Archiv Veranstaltungen: Menschenrechte 2019

 

Juni 2019

Mi, 12.06.2019 / 19:00 – 21:30
Heinrich-Böll-Stiftung
Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte, Português
Abendveranstaltung

Brasilien: Kampf um den amazonischen Regenwald

Können Zivilgesellschaft und Rechtsstaat Bolsonaros Politik noch verhindern?

mit:Eliane Moreira (Ministerio Público des Bundesstaates Pará)Adriana Ramos (Instituto Socioambiental – ISA)Moderation: Thomas Fatheuer (Vorstand des Brasilien Netzwerkes Kobra und Mitarbeiter des FDCL)Seit langem ist die Zerstörung des Regenwaldes als eines der wichtigsten globalen Umweltprobleme anerkannt. Und seine Erhaltung ist die Voraussetzung für die Lebensperspektiven seiner Bewohner/innen – indigener Völker und traditioneller Gemeinschaften.Brasilien beherbergt in der Amazonasregion das größte Regenwaldgebiet der Welt. Klar ist: Ohne eine deutliche Reduzierung der Entwaldung sind die in Paris vereinbarten Klimaziele nicht zu erreichen. Schutzgebiete und indigene Territorien haben sich als wirksame Barriere gegen Entwaldung erwiesen. Dennoch hat der neugewählte und seit Januar dieses Jahres amtierende Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, dem Regenwald und seinen Bewohner/innen den Kampf angesagt.

 

Mai 2019

Fr, 24.05.2019 / 18:00
FDCL
Menschenrechte, Straflosigkeit
Veranstaltung

JUSTICIA TRANSICIONAL EN COLOMBIA: LOS DERECHOS DE LAS VÍCTIMAS / RECHTE DER OPFER IN DER AKTUELLEN ÜBERGANGSJUSTIZ KOLUMBIENS

Charla con / Gespräch mit Juliette Vargas, abogada colombiana / kolumbianische Anwältin

El Acuerdo Final de Paz, producto de las negociaciones de paz entre el gobierno colombiano del expresidente Santos y la ex guerrilla de las FARC-EP y firmado a finales de 2016, propone un modelo de justicia transicional muy ambicioso, pues se plantea un sistema integral que combina varios componentes extrajudiciales y uno judicial, pero que, además, se relaciona con otros puntos del Acuerdo Final, que pretenden abonar en la solución a problemas estructurales que han sido causa y consecuencia del conflicto. De esta manera, por ejemplo, bajo un concepto amplio de lo que significan las reparaciones y garantías de no repetición, el Acuerdo Final pretende abordar también el problema del acceso al derecho a la tierra, y el del manejo de cultivos ilícitos.

 

April 2019

Mo, 29.04.2019 / 19:00 – 21:30
Eine WeltHaus München
Konzernkritik, Menschenrechte
Veranstaltung

Profit statt Umwelt und Menschenrechte

(Klima-)-Un-Verantwortung Münchener Unternehmen

Foto: Verena Glass

Abendveranstaltung mit: Alan Tygel (Campanha Permanente contra os Agrotóxicos e pela Vida, Brasilien), Regine Richter (urgewald), Alejandro Pacheco (Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit), Christian Russau (GegenStrömung und Kritische Aktionär*innen) Veranstaltung auf Deutsch, Eintritt frei. Münchener Konzerne sind weltweit aktiv – und daher auch an vielen Projekten beteiligt, die die Menschenrechte und das Recht auf … weiterlesen

Do, 11.04.2019 / 16:00 – 19:00

Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Workshop

Wem gehört das Saatgut?

Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.

Wem gehört das Saatgut?
Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.
Das FDCL e. V. und das Projekt 2000m2  stellen eine Lernkiste zum Thema Saatgut vor und erproben und besprechen spannende Methoden bei diesem Workshop. Wir laden Menschen ein, die an der (entwicklungs-)politischen Arbeit Interesse haben und neues Bildungsmaterial kennenlernen möchten.

 

März 2019

Fr, 22.03.2019So, 24.03.2019
Landnahme, Menschenrechte, Rohstoffe, Straflosigkeit
Tagung

Land - Leute - Lucha

Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika - 3. Tagung des Runden Tisch Zentralamerika

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran – wie in vielen Regionen des Globalen Südens. Die Ausweitung der Agrarindustrie und ein am Export von Rohstoffen orientiertes Wirtschaftsmodell sollen „Wachstum und Entwicklung“ in den Ländern vorantreiben. Dabei gefährden beispielsweise Projekte im Bergbau, Wasserkraft oder Monokulturen die Naturräume, Lebensgrundlagen und die Ernährungssouveränität der betroffenen Gemeinden unmittelbar. Die Durchsetzung eines ökonomischen Modells, das international verankerte wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Rechte missachtet, ist laut einer aktuellen Studie von CIPRODEH einer von drei Hauptfaktoren für Konflikte in der Region. Es geht in den meisten Staaten Zentralamerikas zudem mit einer fortschreitenden Zerstörung demokratischer und rechtsstaatlicher Institutionen und der Militarisierung von Staat und Gesellschaft einher.
In der Evangelischen Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll

Do, 14.03.2019 / 15:30 – 17:30
Demostart: gegenüber des BDI-Gebäudes
Konzernkritik, Menschenrechte, Português
Kundgebung

Protest gegen Bolsonaro – und dessen deutsche Unterstützer

Ato e manifestação: „Protesto contra o governo Bolsonaro no Brasil e seus apoiadores na Alemanha“

Kundgebung und Demonstration: „Protest gegen die Bolsonaro-Regierung in Brasilien – und deren deutsche Unterstützer“ // Ato e manifestação: „Protesto contra o governo Bolsonaro no Brasil e seus apoiadores na Alemanha“ [português mais em baixo] Donnerstag, 14.3.2019 BEGINN: 15:30 – 16:15 Uhr: Kundgebung zum Thema „Protest gegen deutsche Firmen, die in Brasilien die Bolsonaro-Regierung unterstützen“, vor … weiterlesen

Do, 07.03.2019 / 19:00 – 21:00
Bergbau, Español, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo - Ecuador, Perú y Bolivia

debate con Yanda Lenin Montahuano, Puyo/Ecuador; Marco Bazán, coordinador regional terre des hommes, Lima/Peru y Mario Rodgriguez, Wayna Tambo, El Alto/Bolivia

Conferencia del Lateinamerika-Forum Berlin e.V./Foro de las Américas con el Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) Potsdam, Forschungs und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL y Infostelle Peru e.V./Kampagne Bergwerk.

Ort:
Lateinamerika-Forum Berlin e. V. /Foro de las Américas
Bismarckstr. 101, 5. Etage c/o SEKIS, 10625 Berlin

Einladung auf Deutsch siehe unten!

Invitación al debate „Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo“

Pocas veces en su historia los pueblos indígenas se han visto tan amenazados como en en los tiempos actuales del neoextractivismo. Las amenazas son múltiples, pero tambien las formas de resistencia y autoafirmación que han desarrollado dichos pueblos.

El discuro puede ser diferente, pero independientemente de su posición política, todos los gobiernos en la actualidad latinoamericana parecen irremediablemente inclinados a la explotación de los recursos naturales, dirigida a la exportación (hoy en dia sobre todo a China) para obtener una mayor cantidad de divisas.

 

Februar 2019

Di, 26.02.2019 / 19:00 – 21:00
FDCL
Menschenrechte
Veranstaltung

Linke Politik als Widerstand gegen Bolsonaro

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Israel Dutra und Paula Coradi

Veranstaltung mit Paula Coradi und Israel Dutra (beide PSOL, Brasilien).

Mi, 20.02.2019 / 19:00 – 20:30
FDCL
Español, Menschenrechte, Straflosigkeit
Veranstaltung

Victoria histórica! Nuestra lucha por la justicia.

Charla con Nelly Cárcamo, presidenta de la Unión de Ex Prisioneros Políticos de Chile (UNexPP), sobre política de derechos humanos posdictadura en Chile.

El 21 de diciembre de 2018, la Unión de Ex Prisioneros Políticos de Chile (UnexPP), festejó el histórico fallo, en que la Corte Interamericana de Derechos Humanos en San José de Costa Rica, estableció una sentencia, en la que encontró a Chile responsable por falta de acceso judicial a reparaciones. Mehr Infos…

Mo, 18.02.2019 / 20:00 – 22:00
Sharehouse REFUGIO
Menschenrechte
Veranstaltung

Demokratie unter Beschuss: Hassreden, Repression und Desinformation unter Bolsonaro

Ein Gespräch mit dem Aktivisten und Politiker Jean Wyllys und mit Elizabet Cerqueira, Aktivistin der Landlosenbewegung (MST) im Bundesstaat Goiás

https://www.flickr.com/photos/jeanwyllys5005/42870578920/

Nur wenige Wochen nach Amtsantritt des Rechtsaußenpräsidenten Jair Bolsonaro gibt der PSOL-Abgeordnete Jean Wyllys Ende Januar bekannt, aufgrund anhaltender massiver Todesdrohungen sein Parlamentsmandat nicht anzutreten und nicht von seiner Europareise nach Brasilien zurückzukehren. Bolsonaro twittert darauf fröhlich «ein großartiger Tag!». Wyllys ist als offen schwuler Kongressabgeordneter Brasiliens und einer der bekanntesten politischen Aktivisten der LGTBIQ*-Bewegung … weiterlesen

Mi, 13.02.2019 / 18:30 – 21:00
FDCL
Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Veranstaltung

Brasilien: Bolsonaro und die Landlosenbewegung MST

Was bedeutet die Poltik der Bolsonaro-Regierung für soziale Bewegungen wie die MST?

Seit dem Amtsantritt von Jair Bolsonaro Anfang Januar steigt der Druck auf soziale Bewegungen wie die Landlosenbewegung (MST). Auf struktureller Ebene bedeutet die neoliberale Politik der Bolsonaro-Regierung eine Ausweitung des Agrobusiness, Vertreibung von Indigenen, die Privatisierung der Altersvorsorge und damit insgesamt eine Verschärfung von sozialen Konflikten.

Gleichzeitig erleichtert Bolsonaro per Dekret den Zugang zu Waffen und kündigt an, gegen soziale Bewegungen vorzugehen, die er als „terroristisch“ bezeichnet. Dies lässt eine Zunahme sowohl von staatlicher Repression als auch von gewalttätigen Übergriffen befürchten.

Wie geht die MST mit dieser Situation um?
Wie könnte sinnvolle Solidaritätsarbeit aussehen?

 

Januar 2019

Fr, 18.01.2019 / 19:30 – 21:00
FDCL
Español, Menschenrechte
Film + Gespräch

Los cuentos del timonel

Hommage an Osvaldo Bayer

Am 24. Dezember des vergangenen Jahres ist der anarchistische argentinische Autor, Historiker und Journalist Osvaldo Bayer im Alter von 91 Jahren gestorben.

Osvaldo Bayer bezeichnete sich selbst als radikalen „Anarchisten und Pazifisten“ und galt als einer der profiliertesten Linken und Menschenrechtler seines Heimatlandes. Wegen seiner Recherchen wurde er von damaligen Regierungen in Südamerika, darunter den Militärregimes, wiederholt verfolgt und bedroht. Während der Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983 lebte er einige Jahre als Exilant in West-Berlin, schrieb unter andem für die Lateinamerika Nachrichten (LN) und warb nach Kräften für die Solidarität mit Argentinien und Lateinamerika.