Schlagwort "Landnahme" (50)

Mon, 20.02.2017 / 19:00
FDCL
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Kahlschlag in Brasilien

Berichte über die neue Agrarfront Matopiba

Im Jahr 2015 hat die brasilianische Regierung im Norden des Landes eine Region doppelt so groß wie Deutschland zur neuen Agrarfront erklärt. Das Gebiet soll landwirtschaftlich „entwickelt“ und von dort der Weltmarkt mit Soja, Mais und Baumwolle versorgt werden. Durch die Ausweitung der agrarindustriellen Produktion kommt es massenhaft zu Vertreibungen der lokalen Bevölkerung. Pestizide, Pistoleiros und Landraub bedrohen die ansässige Bevölkerung. Derzeit nimmt Brasilien den ersten Platz bei Übergriffen und Morden gegen Menschenrechts- und Umweltaktivisten ein. Von zwei exemplarischen Fällen von Vertreibung wird auf der Veranstaltung berichtet

Fri, 17.02.2017 / 18:00
FDCL
Extraktivismus, Menschenrechte, Straflosigkeit
Veranstaltung

Menschenrechte und Territorialkonflikte in Honduras

Teilnehmende der Delegationsreise 2016 berichten

Indigene Bewegungen und Menschenrechtsaktivist*innen in Honduras benötigen heute mehr denn je eine internationale Öffentlichkeit und internationale Solidarität, um einen Mindestschutz vor der Willkür des Staates zu haben. In einer jünst erschienenen Studie erklärte Global Witness Honduras zum weltweit gefährlichsten Land für Umweltaktivist*innen.

31.12.2016
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Studien
Thomas Fatheuer

Palmöl in Lateinamerika

Expansion und Konflikte

Wem gehört das Land und wie wird es genutzt – das ist eine Grundfrage gesellschaftlicher Entwicklung. Gerade in Lateinamerika stand die „Landfrage“ oft im Mittelpunkt der politischen Debatten. Wenig produktive Latifundien auf der einen Seite und der Kampf von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen um das Land auf der anderen Seite prägten die Wahrnehmung des Kontinents. Und trotz aller Urbanisierung gilt auch heute noch Via Campesina als die wichtigste soziale Bewegung des Kontinents.

Mon, 12.12.2016 / 18:30
FDCL
Agroenergie, Español, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Wo werden wir leben?

Die indigene Gemeinschaft von Sta. Clara de Uchunya in Ucayali, Peru wehrt sich gegen die Bedrohung ihres traditionellen Territoriums durch Palmölplantagen

Robert Guimaraes, Präsident der regionalen indigenen Organisation FECONAU (Mitglied des nationalen Verbandes AIDESEP) und Miriam Soria Gonzalez vertreten Sta. Clara de Uchunya in Ucayali, welches durch die massive Ausbreitung der Palmölplantagen bedroht ist. Sie werden davon berichten, wie sich Sta. Clara de Uchunya seit Jahren gegen die Machenschaften von Palmölunternehmen wehrt und Klagen gegen dieselben … weiterlesen

Mon, 21.11.2016 / 19:00 – 22:00
Ibero Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz
Agroenergie, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Brasilien: Freifahrtschein für das Agrobusiness?

Interessenkonflikte zwischen Agrarindustrie und kleinbäuerlicher Landwirtschaft – die Situation in Brasilien nach dem Regierungswechsel

Diskussionsrunde mit brasilianischen Gästen

In Brasilien droht die kleinbäuerliche Landwirtschaft noch mehr ins Abseits zu geraten. Einerseits hat der weltgrößte Sojabauer Maggi das Ministerium für Agrarwesen, Fischerei und Viehzucht (MAPA) übernommen, welches die Interessen der großen Agrarproduzenten vertritt.

Wed, 16.11.2016 / 10:00 – 18:00
Brot für die Welt
English, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Tagung

Natur im Dienst von Klimapolitik und Bioökonomie?

Die Biodiversitätskonvention und die Zukunft der Nutzung von Land und biologischer Vielfalt

Vom 4. bis 17. Dezember 2016 findet in Cancún, Mexiko, die 13. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention über Biologischen Vielfalt (Convention on Biological Diversity – CBD COP 13) statt.

Di, 15.12.2015
Agroenergie, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme
Beitrag

Das Pariser Klimaabkommen: „Alle Übel aus der Büchse der Pandora ziehen sich die Kleider der Klimaneutralität an“

Paris wird die Welt verändern – aber wie? Wälder und Landwirtschaft im Pariser Abkommen Von Thomas Fatheuer Die Welt giert in schwierigen Tagen geradezu nach positiven Nachrichten – und das Pariser Klimaabkommen wir nun allerorten euphorisch gefeiert. Kritik hat es da nicht leicht, gleich steht man in der Ecke des ewigen Meckerers, der immer ein … weiterlesen

Do, 10.12.2015
English, Español, Landnahme, Menschenrechte
Beitrag

Leitlinien zur Gewährleistung des Zugangs zu Land am Scheideweg

Mehr als drei Jahre nach der Verabschiedung der so genannten „Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern im Rahmen der nationalen Ernährungssicherheit“ („Tenure Guidelines“) geht das Land Grabbing weltweit ungehindert weiter. Angesichts der gravierenden Umsetzungs- und Anwendungsdefizite der „Tenure Guidelines“ wurde jüngst die nachstehende Internationale Erklärung verfasst. Erklärung Tenure … weiterlesen

03.12.2015
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Dossier

GREEN GRABBING UND BIOÖKONOMIE IN LATEINAMERIKA

Land, Wald und Wasser im Visier von Klimaschutz und Profit

Die sogenannte Green Economy gibt dem Kapitalismus neuen Wind. Die bisher auf fossilen Energieträgern aufbauende Ökonomie wird nun immer mehr von bio-basierter Energie grün angeheizt. Vermeintlich grünes Wachstum, aufbauend auf der sogenannten Bioökonomie, ist die neue Versprechung, um unseren Lebensstil im Globalen Norden nicht der Realität anzupassen. Biomasse für Energiegewinnung muss jedoch zunächst auf Land wachsen – Konflikte um Land sind programmiert. Green Grabbing ist das Stichwort, das bei Landnahmen im Namen der Ökologie fällt. Mit diesem Dossier wollen die Lateinamerika Nachrichten und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) gemeinsam durchleuchten, was Bioökonomie ausmacht und was Green Grabbing eigentlich bedeutet.

Thu, 26.11.2015 / 19:00
Kulturzentrum Bessunger Knabenschule
Belo Monte, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Industrielle Großprojekte im brasilianischen Amazonasgebiet

Traditionelle Bevölkerungsgruppen im Kampf um ihr Land

Auch Politik und Wirtschaft aus Deutschland tragen Verantwortung für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch industrielle Großprojekte im Amazonasgebiet. Mit der Veranstaltung sollen die globale Dimension der Thematik verdeutlicht, Beispiele der Projektarbeit der ASW aufgezeigt sowie aktiver Austausch und Vernetzung ermöglicht werden.