Schlagwort "Entwicklung" (75)

Fr, 16.04.2021
Agroenergie, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Rohstoffe
Pressemitteilung

Umwelt – und Entwicklungverbände geben Bioökonomierat Forderungspapier mit auf den Weg

Pressememo: Bremen 16.4.2021
Der neu berufene Bioökonomierat sollte der Bundesregierung eine konsequente sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft verordnen. Das fordern die im Aktionsforum Bioökonomie engagierten Umwelt -und Entwicklungsverbände im Hinblick auf die Bioökonomierats-Sitzung in der kommenden Woche am 19. und 20. April. Welche Eckpunkte für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Bioökonomie von großer Bedeutung sind, erläutern die Verbände in ihrer gemeinsamen Erklärung “Impulse für den Bioökonomierat”, die den Ratsmitgliedern im Vorfeld der Sitzung überreicht wurde.

Mi, 17.02.2021
Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Português
Beitrag

Berliner Brasiliendialog / Diálogos Brasil-Berlim: Videoaufzeichnungen aller Veranstaltungen / Gravação dos eventos

Gestern, am 16. Februar fand die grandiose Abschlussveranstaltung der Online-Konferenzreihe Berliner Brasiliendialog / Diálogos Brasil-Berlim – „Brasilien im multiplen Krisenmodus“/ „O Brasil em meio a múltiplas crises“ statt. Für alle, die einzelne Veranstaltungen verpasst haben respektive die insgesamt 9 Veranstaltungen auch im Nachhinein verfolgen möchten, seien die Videoaufzeichnungen im Original-Ton (DE/PT ohne Verdolmetschung) auf Mecila’s … weiterlesen

Di, 16.02.2021 / 18:00 – 20:00
Handel, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Veranstaltung

Abschluss der Veranstaltungsreihe „Brasilien im multiplen Krisenmodus“/ Encerramento do ciclo de debates „O Brasil em meio a múltiplas crises“

Ausblick: der Wiederaufbau unserer gemeinsamen Zukunft

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe wollen wir gemeinsam in die Zukunft Brasiliens schauen. Was steht in den nächsten Jahren an, politisch, sozial, ökonomisch, kulturell, in Bezug auf die Umwelt? Welche Veränderungen, welche politischen Allianzen brauchen wir, um Brasilien aus den multiplen Krisen kurz- und langfristig zu verhelfen? Wer sind die Hauptakteure dieser Veränderungen in Richtung einer demokratischen, fairen und ökologischen Zukunft?

31.12.2020
Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Menschenrechte
Studien
Thomas Fatheuer

AMAZONIEN UND DIE REGIERUNG BOLSONARO

ZERSTÖRUNG UND WIDERSTAND

Im europäischen Sommer 2019 schockierten die Bilder des brennenden Regenwaldes Amazoniens die Welt. Und auch wenn im seit Anfang 2020 die Corona Pandemie alles in den Hintergrund drängte, geht die Zerstörung weiter. Der brennende Regenwald wird längst als globales Problem wahrgenommen, denn ohne die Eindämmung der Entwaldung sind die Klimaziele des Pariser Abkommens genauso wenig zu erreichen wie die Erhaltung der globalen Biodiversität.

Der größte Teil des Amazonaswaldes befindet sich in Brasilien – und wird damit von einer der problematischsten Regierungen der Welt verwaltet: der Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Bolsonaro. Aber – auch das ist inzwischen allgemein bekannt – der Amazonas brennt, um Viehweiden und Sojafelder anzulegen. Dies dient nicht der Ernährung der lokalen Bevölkerung, sondern dem Exporte in die urbanen Zentren Brasiliens und in das Ausland. Die Entwaldung ist mit den internationalen Handelsströmen genauso verknüpft wie mit der der Aneignung von Land in Brasilien.

31.12.2020
Agroenergie, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Studien
Thomas Fatheuer

NATUR IM ANTHROPOZÄN

ZWISCHEN ÖKOSYSTEMLEISTUNGEN UND BEWAHRUNG

Im August 2018 veröffentlicht die Zeitschrift Nature einen viel diskutierten Artikel mit dem Titel: „The Battle for the Soul of Biodiversity“. Hinter der suggestiven Formulierung verbirgt sich eine Diskussion um etwas sehr Technisches und Spezifisches. Das IPBES hat entschieden, den Begriff Ecosystem Services (ES) durch Nature´s Contribution to People (NCPs) zu ersetzen – und spätestens hier ist es nur noch für Eingeweihte klar, worum es geht.

Das IPBES (die Akürzung steht für: Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ist einer breiteren Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Es ist das Beratungsgremium der Biodiversitätskonvention und wurde nach dem Vorbild des Weltklimarates (IPCC) gebildet. Es ist also eine Art Weltbiodiversitätsrat. Und dieser hat nun vorgeschlagen, das so verbreitete Konzept der „Ökosystemleistungen“ (oft auch „Ökosystemdienstleistungen“) durch ein neues zu ersetzen, das auf deutsch wenig prägnant „Beiträge der Natur für Menschen“ (englisch: nature’s contributions to people – abgekürzt und im folgenden: NCP) genannt wird.

Dies kann für die Zukunft von Strategien des Naturschutzes von großer Bedeutung sein. Denn das Konzept der Ökosystemleistung (englisch: ecosystem services, abgekürzt und im folgenden: ES) hat in den letzten zwanzig Jahre einen beispiellosen Siegeszug angetreten und gleichzeitig hitzige Debatten etwa um die „Monetarisierung von Natur“ provoziert.

31.12.2020
Agroenergie, Extraktivismus, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landnahme, Landwirtschaft, Menschenrechte, Rohstoffe
Studien
Thomas Fatheuer

LANDNUTZUNG IM KONTEXT DER GLOBALEN UMWELTKRISE

NEUE FAKTEN FÜR ALTE FRAGEN

„The target has not been achieved“ – Das Ziel wurde nicht erreicht. Dies ist wohl der häufigste Satz des im September 2020 veröffentlichten Global Biodiversity Outlook des Sekretariats der UN-Konvention zum Schutz der Biodiversität (CBD). Gemeint sind die strategischen Ziele, die sich die Vertragsstaaten der CBD 2010 in Japan gesetzt hatten, auch als Aichi Ziele bekannt. Trotz einiger Fortschritte ist die Bilanz katastrophal. Viele der Ziele wurden nicht nur verfehlt, der Verlust der biologischen Vielfalt ist weltweit sogar noch fortgeschritten.

30.12.2020
Bergbau, Rohstoffe
Tobias Lambert

Extraktivismus Reloaded

Rohstoffpolitik in Lateinamerika seit dem Boom ab 2003

Zu Beginn der 2000er Jahre zeigte Lateinamerika, dass es auch anders gehen könnte: Ausgehend von Venezuela, wurden in verschiedenen Ländern „progressive“ Regierungen gewählt und die sogenannte „linke Dekade“ eingeläutet. Nach zwei Jahrzehnten neoliberaler Politik in großen Teilen des Kontinents sollten nun endlich die Belange der ärmeren Bevölkerungsschichten in den Fokus rücken.

Fr, 27.11.2020
Klima/Biodiversität, Menschenrechte, Uncategorized
Beitrag

Dokumentation Seminar „Globales Klima – lokale Kämpfe“

Klimagerechtigkeit ist ein globales Konzept, aber was bedeutet es konkret? Welche Herausforderungen bringt es für Deutschland und für den globalen Süden mit sich? Wie stellt sich die Situation speziell in Honduras dar? Welche alternative Ansätze zum Klimaschutz gibt es in Honduras? Und wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Diese und weitere Fragen waren Gegenstand eines … weiterlesen

29.10.2020
Handel, Handelsabkommen, Klima/Biodiversität, Konzernkritik, Landwirtschaft, Menschenrechte
Fact-Sheet
Bettina Müller

EU-MERCOSUR

Voran in die (Klima-)Krise

Neue Veröffentlichung: EU-Mercosur-Abkommen – nicht nachhaltig, trotz Zusatzdokumenten

Was mit dem Abkommen alles auf dem Spiel steht und warum zusätzliche Anhänge unzureichend sind, erfahren Sie in der Faktensammlung „EU-Mercosur – Voran in die (Klima-) Krise“.

Fr, 23.10.2020
Menschenrechte
Beitrag

Konsequenzlose Besorgnis. Kooperation mit Brasilien in schwierigen Zeiten

Amazonasbecken und das Feuchtbiotop Pantanal brennen – mehr und länger als jemals zuvor. Was für das globale und das brasilianische Ökosystem eine Tragödie ist, verursacht in der deutschen Wirtschaft allerhöchstens Sorgen um Imageprobleme. Die staatliche Entwicklungszusammenarbeit stellt es vor die schwierige Frage, wie unter der aktuellen Regierung überhaupt noch kooperiert werden kann – und wem … weiterlesen