Schlagwort "Umwelt" (173)

Do, 25.11.2021 / 11:00 – 20:00
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Tagung

Cerrado-Tag

Der brasilianische Cerrado ist die artenreichste Savanne der Erde, er ist der Lebens- und Wirtschaftsraum von traditionellen Völkern und Gemeinschaften, die landwirtschaftliche Region in der tausende Sorten traditionellen Saatguts von seinen Bewohnern bewahrt werden und er ist Quellgebiet der meisten großen Flüsse Brasiliens.

Im Cerrado wurden aber auch in den letzten Jahrzehnten mehr als 50% der natürlichen Vegetation vernichtet, in ihm sind alle traditionellen Völker und Gemeinschaften akut oder potenziell bedroht, in ihm dehnen sich exportorientierte Monokulturen und Rinderweidewirtschaft weiterhin großflächig aus und seine Flüsse sind durch Bergbauabfälle massiv verseucht.

Allerdings ist der Cerrado in den großen internationalen Debatten kaum beachtet. Eine solche Debatte soll vom Cerrado-Tag angestoßen werden.

15.11.2021
Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Dossier
Redaktionskollektiv der LN und FDCL e.V.

AUFRUHR AUF DEN STRASSEN

PROTESTE UND SOZIALE BEWEGUNGEN IN LATEINAMERIKA

EINE NEUE SOZIALE MOBILISIERUNG VON UNTEN Im Oktober 2019 gingen aus Santiago de Chile die Bilder des neu benannten „Platzes der Würde“ um die Welt. Abend für Abend versammelten sich Tausende von Menschen, um zu protestieren. Nicht nur gegen die Fahrpreiserhöhungen, die das Fass zum Überlaufen gebracht hatten. Sondern um ein Ende der unwürdigen Lebensbedingungen … weiterlesen

Do., 04.11.2021
English, Klima/Biodiversität, Konzernkritik
Beitrag

Offener Brief von Fossil Free Politics an die politischen Entscheidungsträger auf der COP26

Gestern Abend wurde auf der Klimakonferenz-COP26 in Glasgow ein von über 130 Organisationen (darunter das FDCL) gezeichneter Brief von Fossil Free Politics an das Vereinigte Königreich, die EU und die UNFCCC übergeben. In dem Brief wird gefordert, sich mit dem zentralen Problem zu befassen, das den globalen Klimaschutz behindert: die fossile Brennstoffindustrie, deren Profitinteressen und … weiterlesen

Fr., 29.10.2021
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Beitrag

Positionspapier: Internationale Klimapolitik gerecht gestalten

Tropenstürme, extreme Dürrephasen oder Überschwemmungen infolge von Starknieder-schlägen: Zentralamerika leidet – wie viele Länder des Globalen Südens – besonders stark unter den Auswirkungen der Klimaerhitzung. Das Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen fordert vor Beginn der Weltklimakonferenz (COP26) vom 31.10. – 12.11., dass sich die Bundesregierung dafür einsetzt, dass industrialisierte Länder mehr Verantwortung übernehmen, die Länder des Südens … weiterlesen

29.10.2021
Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Studien

Der Klimawandel und seine Folgen in Zentralamerika

Eine Publikation von Mitgliedsorganisationen des Runden Tischs Zentralamerika

Tropenstürme, extreme Dürrephasen oder Überschwemmungen infolge von Starkniederschlägen. Zentralamerika leidet besonders stark unter den Auswirkungen der Klimaerhitzung, während die Hauptverantwortung den industrialisierten Ländern des Globalen Nordens zukommt. So gehören Deutschland und die EU sowohl aktuell als auch historisch zu den größten Emittenten.

Das Hintergrundpapier beschreibt im ersten Teil die Folgen der Klimaerhitzung in Zentralamerika. Der zweite Teil zeigt, welche Maßnahmen Gemeinden in Zentralamerika in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen ergreifen, um sich an die Auswirkungen der Klimaerhitzung anzupassen. Im dritten Teil werden konkrete Forderungen an die Bundesregierung formuliert, um einen Beitrag zu internationaler Klimagerechtigkeit zu leisten.

Herausgeber sind Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches Zentralamerika, eines 2012 gegründeten Netzwerks, das auf die Situation und Problemlagen in den zentralamerikanischen Ländern aufmerksam machen will.

Do, 28.10.2021 / 18:00 – 20:00
Español, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Veranstaltung

Alarm in Amazonien

Den Regenwald schützen, die Rechte seiner Menschen stärken – Schlaglichter auf Praxisbeispiele

Entgegen der generellen Annahme, dass Wälder zur Reduktion von Kohlenstoff beitragen, ergaben zwei wissenschaftliche Studien im Jahr 2021, dass Teile Amazoniens, dem größten Regenwald und Flussgebiet der Welt, mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre abgeben, als sie aufnehmen (Gatti et al 2021, Harris et al 2021).
Am meisten Besorgnis erregt dabei laut dem Proyecto de Monitoreo de la Amazonía Andina (Projekt zur Überwachung des Anden-Amazonas, MAAP #144), dass der brasilianische Teil sich bereits vor 20 Jahren zu einer Kohlenstoffquelle entwickelt hat und unlängst auch in Bolivien, Peru und Kolumbien neue Quellen entstanden sind.
Trotzdem trägt das Amazonasgebiet in seiner Gesamtheit nach wie vor zur Reduktion von Kohlenstoff bei. In diesem Sinne wird auch in den Studien betont, wie wichtig es ist, Schutzgebiete und Indigene Territorien effektiv zu erhalten. Diese tragen nicht nur aktiv zur Reduktion von Kohlenstoff bei, sondern beherbergen darüber hinaus auch die weltweit größte Artenvielfalt an Flora und Fauna (MAAP #141).
Außerdem ist Amazonien auch das größte Flussgebiet des Planeten. Hier fließt ein Fünftel des Süßwassers der Erde und die Region ist die Heimat von etwa 826 Indigenen sowie von Schwarzen Gemeinschaften, Bäuer:innen und Fischer:innen.
Trotz der Einzigartigkeit verblasst die Relevanz Amazoniens bei Ländern, die Anteile an dem Gebiet haben.

Mi., 07.07.2021
Handel, Klima/Biodiversität, Konzernkritik
Beitrag

Energiecharta-Vertrag stoppen – Energiewende retten!

Statement von NGOs zur 6. Verhandlungsrunde Juli 2021 Vom 6. bis 9. Juli 2021 findet in Brüssel die sechste Verhandlungsrunde zur Modernisierung des Energiecharta-Vertrags (ECT) statt. In einer Erklärung, die mehr als 400 Organisationen weltweit unterzeichnet haben, werden die Regierungen aufgefordert, bis zur Klimakonferenz in Glasgow (COP26) aus dem ECT auszusteigen und seine Ausweitung auf … weiterlesen

Do, 17.06.2021
Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Pressemitteilung

Berlin denkt Klimagerechtigkeit international

Pressemitteilung der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“

Start zivilgesellschaftlicher Aktivitäten zu Klimaschutz und Amazonien

Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER), 17.Juni 2021
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) fördert erstmalig Aktivitäten der zivilgesellschaftlichen Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“. Mit Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen, Fachgesprächen und Konferenzen wird in den kommenden Monaten auf die Folgen der Entwaldung des Amazonasgebietes für die globale Klimakrise, die Auswirkungen von Großprojekten und die Bedrohung indigener Gemeinschaften hingewiesen. Mit den vielfältigen Maßnahmen, die zwischen Mai und Dezember stattfinden, möchte die Initiative mit der Berliner Stadtgesellschaft und Politiker*innen ins Gespräch kommen.

Do, 20.05.2021
Handel, Handelsabkommen, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Pressemitteilung

Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern den Stopp des geplanten EU-Mercosur-Abkommens und eine Kehrtwende in der EU-Handelspolitik

++ Protestaktion vor dem BMWi in Berlin

+++ EU-weite Aktionswoche „Stopp EU-Mercosur!“

Gemeinsame Pressemitteilung – Berlin, 20.5.2021

Am heutigen Donnerstag tagen in Brüssel die EU-Handelsminister*innen im Rahmen des Rates für Auswärtige Angelegenheit. Dabei steht auch das EU-Mercosur-Abkommen auf der Tagesordnung. 

Aus diesem Anlass findet in Berlin ab 11.00 Uhr vor dem Bundeswirtschaftsministerium die Protestaktion eines breiten Bündnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Umweltschutz, Landwirtschaft, Menschenrechte, Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe statt. In einem gemeinsamen Aufruf fordern sie von der Bundesregierung, das geplante Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay zu stoppen. Die Bundesregierung unterstützt die Bestrebungen der EU-Kommission, das umstrittene Abkommen durch ein Zusatzabkommen zu retten. 

Die Protestaktion ist Teil der vom 17.05. bis 22.05. stattfindenden EU-weiten Aktionswoche “Stopp EU-Mercosur!”.

Mo, 17.05.2021 / 19:00 – 20:30
Español, Extraktivismus, Menschenrechte
Veranstaltung

Lithium aus Lateinamerika

Hoffnung für die „Green Economy“ und Bedrohung für lokale Gemeinden?

Lithium ist der Schlüsselrohstoff für die Herstellung von leistungsfähigen Batterien für die Produktion von Elektrofahrzeugen. Schätzungen zufolge wird sich der Lithium-Abbau bis 2025 verdreifachen. Bolivien und Chile verfügen über wichtige Lithiumvorkommen. Dort führt die steigende Nachfrage zu Problemen für die Menschen in den Abbaugebieten.