| 16.10.2020 |
| Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Multimedia |
Schlagwort "geistiges Eigentum" (57)
| 16.10.2020 |
| Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität |
„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“
Ein Podcast über das Pflanzensammeln
Unter welchen Bedingungen fand Pflanzensammeln zu Zeiten des Kolonialismus statt? Was haben Botanische Gärten mit der Kolonialzeit zu tun? Wie wurde mit dem Wissen um die Nutzung der Pflanzen umgegangen? Und welche Personen werden als „Entdecker“ geehrt und wer nicht? Diesen und anderen Fragen gehen wir in fünf Folgen der Podcasts nach.
| Di., 06.10.2020 |
| Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft |
Datenzugriff schrankenlos– limitierte Nutznießer / Stellungnahme: „Open Access“ zu Digitaler Sequenzinformation (DSI)
[Berlin, 6. Oktober 2020] FDCL und Gen-ethisches Netzwerk e.V Am 7. Oktober 2020 will das vom deutschen Ministerium für Forschung und Wissenschaft (BMBF) finanzierte WiLDSI-Projekt politisch-strategische Optionen vorstellen, mit denen die Interessen der Wissenschaft in der Debatte um die Digitale Sequenzinformation (DSI) in der Konvention über biologische Vielfalt (CBD) zur Geltung gebracht werden sollen. Positionen … weiterlesen
| Do, 17.09.2020 / 15:00 – 18:00 | |
Botanikschule | |
| Bildungsmaterial, Globales Lernen |
Wem gehört das Saatgut?
Fortbildung für Lehrer*innen und Multiplikator*innen
Von 307 Sorten Zuckermais werden nur 12 angebaut. Wie kommt es, dass von einer enormen Sortenvielfalt nur ein geringer Teil angebaut wird? Wer bestimmt, was gesät wird? Am Beispiel von Mais in einer Comicgeschichte erkunden wir, wie geistige Eigentumsrechte an Saatgut die weltweite Ernährung und die kleinbäuerliche Gemeinschaften beeinflussen. Es werden Bausteine des Materials vorgestellt, die einzeln oder zusammen im Unterricht eingebaut oder als Workshop angeboten werden können.
| Fr., 12.06.2020 |
| Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft |
Gene Drives stoppen: Petition für ein Freisetzungsverbot von Gene Drive Organismen
| Mi, 20.05.2020 |
| Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft |
Wer profitiert künftig von der biologischen Vielfalt?
[Berlin, 20. Mai 2020] Zum internationalen Tag der Artenvielfalt am 22. Mai weist das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) auf neue Formen von Biopiraterie hin, also der Aneignung der biologischen Vielfalt / genetischer Ressourcen aus dem globalen Süden durch Konzerne aus den OECD-Staaten.
Das sogenannte „Nagoya-Protokoll“ der UN-Konvention über biologische Vielfalt (CBD) regelt zwar seit 2014, dass Länder, deren genetische Ressourcen genutzt werden, an den Vorteilen und Einnahmen angemessen beteiligt werden, die aus der Nutzung dieser Ressourcen und des dazugehörigen Wissens erwachsen. Doch das Protokoll kann mittels des ungehinderten Transfers von Digitaler Sequenz-Information (DSI) über genetische Ressourcen immer leichter umgangen werden.
| 20.04.2020 |
| Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft |
Kaperbriefe für Biopiraterie 2.0
Worauf zielen die Studien über Digitale Sequenz-Information (DSI) im Vorfeld der 15. Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention?
Kaperbriefe bezeichnen Schriftstücke, mittels derer die Beutezüge von Piraten legalisiert werden, bei denen sie sich Werte angeeignet haben. So wie „Biopiraterie“ ein polemischer Begriff für die Aneignung genetischer Ressourcen des globalen Südens durch Konzerne des globalen Nordens geworden ist, setzen sich Schriftstücke, die derartige Aneignungen legalisieren, dem Verdacht aus, ein modernes Äquivalent zu den Kaperbriefen der Piratenzeit zu sein.
Bei den klassischen Form von Biopiraterie wurden genetische Ressourcen des Südens in materieller Form gesammelt und ihre traditionelle Verwendung analysiert, um neue Produkte in der Pflanzenzüchtung, der pharmazeutischen, kosmetischen oder der chemischen Industrie zu entwickeln und sich auf diese Produkte geistige Eigentumsrechte zu sichern.
Seit etwa 2015 werden die Möglichkeiten der synthetischen Biologie, digitale Informationen über genetische Ressourcen nutzen zu können, immer umfassender.
| Mi., 15.01.2020 |
| English, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft |
EU weites NGO-Bündnis fordert ein globales Gene Drive Moratorium
Mit einem gemeinsamen Brief fordert ein EU-weites Bündnis von über 50 NGOs, darunter Greenpeace, Friends of the Earth Europe und IFOAM EU, die Abgeordeten des Europaparlaments dazu auf, für Änderungsanträge zu stimmen, welche die Europäische Union dazu aufruft, sich bei der COP 15 der CBD für ein globales Moratorium für die Freisetzung von Gene Drive … weiterlesen
| 30.12.2019 |
| Globales Lernen, Klima/Biodiversität |
Pflanzensammeln zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung
Flyer für einen Rundgang durch die Tropenhäuser des Botanischen Gartens Dahlem
Unter welchen Bedingungen fand Pflanzensammeln zu Zeiten des Kolonialismus statt? Wie wurde mit dem Wissen um die Nutzung der Pflanzen umgegangen? Wer wird als „Entdecker“ geehrt und wer nicht? Mit dem Flyer „Kautschuk, Curare, Stevia: Pflanzensammeln zwischen legitimer Nutzung und illegitimer Aneignung“ kann man sich auf Spurensuche in den Tropenhäusern des Botanischen Gartens in Berlin-Dahlem begeben und einige Antworten auf diese Fragen finden. Auch wird der heutige Umgang mit Pflanzensammeln thematisiert und der Widerstand indigener Gemeinden gegen die illegitime Nutzung ihres Wissens für kommerzielle Zwecke.
Auch unabhängig vom Botanischen Garten bietet der Flyer eine schlaglichtartige Einführung in die bis heute andauernden Auseinandersetzung um „Entdecken“, Sammeln und Nutzung von meist indigenem Wissen.
| 30.12.2019 |
| Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft |
Biopiraterie 2.0 ?
Digitale Sequenz-Information (DSI) und ihr Potential für neue Formen der Biopiraterie
Im Vorfeld der 15. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über biologische Vielfalt (CBD) im Oktober 2020 in Kunming (China) und der 24. Tagung des wissenschaftlichen Beirates der CBD (SBSTTA) 1 in Montreal (Kanada) vom 18. bis 23. Mai 2020 versteht sich der vorliegende Text als ein Beitrag, um die internationale Diskussion um „Digitale Sequenz-Information zu genetischen Ressourcen“ (DSI) dem deutschsprachigen Publikum außerhalb der damit befassten scientific community zugänglich zu machen.
Insbesondere sollen die Gruppen und Personen informiert und angesprochen werden, die sich privat oder in ihren Institutionen gegen Biopiraterie engagieren, also gegen die Ausbeutung der biologischen Vielfalt der Länder des globalen Südens und damit verbunden gegen die Ausbeutung des traditionellen Wissens indigener Völker und lokaler Gemeinschaften.

