Schlagwort "Straflosigkeit" (93)

Di, 14.11.2017
Extraktivismus, Konzernkritik, Straflosigkeit
Beitrag

Zusammenfassung des Berichtes der Unterstützungsgruppe Internationaler Expert*innen – GAIPE

Am 2. März 2016 wurde Berta Cáceres – Koordinatorin des Zivilen Rates der Basis- und indigenen Organisationen (COPINH) – in La Esperanza / Honduras ermordet. Der bekannte Umweltaktivist Gustavo Castro entkam nur knapp dem Mordanschlag. Familienangehörige und COPINH zweifelten die Unabhängigkeit der honduranischen Justiz an und forderten eine unabhängige Untersuchung, um auch die Drahtzieher hinter … weiterlesen

Fr, 27.10.2017
Konzernkritik, Menschenrechte
Pressemitteilung

VW do Brasil kurz vor der Anklage wegen Kooperation mit Repressionsapparat?

Gesprächsangebot mit Lúcio Bellentani, ehemaliger VW-Mitarbeiter in Brasilien. Brasilianische Staatsanwaltschaft entscheidet noch 2017 über Anklageerhebung.

Das Jahr 2017 könnte für Volkswagen das Jahr der Anklage werden. Und gemeint ist damit nicht der sogenannte Diesel-Skandal, der seit geraumer Zeit die Öffentlichkeit beschäftigt. VW do brasil wird vorgeworfen, sich an der Verfolgung und Folter von Oppositionellen durch die damalige Militärdiktatur in Brasilien beteiligt zu haben. Noch in diesem Jahr will die brasilianische Staatsanwaltschaft darüber entscheiden, ob sie gegen den Konzern Anklage erheben wird. Auch der Abschlussbericht eines von VW eingesetzten Historikers, der die Vorwürfe ebenfalls untersucht und seinen Bericht im Sommer an VW übergeben hat, soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Es könnte für VW noch ein hartes Jahr werden.
Gespräch mit Lúcio Bellentani am 7. November 2017, 10.00 bis 11.00 Uhr im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (1. OG)

Mi, 23.08.2017
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Chilenische Justiz hebt Unrechtsurteil auf und rehabilitiert den ersten Colonia Dignidad-Flüchtling Wolfgang Kneese

[Santiago de Chile, 23.08.2017] Die zweite Kammer des chilenischen obersten Gerichtshofs hat am gestrigen Abend in einem seltenen Vorgang ein Unrechtsurteil gegen Wolfgang Kneese aus dem Jahr 1967 aufgehoben. Damit wurde der damals wegen „Beleidigung und Verleumdung“ zu fünf Jahren Haft verurteilte ehemalige Bewohner der Colonia Dignidad, über fünfzig Jahre nach seiner erfolgreichen Flucht aus … weiterlesen

Mi, 12.04.2017
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Berufungsgericht verhängt Haftstrafen gegen Mitglieder der Colonia Dignidad

[Santiago de Chile, 12.04.2017] Die chilenische Justiz hat gestern in zwei wichtigen Urteilen Haftstrafen gegen Mitglieder der Colonia Dignidad und des Diktatur-Geheimdienstes DINA verhängt. Die erste Kammer des Berufungsgerichts Santiago sprach auch den Opfern, bzw. ihren Angehörigen Entschädigungssummen zu.

Fr, 03.03.2017 / 16:00 – 18:00
Brandenburger Tor
Extraktivismus, Konzernkritik, Landnahme, Menschenrechte, Straflosigkeit
Kundgebung

Wenn „Entwicklung“ tödlich ist

Solidarität mit den Kämpfen um Land und Selbstbestimmung in Lateinamerika

In der Nacht vom 2. zum 3. März 2016 wurde Berta Cáceres ermordet – Menschenrechtsverteidigerin der Lenca – ein Volk, das um die Erhaltung fundamentaler Rechte in Honduras kämpft. „Nach einem Jahr ihrer Aussaat. Berta lebt – COPINH kämpft weiter“

Di, 22.11.2016 / 19.30
NewYorck im Bethanien
Extraktivismus, Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Film + Gespräch

Unnachgiebige Rebellion in Honduras

Latinokino

Ab 19.30 KüfA / cocina popular Stimmen des Widerstands aus Mittelamerika Honduras gehört weltweit für Menschenrechtsverteidiger*innen zu den gefährlichsten Ländern, es ist geprägt von einer zunehmenden Militarisierung, Korruption, Straflosigkeit und dem Ausverkauf des Landes. Kritsche soziale Bewegungen, die die Natur gegen die  rücksichtlose Ausbeutung durch Megaprojekte verteidigen, werden mit Repressionen üeberzogen. Eine dieser energisch kämpfenden … weiterlesen

Do, 10.11.2016 / 11:00 – 19:15
verdi-Bundesverwaltung Berlin
Konzernkritik, Menschenrechte, Rohstoffe, UN Binding Treaty
Tagung

Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen | Wo steht Deutschland beim Menschenrechtsschutz in der globalen Wirtschaft?

Tagung und Jubiläum

Zehn Jahre nach Gründung des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung und fünf Jahre nach der Annahme der UN-Leitprinzipien möchten wir gemeinsam mit UN-ExpertInnen, Politike­rInnen, WissenschaftlerInnen, nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften Bilanz ziehen

05.11.2016
Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Multimedia, Straflosigkeit
Audio

Radioreihe „Menschenrechte und Unternehmen im Fokus“

Beitrag: „Abstauben in Brasilien: Die Geschäfte von VW während der Militärdiktatur“

Im Oktober ist das Buch „Abstauben in Brasilien. Deutsche Konzerne im Zwielicht“ erschienen. Brasilienexperte und Autor Christian Russau hat es Ende des Monats auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Er nimmt darin die Geschäftstätigkeit deutscher Konzerne in Brasilien kritisch unter die Lupe, die häufig in Konflikt mit Menschen- und Umweltrechten steht.
Wir haben uns eines der Kapitel genauer angeschaut und fragen, welche Verantwortung VW für Verbrechen während der brasilianischen Militärdiktatur hat.

So, 11.09.2016
Menschenrechte
Pressemitteilung

43. Jahrestag des chilenischen Militärputsches vom 11. September 1973: Gedenken an die Verschwundenen in der Colonia Dignidad

Angehörige besuchen Ausgrabungsstätten und fordern Ende des Tourismus in der Deutschensiedlung. Regionalbeauftragter des Auswärtigen Amts trifft Vertreter der Opfer

Angehörige besuchen Ausgrabungsstätten und fordern Ende des Tourismus in der Deutschensiedlung. Regionalbeauftragter des Auswärtigen Amts trifft Vertreter der Opfer

Do, 14.07.2016
Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Opfer der Colonia Dignidad von Gauck-Besuch enttäuscht

Verurteiltes Colonia Dignidad Mitglied nimmt an Botschaftsempfang des Bundespräsidenten teil

[Santiago de Chile-Berlin, 14.07.2016] Der Fall Colonia Dignidad war das wohl wichtigste politische Thema des zweitägigen Chile-Besuchs von Bundespräsident Joachim Gauck, der heute zu Ende geht. Nach der selbstkritischen Rede von Bundesminister Steinmeier zum Versagen der bundesdeutschen Diplomatie vom 26.04.2016 wollten die verschiedenen Opferkollektive vom Bundespräsidenten hören, was die Bundesregierung nun für die Opfer zu tun gedenkt. Stattdessen hörten sie von Gauck was sie nicht tun wird: „Was die deutsche Regierung sicher nicht tun wird, das sind irgendwelche Wiedergutmachungsansprüche zu akzeptieren“.