Schlagwort "Investitionen" (83)

05.11.2016
Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Multimedia, Straflosigkeit
Audio

Radioreihe „Menschenrechte und Unternehmen im Fokus“

Beitrag: „Abstauben in Brasilien: Die Geschäfte von VW während der Militärdiktatur“

Im Oktober ist das Buch „Abstauben in Brasilien. Deutsche Konzerne im Zwielicht“ erschienen. Brasilienexperte und Autor Christian Russau hat es Ende des Monats auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Er nimmt darin die Geschäftstätigkeit deutscher Konzerne in Brasilien kritisch unter die Lupe, die häufig in Konflikt mit Menschen- und Umweltrechten steht.
Wir haben uns eines der Kapitel genauer angeschaut und fragen, welche Verantwortung VW für Verbrechen während der brasilianischen Militärdiktatur hat.

Fr, 24.06.2016 / 18:00
FDCL
Handelsabkommen, Menschenrechte
Veranstaltung

Argentinien nach sechs Monaten Macri:

Rechter Durchmarsch oder Chance zur Neuzusammensetzung der Linken?

Nach seinem Wahlsieg über den „Kirchnerismus“ startete der argentinische Präsident Maurico Macri eine Reihe neoliberaler Anpassungsmaßnahmen, entließ Staatsangestellte und gab den Wechselkurs des argentinischen Peso frei. Die unmittelbare Folge: Steigende Armut, Arbeitslosigkeit und Inflation.

Fr, 22.04.2016
Belo Monte, Bergbau, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Rohstoffe, Straflosigkeit, TKCSA
Beitrag

Das Kapitalismustribunal vom 1.-12 Mai in Wien – unsere Anklagen

7., 9. und 10. Mai 2016 im brut (theater) – Karlsplatz 5 – 1010 Wien, Austria http://brut-wien.at/de/Programm/Festivals-Projekte/Projekte/Das-Kapitalismustribunal Unsere eingereichten Fälle: 7.5. – TAG 4: Medien und Bildung im Kapitalismus Kupfer für Deutschlands Industrie – Bleivergiftung bei Menschen in Peru – Fall 381 12 bis 17 Uhr: Gerichtsverhandlung mit u. a. The Club of Rome, Alexander Stefes, … weiterlesen

Fr, 18.03.2016
Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte, Straflosigkeit
Pressemitteilung

Mord an der Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres

Nichtregierungsorganisationen fordern Siemens und Voith auf, sich sofort vollständig aus Staudammprojekt in Honduras zurückzuziehen

(Berlin, 18.3.2016) Ein Bündnis internationaler Nichtregierungsorganisationen fordert in einem offenen Brief an die Vorstände der Voith GmbH und der Siemens AG, sich angesichts einer Mordserie gegen Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen in Honduras aus dem Staudammprojekt „Agua Zarca“ zurückzuziehen. Das Joint Venture der beiden Unternehmen, Voith Hydro, ist mit Verträgen über Turbinenlieferungen an dem Vorhaben beteiligt. Die europäischen Finanziers des Projektes, die Entwicklungsbanken FMO aus den Niederlanden und FinnFund aus Finnland, kündigten angesichts der Gewaltwelle am 16. März 2016 an, sämtliche Geschäfte in Honduras vorläufig zu stoppen und alle laufenden Zahlungen zu suspendieren.

Fr, 18.12.2015
Bergbau, Extraktivismus, Handel, Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Rohstoffe
Pressemitteilung

Opfern Sie Menschenrechte und Klimaschutz nicht den Wirtschaftsinteressen!

Offener Brief an NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft anlässlich ihrer Kolumbienreise

Die hier unterzeichnenden Organisationen engagieren sich seit vielen Jahren für Klimaschutz und/oder Menschenrechte. In Kolumbien ist die Situation der Menschenrechte weiterhin gravierend. Gerade auch im Umfeld des Kohlebergbaus werden die Rechte der lokalen Bevölkerung vielfach missachtet und Umweltnormen verletzt, mit gravierenden Auswirkungen für die betroffenen Menschen.

Do, 17.12.2015
Konzernkritik, Menschenrechte, TKCSA
Beitrag

Von ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio Betroffene treffen Vertreter der UN-Arbeitsgruppe über Menschenrechte und transnationale Konzerne

In Rio de Janeiro trafen sich Betroffene des ThyssenKrupp-Stahlwerks mit Vertreter/innen der UN-Arbeitsgruppe über Menschenrechte und transnationale Konzerne und trugen ihre Beschwerden über den deutschen Multi vor. von Christian Russau „Die Tragödie geschieht hier und jetzt“. Dies sagte am Internationalen Tage der Menschenrechte, dem 10. Dezember, Oséas Quintanilha, ein Fischer und Bewohner des Staddteils Santa … weiterlesen

02.12.2015
Bergbau, English, Rohstoffe
Fact-Sheet

MINING BOOM IN LATIN AMERICA

The mining industry is booming in Latin America. Regardless of their political orientation, governments are strongly encouraging the extraction and export of raw materials. This has serious social and environmental repercussions and is the cause of critical debate on the role that mining should play in Latin America. Increasingly, criticism also centres on raw materials policies in the European Union (EU), the largest importer of commodities.

02.12.2015
Bergbau, Extraktivismus, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Lateinamerika

Der Bergbau boomt in Lateinamerika. Unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung fördern die Regierungen den Rohstoffabbau und -export massiv. Die sozialen und ökologischen Folgen sind gravierend – und sorgen in Lateinamerika für kritische Debatten über die Rolle des Bergbaus. Auch in der Europäischen Union (EU), dem größten Rohstoffimporteur der Welt, steht die Rohstoffpolitik vermehrt im Fokus der Kritik.

01.12.2015
Bergbau, Español, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Ecuador

Ecuador ist bisher vor allem als Produzent von Erdöl und Erdgas bekannt. Nun will die Regierung den Großbergbau ausbauen. Der in Ecuador praktizierte Klein- und mittelgroßen Bergbau hat bereits zahlreiche Umweltschäden verursacht. Bereits seit 20 Jahren gibt es Proteste. Doch nun nehmen die Konflikte um geplante Bergbauprojekte zu.

01.12.2015
Bergbau, Español, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Chile

Chile ist ein traditionelles Bergbauland und der größte Kupferproduzent der Welt. Zwar wird das Kupfer durch den staatlichen Konzern Codelco gefördert, doch verfolgt Chile insgesamt eine investorenfreundliche, neoliberale Bergbaupolitik. Die Gesetze zur Regulierung des Berg­baus stammen noch aus Zeiten der Militärdiktatur, die demokratischen Regierungen setzten diese Wirtschaftspolitik fort. Die Umweltgesetzgebung hingegen ist schwach ausgeprägt. 35 von insgesamt 208 Bergbaukonflikten in Lateinamerika entfallen auf Chile.