Schlagwort "Extraktivismus" (179)

Fr, 19.05.2017
EU - Mexiko, Extraktivismus, Handel, Konzernkritik, Menschenrechte
Pressemitteilung

Pressemitteilung: Neues EU-Handelsabkommen mit Mexiko: NRO fordern Verhandlungspause

Anlässlich der heute beginnenden Mexikoreise von Außenminister Sigmar Gabriel appellieren die kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und MISEREOR und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) an die Bundesregierung, sich für eine Unterbrechung der Neuverhandlung des EU-Handelsabkommens mit dem lateinamerikanischen Land stark zu machen. Vor einer Fortsetzung der Verhandlungen fordern sie eine umfassende menschenrechtliche, soziale und ökologische Folgenabschätzung und eine Überarbeitung des bisherigen Verhandlungsmandats der EU. In einer gemeinsamen Studie kommen die drei Organisationen zu dem Ergebnis, dass die jetzt geplante Verschärfung der handelspolitischen Verpflichtungen im Bereich der Investitionen, des geistigen Eigentums oder der Energie die Konflikte und die soziale Krise in Mexiko weiter verschärfen würde.

Mi, 03.05.2017 / 19:00 – 20:30
FDCL
Extraktivismus, Rohstoffe
Abendveranstaltung

Das Scheitern des Extraktivismus in Lateinamerika

Chance für ein neues Entwicklungsmodell?

Lateinamerika setzt auf Rohstoffabbau: fast alle Regierungen des Kontinents, ob rechts oder links, sehen die Ausbeutung von Metall- und Energierohstoffen als wichtige Einnahmemöglichkeit und erhoffen sich davon Entwicklung. Die Gewinne aus dem Rohstoffabbau sollen – so der Diskurs – Wohlstand für die Bevölkerung bringen.

05.2017
EU - Mexiko, Extraktivismus, Handel, Menschenrechte
Studien
Thomas Fritz

Menschenrechte auf dem Abstellgleis

Die Neuverhandlung des EU-Handelsabkommens mit Mexiko

Bei ihrem Gipfeltreffen im Juni 2015 vereinbarten die Europäische Union und Mexiko eine Neuverhandlung des sogenannten Globalabkommens, das zwischen beiden Seiten bereits seit 1997 in Kraft ist. Zentrale Säule dieses Vertrags ist ein Freihandelsabkommen, das im Zuge der Neuverhandlung „modernisiert“ werden soll. Die vorliegende Publikation widmet sich der Frage, welche sozialen, menschenrechtlichen und ökologischen Folgen die „Modernisierung“ des EU-Mexiko- Handelsabkommens nach sich ziehen kann.

05.2017
Español, EU - Mexiko, Extraktivismus, Handelsabkommen, Menschenrechte
Studien
Thomas Fritz / Übersetzung Aldo R. Beretta

Derechos Humanos en el Olvido

La Renegociación del Acuerdo Comercial de la Unión Europea con México

*** deutsche Zusammenfassung und Studie *** summary in English *** Resumen Ejecutivo Durante la cumbre en el año 2015 la UE y México acordaron la renegociación del Acuerdo Global que entró en vigor en el año 2000. El eje central de este Acuerdo es un tratado de libre comercio que habría de ser “modernizado” en … weiterlesen

Fr, 21.04.2017 / 19:30
FDCL
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Buen Vivir und die Gier nach Öl

Was bleibt von Ecuadors Konzept vom Guten Leben?

2007 sorgte Ecuador mit der revolutionären Yasuní-ITTInitiative für internationale Aufmerksamkeit: Für das Gute Leben im Einklang mit der Natur sollte das Erdöl im Yasuní-Regenwald für immer im Boden bleiben und mit Unterstützung der Länder des Globalen Nordens ein alternatives Wirtschafts- und Entwicklungsmodell aufgebaut werden. Die ecuadorianische Verfassung von 2008 hat das Buen Vivir sogar zur Staatsmaxime erhoben und der Natur eigene Rechte zugestanden. Auch heute propagiert die Regierung des Landes das Buen Vivir – und die Ausweitung der Erdölförderung im Regenwald. Wie geht das zusammen? Welche Haltung hat das zivilgesellschaftliche Bündnis YASunidos dazu?

Fr, 03.03.2017 / 16:00 – 18:00
Brandenburger Tor
Extraktivismus, Konzernkritik, Landnahme, Menschenrechte, Straflosigkeit
Kundgebung

Wenn „Entwicklung“ tödlich ist

Solidarität mit den Kämpfen um Land und Selbstbestimmung in Lateinamerika

In der Nacht vom 2. zum 3. März 2016 wurde Berta Cáceres ermordet – Menschenrechtsverteidigerin der Lenca – ein Volk, das um die Erhaltung fundamentaler Rechte in Honduras kämpft. „Nach einem Jahr ihrer Aussaat. Berta lebt – COPINH kämpft weiter“

Di, 28.02.2017 / 18:00 – 20:00
FDCL
Bergbau, Español, Extraktivismus, Menschenrechte
Veranstaltung

Protección a Líderes sociales

Retos del postacuerdo de Paz en Colombia - Análisis

Colombia, ha vivido un conflicto armado interno los últimos 52 años que ha dejado más que 220 mil víctimas, millones de desplazados y miles de desaparecidos. Cifras que bajaron drásticamente durante las negociaciones del acuerdo de terminación del conflicto armado entre el gobierno y las guerrilla de las FARC.

Fr, 17.02.2017 / 18:00
FDCL
Extraktivismus, Menschenrechte, Straflosigkeit
Veranstaltung

Menschenrechte und Territorialkonflikte in Honduras

Teilnehmende der Delegationsreise 2016 berichten

Indigene Bewegungen und Menschenrechtsaktivist*innen in Honduras benötigen heute mehr denn je eine internationale Öffentlichkeit und internationale Solidarität, um einen Mindestschutz vor der Willkür des Staates zu haben. In einer jünst erschienenen Studie erklärte Global Witness Honduras zum weltweit gefährlichsten Land für Umweltaktivist*innen.

Di, 24.01.2017 / 19:00
FDCL
Extraktivismus, Konzernkritik, Rohstoffe
Veranstaltung

Bergbau und Wasserkraft

Energiegewinnung für den Rohstoffabbau – zwei problematische Sektoren treffen aufeinander – Zwei Beispiele aus Chile und Peru

Befürworter*innen feiern Wasserkraft gerne als „erneuerbare Energie“, doch für Menschen und Umwelt birgt diese Energiequelle hauptsächlich negative Folgen: Flüsse werden umgeleitet, Täler überflutet, Wälder für Stromtrassen gerodet, Menschen werden zwangsumgesiedelt, Proteste gegen Wasserkraftwerkprojekte häufig gewaltsam unterdrückt. Der produzierte Strom kommt oft nicht der Bevölkerung zugute, sondern geht hauptsächlich an extraktive Wirtschaftszweige. Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Rohstoffabbau und großen Wasserkraftprojekten: Die negativen Folgen großer Staudämme und großer Bergwerkprojekte können nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Insbesondere die Bevölkerungen von Chile und Peru, den beiden größten Kupferproduzenten der Welt, hatten unter der Expansion des Bergbaus in den letzten Jahrzehnten zu leiden – und in beiden Ländern sind zahlreiche Wasserkraftprojekte im Bau, bzw. in Planung, die absehbar zusätzliche Sozial- und Umweltprobleme mit sich bringen werden.

31.12.2016
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Studien
Thomas Fatheuer

Palmöl in Lateinamerika

Expansion und Konflikte

Wem gehört das Land und wie wird es genutzt – das ist eine Grundfrage gesellschaftlicher Entwicklung. Gerade in Lateinamerika stand die „Landfrage“ oft im Mittelpunkt der politischen Debatten. Wenig produktive Latifundien auf der einen Seite und der Kampf von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen um das Land auf der anderen Seite prägten die Wahrnehmung des Kontinents. Und trotz aller Urbanisierung gilt auch heute noch Via Campesina als die wichtigste soziale Bewegung des Kontinents.