Schlagwort "Ernährungssouveränität" (118)

Do, 18.11.2010
Extraktivismus, Handel, Landnahme, Landwirtschaft
Beitrag

Fachtagung: Die Neue Landnahme in Asien, Afrika und Lateinamerika

Kontroverse Diskussionen auf unserer Fachtagung Anlässlich der Sorge um die globale Jagd nach Land, luden das FDCL und Brot für die Welt am 18. November 2010 zur Fachtagung „Die neue Landnahme in Afrika, Asien und Lateinamerika“ ein. Etwa 140 Gäste verfolgten die Vorträge der ReferentInnen. Nach einer Einführung in die Thematik des Land Grabbing von … weiterlesen

Mo, 15.11.2010 / 19:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Landnahme, Landwirtschaft
Film + Gespräch

Landgrabbing: der Ausverkauf des Südens

Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Hunger“

Zu Gast: Abdallah Mkindi (Envirocare), Tanzania Im November finden mehrere Tagungen und Veranstaltungen zum Thema „Landgrabbing“ statt und auch in den Medien geraten großflächige Landkäufe in den Ländern des Südens zunehmend in die Schlagzeilen. Zu den Auswirkungen des Landgrabbing bzw. der Neuen Landnahme zählen gravierende Verletzungen der Menschenrechte, z.B. durch gewaltsame Vertreibungen und Landdiebstahl von … weiterlesen

Mo, 15.11.2010
Landnahme, Landwirtschaft
Pressemitteilung

Die neue Landnahme in Afrika, Asien und Lateinamerika

Hintergrundgespräch am 18.11.2010 um 11:00 Uhr mit internationalen Gästen

Der Wettlauf um Land nimmt rasant zu. Angetrieben wird er nicht nur durch die Nahrungsmittelkrise, die steigende Nachfrage nach Agrarrohstoffen und Futtermitteln, sondern auch durch die Wirtschaftskrise. Fruchtbarer Boden gilt bei Anlegern als ein sicheres und inflationsbeständiges Vermögen. Die „neue Landnahme“ birgt erhebliche ökologische und soziale Risiken für KleinbäuerInnen, Indigene Völker und Hirten, die oft … weiterlesen

Do, 30.09.2010 / 19:00
Mehringhof - Versammlungsraum
Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Vertrieben, vergiftet, verwüstet

Sojaanbau in Paraguay

Soziale und ökologische Folgen der Sojamonokultur: Multimediale Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Fotos und akustischen Beiträgen. Ausgehend vom Sojaanbau und der aktuellen politischen Situation rücken Menschenrechtsverletzungen, der Landkonflikt und die Kämpfe der sozialen Bewegungen in den Fokus. Referentinnen: Steffi Holz, freie Journalistin und Ethnologin in Köln, recherchierte in Paraguay kürzlich drei Monate lang zum Thema, diverse … weiterlesen

02.01.2010
Landnahme, Landwirtschaft
Buch
Thomas Fritz

Peak Soil

Die globale Jagd nach Land

Land ist knapp. Immer mehr fruchtbarer Boden fällt der Urbanisierung, Industrialisierung und Umweltzerstörung zum Opfer, beschleunigt noch durch den Klimaschock. Die Menschheit überschreitet nicht nur den Gipfel der Ausbeutung von Öl („Peak Oil“), sondern auch der Vernutzung von Boden („Peak Soil“).

20.12.2008
Handel, Landwirtschaft
Studien
Thomas Fritz

Dem Weltmarkt misstrauen

Die Nahrungskrise nach dem Crash

Vor einem halben Jahr noch machten die Hungerrevolten rund um den Globus Schlagzeilen. Heute aber hat die schwere Wirtschaftskrise die Nahrungskrise aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt. Verstärkt wird dieser Aufmerksamkeitsverlust durch die Vermutung, der neuerliche Verfall der Rohstoffpreise werde zu einer Entspannung der Ernährungssituation führen. Diese Annahme jedoch ist fraglich: Noch steigen die Hungerzahlen unverändert … weiterlesen

27.11.2008
Agroenergie, Handel, Landwirtschaft, Menschenrechte
Studien
Reto Sonderegger

Sojarepublik Paraguay ?

Konflikte um Land und Ernährungssouveränität

Paraguay zählt zu den in Lateinamerika am meisten von der Landwirtschaft geprägten Ländern: Fast 40 Prozent der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft, die mit 24,9 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Dabei weist Paraguay mit etwa 80 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen im Besitz von nur 2 Prozent der Bevölkerung eine der höchsten Landkonzentrationen auf. Kleinbauern und … weiterlesen

20.07.2007
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Menschenrechte
Dossier
Thomas Fritz

Das Grüne Gold

Welthandel mit Bioenergie: Märkte, Macht und Monopole

Regierungen, Lobbyisten und manche Nichtregierungsorganisationen betrachten den Welthandel mit Bioenergie als alternativlos. Der Klimawandel lasse keine andere Wahl, so ihr Diktum. Entwicklungsländer wiederum besitzen die Flächen, nach denen die agroenergetische Massenproduktion verlangt. Felder und Forsten der Industriestaaten genügen nicht, um die eigene Nachfrage zu decken. Die Rohstoffbasis des Südens ist vielfältig. Soja, Zuckerrohr, Palmen, Rizinus, … weiterlesen