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Honduras: Gefangen in Zeiten von Covid-19

Radiobeitrag in Kooperation mit dem NPLA e.V.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet Regierungen weltweit dazu aufgefordert, besonders gefährdete Inhaftierte und solche mit geringen Haftstrafen vorzeitig zu entlassen. Die Behörden des autoritären honduranischen Staates haben schon damit begonnen. Doch wer tatsächlich vorzeitig aus dem Gefängnis darf, ist fraglich. Denn Umweltaktivisten sitzen in Honduras weiter ohne rechtliche Begründung in U-Haft – und gerade ihre Gegner könnten von den Hafterleichterungen profitieren.

Ein Radiostück von Martin Reischke
Musiktitel: Marlo Y Gabriel: El Corrido de Berta Cáceres, Text von Felix García

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. entstanden.

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