Letzte Publikationen

 

Juli 2026

23.07.2026
Klima/Biodiversität
Policy paper
Thomas Fatheuer

Nach der COP30 und vor den Wahlen: Schwierige Zeiten für die brasilianische Klima- und Umweltpolitik

„FDCL-Briefing 5“ zur brasilianischen Umwelt- und Klimapolitik

Wie sieht die Klima- und Umweltpolitik Brasiliens nach der COP30 aus? Die Regierung wollte sich in Belém als klimapolitischer Vorreiter präsentieren. Das ist im Vorfeld der COP nicht wirklich gelungen, wie wir in den vorangegangen vier Briefings gezeigt haben. Und auch nach der COP bleibt die Bilanz widersprüchlich – was angesichts der Zeiten schon fast ein gute Nachricht ist.

09.07.2026
Landwirtschaft
Fact-Sheet
Tobias Lambert

"BODEN GUT MACHEN"

Die Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung 2026 (ICARRD+20)

In der internationalen Debatte um Landpolitik haben Agrarreformen in den vergangenen Jahren keine große Rolle gespielt. Die Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20), die im Februar 2026 in Kolumbien stattfand, hat das Thema 20 Jahre nach der Vorgängerkonferenz im brasilianischen Porto Alegre wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun kommt es auf die Folgeschritte an.

 

April 2026

29.04.2026
Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Multimedia
Audio
Rita Trautmann / Kirstin Büttner

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 9: Mit Agroforst und Waldgärten zu mehr Artenvielfalt

Die Länder mit der größten biologischen Artenvielfalt liegen in den Tropen und Subtropen und viele von ihnen wurden von den europäischen Kolonialmächten unterworfen. Damit begann der Raubbau am tropischen Regenwald. Denn das Abholzen von Regenwald zerstört ungleich mehr Artenvielfalt als dies beim Abholzen eines mitteleuropäischen Mischwaldes der Fall ist. Warum dies so ist, erklärt uns ein Biologe.

 

März 2026

19.03.2026
Handel, Handelsabkommen
Policy paper

Öl im Feuer der Klimakrise - das EU-Mercosur Abkommen

Vor wenigen Wochen hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschlossen, das EU-Mercosur Handelsabkommen vorläufig anzuwenden – ohne Zustimmung vom Parlament und ohne auf die Stellungnahme des EuGH zu warten. Das Abkommen ist hoch umstritten. Denn seine Folgen für Umwelt, Klima und Menschenrechte sind umfassend belegt. Noch kann das Abkommen vom EU-Parlament gestoppt werden, wenn auch nicht die vorläufige, so doch die vollständige Anwendung. Auch, wenn es bis zur Abstimmung im EP noch ein bisschen dauert, haben wir schon mal einige wichtige Argumente in einem neuen Briefing zusammengefasst.

„Öl im Feuer der Klimakrise – das EU-Mercosur Abkommen“ fasst die Folgen des Abkommens für Entwaldung und das Klima zusammen und arbeitet sie graphisch auf. Zudem gibt es konkrete Empfehlungen für Handel im Sinne der europäischen Klimaziele und argumentiert, dass Geopolitk die Inkraftsetzung eines schlechten Abkommens nicht rechtfertigt.

06.03.2026
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Multimedia
Audio
Rita Trautmann / Kirstin Büttner

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 8: Mit Artenvielfalt gegen Pilzbefall: Von Kaffeeplantagen und umweltfreundlichen Anbaumethoden

Kaffee ist aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Wie kam es, dass sich Kaffee von seinem Ursprungsland Äthiopien in die ganze Welt ausbreitete und welche Rolle spielten die Kolonialmächte dabei? …