Schlagwort "Lula" (19)

Do, 29.10.2026 / 19:00 – 20:45
Menschenrechte
Veranstaltung

Brasilien nach der Wahl – Analysen, Brüche und Perspektiven

Brasil pós-eleições: análises, rupturas e perspectivas

Im Oktober 2026 wählt Brasilien eine neue Präsidentschaft, dazu den Senat, die Abgeordnetenkammer, die Gouverneursposten und die Landesparlamente. Der Wahlkampf ist geprägt vom Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) und Flávio Bolsonaro (PL), Sohn des Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, der wegen eines versuchten Putsches verurteilten wurde. Es ist ein entscheidender Moment für das Land und für die Region: Nach Jahren intensiver Polarisierung und der Konsolidierung der extremen Rechten im brasilianischen Kongress steht Brasilien vor der Frage, wie es weitergehen soll.

Do, 24.09.2026 / 16:30 – 18:30
Menschenrechte
Veranstaltung

Kippt Brasilien nach rechts? Szenarien für die Wahlen 2026

Datum/Zeit: 24.09.2026 von 16:30 bis 18:30 (Europe/Berlin / UTC200) ONLINE-Veranstaltung: Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 22.9.2026 / Anmeldelink der FES im Text Para a versão em português, role a página para baixo Wahlen in Brasilien: Kehrt der Bolsonarismo zurück? Zwischen demokratischer Erneuerung und autoritärer Versuchung vor den Wahlen 2026 Nach dreieinhalb Jahren Regierungszeit … weiterlesen

Di., 11.11.2025
Klima/Biodiversität
Beitrag

Die COP30 in Belém beginnt – Impressionen vom Ort des Geschehens

Belém, 11.11.2025 Gestern erfolgte der Start der COP30. Der Autor dieses Textes ist seit dem 21.10 vor Ort. Hier nun kurze Impressionen vom Ort des Geschehens. Ein ausführlicher Bericht folgt nach Ende der Weltklimakonferenz. Bei der Ankunft werden letzte Zweifel ausgeräumt: Belém ist im COP Fieber – und Konzerne prägen das öffentliche Bild. Die Ankommenden … weiterlesen

Mo., 14.07.2025
Klima/Biodiversität
Beitrag

Auf dem Weg zur COP 30 – Letzter Stopp Bonn

1. Von Bonn nach Belém – ein holpriger Start Wie jedes Jahr fand im Juni im Bonn eine Klimakonferenz (offizieller Name: June Climate Meetings – SB62) statt, die als technische Vorbereitung für die eigentlichen COPs gilt. Sie ist der entscheidende Zwischenschritt zur COP30, so dass nach Bonn die Ausgangssituation für die anstehende Klimakonferenz in Belém … weiterlesen

Di, 13.05.2025 / 18:30 – 20:30
Português, Uncategorized
Veranstaltung

Brasilien herausgefordert

Neue geopolitische Ordnung und die Rolle Brasiliens

Anúncio do evento em português aqui (PDF, na página web do Lateinamerika Forum) Nach einer Phase der internationalen Isolation unter Jair Bolsonaro ist Brasilien mit der dritten Amtszeit von Luiz Inácio Lula da Silva erneut auf die globale Bühne zurückgekehrt. Mit großen Erwartungen an seine diplomatische und geopolitische Rolle sieht sich das Land einer Vielzahl … weiterlesen

05.04.2024
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme
Policy paper
Thomas Fatheuer

LETZTE HOFFNUNG BELÉM?

„FDCL-Briefing 1“ zur brasilianischen Umwelt- und Klimapolitik

Die Klimakonferenzen der letzten Jahre waren eher frustrierende Veranstaltungen. Kaum Fortschritte, ein wachsender Einfluss der fossilen Lobby. Es scheint, dass der Klimawandel stärker voranschreitet als seine Bekämpfung. Auch die Tendenz, Klimaverhandlungen in autoritär regierten Ölstaaten zu veranstalten, trägt nicht zu Ermutigung bei.
Und zudem droht die globale Umweltkrise in der allgemeinen Aufmerksamkeitskonkurrenz an Boden zu verlieren. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie das Erstarken rechtsradikaler Tendenzen in Europa drängen die Klimaagenda in den Hintergrund. In Deutschland kommt eine restriktive Haushaltspolitik hinzu, die den Spielraum für Klimapolitik bedenklich einschränkt.

In dieser Situation wird Belém zu einem Ort der Hoffnung. In der brasilianischen Amazonasmetropole wird im November 2025 die COP 30 der Klimakonvention stattfinden. Die Wahl des Ortes ist ein politisches Signal und hat großen symbolischen Wert. Amazonien und die tropischen Regenwälder der Welt spielen eine zentrale Rolle in der internationalen Klimapolitik, denn Entwaldung ist ein wichtiger Treiber sowohl der Klimakrise als auch des Biodiversitätsverlustes und bedroht den Lebensraum indigener Völker und traditionellen Gemeinschaften. Und zum ersten Mal wird eine Klima-COP in dieser Region stattfinden.

Fr, 20.10.2023 – So, 22.10.2023
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Tagung

Runder Tisch Brasilien 2023

Dekoloniale Kämpfe: Nunca mais um Brasil sem nós! Nie mehr ein Brasilien ohne uns!

Der Runde Tisch Brasilien 2023 findet vom 20.-22. Oktober in Bonn statt.
Der Titel lautet „Dekoloniale Kämpfe: Nunca mais um Brasil sem nós! Nie mehr ein Brasilien ohne uns!“

Referent*innen: Ana Gualberto (Koinonia); Jessica Tupinambá (MUPOIBA); Shirley Krenak (ANMIGA) und Felipe Campelo (MST) [im Rahmen der Rundreise von maizbrasil, treemedia e.V.]; Pedro Affonso Ivo Franco

Di, 17.10.2023 / 18:30 – 20:30
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Agrarökologie, Widerstand und Kollektivität

Der Kampf um Land und Territorium - Erfahrungen der Landlosenbewegung MST, Brasilien

Zeit: Di, 17.10.23 um 18:30 Uhr
Ort: Spore Haus, Hermannstraße 86, 12051 Berlin-Neukölln
(U8 – U-Bahnhof Leinestraße) / Ringbahn – S-Bahnhof Hermannstraße)

Diskussions- und Informationsveranstaltung mit
Felipe Campelo, Landlosenbewegung MST | Brasilien

Veranstaltungssprache: portugiesisch mit Übersetzung (deutsch)

Nach Pandemie, Wirtschafts-, und politischer Krise sind die Herausforderungen für Brasilien weiterhin gewaltig. Obwohl ausreichend Nahrungsmittel produziert werden (Brasilien ist der 3.größte Exporteur von Commodities weltweit), ist das Land seit 2018 wieder auf der Hungerkarte des UN-Welternährungsprogramms zu finden. Eine Agrarreform kommt seit Jahrzehnten nicht voran, weil die mächtige Agrarindustrie sich dagegenstemmt und auch unter der neuen Regierung unter Lula da Silva sind die Fragen einer sozial gerechten Verteilung von Land weiterhin ungeklärt.

Dabei gibt es zahlreiche zukunftsorientierte Beispiele für sozialökologische Transformation, deren Fokus neben kollektiven Organisationsformen für Ernährungssouveränität auch auf der Notwendigkeit der Überwindung einer anthropozentrischen Logik, Klimagerechtigkeit und dekolonialen Praktiken liegen.

Di, 18.04.2023 / 19:00 – 21:00
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

100 Tage Regierung Lula da Silva:

Chancen und Herausforderungen für „Einheit und Wiederaufbau“ in Brasilien

Die Angriffe auf die demokratischen Institutionen Anfang Januar haben deutlich gemacht, wie tief die Risse im Fundament der brasilianischen Demokratie und Gesellschaft sind. Sind Lula da Silvas Reformvorhaben geeignet, diese Gräben zu überwinden? Setzen Wirtschafts- und Sozialpolitik an den richtigen Stellen an? Kann der Hunger mit bereits erprobten Maßnahmen bekämpft werden? Kann der Raubbau am Amazonas und die Bedrohung seiner ursprünglichen und traditionellen Bewohner*innen aufgehalten werden? Etwa 100 Tage nach der Amtsübernahme durch Lula da Silva diskutieren wir mit brasilianischen Expert*innen diese Fragen, betrachten die Herausforderungen der neuen Regierung und analysieren die Chancen, die sich aus der wiedergefundenen internationalen Rolle des Landes ergeben.

Di., 10.01.2023
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Beitrag

Brasilien: Lula da Silva und die internationale Klimapolitik – zum Erfolg verdammt

"Lula". [Symbolbild]. Foto: christian russau

Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Webseite der Heinrich-Böll-Stiftung. Mit freundlicher Genehmigung übernommen von: FDCL In Brasilien trat Lula da Silva am Neujahrstag sein Amt an. Menschen aus dem ganzen Land reisten an, um diesen Moment mitzuerleben. Auch internationale Gäste waren zur Amtseinführung vor Ort. Die Erwartungen sind groß. Von Thomas Fatheuer Aktuelle Meldung (Stand … weiterlesen