Schlagwort "Amazonien" (156)

Di., 30.09.2025
Konzernkritik, Menschenrechte
Beitrag

Volkswagen do Brasil und die Frage nach „Gerechtigkeit und Rechtssicherheit“

Dokument: 1984_ Die Farm am Amazonas. Hrsg. von der AG Brasilien Dritte Welt Haus e.V. – FDCL-Archiv

Wie weiter nach dem Gerichtsurteil in Brasilien wegen sklavenarbeitsähnlicher Zwangsverhältnisse auf der VW-Farm Vale do Rio Cristalino in Amazonien? Von Christian Russau, Vorstandmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre FDCL dokumentiert hier den Text vom Dachverband der Kritischen Aktionär:innen, Quelle: https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/volkswagen-do-brasil-und-die-frage-nach-gerechtigkeit-und-rechtssicherheit/ Berlin/Köln, 30. September 2025 – „Gerechtigkeit und Rechtssicherheit“ – Dies bezwecke Volkswagen do … weiterlesen

Mo, 22.09.2025 / 18:00 – 21:00
Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Klimapolitik auf Kosten der Rechte indigener Völker

Die Rolle des internationalen Handels mit CO2-Zertifikaten im Vorfeld der COP30

22.09.2025 – Klimapolitik auf Kosten der Rechte Indigener Völker
Die Rolle des internationalen Handels mit CO2-Zertifikaten im Vorfeld der COP30
Marktbasierte Ansätze für den wald- und landbasierten Klimaschutz im Globalen Süden sollen die Quadratur des Kreises ermöglichen: Günstiger Klimaschutz für die Hauptverursacher der Klimakrise, Investitionen und Entwicklung im Globalen Süden. Nebenbei sollen sie die Klimafinanzierungslücke schließen. Mit dem EU-Klimaziel für 2040 wird sich aller Voraussicht nach auch Deutschland künftig dieser Instrumente bedienen. Die Risiken für Klima, Natur und Menschenrechte sind hoch – auch für das Amazonasgebiet und dessen Bewohner*innen, wo die diesjährige Weltklimakonferenz (COP30 in Belém, Brasilien) stattfinden wird.

Mi, 02.07.2025 / 9:00 – 16:30
Heinrich-Böll-Stiftung
Handel, Klima/Biodiversität
Workshop

Die Kontroverse um den CO2-Handel

Zivilgesellschaftlicher Austausch- und Strategieworkshop im Vorfeld der COP30 in Belém

Zivilgesellschaftlicher Austausch- und Strategieworkshop
im Vorfeld der COP30 in Belém

Datum/Zeit: Mittwoch, 02.07.2025, 09:00 -16:30 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Der internationale CO2-Handel unter dem Pariser Klima-Abkommen wurde bei der COP29 in Baku, Aserbaidschan, finalisiert und auf den Weg gebracht.
Auch die neue Bundesregierung möchte ihn nutzen, um einen Teil der Klimaschutzziele über das Instrument zu erreichen. Die Risiken für Klima, Natur und Menschenrechte sind hoch – auch für das Amazonasgebiet und dessen Bewohner*innen, wo die kommende Weltklimakonferenz (COP30 in Belém, Brasilien) stattfinden wird.
Mit diesem Workshop öffnen wir eine Plattform für Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, um sich über ihre Perspektiven und politischen Strategien zum (landbasierten) Emissionshandel auszutauschen.

20.06.2025
Klima/Biodiversität
Policy paper

COP30 IN BELÈM - KONFLIKTE UND DISPUTE:  ZWISCHEN WALD UND ÖL

Das „FDCL-Briefing 3“ zur brasilianischen Umwelt- und Klimapolitik richtet den Blick auf die anstehende COP30 der Klimakonvention im November 2025 in Belém und behandelt diesbezügliche Konflikte und Dispute: Von der urbanen Umgestaltung im Namen der COP30, einem Überblick zu dem, was in Belém passieren wird (Treffen der Staatsoberhäupter, offizielle Konferenz, Cúpula dos Povos – der Gipfel der Völker, COP do Povo) über Themen wie die fossilen Energien, den CO2 Handel, das Waldschutz-Instrument Tropical Forest Forever Facility (TFFF) bis zu Anmerkungen zum Begriff „Transition“, dem Zauberwort der Energiepolitik der letzten Jahrzehnte.

Mi., 02.04.2025
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Beitrag

Munduruku blockieren die Transamazônia-Bundesstraße 230 bei Itaituba in Amazonien seit einer Woche: Protest gegen das Gesetz 14.701 zur Stichtagsregelung

Indigene besetzen die BR-230 bei der Stadt Itaituba im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará als deutliche Demonstration gegen das Gesetz 14.701, das die Stichtagsregelung zum Gesetz erhebt – trotz zuvoriger Verfassungswidrigkeitsentscheidung des Obersten Gerichthofes bezüglich des „Marco Temporal“, und sie protestieren gegen die Schlichtungskammer des Obersten Gerichtshofs zum „Marco Temporal“ unter der Leitung von Richter Gilmar Mendes, … weiterlesen

Di., 07.01.2025
Klima/Biodiversität, Landnahme, Uncategorized
Beitrag

Kann der CO2 Handel Amazonien retten?

Download des gesamten Beitrags hier! 1. Wald- und Klimaschutz: Szenen einer problematischen Ehe Wald- und Klimapolitik sind auf vielfältige Weise miteinander verknüpft. Unbestritten ist, dass Entwaldung ein wichtiger Faktor der globalen CO2 Emissionen ist: etwa 10% der globalen Emissionen soll durch Entwaldung verursacht sein. Während die Fläche der Wälder in Europa, Nordamerika und Sibirien – … weiterlesen

Di., 07.01.2025
Klima/Biodiversität
Beitrag

Kompensation, CO2 Handel und Natur

Ein kurzer Leitfaden durch die neue Welt der Klimapolitik Download des gesamten Beitrags hier! Einleitung AFOLU, CDR, ITMOs, OMGE, RBP sind nur einige Bespiele für Abkürzungen, die man kennen sollte, um einen aktuellen Fachtext zur Klimapolitik zu verstehen. Nicht Abkürzungen sind das Problem – oder wird es klarer wenn man weiß, das ITMOs „International Transferred … weiterlesen

15.12.2024
Klima/Biodiversität
Policy paper
Thomas Fatheuer

AUF DEM WEG ZUR COP30 IN BRASILIEN

„FDCL-Briefing 2“ zur brasilianischen Umwelt- und Klimapolitik

Präsident Inácio Lula da Silva hat wie auch schon in seinen vorherigen Amtszeiten den Anspruch, eine prominente Rolle auf der Bühne der globalen Politik auszufüllen. 2024 war die G-20 Präsidentschaft die wichtigste Bühne für die globale Sichtbarkeit Brasiliens und seines Präsidenten, 2025 wird es die Klima-COP30 in Brasilien sein. Begründet ist diese aktive Rolle in einem festen Glauben an die multilateralen Politikprozesse. Aber das Nadelöhr, durch das die internationale Glaubwürdigkeit Brasiliens geht, ist die Reduzierung von Entwaldung insbesondere im Amazonasgebiet – zumal die Klimapolitik Brasiliens immer noch primär von der Entwaldungsdynamik bestimmt wird. Auch dieses Jahr schockten Bilder vom brennenden Wald und Rauchwolken über São Paulo die Weltöffentlichkeit. Und so war es etwas überraschend, dass die im November veröffentlichen Zahlen einen deutlichen Rückgang der Entwaldung registrierten.
Unmittelbar danach legte Brasilien auch gleich neue, ambitioniertere, aber immer noch unzureichende Klimaziele vor. Auf dem Weg zur COP30 läuft es also erst einmal gut für die brasilianische Regierung.

Di, 19.11.2024 / 18:00 – 20:00
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Veranstaltung

Vom Landraub zum Widerstand - Gewalt gegen Indigene Völker und ihre Kämpfe in Brasilien

Vorstellung des CIMI-Berichts 2023

In der Veranstaltung präsentieren Christian Crevels und João Vitor Lisboa Batista vom Conselho Indigenista Missionário (CIMI) gemeinsam mit Filipe Gabriel Mura, eine indigene Führungskraft der Muras aus dem Gebiet Soares/Urucurituba im brasilianischen Amazonas die Ergebnisse des aktuellen CIMI-Berichts zur Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien.

Do, 14.11.2024 / 19:00 – 21:00
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Veranstaltung

AMAZONIEN IM KONFLIKT: SOZIALE, TERRITORIALE UND ÖKOLOGISCHE HERAUSFORDERUNGEN

Seit Jahrzehnten haben Regierungen der Anrainerstaaten Amazoniens, Schutzgebiete und Indigene Territorien gesetzlich festgelegt. Indigene Gemeinschaften und Umweltorganisationen kämpften jahrelang dafür. Schutzgebiete gewährleisten den Erhalt der ökologischen Vielfalt und Indigene Territorien sichern die an die Natur angepasste Lebensweise.

Warum sind trotz dieser Gesetze externe Akteur:innen weiterhin in diesen Gebieten präsent?