Schlagwort "Indigene" (144)

Fr, 30.10.2020Sa, 31.10.2020
Globales Lernen, Menschenrechte
Seminar

Globales Klima – lokale Kämpfe

Wie können lokale Strategien für Klimagerechtigkeit global verknüpft werden?

In dem Seminar möchten wir lokale Kämpfe mit der globalen Perspektive zu Klimagerechtigkeit verknüpfen. Nach einführenden Inputs aus Süd- und Nordperspektive lernen wir konkrete Strategien des Widerstandes und Alternativen zum neoliberalen klimaschädlichen Wirtschaftsmodell am Beispiel der afro-indigenen Garífuna in Honduras kennen. Welche Strategien nutzen Menschen in lokalen Kämpfen in Deutschland und in Honduras? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

29.10.2020
Handel, Handelsabkommen, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte
Fact-Sheet
Bettina Müller

EU-MERCOSUR

Voran in die (Klima-)Krise

Neue Veröffentlichung: EU-Mercosur-Abkommen – nicht nachhaltig, trotz Zusatzdokumenten

Was mit dem Abkommen alles auf dem Spiel steht und warum zusätzliche Anhänge unzureichend sind, erfahren Sie in der Faktensammlung „EU-Mercosur – Voran in die (Klima-) Krise“.

29.10.2020
Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Multimedia
Audio
Kirstin Büttner / Rita Trautmann

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 2 "Curare - gejagtes Pfeilgift"

Unsere zweite Folge „Curare – gejagtes Pfeilgift“ begibt sich auf die Spuren des Pfeilgiftes Curare. Sie wirft einen Blick auf die Frage, wie indigenes Wissen nach Europa kam. Das besprechen wir an dem Beispiel Curare. Alexander von Humboldt hat das Wissen zur Herstellung des Pfeilgiftes aufgeschrieben. Aber von wem hat er es eigentlich?

16.10.2020
Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Multimedia
Audio
Kirstin Büttner / Rita Trautmann

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 1 "Von Botanischen Gärten und Pflanzentransfer"

Botanischer Garten um 1910, Public Domain, Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:1909_Botanisches_Museum.jpg

Unsere erste Folge beschäftigt sich mit der Kolonialvergangenheit Botanischer Gärten. Welche Rolle spielten sie beim weltumspannenden Pflanzentransfer während der Kolonialzeit? Welche Funktion hatte die Botanische Zentralstelle für deutsche Kolonien?

16.10.2020
Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Audio
Kirstin Büttner / Rita Trautmann

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Ein Podcast über das Pflanzensammeln

Foto: Regenwald in Costa Rica_Quelle m.prinke_CC BY SA 2.0

Unter welchen Bedingungen fand Pflanzensammeln zu Zeiten des Kolonialismus statt? Was haben Botanische Gärten mit der Kolonialzeit zu tun? Wie wurde mit dem Wissen um die Nutzung der Pflanzen umgegangen? Und welche Personen werden als „Entdecker“ geehrt und wer nicht? Diesen und anderen Fragen gehen wir in fünf Folgen der Podcasts nach.

10.10.2020
Menschenrechte, Multimedia
Audio

Demokratie in Gefahr? Lateinamerika zwischen Protest, Pandemie und Autoritarismus

Radiobeitrag in Kooperation mit dem NPLA e.V.

Im August lud das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland zu einem virtuellen Forum über die Protestbewegung in Lateinamerika ein. Eingeladen waren u.a. Aktivist*innen aus Chile, Ecuador und Brasilien. Insbesondere Ecuador und Chile erlebten seit Herbst 2019 große Proteste, die im Fall von Ecuador durch ein Abkommen mit der Regierung und im Fall von Chile durch die Corona-Pandemie an Mobilisierungskraft verloren. Vorerst.

Di, 16.06.2020 / 19:00
Menschenrechte
Veranstaltung

Aktuelle Kämpfe der Garífuna in Honduras

Virtuelles Gespräch und Diskussion mit Miriam Miranda (OFRANEH)

Miriam Miranda ist Koordinatorin von OFRANEH und setzt sich mit ihrer Organisation seit 30 Jahren für die Rechte der Garífuna in Honduras ein. Gemeinsam mit ihren Mitstreiter*innen engagiert sie sich gegen Tourismus- und andere Großprojekte und arbeitet an der Verwirklichung einer Vision: Inmitten riesiger Ölpalmplantagen bauen sie die autonome und selbst verwaltete Gemeinde Vallecito auf. „Die Arbeit in Vallecito ist eine konkrete Strategie, unser Territorium zu verteidigen und zum Erhalt der Kultur der Garífuna beizutragen“, sagt Miriam Miranda. Sie berichtet in unserem webinar von den aktuellen Kämpfen von OFRANEH , schildert die konkrete Arbeit in Vallecito und erklärt, wie die Gemeinden mit der COVID-19-Krise umgehen.

Sa, 13.06.2020 / 11:00 – 13:00
Veranstaltung

„Gegen die Strömung – Wasser ist für alle da“

Umweltdetektive 2.0 virtuell - für Interessierte ab 10 Jahren

Honduras Lenca COPINH

Die „Umweltdetektive 2.0 – für eine gerechte Welt“ gehen ins Netz. Mit einer Zoom-Veranstaltung für Interessierte ab 10 Jahren wollen wir den Kindern das Recht auf sauberes Wasser und Möglichkeiten für den Einsatz für eine natürliche Umwelt näherbringen. Ohne Wasser kein Leben! Wasser wird aber nicht nur für Mensch und Natur gebraucht, sondern auch immer mehr zur Stromerzeugung. Das klingt großartig, ist aber weltweit mit einigen Problemen verbunden. An diesem Tag wollen wir herausfinden, wie mit Wasser Strom erzeugt werden kann.

Do, 04.06.2020 / 10:00 – 17:00
Langenbeck-Virchow-Haus
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Tagung

FÄLLT AUS und wird ggf. 4.Quartal 2020 neu angesetzt! // Umkämpfte Natur

Der Schutz biologischer Vielfalt im Spannungsfeld von Menschenrechten, Klimaschutz und neuen Gentechnologien

Es geht um mehr als um den Klimawandel: eine dramatische Zerstörung der natürlichen Grundlagen des Lebens auf der Erde ist diagnostiziert. Schon im Jahr 2010 hatte sich die internationale Staatengemeinschaft im Rahmen der UN-Konvention über Biologischen Vielfalt (CBD) dazu verpflichtet, den globalen Verlust der Biodiversität bis 2020 zu stoppen. Dieses Ziel wurde nicht nur verfehlt: Das weltweite Artensterben hat sich sogar noch beschleunigt.

Die nächste Vertragsstaatenkonferenz der CBD (COP 15) im chinesischen Kunming im Oktober dieses Jahres ist deshalb von enormer Bedeutung. Dort soll der internationalen Biodiversitätspolitik der Vereinten Nationen ein neuer Rahmen und neue Ziele für die Zeit nach 2020 gegeben werden.

Doch das Konfliktpotenzial ist groß und die Konfliktlagen sind vielfältig. Es gibt sehr unterschiedliche Interessen im Hinblick auf den Schutz-, die Nutzung und Vermarktung der biologischen Vielfalt. Im Zentrum stehen dabei Fragen der Landnutzung und des Zugangs und der Kontrolle über natürliche Ressourcen.

Die Fachtagung wird im Vorfeld der anstehenden UN-Biodiversitätskonferenz diese beiden genannten Themenkomplexe in den Blick nehmen.