Schlagwort "Agrarreform" (4)

21.12.2021
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Studien
Tobias Lambert

REFORMA AGRARIA POPULAR!

DIE LANDFRAGE IN LATEINAMERIKA NEU STELLEN?

Schon seit der Kolonialzeit ist Land in Lateinamerika höchst ungleich verteilt. Heute entfallen auf ein Prozent der ländlichen Grundstücke durchschnittlich mehr als die Hälfte der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche. Hinter den Zahlen verbirgt sich eine Ungleichheit, die enorme Folgen hat. Auf der einen Seite steht ein hochmodernes industrialisiertes Agrobusiness, das kaum Arbeitskräfte benötigt, jedoch die Gesundheit der Menschen sowie die Umwelt gefährdet. Auf der anderen ein kleinbäuerlicher Sektor, der in internationalen Entwicklungsdiskursen teilweise als anachronistisch, teilweise als Hoffnungsträger gilt, ohne jedoch auf ausreichende öffentliche Unterstützung setzen zu können. Ein Großteil der weltweit hungernden Menschen
lebt auf dem Land. Laut dem aktuellen UN-Welternährungsbericht stieg der Hunger während der Corona-Pandemie weiter an. Im Jahr 2020 waren demnach schätzungsweise bis zu 811 Millionen Menschen unterernährt, davon knapp 60 Millionen in Lateinamerika – fast 15 Millionen mehr als vor der Pandemie. Für insgesamt 2,27 Milliarden Menschen ist die Ernährungslage unsicher1. Wenn sich die industrialisierte Landwirtschaft immer mehr ausbreitet, bleibt weniger Land für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern übrig. Für Indigene geht Land als Ausdruck kultureller und spiritueller Identität zudem über ökonomische Sicherheit hinaus. Die Verfügbarkeit über eine Parzelle kann den Unterschied zwischen Subsistenz und extremer Armut machen.

Do, 02.04.2020
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Pressemitteilung

Bündnis fordert: Bundesregierung muss Lebensmittelversorgung und Landwirtschaft global krisenfester machen

54 Organisationen stellen Zwölf-Monats-Bilanzpapier zu Agrarökologie vor

[Berlin/Hamm, 2. April 2020] – Die Corona-Pandemie, klimabedingte Wetterextreme und das Artensterben zeigen, wie krisenanfällig das auf den Weltmarkt orientierte Ernährungs- und Agrarsystem derzeit ist. Das stellt ein zivilgesellschaftliches Bündnis von 54 Organisationen anlässlich der Veröffentlichung eines Bilanzpapiers der vergangenen zwölf Monate zur Stärkung der Agrarökologie seitens der Bundesregierung fest. Das Bündnis begrüßt darin erste positive Schritte des Bundestags und des Bundesentwicklungsministeriums für die Agrarökologie. Zugleich kritisieren die Organisationen aber die fehlende grundlegende Neuorientierung in der Agrar-, Klima- und Bioökonomiepolitik. Das Bündnis fordert mehr Politikkohärenz und eine stärkere Berücksichtigung von Agrarökologie bei der Umsetzung der Agenda 2030.

Do, 11.09.2014Do, 13.11.2014
Galerie Olga Benario
Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte
Ausstellung

Sebastião Salgado und die Ausstellung “Terra” und zehn Brasilien-Veranstaltungen

Vom 11. September bis 13. November 2014: Sebastião Salgado und die Ausstellung “Terra” und zehn Brasilien-Veranstaltungen Ort: Galerie Olga Benario, Richardstr. 104, 12043 Berlin-Neukölln U 7: Karl-Marx-Straße (Ausgang „Kienitzer Str.“ und durch die Passage) Infos: 680 59 387 oder 626 16 51 E-Mail: forum@galerie-olga-benario.de, Internet: www.galerie-olga-benario.de Aktuelle Infos im Internet: www.galerie-olga-benario.de/feed/ Öffnungszeiten: bei den Veranstaltungen … weiterlesen

14.11.2011
English, Handel, Landwirtschaft, Menschenrechte
Studien
Thomas Fritz

Globalising Hunger

Food Security and the EU's Common Agricultural Policy (CAP)

Studie von Thomas Fritz. Herausgegeben von Ecologistas en Acción, FDCL, Transnational Institute (TNI) und Védegylet