Schlagwort "Extraktivismus" (177)

01.12.2015
Bergbau, Español, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Chile

Chile ist ein traditionelles Bergbauland und der größte Kupferproduzent der Welt. Zwar wird das Kupfer durch den staatlichen Konzern Codelco gefördert, doch verfolgt Chile insgesamt eine investorenfreundliche, neoliberale Bergbaupolitik. Die Gesetze zur Regulierung des Berg­baus stammen noch aus Zeiten der Militärdiktatur, die demokratischen Regierungen setzten diese Wirtschaftspolitik fort. Die Umweltgesetzgebung hingegen ist schwach ausgeprägt. 35 von insgesamt 208 Bergbaukonflikten in Lateinamerika entfallen auf Chile.

01.12.2015
Bergbau, Español, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Ecuador

Ecuador ist bisher vor allem als Produzent von Erdöl und Erdgas bekannt. Nun will die Regierung den Großbergbau ausbauen. Der in Ecuador praktizierte Klein- und mittelgroßen Bergbau hat bereits zahlreiche Umweltschäden verursacht. Bereits seit 20 Jahren gibt es Proteste. Doch nun nehmen die Konflikte um geplante Bergbauprojekte zu.

01.12.2015
Bergbau, Español, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Kolumbien

Kolumbien produziert und exportiert vor allem Steinkohle. Die Regierung betrachtet den Bergbau als Entwicklungsmotor und unterstützt dessen Ausweitung. Der Sektor verursacht jedoch zunehmend irreparable Umweltschäden. In einem von Gewalt geprägten sozialen Kontext sehen sich Kritiker_innen hohen Risiken ausgesetzt. Dennoch leisten die betroffenen Gemeinschaften Widerstand gegen den Großbergbau.

01.12.2015
Bergbau, Español, Rohstoffe
Fact-Sheet
Tobias Lambert

BERGBAUBOOM IN LATEINAMERIKA

Factsheet Peru

Peru ist ein traditionelles Bergbauland, für die peruanische Wirtschaft ist der Sektor bedeutend. Der anfangs von staatlichen, später zunehmend von privaten Akteuren betriebene Bergbau hat allerdings zu massiven Umweltschäden geführt. Als Folge nehmen im ganzen Land die Konflikte zu. Von den insgesamt 208 Bergbaukonflikten in Lateinamerika zählt die Beobachtungsstelle für Bergbaukonflikte in Lateinamerika (OCMAL) 35 in Peru.

25.11.2015
Bergbau, Bildungsmaterial, Español, Globales Lernen, Rohstoffe
Unterrichtsmaterialien
Juana Corral, Steffi Wassermann

Materias Primas ¿Bendición para Alemania y maldición para América Latina?

Bildungsmaterial für die Sekundarstufe II

Bildungsmaterial für die Sekundarstufe II. Sin materias primas la vida diaria de una casa promedio en Alemania sería impensable. Estas están presentes en casi todos los elementos de uso diario; en los cepillos de dientes, así como en las bicicletas, en los faroles, en los muros de las casas, en los celulares y en la comida. Las materias primas se pueden dividir en diferentes grupos, dependiendo de su uso: para la producción de energía como el carbón o el petróleo así como las materias primas agrarias que sirven para la alimentación humana y de animales tienen una importancia crucial. Los minerales como el mineral de hierro, el cobre o el oro aparecen en una multitud de productos industriales y se explotan a menudo en minas a cielo abierto.

25.11.2015
Bergbau, Bildungsmaterial, Globales Lernen, Rohstoffe
Unterrichtsmaterialien
Steffi Wassermann, Juana Corral

Rohstoffe - Segen für Deutschland und Fluch für Lateinamerika?

Bildungsmaterial für die Sekundarstufe II

Bildungsmaterial für die Sekundarstufe II. Anhand des Bergbaus in Lateinamerika lässt sich exemplarisch aufzeigen, welche Hintergründe und Folgewirkungen das derzeitig weltweit dominierende, auf einem immer höheren Rohstoffverbrauch basierende Produktions- und Konsumtionsmodell hat. Dieses Modell steht zunehmend im Fokus einer kritischen öffentlichen Debatte. Beispielhaft lassen sich konkrete globale Verflechtungen verdeutlichen, die wirtschaftspolitische Interessen wie auch Machtungleichgewichte zwischen Nord und Süd widerspiegeln.

Di, 24.11.2015 / 19:00 – 21:30
Ibero Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz
Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte, Português
Abendveranstaltung

Wälder, Rechte, Emissionen

Traditionelle Bevölkerungsgruppen Amazoniens und die internationale Klimapolitik

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Paris richten wir den Blick auf das Amazonasgebiet: Hier kämpfen traditionelle Bevölkerungsgruppen und Kleinbäuer*innen nach wie vor um Landrechte und die Anerkennung ihrer Lebens- und Landnutzungsformen. Ihre Interessen werden durch politische und wirtschaftliche Großprojekte gefährdet, die im Namen des Klimaschutzes und einer „grünen“ Wirtschaft eine Kapitalisierung der Natur vorantreiben. Beispiele hierfür sind riesige Staudammkomplexe zur Generierung vermeintlich sauberer Wasserkraft, die Errichtung von Monokulturen zur Gewinnung von Agrokraftstoffen, aber auch Naturschutzprojekte zum Ausgleich von in den Industriestaaten ausgestoßenen Treibhausgasen und die Bestrebungen von Investor*innen, sich Rechte an CO2 zu sichern, das durch vermiedene Abholzung und nachhaltige Waldwirtschaft eingespart werden soll.

Mo, 23.11.2015 / 19:00
FDCL
Extraktivismus, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Buen Vivir in Ecuador?

Die Debatte um das neue Landgesetz und die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen

Die Widersprüche zwischen Neo-Extraktivismus, d.h. einer auf Raubbau und Rohstoffausbeutung basierenden Wirtschaft, und den Ansprüchen alternativer Entwicklungsmodelle, wie sie im Konzept des Buen Vivir zum Ausdruck kommen, haben sich in den letzten Monaten in Ecuador zugespitzt. Die zunehmend extraktivistische Wirtschaftspolitik Correas hat sich durch das 2014 unterzeichnete Freihandelsabkommen mit der EU nochmals verschärft. Hierbei werden auch die in der Verfassung festgeschriebenen Rechte, wie das auf Nahrung, Land und Wasser, massiv bedroht. Wer sich für diese Rechte einsetzt, muss zunehmend mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen.

Do, 19.11.2015 / 19:00
ACUD Kino
Extraktivismus, Menschenrechte, Rohstoffe
Film + Gespräch

Der Gesang der Blume

Kann ein Lied der Ahnen Amazonien retten?

In Ecuador befinden sich große Erdölvorkommen. Lange Zeit durch die gewaltige Andenkordilliere geschützt, konnten diese erst ab den 70er Jahren durch den Bau von Ölpipelines erschlossen werden. Betroffen davon war etwa die Hälfte des ecuadorianischen Regenwaldes. Sarayaku war davon nicht berührt, doch die Ölfirmen hatten sich den Grenzen dieses Territoriums bereits auf wenige Kilometer genähert.

Fr, 13.11.2015 / 10:00 – 13:00
FDCL
Agroenergie, Handel, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Workshop

Bioökonomie: Büchse der Pandora oder globale win-win-Option?

Die neuen Bioökonomie-Strategien aus entwicklungspolitischer Perspektive

Die offiziellen Bioökonomie-Strategien der EU und Deutschlands finden nicht nur bereits seit Jahren ihren Niederschlag in entsprechenden Schwerpunktsetzungen der Forschungslandschaft, sondern beginnen auch verwandte Politikbereiche signifikant zu beeinflussen und zu steuern. Die mit der Bioökonomie verbundenen technologischen Lösungsansätze versprechen Antworten auf zentrale Fragen der Zukunftsfähigkeit: Der Übergang von einer auf fossilen hin zu einer auf … weiterlesen