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Mi, 21.10.2015 / 10:00 – 16:30
Heinrich-Böll-Stiftung
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Menschenrechte
Seminar

REDD und (k)ein Ende?

Wald und Land vor und nach dem UN-Klimagipfel in Paris

Die Reduzierung von Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung ist unter der Abkürzung REDD+ zu einem wichtigen Bestandteil des Klimaprozesses geworden – und zu einem äußerst kontroversen. REDD+ ist der global am weitesten fortgeschrittene Versuch, einen Finanzierungsmechanismus zu entwickeln, der auf einer Ökosystemleistung beruht: Der Speicherung von CO₂ in (Natur)Wäldern.

Di, 09.12.2014 / 19:00
MOVIEMENTO Kino
Extraktivismus, Rohstoffe
Film + Gespräch

Yasuní – el Buen Vivir

Dokumentarfilm - im Rahmen der Filmreihe *Verbohrte Entwicklung - Bergbau und extraktive Industrien in Lateinamerika* vom 01.12. - 11.12.2014

Die Yasuní-Initiative war eine beispiellose Idee, die den Erhalt der Biodiversität vor die Ausbeutung der Rohstoffe stellte. Die ecuadorianische Regierung brachte den Vorschlag in der UN-Vollversammlung ein, auf die Förderung des Öls im Yasuní-Nationalpark zu verzichten, einem Regenwaldgebiet mit unvergleichbarer Biodiversität. Im Gegenzug forderte sie von der internationalen Gemeinschaft Kompensationszahlungen in Höhe von 50 Prozent … weiterlesen

10.07.2014
Ausstellung, Bildungsmaterial, Klima/Biodiversität
Unterrichtsmaterialien

„KLIMAGERECHTIGKEIT JETZT!“

In Zeiten des Klimawandels – Lernen von Amazonien

  Der Schutz der Regenwälder ist eine dringende Maßnahme für den Klimaschutz. Eine entscheidende Rolle kommt dabei den Bewohner /-innen der Regenwälder zu: Ihr wertvolles Wissen über Flora, Fauna und jahreszeitliche Abläufe ist über Jahrtausende gewachsen und hat sie zu Hütern ihres Lebensraumes gemacht. Sie garantieren den Weiterbestand der Wälder, den Schutz der Böden und … weiterlesen

Do, 09.12.2010 / 19:00
Heinrich-Böll-Stiftung
Belo Monte, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Menschenrechte
Veranstaltung

Neue Großstaudämme am Amazonas:

„Entwicklung" gegen Menschen und Natur?

Am Xingu-Fluss, mitten in Amazonien, will die brasilianische Regierung einen der größten Staudämme der Welt bauen: „Belo Monte“. Lokale und indigene Gruppen widersetzen sich dem Vorhaben. Der Bischof von Altamira, Dom Erwin Kräutler, wird für sein Engagement gegen den Staudamm 2010 den alternativen Friedensnobelpreis erhalten. Auf der Veranstaltung wird Antonia Melo aus Altamira berichten. Sie … weiterlesen

Mi, 12.06.2013 / 20:00 – 22:00
Kino Babylon Berlin Mitte
Konzernkritik, Menschenrechte
Film + Gespräch

„Count – Down am Xingu III“

Dokumentarfilm

Im Zentrum des Filmes steht der Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt – Belo Monte – im brasilianischen Amazonasgebiet und um die größte Goldmine Brasiliens. Eine spannende Reportage über rebellierende Bauarbeiter, Korruptionsverdacht, Energie-und Rohstoffhunger. Und europäische Firmen, die an der fortschreitenden Zerstörung Amazoniens kräftig verdienen. Dabei wird das Filmteam begleitet von einem Mann, der … weiterlesen

Mi, 12.12.2012 / 17:00 – 19:00
Rathaus Pankow
Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Film + Gespräch

"Wir kämpfen aber essen Früchte"

Film, Vortrag und Gesprächsrunde

Klimagerechtigkeit Jetzt! und der Bezirk Pankow laden ein zu Film, Vortrag und Gesprächsrunde: „Wir kämpfen aber essen Früchte“ Die Regenwaldschule der Ashaninka am Amônia Fluss, Brasilien: Im Kampf für den Umweltschutz – Film, Vortrag und Gesprächsrunde Zeit:13 Uhr für SchülerInnen (mit Voranmeldung) und 17 – 19 Uhr Die Ashaninka vom Fluss Amônia in Brasilien gründeten … weiterlesen

Mi, 05.09.2012 /
Kino Babylon Berlin Mitte
Belo Monte, Konzernkritik, Menschenrechte
Film

„Count – Down am Xingu II“

Premiere des Dokumentarfilmes

Für die Indigenen des brasilianischen Amazonasgebietes ist der XINGU ein heiliger Fluss. Doch dieser Tage wird ihr Fluss geschändet. Der bislang unberührte Riesenstrom wird aufgestaut – zum drittgrössten Wasserkraftwerk der Welt: »Belo Monte«. Auch mithilfe deutscher Unternehmen wie Mercedes–Benz, Siemens und Voith. Um das Schwellenland Brasilien und internationale Aluminiumkonzerne mit »billigem« Strom zu versorgen. Dafür … weiterlesen

Do, 24.05.2012
Landnahme
Beitrag

Sojaproduktion in Lateinamerika

Futter statt Land Der Sojaanbau, der auch der Fütterung europäischer Tiere dient, hat verheerende Folgen für Menschen und Natur. Das zu Grunde liegende Agrarmodell wird in Südamerika durch die globale Jagd nach Land weiter ausgebaut. Soja genoss lange Zeit den Ruf, ein besonders gesundes Lebensmittel zu sein. Die ursprüngliche aus Asien stammende „Wunderbohne“ eigne sich … weiterlesen

2009
Landnahme, Landwirtschaft
Buch
Thilo F. Papacek

Die neue Landnahme

Amazonien im Visier des Agrobusiness

I. Der Globale Griff nach Land Anfang 2009 erschütterten massive Proteste den Inselstaat Madagaskar. Die Demonstrationen richteten sich gegen die Entscheidung der Regierung, dem südkoreanischen Konzern Daewoo Logistics insgesamt 1,3 Millionen Hektar Agrarland für 99 Jahre zu verpachten – diese Fläche ist ungefähr die Hälfte der gesamten landwirtschaftlichen Flächen des Landes. Daewoo plante, auf den … weiterlesen