL/em. Professorin für Soziologie und Politische Ökonomie der Entwicklungsländer an der Universität Kassel)

PIRIPKURA
Die letzten beiden Angehörigen des indigenen Volkes der Piripkura leben inmitten des Amazonas-Regenwalds in Brasilien. Eine seit 1998 von ihnen entzündete, und seitdem ununterbrochen brennende Fackel ist ihr wertvollster Besitz, und der Schutzstatus des von ihnen bewohnten Waldgebiets beruht auf ihrem Überleben. Gewaltsam wird das Amazonasgebiet nach und nach von unkontrollierten Abholzungen zerstört.

25.11.2018
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Dossier
Thomas Fatheuer

Amazonien: Entwaldung, „Entwicklung“ und Widerstand

Der Kampf um den größten Regenwald der Welt

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Brasilien ist das vor bereits mehreren Monaten vom FDCL herausgegebene Dossier „Amazonien: Entwaldung, „Entwicklung“ und Widerstand – Der Kampf um den größten Regenwald der Welt“ aktueller denn je.

Der rechtsradikale Jair Bolsonaro hat als Kandidat der extremistischen Sozialliberalen Partei (PSL) auch die zweite Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien am 28.10.2018 klar gewonnen. Nicht nur im Hinblick auf die Lage der Demokratie und Menschenrechte in Brasilien ist dies besorgniserregend. Auch für die Perspektiven Amazoniens verheißt dies nichts Gutes. In der Tat sind die Erklärungen Bolsonaros und seiner Unterstützer/innen betreffs seiner Pläne für die Amazonasregion und den Umweltschutz alarmierend.

Fr, 23.11.2018 / 18:30 – 21:00
FDCL
Extraktivismus, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Staudämme im Regenwald

Eine Veranstaltung mit Pablo Solón über Wasserkraftprojekte im bolivianischen Tiefland

Der Madidi- Nationalpark in Bolivien ist eine der Regionen, die die höchste Biodiversität der Welt aufweist. Auf seinem Territorium leben zahlreiche Indigene, die vom Fluss und dem Regenwald leben. Doch dieses Biotop ist in Gefahr: Die bolivianische Regierung plant zwei Staudämme, die weite Teile des Parks überfluten würde. Die Menschen müssten umgesiedelt werden, der Wald würde zerstört.
Pablo Solón arbeitet bei der Stiftung Solón und beschäftigt sich seit langem mit diesem Pro­jekt und seinen Problemen. Er wird auf der Veranstaltung über die Hintergründe des Pro­jektes berichten und mit uns über mögliche Alternativen zum herrschenden Ent­wic­klungs­modell diskutieren.

Fr, 23.11.2018
English, Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Português
Beitrag

Open Letter – Brazilian Civil Society Recommendations for the 14th Conference of the Parties to the Convention on Biological Diversity and its Protocols

FDCL shares this document: We, Brazilian peasants, family farmers, indigenous peoples, traditional peoples and communities, community scientists, social and trade union movements and urban groups, aware of the themes to be discussed at COP14, hereby manifest our position. We begin with a contextualization. For the information of citizens from other countries attending the Conference, we … weiterlesen

Do, 22.11.2018 / 16:00
Lateinamerika-Institut der FU Berlin
Español, Landwirtschaft, Rohstoffe
Veranstaltung

Was ist aus dem Guten Leben geworden?

Que le ha pasado al Vivir Bien? La implementación del concepto en Bolivia

In den Jahren der Amtseinführung der Regierungen von Evo Morales in Bolivien und Rafael Correa in Ekuador war das indigenen Weltvorstellungen entliehene Paradigma des Buen Vivir oder Vivir Bien in aller Munde. Damit sollte ein Leben in Harmonie mit der Natur und in Einklang mit indigenen Traditionen gemeint sein.

Fr, 16.11.2018 / 19:00
FDCL
Menschenrechte
Veranstaltung

Gesundheit für Alle! Salud para Tod@s!

Der Kampf um das Recht auf Gesundheit in Mexiko und Deutschland

Joel Heredia, Koordinator von SADEC berichtet über die Herausforderungen in Chiapas/ Mexiko, wo der Kampf um Gesundheit eingebettet in einen breiteren Kampf um Menschenrechte und indigene Autonomie ist. Die unabhängigen Organisation SADEC (Salud y Desarollo Comunitario A.C.) arbeitet seit vielen Jahren am Aufbau einer verlässlichen und politisch selbstbestimmten Gesundheitsversorgung für die indigene Bevölkerung im ländlichen Raum in Südmexiko. Im Anschluss Input vom Netzwerk Medibüro Berlin.

25.10.2018
Konzernkritik, Menschenrechte, Multimedia
Audio
Jutta Blume

Recht auf Zustimmung oder Vetorecht?

Der Streit um ein Konsultationsgesetz in Honduras

In Honduras werden indigene Gemeinschaften meistens nicht gebührend in Entscheidungsprozesse über Projekte auf ihren Territorien eingebunden. Der honduranische Staat will diese Prozesse mit einem neuen Konsultationsgesetz regeln. Allerdings fühlen sich indigene Gemeinschaften von den bislang kursierenden Gesetzentwürfen eher bedroht als gestärkt.

Deshalb mobilisieren Organisationen wie die Garífuna Organisation OFRANEH (Organización Fraternal Negra Hondureña) dagegen. Seit Jahren befinden sich die Garífuna-Gemeinden, Nachfahren afrikanischer Versklavter und Arawak-Indigener, im Kampf gegen den Raub ihres traditionellen Landes, das honduranische und ausländische Investoren für Hafen,- Energie- und Tourismusprojekte sowie Monokulturen nutzbar machen wollen.

Mo, 22.10.2018 / 18:30 – 20:30
FDCL
Español, Landnahme, Menschenrechte, Straflosigkeit
Veranstaltung

Charla con la abogada y activista mapuche Natividad Llanquileo

Gespräch mit der Mapuche-Anwältin Natividad Llanquileo

El grupo de solidaridad con la lucha mapuche del FDCL en Berlin les invita a un conversatorio con Natividad Llanquileo, activista mapuche, abogada y presidenta del CIDSUR- organización cuya tarea está orientada a investigar y documentar situaciones de vulneración de DD.HH y brindar defensa jurídica a personas criminalizadas por el Estado chileno por su participación en actos relacionados a la protesta social.

Mo, 27.08.2018
Español, Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Organizaciones internacionales denunciamos negligencia estatal en el caso de Berta Cáceres

Tegucigalpa, 27 de agosto de 2018.– Organizaciones internacionales expresamos preocupación ante la persistente negligencia de las autoridades hondureñas en el proceso de investigación por el asesinato de Berta Cáceres Flores y la tentativa de asesinato del defensor Gustavo Castro. En este sentido, resulta censurable que, a dos semanas de iniciarse el juicio oral y público … weiterlesen

Fr, 13.07.2018 / 18:00 – 20:00
FDCL
Bergbau, Konzernkritik
Veranstaltung

Júba Wajíin - Widerstand gegen Bergbau in Mexiko

Film & Gespräch

Seit 2011 verteidigt die indigene Gemeinde von San Miguel de Progreso – in me’phaa „Júba Wajíin“ – ihr Land vor Bergbaukonzessionen der mexikanischen Regierung. Mit einem gemeinschaftlichen Organisationsprozess und der Nutzung ihrer Rechte als Indigene, wie dem internationalen Abkommen der ILO Konvention 169, ging die Gemeinde rechtlich gegen die mexikanische Regierung vor – und gewann! … weiterlesen