Schlagwort "Indigene Territorien" (45)

28.12.2025
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Audio
Steffi Wassermann

Brasilien: Bergbau-Expansion im Namen der Energiewende

Warum der Rohstoffhunger die Klimakrise weiter verschärft

An welchen Stellen müssen wir ansetzen, um die Klimakatastrophe zu bekämpfen? Ganz oben steht die berechtigte Forderung, dass der Verbrauch fossiler Energieträger reduziert werden muss. Doch auch der metallische Bergbau ist ein großer Treiber für die Zerstörung des Klimas und sollte in der Klimapolitik eine größere Rolle spielen. Anlässlich der COP30 in Belém veröffentlichte der Verein Powershift e.V. das Hintergrundpapier „Erz gesucht, Amazonas verloren“, in dem diese Zusammenhänge analysiert werden…

10.12.2025
Klima/Biodiversität
Policy paper
Thomas Fatheuer

Kurze Bilanz der COP30: Ein grandioser Flop – oder doch nicht?

„FDCL-Briefing 4“ zur brasilianischen Umwelt- und Klimapolitik

Der Tenor der Auswertungen der COP30 ist recht eindeutig. Wichtige Fortschritte wurden nicht erreicht, ein deutliches Signal für den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern scheiterte. In dieser Hinsicht war die COP ein Desaster. Aber dann erheben sich immer wieder die relativierenden Stimmen, die in der Weiterführung des Prozesses selbst schon einen Erfolg sehen. Die COP30 ist aus dieser Sicht heraus ein wichtiges Lebenszeichen für das Weiterleben des gefährdeten Multilateralismus. Und auf der Habenseite sei zu verbuchen, dass Indikatoren für
das Monitoring von Klimaanpassung verabschiedet wurden und die Finanzierungsversprechen etwas erhöht wurden.
Aber vielleicht hilft ein anderer Blick auf die (Nicht-)Ergebnisse der COP weiter. Die Frage, Scheitern oder wenigstens etwas Wasser im Glas, führt in die Irre. Die butterweichen Beschlüsse
der COP sind das logische Ergebnis der Struktur der COPs – nämlich des Postulats der Einstimmigkeit.

08.12.2025
Audio

„Porque el agua es vida, salvemos el lago Mari Menuco“

Les invitamos a escuchar nuestro nuevo podcast: „Porque el agua es vida, salvemos el lago Mari Menuco“, acerca de la defensa del Lago Mari Menuco en Neuquen- Argentina, lago que abastece de agua a cientos de miles de personas y que hoy se encuentra en peligro.

08.12.2025
Audio

„Weil das Wasser Leben ist, retten wir den Mari Menuco See“

Wir laden Sie ein, unseren neuen Podcast anzuhören: „Weil das Wasser Leben ist, retten wir den Mari Menuco See über den Widerstand zum Schutz des Mari Menuco Sees in Neuquén, Argentinien, der Hunderttausende Menschen mit Wasser versorgt und heute in Gefahr ist. Wir haben zwei Bewohner der Region interviewt, Yamila del Palacio und A Umawtufe … weiterlesen

Mi, 26.11.2025 / 16.00 – 18.30
Bildungsmaterial, Español, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Workshop

Kaffee wird in Armut angebaut

Die sozialen Probleme hinter einer Tasse Kaffee

In Deutschland nimmt Kaffee einen zentralen Platz in unserem Alltag ein. Im Durchschnitt trinkt eine Person 4 Tassen Kaffee pro Tag. Aber welche Geschichte verbirgt sich hinter unserer Tasse Kaffee?

In diesem Workshop stellen wir unser Bildungsmaterial zum Thema Kaffee vor, das sich an Schüler*innen der Sekundarstufe richtet, die Spanisch lernen. Dieses Material enthält eine Reihe von Aufgaben, die uns dazu einladen, mehr über den Ursprung des Kaffees, seine weltweite Verbreitung sowie seine Einführung in Abya Yala (Bezeichnung für Lateinamerika in Kuna) während der Kolonialzeit zu erfahren. Wir laden Sie auch dazu ein, darüber nachzudenken, wie diese Pflanze zu einem der wichtigsten Handelsgüter im globalen Handel wurde.

Mo., 17.11.2025
Menschenrechte
Beitrag

Munduruku-Protest zeigt Wirkung: Regierung sagt freie, vorherige und informierte Konsultation aller von Großprojekten betroffenen Indigenen Völkern der Tapajós-Region zu

Protest der Munduruku richtete sich u.a. gegen Großprojekte wie das Wasserstraßenprojekt am Tapajós, gegen die geplante Eisenbahnlinie Ferrogrão sowie für Fortsetzung der noch immer ausstehenden Demarkationen. Die nun von Brasília zugesagte Konsultation muss dem seit 2016 behördlich hinterlegten Konsultationsprotokoll, das die Munduruku selbst erstellt haben, rechtlich bindend folgen. 17.11.2025 | von Christian.russau@fdcl.org Zwei Tage nach … weiterlesen

Fr, 24.10.2025So, 26.10.2025
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Tagung

RTB 2025: Globale Umbrüche – Lokale Kämpfe: Neue Allianzen für Klimagerechtigkeit

Neue Allianzen für Klimagerechtigkeit
Im November richtet sich der globale Blick auf die COP30 in Belém im brasilianischen Amazonasgebiet: Bei der Klimakonferenz geht es um Waldschutz und Klimafinanzierung. Zentrale Akteur*innen sind hier indigene und traditionelle Gemeinschaften. Sie gehören in Belém mit an den Tisch.

Do, 23.10.2025 / 19:00 – 21:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Menschenrechte
Veranstaltung

Wechsel ohne Perspektiven

Die indigene Bevölkerung Boliviens nach den Präsidentschaftswahlen

Nach 19 Jahren fast ununterbrochener Regierung der MAS in Bolivien befindet sich Bolivien in einer abgrundtiefen wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Krise. Die MAS unter ihrem damaligen Führer Evo Morales war im Jahr 2006 begleitet von enormen Hoffnungen angetreten und hatte sich vor allem auch als Vertreterin der indigenen Bevölkerung des Landes präsentiert. Trotz Verbesserungen in einigen Bereichen entpuppte sich ein Großteil der damaligen Versprechungen mit der Zeit als hohler Diskurs, und vor allem die indigenen Völker des Tieflands sehen sich in ihren Lebensgrundlagen so stark bedroht wie kaum zuvor.

20.10.2025
Klima/Biodiversität
Dossier

LETZTE AUSFAHRT BELÉM?

Die COP30 in Amazonien als klimapolitischer Scheideweg

// GOOD COP, BAD COP?
Die Faktenlage war noch nie so eindeutig: Die zivilisatorische Krise mit ihren Auswirkungen auf Klima und Natur zerstört die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Historisch und bis heute maßgeblich dafür verantwortlich sind die Industrien des Globalen Nordens mit ihrem immensen Verbrauch an Rohstoffen. Extraktiviert wird im Globalen Süden, wo die Ausbeutung der Natur einher geht mit der Zerstörung von Ökosystemen wie den tropischen Regenwäldern, die essenziell für das Gleichgewicht des Planeten sind, und Unternehmen erhebliche Menschenrechtsverletzungen begehen.
Die COP30 in Belém ist mit Erwartungen aufgeladen. Vielen gilt sie als letzte Chance, die globale Klimapolitik zu retten.

Fr, 10.10.2025Mo, 15.12.2025
Ausstellung, Globales Lernen
Ausstellung

Amazonien – der größte Regenwald der Erde und wir

Open-Air-Ausstellung von Oktober bis Dezember auf dem Alice-Salomon-Platz in Berlin Marzahn-Hellersdorf

Die Open-Air-Ausstellung „Amazonien – der größte Regenwald der Erde und wir“ wird von der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) von Anfang Oktober bis Mitte Dezember 2025 auf dem Alice-Salomon-Platz in Berlin Marzahn-Hellersdorf präsentiert.
Wann: 10. Oktober 2025 – 15. Dezember 2025
Wo: Alice-Salomon-Platz, 12627 Berlin Marzahn-Hellersdorf. Vor dem Gebäude der Alice-Salomon Hochschule.