Schlagwort "Landrecht" (79)

Fr, 04.03.2016
Bergbau, Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe, Straflosigkeit, Uncategorized
Beitrag

Berta Caceres, Koordinatorin von COPINH wurde ermordert!

Am 3. März gab der Zivile Rat der Indigenen- und Volksorganisation von Honduras (COPINH) bekannt, dass seine langjährige Koordinatorin Berta Cáceres ermordet wurde. Gegen 1 Uhr morgens drangen die Mörder in ihr Haus ein. Wir sind zutiefst bestürzt und besorgt über die Dimension der Gewalt gegenüber Menschenrechtsverteidiger*innen in Honduras. Berta Cáceres wurde bereits seit Jahren … weiterlesen

Di, 19.01.2016 / 19:00
FDCL
Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Veranstaltung

Tabak, Reis oder Bohnen?

Kleinbäuerliche Landwirtschaft im Wandel in Brasilien

Im Bundesstaat Rio Grande do Sul ist Tabakanbau allgegenwärtig. Die Lebensumstände der kleinbäuerlichen Betriebe sind meist recht ärmlich, während der Anbau sowohl die Gesundheit als auch die Umwelt schädigt. Eine Erweiterung der landwirtschaftlichen Produktion auf andere Pflanzen wird schon seit Jahren durch ein staatliches Programm gefördert.

Di, 19.01.2016
Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Paraguay muss Menschenrechtsrat Rede und Antwort stehen

Brutaler Landkonflikt von Marina Kue auf der Tagesordnung

Berlin und Köln,19.1.2016. Paraguay muss sich am morgigen Tag im Rahmen der periodischen Berichterstattung den Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrates in Genf Rede und Antwort stehen. Auf der Tagesordnung steht auch der sogenannte Fall von Marina Kue, der die Amtsenthebung (den so genannten „parlamentarischen Putsch“) gegen den damaligen Präsidenten Fernando Lugo eingeleitet hatte. Dieser Fall stellt einen der schwersten Fälle von Menschenrechtsverletzungen und Kriminalisierung von sozialen Bewegungen der letzten Jahre in der Region dar. Die Organisationen FIAN und FDCL, die den Fall seit 2012 begleiten, erhoffen sich vom Menschenrechtsrat positive Impulse für den Fall und die betroffenen Bauern und Bäuerinnen.

Do, 10.12.2015
English, Español, Landnahme, Menschenrechte
Beitrag

Leitlinien zur Gewährleistung des Zugangs zu Land am Scheideweg

Mehr als drei Jahre nach der Verabschiedung der so genannten „Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern im Rahmen der nationalen Ernährungssicherheit“ („Tenure Guidelines“) geht das Land Grabbing weltweit ungehindert weiter. Angesichts der gravierenden Umsetzungs- und Anwendungsdefizite der „Tenure Guidelines“ wurde jüngst die nachstehende Internationale Erklärung verfasst. Erklärung Tenure … weiterlesen

Mi, 02.12.2015
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

COP21: Kleinbäuerliche Bewegungen fordern radikale Änderung des globalen Agrarsystems und Klimagerechtigkeit

Sign up the Declaration of the Global Convergence of Land and Water Struggles! Firmen la Declaración de la Convergencia Global de las Luchas por la Tierra y el Agua! Bündnis „Hands on the Land for Food Sovereignty“ in Paris (5.-12.12.2015) In Paris versammeln sich Kleinbauern und –bäuerinnen, Indigene, Hirt_innen und Fischer_innen und ihre Verbündeten: Sie … weiterlesen

Do, 26.11.2015 / 19:00
Kulturzentrum Bessunger Knabenschule
Belo Monte, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Industrielle Großprojekte im brasilianischen Amazonasgebiet

Traditionelle Bevölkerungsgruppen im Kampf um ihr Land

Auch Politik und Wirtschaft aus Deutschland tragen Verantwortung für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch industrielle Großprojekte im Amazonasgebiet. Mit der Veranstaltung sollen die globale Dimension der Thematik verdeutlicht, Beispiele der Projektarbeit der ASW aufgezeigt sowie aktiver Austausch und Vernetzung ermöglicht werden.

Di, 24.11.2015 / 19:00 – 21:30
Ibero Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz
Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte, Português
Abendveranstaltung

Wälder, Rechte, Emissionen

Traditionelle Bevölkerungsgruppen Amazoniens und die internationale Klimapolitik

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Paris richten wir den Blick auf das Amazonasgebiet: Hier kämpfen traditionelle Bevölkerungsgruppen und Kleinbäuer*innen nach wie vor um Landrechte und die Anerkennung ihrer Lebens- und Landnutzungsformen. Ihre Interessen werden durch politische und wirtschaftliche Großprojekte gefährdet, die im Namen des Klimaschutzes und einer „grünen“ Wirtschaft eine Kapitalisierung der Natur vorantreiben. Beispiele hierfür sind riesige Staudammkomplexe zur Generierung vermeintlich sauberer Wasserkraft, die Errichtung von Monokulturen zur Gewinnung von Agrokraftstoffen, aber auch Naturschutzprojekte zum Ausgleich von in den Industriestaaten ausgestoßenen Treibhausgasen und die Bestrebungen von Investor*innen, sich Rechte an CO2 zu sichern, das durch vermiedene Abholzung und nachhaltige Waldwirtschaft eingespart werden soll.

Fr, 13.11.2015 / 10:00 – 13:00
FDCL
Agroenergie, Handel, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Workshop

Bioökonomie: Büchse der Pandora oder globale win-win-Option?

Die neuen Bioökonomie-Strategien aus entwicklungspolitischer Perspektive

Die offiziellen Bioökonomie-Strategien der EU und Deutschlands finden nicht nur bereits seit Jahren ihren Niederschlag in entsprechenden Schwerpunktsetzungen der Forschungslandschaft, sondern beginnen auch verwandte Politikbereiche signifikant zu beeinflussen und zu steuern. Die mit der Bioökonomie verbundenen technologischen Lösungsansätze versprechen Antworten auf zentrale Fragen der Zukunftsfähigkeit: Der Übergang von einer auf fossilen hin zu einer auf … weiterlesen

Mi, 11.11.2015
English, Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Factsheet: Warum ist die Erarbeitung einer Internationalen Erklärung der Rechte von Kleinbauern und Landarbeitern notwendig?

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Landarbeiter_innen und die Menschen, die in ländlichen Regionen des globalen Südens leben, stellen weltweit die Größte Gruppe von Menschen dar, die an Hunger und Mangelernährung leiden. Seit Jahrzehnten werden diese Menschen ökonomisch wie politisch diskriminiert. Angesichts dieser Situation hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) mehrere Studien durchgeführt, welche die Notwendigkeit eines … weiterlesen

Do, 24.09.2015
English, Español, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Umfrage: „Landpolitik der europäischen Entwicklungszusammenarbeit“ – Jetzt teilnehmen!

OHNE LAND KEINE NAHRUNG! Obwohl in diesem Jahr die sogenannten Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDGs) der Vereinten Nationen (VN) erreicht werden sollten, hungern immer noch täglich circa 800 Millionen Menschen. Einer der Hauptgründe hierfür ist der unzureichende Zugang zu Land. Nun wollen die Mitgliedsstaaten der VN neue Ziele nachhaltiger Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals … weiterlesen