Schlagwort "Landnahme" (82)

03.12.2015
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Dossier

GREEN GRABBING UND BIOÖKONOMIE IN LATEINAMERIKA

Land, Wald und Wasser im Visier von Klimaschutz und Profit

Die sogenannte Green Economy gibt dem Kapitalismus neuen Wind. Die bisher auf fossilen Energieträgern aufbauende Ökonomie wird nun immer mehr von bio-basierter Energie grün angeheizt. Vermeintlich grünes Wachstum, aufbauend auf der sogenannten Bioökonomie, ist die neue Versprechung, um unseren Lebensstil im Globalen Norden nicht der Realität anzupassen. Biomasse für Energiegewinnung muss jedoch zunächst auf Land wachsen – Konflikte um Land sind programmiert. Green Grabbing ist das Stichwort, das bei Landnahmen im Namen der Ökologie fällt. Mit diesem Dossier wollen die Lateinamerika Nachrichten und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) gemeinsam durchleuchten, was Bioökonomie ausmacht und was Green Grabbing eigentlich bedeutet.

Do, 26.11.2015 / 19:00
Kulturzentrum Bessunger Knabenschule
Belo Monte, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Industrielle Großprojekte im brasilianischen Amazonasgebiet

Traditionelle Bevölkerungsgruppen im Kampf um ihr Land

Auch Politik und Wirtschaft aus Deutschland tragen Verantwortung für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch industrielle Großprojekte im Amazonasgebiet. Mit der Veranstaltung sollen die globale Dimension der Thematik verdeutlicht, Beispiele der Projektarbeit der ASW aufgezeigt sowie aktiver Austausch und Vernetzung ermöglicht werden.

Mi, 11.11.2015
English, Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Factsheet: Warum ist die Erarbeitung einer Internationalen Erklärung der Rechte von Kleinbauern und Landarbeitern notwendig?

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Landarbeiter_innen und die Menschen, die in ländlichen Regionen des globalen Südens leben, stellen weltweit die Größte Gruppe von Menschen dar, die an Hunger und Mangelernährung leiden. Seit Jahrzehnten werden diese Menschen ökonomisch wie politisch diskriminiert. Angesichts dieser Situation hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) mehrere Studien durchgeführt, welche die Notwendigkeit eines … weiterlesen

Di, 03.11.2015 / 11:00 – 15:00
Heinrich-Böll-Stiftung
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Tagung

Tagung Glyphosat / Vortragsreise mit Dr. Avila Vazquez (Argentinien)

Die Gefahren von Roundup & Co. – Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit Entwicklungspolitische Tagung Die Gefahren von Glyphosat wurden im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit bisher wenig beachtet. Ziel der Tagung ist, entwicklungspolitische Akteure über die Gefahren des Einsatzes von Glyphosat und anderen Pestiziden insbesondere in Entwicklungsländern zu informieren und aufzuzeigen, welchen Handlungsbedarf und welche Handlungsoptionen es für … weiterlesen

Mi, 21.10.2015 / 10:00 – 16:30
Heinrich-Böll-Stiftung
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Menschenrechte
Seminar

REDD und (k)ein Ende?

Wald und Land vor und nach dem UN-Klimagipfel in Paris

Die Reduzierung von Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung ist unter der Abkürzung REDD+ zu einem wichtigen Bestandteil des Klimaprozesses geworden – und zu einem äußerst kontroversen. REDD+ ist der global am weitesten fortgeschrittene Versuch, einen Finanzierungsmechanismus zu entwickeln, der auf einer Ökosystemleistung beruht: Der Speicherung von CO₂ in (Natur)Wäldern.

Do, 24.09.2015
English, Español, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Umfrage: „Landpolitik der europäischen Entwicklungszusammenarbeit“ – Jetzt teilnehmen!

OHNE LAND KEINE NAHRUNG! Obwohl in diesem Jahr die sogenannten Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) der Vereinten Nationen (VN) erreicht werden sollten, hungern immer noch täglich circa 800 Millionen Menschen. Einer der Hauptgründe hierfür ist der unzureichende Zugang zu Land. Nun wollen die Mitgliedsstaaten der VN neue Ziele nachhaltiger Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals … weiterlesen

Fr, 21.08.2015So, 23.08.2015
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme
Workshop

Land und Wald im Visier der `Grünen Ökonomie´

Landnutzungsstrategien und Green Grabbing in Lateinamerika im Kontext von Klimaschutz und Bioökonomie

Vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden globalen Umwelt- und Rohstoffkrise wird von Politik und Wirtschaft als Ausweg aus diesem Krisenszenario spätestens seit der Rio+20-Konferenz über Nachhaltige Entwicklung (2012) der Übergang zu einer „Grünen Ökonomie“ („Green Economy“) hoch gehandelt. Diese verspricht in ihrer vorherrschenden Diktion nicht weniger als den Übergang zu einem global umwelt- und sozialverträglichem Wirtschaftsmodell, das Wettbewerbs-, Wachstums- und Entwicklungschancen für alle bieten kann.
Im Rahmen dieses Workshops wollen wir uns mit zwei strategischen Politikfelder der Debatte um eine “Grüne Ökonomie” auseinandersetzen, die auch entwicklungspolitisch von hoher Brisanz sind:

Di, 21.07.2015
Bergbau, Extraktivismus, Landnahme, Rohstoffe
Beitrag

„Luchas sociales por la tierra en América Latina”

Auf einer zweitägigen Konferenz in Lima trafen sich Wissenschaftler und soziale Bewegungen, um über soziale Konflikte um Land in Lateinamerika zu debattieren Die sozialen Konflikte um Land, die Lateinamerika vor allem in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat, haben einen wesentlichen Einfluss gehabt auf die Herausbildung des Gesellschaftsgefüges und die Entstehung sozialer Bewegungen in den lateinamerikanischen … weiterlesen

Sa, 20.06.2015
Handel, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Beitrag

Kampagne HANDS ON THE LAND FOR FOOD SOVEREIGNTY

Land ist keine Ware ! Für Ernährungssouveränität und eine demokratische Kontrolle des Zugangs zu Land, Saatgut und Wasser Das derzeitige Agrar- und Ernährungssystem begünstigt transnationale Konzerne und gefährdet kleinbäuerliche Strukturen und die Existenzgrundlagen ländlicher Gemeinden. Es verursacht und verschärft weltweit Landraub, Klimawandel, Hunger und Unterernährung. Die neue gesamteuropäische Kampagne „Hands on the Land for Food … weiterlesen

Di, 26.05.2015 / 19:30
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Bergbau, Extraktivismus, Konzernkritik, Landnahme, Rohstoffe
Veranstaltung

Vom Bergbau zum Autoblech

Widerstandsstrategien gegen das Entwicklungsmodell Carajás: In Amazonien - und auch entlang der Lieferkette?

Reihe Farben des Goldes – Graues Gold Eisenerz Über 50 Prozent des Eisenerzes, das die deutsche Industrie importiert, kommt aus Brasilien. Lieferant ist der transnationale Bergbaukonzern Vale S.A., dessen derzeit größtes Investitionsprojekt ein drastischer Ausbau der Bergbauminen von Carajás im Amazonasgebiet ist. Das Fördervolumen soll dort bis 2018 auf 230 Millionen Tonnen jährlich mehr als … weiterlesen