Schlagwort "Umwelt" (177)

Mi., 06.05.2026
Klima/Biodiversität
Beitrag

Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ bei den Berliner Energietagen

Nach einem ersten Kurzauftritt im letzten Jahr bei den „Berliner Energietagen“, der jährlichen Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz in Deutschland, hat die Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ in diesem Jahr mit einer Online-Veranstaltung zu „Solarenergie im Regenwald“ am 16.04. im Rahmen der „Digitalen Energietage“ und einem Infotisch im Rahmen der „Präsenz-Energietage“ teilgenommen, um auf ihre Anliegen … weiterlesen

Do, 16.04.2026 / 17:30 – 19:00
Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Solarenergie im amazonischen Regenwald

Erneuerbare Energien als Instrument für indigene Selbstbestimmung und den Regenwaldschutz

Sehr viele indigene Gemeinden im Amazonasgebiet haben keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. Um eigene Lösungen voranzubringen, versuchen viele indigene Organisationen, Strategien und Initiativen zur Förderung des Einsatzes dezentraler erneuerbarer Energien im Amazonasgebiet zu entwickeln und voranzutreiben. Solche Ansätze sind an die lokalen Gegebenheiten angepasst und werden von den Gemeinden selbst umgesetzt – so wie die Installation von kleineren Solarstromanlagen zur Energie-Grundversorgung. Diese sollen die oftmals gegebene Abhängigkeit von der Nutzung teurer wie gesundheits- und umweltschädlicher Dieselgeneratoren und Kerosinlampen verringern oder ersetzen.
Der Zugang zu sauberer und kostengünstiger Energie trägt zur Stärkung der Energieautonomie und Verbesserung der Lebensqualität in den indigenen Gemeinden bei. Er stattet die indigenen Bewohner*innen des Regenwaldes zudem mit den notwendigen Werkzeugen aus, um ihr Land besser überwachen und vor Bedrohungen schützen zu können. Über digitale Kommunikationssysteme können sie die interne Koordination und Abstimmung mit Verbündeten verbessern, sich Gehör verschaffen und ihre Präsenz in angestammten Territorien stärken, die wachsendem Druck von außen ausgesetzt sind. Dergestalt ist die Nutzung dezentraler Solartechnik auch ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Rechte und Selbstbestimmung indigener Völker – und damit auch ihres Einsatzes für den Schutz des amazonischen Regenwaldes in einer Zeit, in der ihre Führungsrolle im Kampf gegen die Klima- und Biodiversitätskrise unerlässlich ist.

19.03.2026
Handel, Handelsabkommen
Policy paper

Öl im Feuer der Klimakrise - das EU-Mercosur Abkommen

Vor wenigen Wochen hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschlossen, das EU-Mercosur Handelsabkommen vorläufig anzuwenden – ohne Zustimmung vom Parlament und ohne auf die Stellungnahme des EuGH zu warten. Das Abkommen ist hoch umstritten. Denn seine Folgen für Umwelt, Klima und Menschenrechte sind umfassend belegt. Noch kann das Abkommen vom EU-Parlament gestoppt werden, wenn auch nicht die vorläufige, so doch die vollständige Anwendung. Auch, wenn es bis zur Abstimmung im EP noch ein bisschen dauert, haben wir schon mal einige wichtige Argumente in einem neuen Briefing zusammengefasst.

„Öl im Feuer der Klimakrise – das EU-Mercosur Abkommen“ fasst die Folgen des Abkommens für Entwaldung und das Klima zusammen und arbeitet sie graphisch auf. Zudem gibt es konkrete Empfehlungen für Handel im Sinne der europäischen Klimaziele und argumentiert, dass Geopolitk die Inkraftsetzung eines schlechten Abkommens nicht rechtfertigt.

Di., 24.02.2026
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Beitrag

Indigener Protest am Tapajós erfolgreich!

Indigener Protest am Tapajós zwingt die brasilianische Bundesregierung zur Rücknahme des Dekrets 12.600/2025, das der Privatisierung drei amazonischer Flüsse – Tapajós, Madeira und Tocantins – den Weg ebenen sollte. Indigener Protest am Tapajós zwingt die brasilianische Bundesregierung zur Rücknahme des Dekrets 12.600/2025, das der Privatisierung drei amazonischer Flüsse – Tapajós, Madeira und Tocantins – den … weiterlesen

Mi., 04.02.2026
Menschenrechte
Beitrag

Tapajós-Fluss erneut im Fokus: Entwicklungsversprechen und Rechtsverletzungen

[Symbolbild]: Amazoniens Flüsse sind bedroht. Foto: Christian Russau

Baggern und Privatisieren für die Tapajós-Vertiefung löst massiven Protest von 14 Indigenen Völkern an Soja-Export-Terminal in Santarém aus. Von Christian Russau Einer der größten Flüsse Amazoniens – der Tapajós – steht wieder einmal im Mittelpunkt eines schweren Konflikts zwischen den Interessen auf der einen Seite von Politik und Wirtschaft, die Entwicklung und Wachstum durch Infrastrukturprojekte … weiterlesen

08.12.2025
Multimedia
Audio

„Porque el agua es vida, salvemos el lago Mari Menuco“

Les invitamos a escuchar nuestro nuevo podcast: „Porque el agua es vida, salvemos el lago Mari Menuco“, acerca de la defensa del Lago Mari Menuco en Neuquen- Argentina, lago que abastece de agua a cientos de miles de personas y que hoy se encuentra en peligro.

08.12.2025
Multimedia
Audio

„Weil das Wasser Leben ist, retten wir den Mari Menuco See“

Wir laden Sie ein, unseren neuen Podcast anzuhören: „Weil das Wasser Leben ist, retten wir den Mari Menuco See über den Widerstand zum Schutz des Mari Menuco Sees in Neuquén, Argentinien, der Hunderttausende Menschen mit Wasser versorgt und heute in Gefahr ist. Wir haben zwei Bewohner der Region interviewt, Yamila del Palacio und A Umawtufe … weiterlesen

Sa, 15.11.2025 / 16:00 – 18:00
Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Inside COP30 - Neue Allianzen für eine gerechte Klimapolitik auf der COP in Belém

Ort: Online und im Berlin Global Village, Raum: „Patrice Lumumba Galerie“, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin Zeit: Samstag 15. November 2025, 16:00- 18.00 Uhr Podium und Online-Veranstaltung mit Live-Zuschaltung zur COP30 in Belém. Eine konsekutive Übersetzung ins Deutsche findet statt. Eintritt ist frei. Kündigt sich auf der COP30 in Belém ein Wendepunkt in der Klimapolitik … weiterlesen

Fr, 31.10.2025 – Sa, 01.11.2025
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Veranstaltung

[Reimagining Ecological Landscapes]

31.10 and 1.11 | SPORE, Berlin]

[Ökologische Landschaften neu denken | 31.10. und 1.11. | SPORE, Berlin]
In einer Zeit tiefgreifender ökologischer, sozialer, rechtlicher und ethischer Krisen stellt sich die Frage, wie wir beginnen können, das scheinbar Unwiederbringliche wiederherzustellen – die durch Rohstoffabbau und Umweltzerstörung verursachten Schäden.
Wie können wir den vielfältigen Sprachen des Bodens zuhören und neue Landschaften kultivieren, um auf andere Weise zusammenzuleben?
Dieses zweitägige Treffen bringt Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen aus Brasilien und Berlin zusammen, um über die anhaltenden Folgen der Bergbaukatastrophen in Minas Gerais und die andauernden sozio-territorialen Konflikte in Maranhão nachzudenken. Gemeinsam werden wir uns mit Fragen der Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und der Vorstellung einer transformativen ökologischen und sozialen Zukunft auseinandersetzen.

Mo, 27.10.2025 / 19:00 – 21:00
Menschenrechte
Veranstaltung

Bolivien am Scheideweg

Wirtschaftskrise, Umweltzerstörung und politische Turbulenzen

Am 17. August 2025 fanden in Bolivien die nationalen Wahlen statt. Überraschend ging Rodrigo Paz (Partido Demócrata Cristiano, PDC) als Sieger des ersten Wahlgangs hervor, gefolgt von Jorge „Tuto“ Quiroga (Libre). Da beide die absolute Mehrheit verfehlten, findet am 19. Oktober eine Stichwahl statt. Damit stehen sich zwei Konservative gegenüber.