Schlagwort "Straflosigkeit" (98)

Fr, 06.11.2020 / 10.00 – 12:00
Español, Menschenrechte, Straflosigkeit
Veranstaltung

Colombia: Lanzamiento del libro „Mi Vida y El Palacio“

Este libro no sólo es un acto de justicia poética sino una profunda reflexión sobre una de las peores tragedias que ha vivido Colombia. La toma y retoma del Palacio de Justicia fue un punto de inflexión para cientos de familias que quedaron atravesadas, literalmente, entre las violencias de la guerrilla y del Estado. Carlos … weiterlesen

Di, 27.10.2020
Español, Menschenrechte, Uncategorized
Beitrag

Mitschnitt zu Online-Veranstaltung mit Lia García, mexikanische Transaktivistin

En el conversatorio virtual, organizado el 22 de octubre 2020, hablamos con la activista trans Lia García sobre la situación de las mujeres y colectivos trans en México, sobre las estrategias de organización, supervivencia y defensa incluso en tiempos de Corona. Lia comparte su proyecto artístico realizado en el espacio público como la „la novia … weiterlesen

Do, 22.10.2020 / 19:00 – 20:30
Menschenrechte
Veranstaltung

Resistencia Trans y Arte - Widerstand und Kunst

Virtuelle Veranstaltung mit der Transaktivistin Lia García aus Mexiko

En un conversatorio virtual, hablaremos con la activista trans Lia García sobre la situación de las mujeres y colectivos trans en México, sobre las estrategias de organización, supervivencia y defensa incluso en tiempos de Corona.
In der Online-Veranstaltung sprechen wir mit der Transaktivistin Lia García über die Situation von Frauen und Transgruppen in Mexiko, über ihre Organisierung, das Überleben und die Verteidigungsstrategien auch in Zeiten von Corona.

07.10.2020
Menschenrechte, Multimedia, Straflosigkeit
Audio
Ute Löhning und Jan Stehle

„In Argentinien wäre er längst verurteilt und verhaftet“

Protest gegen deutsch-argentinischen Ex-Militär Kyburg in Berlin

Seit sieben Jahren lebt der Deutsch-Argentinier Luís Esteban Kyburg in Berlin. In Argentinien gilt der Ex-Militär wegen Folter und Mord an Oppositionellen während der Diktatur als dringend tatverdächtig. Doch Kyburg entzog sich der dortigen Justiz und setzte sich nach Deutschland ab. Er wird mit internationalem Haftbefehl gesucht, und auch die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn. Angehörige von Verschwundenen riefen zur Demonstration durch Kyburgs Wohngegend auf.

Fr, 25.09.2020
Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Volkswagen do Brasil und die Militärdiktatur: Kritik trotz Entschädigungszahlungen

Einigung stellt einen ersten Schritt zur Übernahme historischer Verantwortung dar, doch Sprachregelung, Spendencharakter und Unvollständigkeit der Entschädigungen lassen Zweifel an echtem Schuldeingeständnis von Volkswagen. Volkswagen do Brasil hat sich im Rahmen der seit Ende 2017 in São Paulo stattfindenden außergerichtlichen Verhandlungen unter Vermittlung der brasilianischen Bundesstaatsanwaltschaft dazu bereit erklärt, Entschädigungszahlungen zu leisten. Damit stellt sich … weiterlesen

Mi, 11.12.2019
Konzernkritik, Menschenrechte
Pressemitteilung

Deutsche Unternehmen bei Menschenrechts-Test durchgefallen

Katastrophales Ergebnis macht Lieferkettengesetz unumgänglich

Berlin, 11. Dezember 2019. Deutsche Unternehmen haben beim Monitoring der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP-Monitoring) schlecht abgeschnitten. Mit der Untersuchung wollte die Bundesregierung der Frage nachgehen, ob sich deutsche Unternehmen freiwillig an menschenrechtliche Standards halten. Die „Initiative Lieferkettengesetz“, ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus über 80 Organisationen, fordert die Bundesregierung deswegen dazu auf, Konsequenzen zu ziehen und umgehend ein Gesetzgebungsverfahren für ein Lieferkettengesetz einzuleiten.

Mi, 20.11.2019
Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Beitrag

Wandbild in Gedenken an Berta Cáceres und Marielle Franco in Berlin im Prenzlauer Berg

„Vos tenés la bala, nosotras la palabra“ / „Du hast die Kugel, wir haben das Wort“ Am Beispiel von Berta Cáceres und Marielle Franco, zwei widerständigen Frauen, thematisiert ein neu gestaltetes Wandbild in der Malmöer Str. 29 in Berlin soziale Kämpfe in Lateinamerika und erinnert an das Wirken und die Ermordung der beiden Aktivistinnen. Dabei … weiterlesen

Fr, 18.10.2019 / 19:00 – 00:59

Konzernkritik, Straflosigkeit
Feier

"Du hast die Kugel, wir haben das Wort"

Einweihung Wandbild in Gedenken an Berta Cáceres und Marielle Franco

Wir laden ein zur Eröffnung des Wandbildes, das Berta Cáceres (1971-2016) und Marielle Franco (1979-2018) gedenkt. Beide waren Aktivistinnen, die aufgrund ihres Engagements ermordet wurden. Beide stehen stellvertretend für die fortdauernde Gewalt, aber auch den Widerstand, der in vielen Teilen Lateinamerikas lebt.

Neben der Vorstellung des Wandbildes gibt es eine Infoveranstaltung mit Llanquiray Painemal (Mapuche-Aktivistin) und Unidos por la Paz (Kolumbien), Essen, Trinken und Musik!

Die Veranstaltung ist Teil des Antikolonialen Monats in Berlin.

Sa, 15.06.2019
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Angehörige von Verschwundenen protestieren vor der deutschen Botschaft in Santiago gegen die Einstellung der Ermittlungen gegen den ehemaligen Sektenarzt Hopp und die stockende Aufarbeitung der Verbrechen der Colonia Dignidad

[Santiago de Chile, 15.06.2019] Etwa fünfzig Angehörige von mutmaßlich in der Colonia Dignidad ermordeten und bis heute „verschwundenen“ Personen haben am Samstagmittag vor der Deutschen Botschaft in Santiago und dem Regierungspalast La Moneda protestiert und einen offenen Brief an die Regierungen Deutschlands und Chiles übergeben (siehe Anhang). Der Protest richtete sich in erster Linie gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Hartmut Hopp seitens der Staatsanwaltschaft Krefeld. Hopp war Leiter des Krankenhauses der Colonia Dignidad und Vertrauter des Sektenchefs Paul Schäfer. Das Verfahren war das letzte in Deutschland gegen mutmaßliche Täter_innen der Colonia Dignidad, von denen viele in den letzten Jahren aus Chile nach Deutschland zurückgekehrt sind und hierzulande von der Justiz unbehelligt bleiben.

Fr, 17.05.2019
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Hilfsfonds für die Opfer der Colonia Dignidad: Begrenzte symbolische Anerkennung für manche Opfer, während die Aufarbeitung weiter stockt

[Berlin 17.05.2019] 50 Jahre Verbrechensgeschichte haben im Juni 2017 zu dem vom Bundestag einstimmig angenommenen Entschließungsantrag „Aufarbeitung der Verbrechen der Colonia Dignidad“[1] geführt. Darin wurde die Bundesregierung in 8 Punkten zu umfassenden Aufarbeitungsmaßnahmen aufgefordert. Heute, nur wenige Tage nach der ergebnislosen Einstellung des letzten deutschen Ermittlungsverfahrens [2] gegen ein Führungsmitglied der Colonia Dignidad (Hartmut Hopp) hat die Gemeinsame Kommission aus Bundestag und Bundesregierung einen „Hilfsfonds für die Opfer der Colonia Dignidad“ verkündet. Dieser Fonds besteht vornehmlich aus einer Einmalzahlung von 10.000 Euro für die Opfer unter den heutigen und ehemaligen Bewohner_innen der Colonia Dignidad. Zusätzlich soll ein Fonds Pflege und Alter eingerichtet werden, deren Details unkonkret bleiben. Chilenische Opfergruppen – Angehörige von Verschwundenen und Folterüberlebende sowie in der Colonia Dignidad missbrauchte chilenische Kinder – finden keine explizite Erwähnung in dem Hilfskonzept.