Archiv Veranstaltungen: Landwirtschaft 2019

 

Juni 2019

Mi, 12.06.2019 / 19:00 – 21:30
Heinrich-Böll-Stiftung
Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte, Português
Abendveranstaltung

Brasilien: Kampf um den amazonischen Regenwald

Können Zivilgesellschaft und Rechtsstaat Bolsonaros Politik noch verhindern?

mit:Eliane Moreira (Ministerio Público des Bundesstaates Pará)Adriana Ramos (Instituto Socioambiental – ISA)Moderation: Thomas Fatheuer (Vorstand des Brasilien Netzwerkes Kobra und Mitarbeiter des FDCL)Seit langem ist die Zerstörung des Regenwaldes als eines der wichtigsten globalen Umweltprobleme anerkannt. Und seine Erhaltung ist die Voraussetzung für die Lebensperspektiven seiner Bewohner/innen – indigener Völker und traditioneller Gemeinschaften.Brasilien beherbergt in der Amazonasregion das größte Regenwaldgebiet der Welt. Klar ist: Ohne eine deutliche Reduzierung der Entwaldung sind die in Paris vereinbarten Klimaziele nicht zu erreichen. Schutzgebiete und indigene Territorien haben sich als wirksame Barriere gegen Entwaldung erwiesen. Dennoch hat der neugewählte und seit Januar dieses Jahres amtierende Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, dem Regenwald und seinen Bewohner/innen den Kampf angesagt.

 

Mai 2019

Di, 14.05.2019 / 15:00 – 17:00
Forum Umwelt und Enwicklung
Agroenergie, English, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft
Veranstaltung

Brasilien – „Zukunftsland“ der Bioökonomie?

Informations- und Austauschgespräch mit Camila Moreno (Brasilien)
Zeit: Di, 14. Mai 2019, 15:00 – 17:00 Uhr / Ort: Forum Umwelt &Entwicklung, Marienstr.19-20 (2. Stock Hinterhaus)
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sieht drei zentrale Säulen für die Entwicklung der Bioökonomie: „fortgeschrittene Kenntnis von Genen und komplexen Zellprozessen, erneuerbare Biomasse und die sektorübergreifende Integration von Biotechnologie“.War die Auseinandersetzung mit dem Stichwort Bioökonomie außerhalb von Fachkreisen bis vor wenigen Jahren öffentlich kaum wahrnehmbar, sind bioökonomische Strategien mittlerweile im globalen Süden wie Norden zum Gegenstand kritischer Interventionen geworden. Hierzulande wird die Propagierung einer Bioökonomie von staatlicher Seite massiv betrieben. Die offiziellen Bioökonomie-Strategien der EU und Deutschlands finden nicht nur bereits seit Jahren ihren Niederschlag in entsprechenden Schwerpunktsetzungen der Forschungslandschaft, sondern beginnen auch verwandte Politikbereiche signifikant zu beeinflussen. Innerhalb und zwischen entwicklungs- und umweltpolitischen Gruppen der Zivilgesellschaft steckt die kritische Debatte zu der neuen Welle von Bioökonomie-Strategien hingegen noch in den Anfängen.Brasilien ist ein zentraler Schauplatz der Implementierung bioökonomischer Ansätze – nicht nur innerhalb Lateinamerikas sondern im globalen Maßstab.

Sa, 11.05.2019 / 14:00 – 22:00

Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft
Veranstaltung

Saisoneröffnung mit buntem Programm auf dem Weltacker

Das FDCL und das Projekt 2000m² stellen die Lernkiste zu Saatgut vor

Mit der Lernkiste zum Thema: „Wem gehört das Saatgut? Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.“ wollen wir die Zusammenhängen zwischen Patenten auf Saatgut, Ernährungssouveränität und Agrarvielfalt deutlich machen. Bei der Ackereröffnung bieten wir kurze Workshops auf dem Acker dazu an.  Wir setzten uns mit geistigen Eigentumsrechten auf Pflanzen und Saatgut auseinander und gehen den Fragen nach: Wie ist es zu Eigentumsrechten an Saatgut gekommen? Wem nützen diese Eigentumsrechte? Wen benachteiligen sie? Anhand einer Comicgeschichte beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen des Handels mit kommerziellem Saatgut auf kleinbäuerliche Gemeinschaften und Agrarvielfalt

Sa, 11.05.2019 / 10:00 – 15:00

Globales Lernen, Konzernkritik, Landnahme
Workshop

„Gegen die Strömung – Wasser ist für alle da“

*Umweltdetektive 2.0 - für eine gerechte Welt* Projekttag für Kinder zwischen 10 und 12 Jahre

Ohne Wasser kein Leben! Wasser wird aber nicht nur für Mensch und Natur gebraucht, sondern auch immer mehr zur Stromerzeugung. Das klingt toll, ist aber weltweit mit einigen Problemen verbunden.
An diesem Tag wollen wir uns mit dem Element Wasser beschäftigen und herausfinden, wie damit Strom erzeugt werden kann. Wir reisen gemeinsam nach Honduras und lernen dort Menschen kennen, die sich gegen den Bau eines Staudamms an ihrem Fluss wehren. Warum wehren sie sich? Was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Und wie kann Strom sinnvoll – auch mit Wasser – erzeugt werden?

 

April 2019

Do, 11.04.2019 / 16:00 – 19:00

Bildungsmaterial, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte
Workshop

Wem gehört das Saatgut?

Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.

Wem gehört das Saatgut?
Wie Eigentumsrechte an Saatgut die biologische Vielfalt und Bäuer*innen weltweit beeinflussen.
Das FDCL e. V. und das Projekt 2000m2  stellen eine Lernkiste zum Thema Saatgut vor und erproben und besprechen spannende Methoden bei diesem Workshop. Wir laden Menschen ein, die an der (entwicklungs-)politischen Arbeit Interesse haben und neues Bildungsmaterial kennenlernen möchten.

 

März 2019

Fr, 22.03.2019So, 24.03.2019
Landnahme, Menschenrechte, Rohstoffe, Straflosigkeit
Tagung

Land - Leute - Lucha

Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika - 3. Tagung des Runden Tisch Zentralamerika

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran – wie in vielen Regionen des Globalen Südens. Die Ausweitung der Agrarindustrie und ein am Export von Rohstoffen orientiertes Wirtschaftsmodell sollen „Wachstum und Entwicklung“ in den Ländern vorantreiben. Dabei gefährden beispielsweise Projekte im Bergbau, Wasserkraft oder Monokulturen die Naturräume, Lebensgrundlagen und die Ernährungssouveränität der betroffenen Gemeinden unmittelbar. Die Durchsetzung eines ökonomischen Modells, das international verankerte wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Rechte missachtet, ist laut einer aktuellen Studie von CIPRODEH einer von drei Hauptfaktoren für Konflikte in der Region. Es geht in den meisten Staaten Zentralamerikas zudem mit einer fortschreitenden Zerstörung demokratischer und rechtsstaatlicher Institutionen und der Militarisierung von Staat und Gesellschaft einher.
In der Evangelischen Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll

Do, 07.03.2019 / 19:00 – 21:00
Bergbau, Español, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo - Ecuador, Perú y Bolivia

debate con Yanda Lenin Montahuano, Puyo/Ecuador; Marco Bazán, coordinador regional terre des hommes, Lima/Peru y Mario Rodgriguez, Wayna Tambo, El Alto/Bolivia

Conferencia del Lateinamerika-Forum Berlin e.V./Foro de las Américas con el Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) Potsdam, Forschungs und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL y Infostelle Peru e.V./Kampagne Bergwerk.

Ort:
Lateinamerika-Forum Berlin e. V. /Foro de las Américas
Bismarckstr. 101, 5. Etage c/o SEKIS, 10625 Berlin

Einladung auf Deutsch siehe unten!

Invitación al debate „Luchas Indígenas en Tiempos del Neoextractivismo“

Pocas veces en su historia los pueblos indígenas se han visto tan amenazados como en en los tiempos actuales del neoextractivismo. Las amenazas son múltiples, pero tambien las formas de resistencia y autoafirmación que han desarrollado dichos pueblos.

El discuro puede ser diferente, pero independientemente de su posición política, todos los gobiernos en la actualidad latinoamericana parecen irremediablemente inclinados a la explotación de los recursos naturales, dirigida a la exportación (hoy en dia sobre todo a China) para obtener una mayor cantidad de divisas.

 

Februar 2019

Mi, 13.02.2019 / 18:30 – 21:00
FDCL
Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Veranstaltung

Brasilien: Bolsonaro und die Landlosenbewegung MST

Was bedeutet die Poltik der Bolsonaro-Regierung für soziale Bewegungen wie die MST?

Seit dem Amtsantritt von Jair Bolsonaro Anfang Januar steigt der Druck auf soziale Bewegungen wie die Landlosenbewegung (MST). Auf struktureller Ebene bedeutet die neoliberale Politik der Bolsonaro-Regierung eine Ausweitung des Agrobusiness, Vertreibung von Indigenen, die Privatisierung der Altersvorsorge und damit insgesamt eine Verschärfung von sozialen Konflikten.

Gleichzeitig erleichtert Bolsonaro per Dekret den Zugang zu Waffen und kündigt an, gegen soziale Bewegungen vorzugehen, die er als „terroristisch“ bezeichnet. Dies lässt eine Zunahme sowohl von staatlicher Repression als auch von gewalttätigen Übergriffen befürchten.

Wie geht die MST mit dieser Situation um?
Wie könnte sinnvolle Solidaritätsarbeit aussehen?

 

Januar 2019

Sa, 19.01.2019 / 8:30 – 19:00
Landwirtschaft
Kundgebung

Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen!

Aufruf zur Demonstration in Berlin am 19. Januar 2019

Gutes Essen, eine klimagerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Bauernhöfe – das steht gerade auf dem Spiel. 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt. Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, bekommt viel Geld. Schluss mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie! Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten.