Schlagwort "Amazonien" (62)

31.12.2016
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Studien
Thomas Fatheuer

Palmöl in Lateinamerika

Expansion und Konflikte

Wem gehört das Land und wie wird es genutzt – das ist eine Grundfrage gesellschaftlicher Entwicklung. Gerade in Lateinamerika stand die „Landfrage“ oft im Mittelpunkt der politischen Debatten. Wenig produktive Latifundien auf der einen Seite und der Kampf von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen um das Land auf der anderen Seite prägten die Wahrnehmung des Kontinents. Und trotz aller Urbanisierung gilt auch heute noch Via Campesina als die wichtigste soziale Bewegung des Kontinents.

31.12.2016
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Studien
Camila Moreno

Lateinamerika

Bioökonomie-Region der Zukunft?

Bioökonomie gehört zu den Begriffen, die immer häufiger auftauchen, ohne dass klar ist, was eigentlich damit gemeint ist. Bioökonomie-Strategien werden in einigen Ländern entwickelt, reichlich Geld fließt in die Forschung, aber wirklich populär ist der Begriff nicht geworden – trotz der sympathischen Assoziation, die mit der Verwendung des Präfix „Bio“ offensichtlich erweckt werden soll. Denn der Begriff bleibt unklar und schwammig.

31.12.2016
Agroenergie, English, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Studien

Landscaping a Biofuture in Latin America

Over the course of the last decade, references to a bioeconomy have steadily grown in relevance, ranging from institutional discourses involving international actors and agencies to the formulation of national strategies and securing its role in wider agendas, such as the 2030 Sustainable Development Goals (SDGs) and global climate change policy.

Mo, 21.11.2016 / 19:00 – 22:00
Ibero Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz
Agroenergie, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Brasilien: Freifahrtschein für das Agrobusiness?

Interessenkonflikte zwischen Agrarindustrie und kleinbäuerlicher Landwirtschaft – die Situation in Brasilien nach dem Regierungswechsel

Diskussionsrunde mit brasilianischen Gästen

In Brasilien droht die kleinbäuerliche Landwirtschaft noch mehr ins Abseits zu geraten. Einerseits hat der weltgrößte Sojabauer Maggi das Ministerium für Agrarwesen, Fischerei und Viehzucht (MAPA) übernommen, welches die Interessen der großen Agrarproduzenten vertritt.

22.12.2015
Klima/Biodiversität, Landnahme
Studien
Thomas Fatheuer

Die vermessene Natur

REDD: wie die Klimapolitik den Wald entdeckt und verändert

Wem gehört das Land und wie wird es genutzt – das sind Grundfragen gesellschaftlicher Entwicklung. Marx hat die Entstehung des Kapitalismus als eine Enteignung und Vertreibung vom Land dargestellt und diesen Prozess als ursprüngliche Akkumulation bezeichnet. Aber der Kampf um Land war damit nicht beendet, er geht bis heute weiter. Und in vielen Länder des Süden haben sich soziale Kämpfe und soziale Bewegungen um die Landfrage entwickelt.

03.12.2015
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Dossier

GREEN GRABBING UND BIOÖKONOMIE IN LATEINAMERIKA

Land, Wald und Wasser im Visier von Klimaschutz und Profit

Die sogenannte Green Economy gibt dem Kapitalismus neuen Wind. Die bisher auf fossilen Energieträgern aufbauende Ökonomie wird nun immer mehr von bio-basierter Energie grün angeheizt. Vermeintlich grünes Wachstum, aufbauend auf der sogenannten Bioökonomie, ist die neue Versprechung, um unseren Lebensstil im Globalen Norden nicht der Realität anzupassen. Biomasse für Energiegewinnung muss jedoch zunächst auf Land wachsen – Konflikte um Land sind programmiert. Green Grabbing ist das Stichwort, das bei Landnahmen im Namen der Ökologie fällt. Mit diesem Dossier wollen die Lateinamerika Nachrichten und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) gemeinsam durchleuchten, was Bioökonomie ausmacht und was Green Grabbing eigentlich bedeutet.

Do, 26.11.2015 / 19:00
Kulturzentrum Bessunger Knabenschule
Belo Monte, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Industrielle Großprojekte im brasilianischen Amazonasgebiet

Traditionelle Bevölkerungsgruppen im Kampf um ihr Land

Auch Politik und Wirtschaft aus Deutschland tragen Verantwortung für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch industrielle Großprojekte im Amazonasgebiet. Mit der Veranstaltung sollen die globale Dimension der Thematik verdeutlicht, Beispiele der Projektarbeit der ASW aufgezeigt sowie aktiver Austausch und Vernetzung ermöglicht werden.

Di, 24.11.2015 / 19:00 – 21:30
Ibero Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz
Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte, Português
Abendveranstaltung

Wälder, Rechte, Emissionen

Traditionelle Bevölkerungsgruppen Amazoniens und die internationale Klimapolitik

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Paris richten wir den Blick auf das Amazonasgebiet: Hier kämpfen traditionelle Bevölkerungsgruppen und Kleinbäuer*innen nach wie vor um Landrechte und die Anerkennung ihrer Lebens- und Landnutzungsformen. Ihre Interessen werden durch politische und wirtschaftliche Großprojekte gefährdet, die im Namen des Klimaschutzes und einer „grünen“ Wirtschaft eine Kapitalisierung der Natur vorantreiben. Beispiele hierfür sind riesige Staudammkomplexe zur Generierung vermeintlich sauberer Wasserkraft, die Errichtung von Monokulturen zur Gewinnung von Agrokraftstoffen, aber auch Naturschutzprojekte zum Ausgleich von in den Industriestaaten ausgestoßenen Treibhausgasen und die Bestrebungen von Investor*innen, sich Rechte an CO2 zu sichern, das durch vermiedene Abholzung und nachhaltige Waldwirtschaft eingespart werden soll.

Do, 19.11.2015 / 19:00
ACUD Kino
Extraktivismus, Menschenrechte, Rohstoffe
Film + Gespräch

Der Gesang der Blume

Kann ein Lied der Ahnen Amazonien retten?

In Ecuador befinden sich große Erdölvorkommen. Lange Zeit durch die gewaltige Andenkordilliere geschützt, konnten diese erst ab den 70er Jahren durch den Bau von Ölpipelines erschlossen werden. Betroffen davon war etwa die Hälfte des ecuadorianischen Regenwaldes. Sarayaku war davon nicht berührt, doch die Ölfirmen hatten sich den Grenzen dieses Territoriums bereits auf wenige Kilometer genähert.

Mi, 21.10.2015 / 10:00 – 16:30
Heinrich-Böll-Stiftung
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Menschenrechte
Seminar

REDD und (k)ein Ende?

Wald und Land vor und nach dem UN-Klimagipfel in Paris

Die Reduzierung von Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung ist unter der Abkürzung REDD+ zu einem wichtigen Bestandteil des Klimaprozesses geworden – und zu einem äußerst kontroversen. REDD+ ist der global am weitesten fortgeschrittene Versuch, einen Finanzierungsmechanismus zu entwickeln, der auf einer Ökosystemleistung beruht: Der Speicherung von CO₂ in (Natur)Wäldern.