Kommende Veranstaltungen

 

Dezember 2020

Sa, 05.12.2020Sa, 12.12.2020
Globales Lernen, Menschenrechte
Workshop

Podcast, Podcast, Podcast...

Die Welt von morgen: ein Podcast-Projekt für Jugendliche ab 15 Jahre

Klimawandel, Corona-Krise, Rechtspopulismus… es gibt viele Dinge, die uns persönlich oder auch der ganzen Gesellschaft schwer zu schaffen machen. Und die Aussichten sind nicht sehr rosig. Aber wer weiß schon, wie die Welt im Jahr 2120 aussieht? Vielleicht haben wir ja doch den Klimawandel in den Griff bekommen, die Corona-Krise schon lange hinter uns gebracht und leben in einer Gesellschaft ohne Rassismus…
In unserem Workshop haben wir mit euch vor, über eure Ideen für die Zukunft zu diskutieren. Egal, ob realistisch oder utopisch. Und nicht nur das: aus den Ideen werdet ihr kleine Podcasts machen. Dafür geben wir euch eine Einführung in die Aufnahme- und vor allem Schneidetechnik. Dann könnt ihr – natürlich mit unserer Unterstützung – gleich mit euren eigenen Podcast loslegen.

Do, 10.12.2020 / 19:30 – 22:00
Bergbau, Extraktivismus, Menschenrechte
Veranstaltung

Gewalt gegen Indigene unter Bolsonaro

Violência contra os povos indígenas sob o regime Bolsonaro

Seit dem Regierungsantritt von Jair Bolsonaro nimmt die Gewalt gegen Indigene und Quilombola (Nachkommen entflohener Sklav:innen) in Brasilien deutlich zu. Der Indigenenmissionsrat CIMI hat vor Kurzem den Jahresbericht 2019 zur Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien veröffentlicht. Gleichzeitig erlässt die Bolsonaro-Regierung Dekrete, die die Rechte der indigenen Territorien beschneiden und deren Gebiete für wirtschaftliche Ausbeute wie Agroindustrie, Bergbau oder Stromerzeugung durch Wasserkraftwerke freigeben soll. Auch die Territorien der Quilombolas stehen im Visir der Bolsonaro-Regierung.

Di, 15.12.2020 / 18:00 – 19:30
Español, Globales Lernen, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Vom Pflanzensammeln zu Biopiraterie

Der Umgang mit indigenem Wissen von der Kolonialzeit bis heute

Foto: Regenwald in Costa Rica_Quelle m.prinke_CC BY SA 2.0

In vielen indigenen Gemeinschaften wird Wissen wie Pflanzenwissen, medizinisches Wissen und Kunsthandwerkswissen als Allgemeingut angesehen. Aus diesem Grund haben Indigene seit der Kolonialzeit ihr Wissen geteilt: mit Forschungsreisenden, Botaniker*innen und Pflanzensammler*innen. Was mit dem Wissen gemacht wurde, geriet Indigenen oft zum Nachteil, während ihr Wissen Anderen – vorrangig Menschen und Unternehmen aus dem globalen Norden – zu Reichtum verhalf. Auch heute noch strömen Forscher*innen und Unternehmen in indigene Gebiete, um für sich verwertbares Wissen zu suchen, trotz internationaler Vereinbarungen. Wie gehen indigene Gemeinschaften mit dem Widerspruch von Allgemeingut und der kapitalistischen Logik der Eigentumsrechte als Grundlage für kommerzielle Nutzung um?