Schlagwort "Ernährungssouveränität" (122)

31.12.2017
EU-Kolumbien/Peru, Handel, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft
Studien
Andreas Riekeberg

Freihandel vs. Saatgut-Souveränität

Sortenschutz und Saatgutrecht in Kolumbien und Peru im Kontext des Handelsabkommens mit der EU

Fünf Jahre nach dem vorläufigen Inkrafttreten des Freihandelsabkommen zwischen der EU, Kolumbien und Peru ist es Zeit, in verschiedenen Bereichen Bilanz zu ziehen. Einer dieser Bereiche betrifft den Schutz geistiger Eigentumsrechte, die mit dem EU-Freihandelsabkommen – wie bei anderen Freihandelsabkommen ähnlichen Zuschnitts auch – über die Bestimmungen des TRIPS-Abkommens (Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights) der Welthandelsorganisation WTO ausgedehnt werden.

31.12.2017
English, Menschenrechte
Studien
Adriana Yee Meyberg

The Arduous Road to the Promised Land

Implementation Issues in the Land Restitution Policy in Colombia

Colombia is a land of contrasts. It has been marked by a history of violence since the early days of the colony. Social and cultural hierarchies led to a very unequal distribution of wealth, mainly of wealth in the form of land. The concentration of vast extensions of the territory in a few hands meant the large majority of local communities lived in poverty, conditions that have become extreme over time. Civil unrest did not take long to appear and a bitter armed conflict began to shape the current history of the country with blood. The forced displacement as a result of land grabbing for economic reasons, to control territory or build up private wealth has turned Colombia into one of the most unequal countries in the world and the one with the second highest number of internally displaced people.

Mo, 20.11.2017
English, Español, Landwirtschaft, Menschenrechte
Beitrag

Bericht zum zweiten Nyéléni Europe Forum für Ernährungssouveränität – nun auch in deutscher Übersetzung

Über 500 TeilnehmerInnen aus mehr als 40 Ländern kamen vom 25.-30. Oktober letzten Jahres zum bisher größten europaweiten Forum für Ernährungssouveränität in Cluj-Napoca (Rumänien) im Rahmen des zweiten Nyéléni Europe Forum für Ernährungssouveränität zusammen. Sie diskutierten fünf Tage lang, wie unser Lebensmittel- und Agrarsystem im Sinne der Ernährungssouveränität gestaltet werden soll. Menschen aus allen Bereichen … weiterlesen

Fr, 17.11.2017
Konzernkritik, Landwirtschaft
Beitrag

Der Agrarindustrie die Stirn bieten: Aufruf zur Wir haben es satt!-Demo am 20.01.2018

Am 20. Januar lädt die Bundesregierung erneut zur weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt nach Berlin ein. Gerade im Amt steht die neue Regierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Ein sehr guter Moment, um gemeinsam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und fairen Handel zu demonstrieren! Die Wir … weiterlesen

13.09.2017
English, EU - Mexiko, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte
Thomas Fritz

Human Rights on the Sidelines

The renegotiation of the EU trade agreement with Mexico

*** deutsche Zusammenfassung und Studie *** Resumen en español y estudio completo *** Berlin/Aachen 2017 Executive Summary On the occasion of their bilateral summit held in June 2015, the European Union (EU) and Mexico agreed to renegotiate the Global Agreement in force since 2000. The main pillar of this bilateral treaty is a free trade … weiterlesen

Mo, 11.09.2017Di, 12.09.2017
Heinrich-Böll-Stiftung
English, Español, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Konferenz

International Urban Farming Conference

Die von der GÜNEN LIGA Berlin (u.a. in Kooperation mit dem FDCL) veranstaltete Konferenz präsentiert die Vielfalt internationaler urbaner Landwirtschaft. Die Gründe für deren Renaissance sind so vielfältig wie die Bewegung selbst. In Städten weltweit wird auf Dächern, Brachflächen, Hochbeeten, in Containern oder Säcken, an Wänden, auf privaten und öffentlichen Flächen, auf Erde oder Nährstofflösung … weiterlesen

Mo, 26.06.2017 / 19:00
Raum 2094 Humboldt Universitat (HU)
Bergbau, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

„Besser leben ohne Kohle“

Wie unser Energiehunger ein gutes Leben in Kolumbien verhindert

Das Unternehmen „El Cerrejón“ betreibt im Nordosten Kolumbiens im Bundesstaat Guajira eine der größten Steinkohleminen Lateinamerikas. Die Folgen des Kohleabbaus für die Bewohner*innen der Region und die Umwelt sind verheerend: Ganze Dorfgemeinschaften werden umgesiedelt und ihrer Lebens- und Wassergrundlagen beraubt, riesige Landstriche verwüstet. Die Situation in der Guajira steht stellvertretend für die unzähligen sozial-ökologischen Konflikte, die das auf Ressourcenausbeutung basierte Wirtschaftsmodell Kolumbiens mit sich bringt. Doch erst recht die deutsche Wirtschaft beruht auf der Ausbeutung von Mensch und Natur. Hiesige Energieunternehmen setzen auf Kohleverstromung und importieren Steinkohle aus Kolumbien – und sind damit für die Auswirkungen des Kohleabbaus mitverantwortlich.

Mi, 21.06.2017 / 18:30
Aquarium
Bergbau, Landnahme, Menschenrechte, Rohstoffe
Film + Gespräch

La Buena Vida - Das gute Leben

Filmvorführung und anschließend Gespräch

Für Teile der indigenen Bevölkerung Kolumbiens ist der Kampf gegen den Steinkohleabbau in der multinationalen Mine El-Cerrejón ein direkter Kampf um ihre Lebensgrundlage. Seit 1980 die Abbauarbeiten begannen, frisst sich der Energiehunger der Industriestaaten in die Landschaft des südamerikanischen Staates. Der Preis für die Energieversorgung des globalen Nordens wird – von vielen ungesehen – durch einen rücksichtslosen Raubbau an Mensch und Natur in Kolumbien bezahlt. Die widerständigen Verhandlungen einer Dorfgemeinschaft mit dem weltweit größten Steinkohletagebau El-Cerrejón dokumentiert der aktuelle Film ‚La Buena Vida – Das gute Leben’.

Do, 01.06.2017 / 19:00
Dachterrasse Mehringhof
Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft
Veranstaltung

Glyphosat - Symptom eines kranken Systems

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Peter Clausing und dem kollektiv tonali

Der Streit um die Wiedergenehmigung von Glyphosat in der EU ist noch im Gange. Dabei geht es vor allem um die von diesem Ackergift ausgehende Krebsgefahr. Doch das Glyphosat-„Problem“ bleibt nicht auf eine Krebsgefahr in Europa beschränkt.
Wie ist die Situation in Mexiko und anderen Ländern Lateinamerikas? Was hat es mit dem Aussterben von Insekten auf sich?
Wie würde eine Welt ohne Glyphosat aussehen?

Mi, 31.05.2017 / 19:30
Theater Expedition Metropolis e.V.
Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte
Lesung

MAIZ

Lesung. Performance. Musik. Diskussion

Das Wort ›Mais‹ stammt aus dem Taíno, einer Sprache indigener Gruppen der Karibik und bedeutet wörtlich ›das, was Leben trägt‹. Die Kulturpflanze mit einer Vielfalt von ca. 60 Sorten allein in Mexiko ist allerdings – zumindest in ihrer Diversität – vom ›Aussterben‹ bedroht. Doch handelt es sich nicht nur um das Verschwinden einer Pflanze, die weltweit ein kulturelles wie auch kulinarisches Nahrungsmittel darstellt; durch Technologisierung und Optimierung des Saatguts, wie auch dem Einsatz von Gentechnik wurde aus einem Kulturgut eine industrialisierte Ware.