von Mónica Rodríguez

An die erfolgreiche Veranstaltungsreihe »Brasilien – Demokratie in Gefahr!« im Jahr 2018 anknüpfend, laden die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung, das FDCL und die Brasilien Initiative Berlin 2019 zu der Reihe »Brasilien – soziale Akteure im Widerstand« ein.

Mehr als ein halbes Jahr ist der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro mit seinem Kabinett, bestehend aus einem ultrarechten Bündnis aus Waffenlobby, Evangelikal_innen und Großgrundbesitzer_innen, an der Regierungsmacht. Die Polarisierung der brasilianischen Gesellschaft spitzt sich zu und die soziale Lage verschlechtert sich zunehmend – hinreichender Anlass für eine Bestandsaufnahme der aktuellen Konjunktur in Brasilien und einen Blick auf den sozialen Widerstand.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet die Reihe mit der Veranstaltung:

»Ohne Rechte? Ohne Uns!« am 10.09.2019 um 19.00 Uhr

Mit drei brasilianischen Gewerkschafter_innen möchten wir die soziale Lage in Brasilien aus Genderperspektive beleuchten und den gewerkschaftlichen Widerstand in den Mittelpunkt rücken.

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Veranstaltungen der Reihe »Brasilien – Soziale Akteure im Widerstand»:

Friedrich-Ebert-Stiftung | 10.09.19 │ 19:00 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin
Ohne Rechte? Ohne Uns!

Rosa-Luxemburg-Stiftung | 15.10.19 │ 19:00 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin
Widerständige Wege – Konzepte politischer und sozialer Gegenmacht in Brasilien

Heinrich-Böll-Stiftung | 05.11.19 │ 19:00 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin
Brasiliens Amazonasgebiet – umkämpftes Terrain

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen folgen.

Portugiesisch-Deutsche Simultandolmetschung wird angeboten.

Veranstalter