Unterrichtsmaterialien

Plantación

Lateinamerika und der Rausch der Bioenergie

plantacion_00

Eine Ausstellung von: Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. und FDCL – Forschungs- und Dokumentations­zentrums Chile-Lateinamerika e.V.
Jena und Berlin im August 2008

Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und steigende Rohstoffpreise heizen die Diskussion um Bioenergie in den letzten Jahren an. Die Ausstellung möchte auf die globalen Zusammenhänge des Agroenergie- bzw. Bioenergie-Booms aufmerksam machen. Dieser führt unter anderem in Lateinamerika zu verheerenden sozialen und ökologischen Folgen. Es werden die komplexen ökonomischen Ursachen und die zugrunde liegenden Agrarstrukturen dargestellt, welche diese Entwicklung bedingen. Dabei werden einzelne Aspekte anhand der Länder Brasilien, Kolumbien und Paraguay exemplarisch vertieft.

Diese Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des FDCL – Forschungs- und Dokumentations­zentrums Chile-Lateinamerika e.V. und des Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. Sie eignet sich sowohl für Bildungsveranstaltungen in Schulen, Berufsschulen und Universitäten, als auch zu Informationszwecken auf Tagungen, an Aktionstagen oder allgemein zur Ausstel­lung im öffentlichen Raum. Die Ausstellung besteht aus 22 selbststehenden Roll-Ups und gliedert sich in drei Themenkomplexe.

Weitere Informationen, Ausleihbedingungen und Kontakt hier beim FDCL oder beim Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.: plantacion.ewnt.de

 

Ausleihe: Die Konditionen

Ansicht der Ausstellung „Plantación“ [wg. Panoramaaufnahme leicht verzerrt]

Für wen ist die Ausstellung gedacht?

Gruppen und NRO der (entwicklungs-)politischen Bildung;
Bildungseinrichtungen (Schulen, Berufsschulen, Universitäten);
Behörden (Ämter, Rathäuser), Ministerien, Unternehmen, Messen, Kongresse, Tagungen sowie alle Interessierten

Technische Daten:

* 22 ausziehbare Banner (je 70 x 200 cm)
* Zusätzlich in der Ausleihgebühr enthalten:
– 25 Plakate
– 25 Faltblätter
* Entleihung nur komplett

Ausleihkonditionen:
Die Unkostenbeitrag/Ausleihgebühr der Ausstellung ist gestaffelt nach der Dauer der Entleihe. Für Bildungseinrichtungen gibt es einen Bildungsrabatt in Höhe von 40%.

Anfallende Kosten:

* Versicherung
* Transportkosten
* Unkostenbeitrag / Entleihgebühr
o 1 Woche 100,00 ¤
o 2 Wochen 150,00 ¤
o 3 Wochen 200,00 ¤
o 4 Wochen 250,00 ¤
* Kaution 250,00 ¤
(Rückerstattung nach ordnungsgemäßer Rückgabe)

 

Die Ausstellung: Ausstellungsübersicht

plantacion_übersicht

 

Jedes Banner hat die Abmaße von 70 x 200cm. Sie benötigen eine Fläche von ca. 16m um die Ausstellung komplett zu präsentieren.

Inhalt

Inhalt der Ausstellung: Plantación – Lateinamerika und der Rausch der Bioenergie

Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und steigende Rohstoffpreise heizen die Diskussion um Bioenergie in den letzten Jahren an. Die Ausstellung plantación – Lateinamerika und der Rausch der Bioenergie möchte mit 21 Roll-Ups auf die globalen Zusammenhänge des Bioenergie-Booms aufmerksam machen. Dieser führt u.a. in Lateinamerika zu verheerenden sozialen und ökologischen Folgen. Es werden die komplexen ökonomischen Ursachen und die zugrunde liegenden Agrarstrukturen dargestellt, welche diese Entwicklung bedingen. Einzelne Aspekte werden dabei anhand der Länder Brasilien, Kolumbien und Paraguay exemplarisch vertieft.

Die Ausstellung gliedert sich in drei Themenkomplexe:

el mundo – die Welt
Ausgehend von der europäischen Debatte werden die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Bioenergie beleuchtet. Vor allem Lateinamerika bietet Potenziale, den steigenden Bedarf an Agrokraftstoffen zu befriedigen. Doch zu welchem Preis?

la tierra – das Land
Ökologische Folgen: Die industrielle Landwirtschaft fördert die Bodenerosion. Mittels Gentechnik und Brandrodung werden sowohl neue Anbaugebiete erschlossen als auch traditionelle Pflanzensorten verdrängt. Der Anbau von Energiepflanzen in Monokulturen erfordert den Einsatz von Düngemitteln sowie Pestiziden und führt zu einer enormen Monopolisierung der so genannten modernen Landwirtschaft.

Soziale Folgen: Die Flächenkonkurrenz durch Agrokraftstoffe führt allgemein zu steigenden Nahrungsmittelpreisen. Lokal wird die traditionelle Landbevölkerung verdrängt, vertrieben und verliert ihre Existenzgrundlage. Mord und Folter sind keine Seltenheit.

los caminos – Lösungswege
Einzelne Lösungsansätze wie die Möglichkeiten und Grenzen einer Zertifizierung, ein Moratorium für den Import von Agrokraftstoffen in die EU sowie das Leitbild Ernährungssouveränität werden diskutiert.

Für die Unterstützung danken wir:

* Evangelischer Entwicklungsdienst
* Katholischer Fonds
* Europäische Union
* Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
* Freundinnen und Freunde der MST
* Eduardo Galeano
* den vielen ehrenamtlichen Helfern

Die Inhalte dieser Ausstellung liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren und geben in keiner Weise die Haltung der FördergeberInnen wieder.

 

Inhalt

Inhalt der Ausstellung: Plantación – Lateinamerika und der Rausch der Bioenergie

Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und steigende Rohstoffpreise heizen die Diskussion um Bioenergie in den letzten Jahren an. Die Ausstellung plantación – Lateinamerika und der Rausch der Bioenergie möchte mit 21 Roll-Ups auf die globalen Zusammenhänge des Bioenergie-Booms aufmerksam machen. Dieser führt u.a. in Lateinamerika zu verheerenden sozialen und ökologischen Folgen. Es werden die komplexen ökonomischen Ursachen und die zugrunde liegenden Agrarstrukturen dargestellt, welche diese Entwicklung bedingen. Einzelne Aspekte werden dabei anhand der Länder Brasilien, Kolumbien und Paraguay exemplarisch vertieft.

Die Ausstellung gliedert sich in drei Themenkomplexe:

el mundo – die Welt
Ausgehend von der europäischen Debatte werden die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Bioenergie beleuchtet. Vor allem Lateinamerika bietet Potenziale, den steigenden Bedarf an Agrokraftstoffen zu befriedigen. Doch zu welchem Preis?

la tierra – das Land
Ökologische Folgen: Die industrielle Landwirtschaft fördert die Bodenerosion. Mittels Gentechnik und Brandrodung werden sowohl neue Anbaugebiete erschlossen als auch traditionelle Pflanzensorten verdrängt. Der Anbau von Energiepflanzen in Monokulturen erfordert den Einsatz von Düngemitteln sowie Pestiziden und führt zu einer enormen Monopolisierung der so genannten modernen Landwirtschaft.

Soziale Folgen: Die Flächenkonkurrenz durch Agrokraftstoffe führt allgemein zu steigenden Nahrungsmittelpreisen. Lokal wird die traditionelle Landbevölkerung verdrängt, vertrieben und verliert ihre Existenzgrundlage. Mord und Folter sind keine Seltenheit.

los caminos – Lösungswege
Einzelne Lösungsansätze wie die Möglichkeiten und Grenzen einer Zertifizierung, ein Moratorium für den Import von Agrokraftstoffen in die EU sowie das Leitbild Ernährungssouveränität werden diskutiert.

Für die Unterstützung danken wir:

* Evangelischer Entwicklungsdienst
* Katholischer Fonds
* Europäische Union
* Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
* Freundinnen und Freunde der MST
* Eduardo Galeano
* den vielen ehrenamtlichen Helfern

Die Inhalte dieser Ausstellung liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren und geben in keiner Weise die Haltung der FördergeberInnen wieder.